
- Deutliche Verluste bei Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) haben die Technologiebörse Nasdaq am Donnerstag deutlich nach unten gezogen. Auslöser dafür war ein Medienbericht über die Umsätze des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, der Befürchtungen verstärkt hatte, dass sich die KI-Ausgabenflut immer schwerer rechtfertigen lässt.
- Massive Verluste bei Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) haben die Technologiebörse Nasdaq am Donnerstag im Handelsverlauf deutlich nach unten gezogen. Auslöser dafür war ein ein Medienbericht über die Umsätze des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, der Befürchtungen verstärkt hatte, dass sich die KI-Ausgabenflut immer schwerer rechtfertigen lässt.
- Europas wichtigste Aktienmärkte haben ihre jüngste Verlustserie am Donnerstag ausgebaut. Der EuroStoxx 50 schloss 0,87 Prozent tiefer bei 6.126,73 Punkten. Ausserhalb der Euroregion gab der Schweizer Leitindex SMI um 1,24 Prozent auf 13.637,00 Punkte nach. Der britische FTSE 100 verlor lediglich 0,16 Prozent auf 10.441,60 Zähler. Dabei verhinderten starke Ölwerte grössere Einbussen.
- Hohe Anleiherenditen und Ölpreise machen dem Dax weiterhin zu schaffen. Gleich zum Börsenstart am Donnerstag sackte der deutsche Leitindex unter die Marke von 25.000 Punkten und erreichte am frühen Nachmittag mit zeitweise weniger als 24.800 Zählern den tiefsten Stand seit Ende Juli.
+++MÄRKTE+++ - Die Schweizer Börse geht am Donnerstag mit Kursverlusten aus dem Handel.
Invest - Wenn der Hype um Künstliche Intelligenz den Zenit erreicht hat, kommen die nächsten Aktien zum Zug. Fünf Valoren, die in der Phase nach dem KI-Boom profitieren könnten.
- Hohe Anleiherenditen und weiter steigende Ölpreise haben auch am Donnerstag die Kauflaune an den US-Aktienmärkten getrübt. Der Dow Jones Industrial verlor 0,2 Prozent auf 51.101 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,2 Prozent auf 7.789 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,3 Prozent auf 31.079 Punkte abwärts.
Märkte - Beim Getränke- und Snackhersteller Pepsico zieht sich die erhoffte Erholung im wichtigen Nordamerika-Geschäft weiter hin.
- Hohe Anleiherenditen und weiter steigende Ölpreise haben den Anlegern an den US-Aktienmärkten auch am Donnerstag die Kauflaune verdorben. Der Dow Jones Industrial verlor im frühen Handel 0,1 Prozent auf 51.152 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,3 Prozent auf 7.780 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,6 Prozent auf 30.961 Punkte abwärts.
Geldpolitik - Alle 19 Vertreter der Federal Reserve unterstützten die Zinserhöhung vom September. Das Risiko eines zunehmenden Inflationsdrucks schien zu gross.
Energiemärkte - Die Ölpreise haben am Donnerstag deutlich zugelegt.
Naher Osten - Der Iran prüft eine US-Antwort auf seinen «Sieben-Tage-Plan», der die Wiedereröffnung der Strasse von Hormus ermöglichen soll.
Staatsfinanzen - Wegen hoher Verteidigungsausgaben und der Energiekrise soll auch Italien mehr Schulden machen dürfen als eigentlich zulässig.
Konjunkturdaten - In den USA bleibt die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weiter knapp unter 200'000.
Ruhestand - Die zunehmende Verlagerung der Verantwortung in der Altersvorsorge auf den Einzelnen eröffnet neue Chancen für die Finanzbranche.
Batterienhersteller - Der Bereich Haushaltsbatterien der insolventen Varta-Gruppe firmiert künftig wieder als eigenständiges Unternehmen.
- Der Dax ist am Donnerstag gleich zum Handelsauftakt unter die runde Marke von 25.000 Punkten gerutscht und bis zum Nachmittag auch darunter geblieben. Eine Stabilisierung nach dem bereits schwachen Vortag schlug damit fehl. Hohe Anleiherenditen und hohe Ölpreise zählen weiter zu den grössten Belastungsfaktoren am Aktienmarkt.
- Hohe Anleihe- und Ölpreise dürften am Donnerstag den Anlegern am US-Aktienmarkt die Kauflaune vergällen. «Solange weder bei den Energiepreisen noch bei den Anleiherenditen Entspannung eintritt, dürfte die Bereitschaft zu grösseren Aktienkäufen begrenzt bleiben», erklärte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Schokoladenproduzent - Barry Callebaut will seine Schokoladenproduktion in der Elfenbeinküste laut Regierungsangaben deutlich ausbauen. Der Schweizer Kakao- und Schokoladenkonzern strebt demnach eine Verdreifachung der Kapazität seiner Produktionslinie in Abidjan, der grössten Stadt des westafrikanischen Landes, an.
Pharma - Roche hat offenbar eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Biotech-Unternehmen Defand Therapeutics vereinbart.

Künstliche Intelligenz wird auch an der Börse immer wichtiger, gleichzeitig wachsen die Risiken. Princeton-Ökonom Markus Brunnermeier erklärt, wie KI-Agenten Kurse manipulieren könnten.
Die Nachfrage nach Halbleitern und Rechenzentren treibt den globalen Warenhandel stärker als erwartet an. Die WTO korrigiert die Wachstumsaussichten für 2026 deutlich nach oben.
Wegen 30 Prozent Lohneinbusse erfüllte eine Architektin die Tragbarkeitsregeln nicht mehr – ein Schicksal, das vielen Hypothekarnehmenden ab 50 droht.
UBS-Chef Sergio Ermotti verteidigt im US-TV die Strategie der Bank in den USA. Auf dem europäischen Markt müsse man hingegen anders operieren.
Hacker haben einen Softwarelieferanten der Pensionskasse Publica angegriffen und Daten gestohlen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt, das Ausmass ist noch unklar.
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