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Montag, 09. März 2026 11:24:34 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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- Eine Allianz aus Politik und Wirtschaft hat am Montag in Bern vor «verheerenden Folgen» der «Nachhaltigkeits-Initiative» der SVP gewarnt. Der starre Deckel werde bereits «in drei bis vier Jahren ins Chaos führen».

- An den Devisenmärkten haben sich die wichtigsten Währungs-Paare im Verlauf von Montagvormittag nur wenig bewegt. Im frühen Handel hatte der plötzliche Sprung der Ölpreise allerdings für stärkerer Bewegungen gesorgt. Anleger setzten wegen des Kriegs im Nahen Osten stärker auf den US-Dollar als Krisenwährung, heisst es im Handel. Aber auch der Franken bleibt als sicherer Hafen begehrt.

Zwischenbilanz - Wenige Tage reichten aus, um dem cash Insider die Zwischenbilanz bei seinen Jahresfavoriten zu verhageln. Er befindet sich damit in guter Gesellschaft. Seine drei «Sorgenkinder» nimmt er nun etwas genauer unter die Lupe.

+++Märkte+++ - Die Schweizer Börse notiert zum Wochenauftakt im Minus.

Energiemärkte - Der Erdölpreis steigt und steigt. Experten warnen vor langfristigen Produktionsausfällen.

- Der weiter tobende Iran-Krieg sorgt auch an diesem Montag für weltweit sinkende Aktienkurse. Europaweit geben die Börsen deutlich nach. Im Iran-Krieg spitzt sich die Lage weiter zu. Die Folge sind Ölpreise, die zum Wochenstart sprunghaft angestiegen sind und damit die Inflationssorgen der Investoren weiter anheizen. Ausserdem hat der Iran mit dem Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei einen neuen obersten Führer bestimmt. Ein schnelles Ende des Kriegs und eine Normalisierung der Ölproduktion in der Region zeichnen sich weiterhin nicht ab.

Invest - Trotz Börsenturbulenzen halten sich Portfolios der Teilnehmenden überraschend stabil. Die Zwischenbilanz.

Anlegen - Die Börsen stehen im Iran-Konflikt unter Druck. cash.ch stellt ein Portfolio vor, das auch in turbulenten Zeiten Rendite und Stabilität garantieren soll.

Stimmungsbarometer - Der Iran-Krieg lässt den Konjunkturoptimismus von Investoren für die Euro-Zone und deren grösste Volkswirtschaft Deutschland einbrechen.

- Kalte Dusche für die zuletzt stark gefragten Roche-Bons: Sie gaben am Montag im frühen Handel mehr als 7 Prozent nach. Auslöser waren enttäuschende Studiendaten.

- Die Ölpreise haben ihren Höhenflug wegen des Kriegs im Nahen Osten fortgesetzt und die Marke von 100 US-Dollar übersprungen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent stieg in der Nacht auf Montag um bis zu 29 Prozent auf fast 120 Dollar. Das Niveau konnte er aber nicht ganz halten, lag allerdings im Vormittagshandel mit 107 Dollar immer noch 15 Prozent höher als am Freitag.

- Für die europäischen Anleger gibt es nach dem Wochenende ein böses Erwachen. Wegen der weiter zugespitzten Lage im Nahen Osten und einer Ölpreisrally ist der Dax am Montag nochmals deutlich unter Druck geraten. Im Fokus steht, dass der Iran mit dem Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei einen neuen obersten Führer bestimmt hat. Ein schnelles Ende des Kriegs und eine Normalisierung der Ölproduktion in der Region bleibt nicht absehbar.

Börse - Nach dem Ölpreis-Schock fallen der SMI und SPI auf den tiefsten Stand seit mehreren Monaten. Zu den grössten Verlierern zählen derzeit Aktien von Holcim, Roche und ABB.

Verbundwerkstoffe - Gurit hat einen neuen Zweijahresvertrag zur Lieferung von glasfaserverstärkten Wurzelverstärkungen für Rotorblätter mit einem führenden Windturbinenhersteller im asiatisch-pazifischen Raum abgeschlossen.

- Ein sprunghafter Anstieg der Ölpreise zum Wochenstart hat den Ausverlauf an den Finanzmärkten nochmals beschleunigt. Hierzulande sackt der SMI im frühen Handel zunächst um mehr als 3 Prozent ab, nachdem er bereits in der Vorwoche um 6,6 Prozent eingebrochen war. Der Iran-Krieg tobt derweil weiter ohne Aussicht auf ein Ende. Entsprechend bleibt die Verunsicherung gross und die Volatilität an den Finanzmärkten erhöht. «Wenn die globalen Märkte 'brennen', liegt das daran, dass Energie eine zentrale Rolle bei der Inflation spielt», fasst eine Händlerin zusammen.

Konjunktur - Die Stimmung der Schweizer Konsumenten hat sich im Februar im Vergleich zum Vormonat kaum verändert.

- Nach Angriffen auf seine Ölanlagen zieht nach dem Förderland Katar auch Bahrain Konsequenzen aus dem Iran-Krieg. Das staatliche Öl- und Gasunternehmen Bapco Energies rief für seine Lieferungen den Zustand der «höheren Gewalt» (Force Majeure) aus.

- Die Finanzminister führender westlicher Industriestaaten (G7) werden einem Zeitungsbericht zufolge im Verlauf dieses Tages über eine mögliche Freigabe von Erdölreserven unter der Koordination der Internationalen Energieagentur (IEA) beraten. Ziel der Dringlichkeitssitzung sei es, den durch den Krieg im Nahen Osten ausgelösten rasanten Ölpreisanstieg abzufedern, berichtet die «Financial Times» unter Berufung auf G7-Vertreter.

- Die Schweizer Börse ist am Montag wegen der sprunghaft gestiegenen Ölpreise mit deutlichen Verlusten in den Handel gestartet. Der Leitindex SMI verliert kurz nach Eröffnung fast 3 Prozent.

- Ein Ende des Iran-Kriegs ist nicht in Sicht und die gegenseitigen Bombardierungen halten unvermindert an. Entsprechend bleibt die Verunsicherung gross und die Volatilität an den Finanzmärkten erhöht. Mit den massiv steigenden Öl- und Gaspreisen sind Inflationssorgen dominant, und ein länger anhaltender Konflikt würde sich negativ auf die konjunkturelle Entwicklung auswirken. Entsprechend reagieren Investoren mit einer Flucht aus Aktien.

Die Investoren werden nervös. Sie fürchten sich vor einer erneuten Inflation. Denn dafür ist das fragile Finanzsystem nicht gerüstet.

Das Kampfgeschehen der vergangenen Tage im Nahen Osten hat erhebliche Folgen für den Erdölmarkt. Doch auch an den Aktienmärkten reagieren Anleger sehr besorgt auf die möglichen Folgen des Krieges.

Iran zielt bewusst auf die weltweite Energieversorgung. Mit der Blockade der Strasse von Hormuz hat es ein starkes Druckmittel in der Hand. Das dürften auch die Menschen im Westen spüren.

Der Transit von Öl und Gas durch die wichtige Strasse von Hormuz liegt praktisch still. Der Preis für Brent-Öl springt drastisch nach oben, die Börsen reagieren. Ein Überblick.

Vor 250 Jahren erschien «Reichtum der Nationen». Das Buch markiert den Startpunkt eines liberalen Verständnisses von Wirtschaft.

Die Schweizer Bauzulieferer Geberit und Sika wuchsen vergangenes Jahr im Nahen Osten zweistellig. Auch Hilti und Schindler lief es dort prächtig. Mit dem Krieg gegen Iran droht der Boom jäh zu enden.

Wie lange gibt es noch papierene Pässe und Ausweise? Für Orell Füssli als Herstellerin solcher Dokumente ist diese Frage zentral. Das Traditionshaus rüstet sich für eine papierlose Zeit.

Der Iran-Krieg erschüttert den Ölhandel. Einblick in eine Branche, die im Zentrum des Konfliktes steht.

Die neusten Meldungen aus der Wirtschaft.

Der Tesla-Chef prophezeit der Menschheit den «grossartigen Überfluss»: Die KI-Ökonomie werde alles besser, schneller, billiger erledigen. Doch aus dem Traum könnte auch ein Albtraum werden, sagen Skeptiker. Wer hat recht?

Der Schweizer Tourismus zittert, und die Finanzindustrie frohlockt. Was am Persischen Golf passiert, hat Auswirkungen auf die ganze Welt.

Ralf Heckner, Schweizer Botschafter in den USA, hielt sich im Zollstreit bisher zurück. Jetzt erklärt er die Strategie und sagt, dass man dereinst vielleicht positiv auf die Wirtschaftspolitik von Trumps Regierung zurückblicken werde.

Zwischen Bergdorf und Börsenkonzern: Ignaz «Igi» Zopp ist der Übersetzer von Andermatt. Ein Porträt

Sie können vor Bluthochdruck warnen oder Vorhofflimmern entdecken: Smartwatches mutieren zunehmend zu Gesundheitsberatern. Doch wie verlässlich sind die so generierten Daten?

Philipp Lehner schwört auf analoge Zeitplanung. Nun soll sein ganzer Betrieb mit 24 000 Mitarbeitern mitziehen. Über eine inspirierende Absage an den Zeitgeist.

Yaël Meier war der Shootingstar der Generation Z, heute führt sie ein Unternehmen mit 33 Angestellten. Sie hat alles: Erfolg, Bekanntheit und jede Menge Kritiker. Warum eigentlich? Das grosse Interview.

Helene Budliger Artieda verrät, wie die Zusammenarbeit mit den Unternehmern lief, die bei Donald Trump vorgesprochen haben. Sie sagt, was das Abkommen tatsächlich bedeutet – und wie es jetzt weitergeht.

Die Amerikaner dominieren das globale Investment Banking, nun wollen sie die Vermögensverwaltung erobern, auch in der Schweiz. Was die Wall-Street-Banker besser machen als die Schweizer Bankiers. Eine Innenansicht.

Michael Trautmann ist ein nach aussen erfolgreicher Unternehmer, Coach – und landete trotz allem im Burnout. Bei der Arbeit macht er heute einiges anders.

Hamburgs Umweltaktivisten ist ein Coup gelungen: Deutschlands grösste Industriestadt darf ab 2040 kein CO2 mehr ausstossen. Unternehmer suchen verzweifelt nach Auswegen – und denken über das Undenkbare nach.

Greg Abel sitzt auf rekordhohen Cash-Reserven von 370 Milliarden Dollar. Doch dieser mahnt zur Vorsicht – und weigert sich, kurzfristigen Profiten nachzujagen.

Thesaurierend oder ausschüttend: Diese beiden technischen Begriffe entscheiden zu einem grossen Teil darüber, wie erfolgreich Anleger beim Investieren sind.

Angesichts der «tektonischen Veränderungen» in der Pharmabranche fehle der Schweiz das Gefühl für die Dringlichkeit der Situation, findet Severin Schwan. Und er sagt, was Deutschland besser macht.

Der Sportartikelhersteller On legt glänzende Zahlen vor. Doch die grössere Aufmerksamkeit bekommt das Gehalt des Firmenchefs Martin Hoffmann. Ist es so masslos, wie es scheint? Genau hinsehen lohnt sich.

Das US-Finanzministerium will mit den Schweizer Behörden enger zusammenarbeiten, um die Umgehung von Sanktionen zu verhindern und gemeinsam gegen Geldwäscherei vorzugehen. Für die Banken ist es ein heikler Moment.

Die US-Regierungen haben während Jahren beim Kauf von Abwehrraketen geknausert. Das rächt sich jetzt, denn die amerikanische Industrie kann die Produktion nicht auf Knopfdruck erhöhen.

Ein aktivistischer Investor drängt auf Veränderungen im Verwaltungsrat der Swatch Group. Nun präsentiert der von der Familie Hayek kontrollierte Konzern mit Andreas Rickenbacher einen ersten Kandidaten. Weitere dürften folgen.

Das von Nick Hayek geführte Unternehmen hat 2025 weniger Umsatz erzielt und kaum noch Gewinn gemacht. Gleichzeitig mehren sich die Anzeichen einer Erholung – die Börse reagiert mit einem Kurssprung.

Der amerikanische Investor Steven Wood erhöht den Druck auf die Swatch Group. Mit einem neuen Vorstoss greift er die Machtstruktur des Konzerns frontal an.

Rolex-Chef Jean-Frédéric Dufour meidet Öffentlichkeit und Lärm. Das gehört zum Jobprofil. Nun ist ausgerechnet eine seiner Uhren zum Symbol des Zoll-Deals zwischen der Schweiz und den USA geworden.

Rolex war einst eine Marke unter vielen – bis sie sich neu erfand. Pierre-Yves Donzé zeigt, wie die diskrete Genfer Manufaktur zur führenden Kraft der Schweizer Uhrenwelt wurde. Und warum ihr Mythos auf einem heiklen Gleichgewicht beruht.

Präsident Trump ändert die Ziele nach seiner Stimmungslage, Teheran sendet widersprüchliche Signale aus. Welche Auswirkungen hat die Eskalation im Nahen Osten auf die Weltwirtschaft und die Geopolitik? «NZZ Pro» skizziert drei Szenarien.

Peking und Teheran kooperieren seit Jahrzehnten militärisch. Doch der Eindruck einer geeinten Front gegen den Westen täuscht. Die chinesische Regierung hat sich bisher auffällig zurückhaltend zum Krieg geäussert – ihre Interessen in der Region gehen über Iran hinaus.

Der britische Politologe David Runciman hat mit seinem Buch «How Democracy Ends» international viel Beachtung gefunden. Trotzdem hält er wenig von der gängigen Untergangsrhetorik.

Nach der Festnahme von Nicolás Maduro hoffen viele Venezolaner auf einen Neuanfang – dank Donald Trump. Vieles deutet darauf hin, dass die USA in Venezuela langfristige Pläne verfolgen, Wahlen inklusive.

Ein spektakuläres Vorher-nachher-Bild verspricht den Beweis: Es soll die Zerstörung einer Radarkuppel auf einem US-Militärstützpunkt in Katar zeigen. Doch eine Analyse zeigt: Das «Beweisfoto» ist ein Fake.

Die amerikanischen Streitkräfte sind auf europäische Basen angewiesen. Das rückt diese ins Visier Irans. Europa reagiert auf die Gefahr – aber erst langsam.

Das Regime in Teheran strebte mit einem Netz von Verbündeten die Vernichtung Israels an. Jetzt droht der Islamischen Republik die Isolation. Die Türkei könnte von der Lage profitieren.

Im Gespräch erklärt der Politologe Ali Fathollah-Nejad die Schwächen der Islamischen Republik – und wie der Nachfolger für den getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei bestimmt wird.