
Die weltgrösste Ridesharing-Plattform Uber verschlankt sich, um sich auf die autonome Zukunft vorzubereiten: Künftig setzt sie mehr auf Robotaxis und Drohnen.
Künstliche Intelligenz erlaubt noch nie gesehene Massenüberwachung. Selbst Experten erschrecken über die neuen Möglichkeiten.
Europa spielt bei der Fertigung modernster KI-Chips keine Rolle. Deshalb stellt sich die Frage: Können die Europäer zumindest künftig in der Halbleiterbranche unentbehrlich werden – und sich damit geopolitisches Gewicht sichern? Eine Reportage.
Der hauseigene Prozessor senkt den Stromverbrauch drastisch. Reicht das, um sich vom übermächtigen Lieferanten Nvidia zu emanzipieren?
Der neue CEO übernimmt von Tim Cook einen Konzern auf dem Höhepunkt – und mit einem absehbaren Problem. Wer ist der Mann, der nun die Geschicke der Firma leitet?
So können Solarkraftwerke auch nach der Abenddämmerung weiter saubere Energie produzieren. Ausgerechnet Astronomen und Ökologen sind von dieser Satellitentechnologie gar nicht angetan.
Nach dem Scheitern von Google Glass starten Tech-Riesen den nächsten Anlauf, Kameras in unser Gesicht zu bringen. Die NZZ hat die wichtigsten Modelle getestet.
Schweizer können tüfteln, Amerikaner verkaufen. Das nutzen die Investorinnen Sophie Lamparter und Nathalie Moral aus. Im Interview erklären sie, warum Schweizer Gründer ihre Mentalität ändern müssen – und wieso sie Klimainvestitionen gerade jetzt für klug halten.
In den USA tobt die Debatte über die Zukunft der künstlichen Intelligenz und darüber, wie diese zu regulieren ist. Nun hat sich der CEO von Meta mit provokanten Thesen geäussert.
Meta-Brille, Dashcam und Livestream: Immer öfter geraten Menschen ungefragt ins Bild. Was ist erlaubt, wie können sich Betroffene wehren – und ist das geltende Recht noch zeitgemäss?
Laut drei neuen Studien des IT-Konzerns kann man nun den Berechnungen seiner Quantencomputer vertrauen, obwohl kein anderer Rechner die Ergebnisse reproduzieren kann. Unabhängige Experten nennen es einen soliden Fortschritt, «aber noch nicht den ganz grossen Wurf».
Für Apple könnte es zurzeit nicht besser laufen – auch, weil der Konzern sich nicht vorwerfen lassen muss, Hunderte Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren zu verschwenden. Doch für Tim Cooks Nachfolger könnte der globale Mangel an Speicherchips zu einem echten Problem werden.
Der ehemalige Facebook-Mitarbeiter Arturo Béjar ordnet den Vergleich ein, in dem sich Meta zu mehr Jugendschutz verpflichtet. Er fordert weitergehende Massnahmen und greift die Führung an: Die Erfahrung habe gezeigt, dass Mark Zuckerbergs Beteuerungen bedeutungslos seien.
Der Meta-Konzern hat sich aussergerichtlich mit amerikanischen Gliedstaaten geeinigt, die ihm vorgeworfen hatten, der Jugend zu schaden. Auf Plattformen wie Instagram kommt es zu Einschränkungen.
Sie machen es praktisch unmöglich, das Recht am eigenen Bild durchzusetzen. Wir sind nicht bereit für diese Brillen.
Der Mutterkonzern von Instagram und Facebook willigt in die Bezahlung einer Strafe von 18 Milliarden Dollar ein. Zudem setzt Meta auf Druck einer breiten Koalition von Republikanern und Demokraten neue Kindesschutzmassnahmen um.
An den World Humanoid Robot Games pulverisieren Roboter die Sportrekorde von Menschen. Aber das Spektakel ist eine reine Zirkusnummer. Echter technologischer Fortschritt schafft Produkte, die unser Leben verbessern.
An den World Humanoid Robot Games in China stellten Roboter mehrere Rekorde auf. Zwei Experten ordnen ein, was davon Show ist und was echter technologischer Fortschritt.
Autonome KI-Agenten helfen im Cyberkrieg den Angreifern mehr als den Verteidigern. Westliche Demokratien müssen nun ihre digitale Wehrhaftigkeit und den Schutz kritischer Infrastrukturen zur zentralen Aufgabe der nationalen Sicherheit machen.
Siebzig Jahre lang hatte Europa Schutz durch den Nuklearschirm der USA. Doch in Zeiten russischer Drohungen lässt Präsident Trump Zweifel an der Unterstützung aus Washington aufkommen. Muss Europa nun selbst aufrüsten?
Der deutsche Völkerrechtler Robin Geiss gibt warnend zu bedenken, dass neue Technologien Unsicherheit stiften und zur weiteren Eskalation von Konflikten beitragen können.
Kriege werden künftig auch im Weltall entschieden. Das macht SpaceX zum bedeutenden Partner des amerikanischen Militärs. Am Freitag gelang dem Unternehmen der grösste Börsengang der Geschichte.
Die USA zeigen im Iran-Krieg ihre maritime Macht. China wolle ähnlich stark werden, würde aber wohl eine andere Strategie anwenden, sagt der Experte Sidharth Kaushal. Er erläutert, wo China kräftemässig steht und welche Rolle neue Technologien für die Marine spielen.
Ohne Daten lässt sich heute nicht mehr effizient Krieg führen. Das macht die Tech-Konzerne zu zentralen Akteuren. Die Risiken werden noch unterschätzt.
Die Ukraine hat ein weltweit einzigartiges Fachwissen bei der Drohnenabwehr. Die politische Führung will daraus Kapital schlagen.
Überwachungskameras sind überall. Und sie lassen sich oft leicht hacken. Das machen sich Armeen und Geheimdienste zunutze, um ihre Operationen zu planen. So gehen sie vor.
Der Sozialwissenschafter Michael Gerlich sagt, dass KI denkfaul macht. Wie Unternehmen und Einzelpersonen kritisch bleiben können, könne man bei Lego lernen.
Die amerikanischen Tech-Giganten wollten den Zugang zu ihrer KI teuer verkaufen. Nun verschenkt ein chinesischer Herausforderer mit Kimi 3 ein Modell, das genauso gut ist. Der brutale Preiskampf bedroht die geplanten Börsengänge der Amerikaner.
In Tests eines britischen Sicherheitsinstituts haben KI-Modelle unter falschem Namen E-Mails verschickt, um Menschen zu manipulieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den KI-Agenten auf Abwegen.
Vor einem Jahr versprach Donald Trump der KI-Industrie freie Fahrt ohne «dumme Regeln». Nun zwingen ihn die Konkurrenz aus China und eigenmächtig agierende Modelle zum Umdenken – an zwei Fronten zugleich.
Eine Meta-Brille liest die Speisekarte vor, beschreibt den Partner und erkennt die Joghurtsorte – oder versucht es zumindest. Unterwegs mit einem blinden Paar.
In den USA musste sich der Mutterkonzern von Facebook vor Gericht verantworten. Meta wurde von mehreren Gliedstaaten vorgeworfen, Kinder absichtlich zu einem übermässigen Social-Media-Konsum verleitet zu haben. Die Konsequenzen sind weitreichend.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Altersgrenzen bei sozialen Netzwerken.
Mark Zuckerberg fordert eine aggressivere Firmenkultur, nachdem er mit dem Metaversum Milliarden in den Sand gesetzt hat. Leidtragende seiner Launen sind die Angestellten des Meta-Konzerns – nicht zuletzt in Zürich.
Matthew Bergman ist zurzeit der grösste Schreck der Tech-Industrie. Im Namen von 1500 Familien verklagt er Plattformen wie Instagram, Youtube, Tiktok. Hier erklärt er, warum er glaubt, zu gewinnen.
Die Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa und Audrey Tang, ehemalige Digitalministerin Taiwans, sehen die Demokratie in Gefahr. Ein Desinformations-Experte relativiert: Stimmbürger liessen sich nicht so einfach manipulieren.
KI-Agenten könnten die Cyberattacke grösstenteils autonom durchgeführt haben. Fachleute erwarten, dass sich solche Vorfälle mit den zunehmenden Hacking-Fähigkeiten von KI in Zukunft häufen.
Ein Ukrainer in der Schweiz hat jahrelang bei Ransomware-Angriffen auf Firmen weltweit mitgeholfen. Die Staatsanwaltschaft sieht Verbindungen zum russischen Staat.
Ein Warnhinweis von Apple verändert das Leben eines italienischen Journalisten schlagartig. Sein Fall zeigt exemplarisch, wie unkontrolliert Spionagesoftware mitten in Europa zum Einsatz kommt.
Der Umgang mit einem Ransomware-Angriff zeigt, wie schlecht die Ruag auf eine solche Krise vorbereitet war. Und in der Kommunikation danach agiert das Unternehmen gleich nochmals unüberlegt.
Nur ausgewählte Firmen haben Zugang zum KI-Modell Mythos von Anthropic. Es sei zu gefährlich für die Öffentlichkeit. Anthony Grieco ist Sicherheitschef des Tech-Konzerns Cisco. Er freut sich auf die Zukunft.
Ob Roboter oder künstliche Intelligenz: Technologie provoziert Widerstand. Der Forscher Thomas Dekeyser hat darüber ein Buch geschrieben. Er erklärt, warum schon die alten Griechen ihren eigenen Erfindungen nicht trauten und Marx Laternen zerschlagen hat.
Die künstliche Intelligenz hat zwei der drängendsten Probleme in der Robotik gelöst. Aber der Weg zum Allzweckroboter ist noch weit. Woher kommt der Hype? Und was geschieht mit den Menschen, wenn autonome Maschinen immer mehr Arbeiten übernehmen?
Tischtennis war für die Robotikforschung lange ein Härtetest. Bisher scheiterten die Maschinen an den hohen Geschwindigkeiten, den rotierenden Bällen und den unberechenbaren menschlichen Gegnern. Warum sich das änderte und was das für die Robotik bedeutet.
Die neuen Industrieroboter sehen wie Menschen aus. Ihre Hersteller stammen zumeist aus China, doch auch in Zürich verfolgen Robotikfirmen ehrgeizige Pläne. Manche Erwartungen seien heillos übertrieben, finden Skeptiker.
Ob sich humanoide Roboter durchsetzen, hängt massgeblich von der Geschicklichkeit ihrer Hände ab. Auch für Elon Musks Roboter Optimus ist das ein ungelöstes Problem. Derweil tüftelt eine Schweizer Forscherin schon an einer Roboterhand mit übermenschlichen Fähigkeiten.
Die ersten humanoiden Haushaltsroboter kommen auf den Markt. Im Moment müssen sie von einem Menschen ferngesteuert werden. Was noch fehlt, bis sie autonom den Haushalt schmeissen.
Die Debatte über Altersbeschränkungen gewinnt international an Dynamik. Weltweit diskutieren rund 40 Länder über solche Massnahmen. Dabei gerät aus dem Blick, was Kinder dort tatsächlich gefährdet: die Art, wie Online-Plattformen gestaltet sind.
Das Schweizer Tech-Unternehmen Proton hat angefangen, seine Server aus der Schweiz abzuziehen. Im Interview verteidigt der CEO seinen Kurs und greift den Bundesrat scharf an.
Beim Joggen merkt Yanni Gentsch, dass ein fremder Mann sie filmt. Sie stellt ihn zur Rede und filmt mit ihrem Handy mit. Viele Frauen berichten von solchen Erfahrungen. «NZZ Format» fragt, wie der öffentliche Raum sicherer wird, und zeigt, warum Männer ein zentraler Teil der Lösung sein müssen.