
Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Tools im Business-Alltag werden Logiken bestehender Versicherungsdeckungen zunehmend infrage gestellt. Darauf weist Phil Dawson hin, seines Zeichens Leiter für KI-Strategie und Partnerschaften beim Spezialversicherer Armilla.
Den Mitarbeitenden der Stadt Zürich steht neuerdings mit "ZüriA" eine eigene KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglichen soll. Die neue Anwendung wird gemäss Mitteilung in den städtischen Rechenzentren betrieben.
Mit dem AI Mountain Summit entsteht im Alpenraum ein neues Konferenzformat rund um das Thema künstliche Intelligenz und digitale Transformation. Die Veranstaltung, die am 28. Mai in Laax über die Bühne geht, soll Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Forschung zusammen bringen und Raum für strategische Diskussionen, praxisnahe Einblicke und persönlichen Austausch schaffen. Zu den Rednern zählen Digital-Vordenker Sascha Lobo, Microsoft CTO Marc Holitscher sowie Weisse Arena Chairman Reto Gurtner.
Jensen Huang, der CEO von Nvidia, rechnet mit Bestelleingängen für aktuelle KI-Chipsysteme des Konzerns im Wert von mindestens einer Billion Dollar bis Ende 2027. Huang verdoppelt damit seine Prognose aus dem Vorjahr. Zugleich betonte er im Rahmen der hauseigenen Entwicklermesse GTC, dass die Nachfrage nach Computer-Kapazität auch noch deutlich höher ausfallen werde. Diese sei binnen zwei Jahren "um das Millionenfache" gestiegen und zeige keinerlei Anzeichen einer Abschwächung.
Der Pharmariese Roche baut seine KI-Infrastruktur mit fast 2200 neuen Hochleistungsgrafikprozessoren von Nvidia massiv aus. Die zusätzliche Hardware werde die Arbeit in allen Forschungs- und Entwicklungsbereichen beschleunigen, einschliesslich Modellierung, Datenanalyse und klinischer Studienprozesse, betont Roche in einer Aussendung dazu.
Robotiker der Brown University verbessern die Kommunikation mit humanoiden Robotern, indem sie zuvor erteilte Befehle mit Gesten bei der Suche nach Objekten unterstützen, die nicht so leicht zu identifizieren sind. Die Erfolgsquote steigt mit dieser Methode deutlich an, so Doktorandin Ivy He, die sich auf die Interaktion zwischen Mensch und Computer spezialisiert hat.
Die KI-Cloud-Anbieterin Nebius mit Zentrale in Amsterdam hat einen Multimilliardenauftrag von Meta an Land gezogen. Wie Nebius wissen lässt, sichere sich die Facebook- und Instagram-Mutter ab 2027 Zugriff auf Rechenkapazitäten für Künstliche Intelligenz (KI) im Wert von zwölf Milliarden Dollar. Zudem könne Meta in den nächsten fünf Jahren sämtliche anderweitig nicht verkauften Kapazitäten im Volumen weiterer 15 Milliarden Dollar anmieten.
Interaktives Spielzeug mit integrierter Künstlicher Intelligenz (KI) stellt laut Erziehungswissenschaftlern der University of Cambridge eine grosse Gefahr in Bezug auf die Entwicklung die Psyche der Kinder dar. Das KI-Spielzeug würde die Emotionen oft falsch interpretieren und mit seinen Antworten Schaden anrichten. KI-gestütztes Spielzeug, das mit Kleinkindern "spricht", sollte deshalb strenger reguliert werden, fordern die Experten.
Der weltweit wohl wichtigste IT-Auftragsfertiger Foxconn erwirtschaftete im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres einen Rekordumsatz in Höhe von rund 83 Milliarden US-Dollar (ca. 2,6 Billionen Taiwan-Dollar). Dies entspricht einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.
Mit der WTO-Ausschreibung "QRM-26" hat die schweizerische Bundeskanzlei zehn neue Rahmenvertragspartner für den Bund evaluiert. Sie sollen die zentrale Bundesverwaltung in den nächsten Jahren mit Dienstleistungen im Qualitäts- und Risikomanagement (QRM) für Informatikvorhaben unterstützen. Das Kostendach beträgt 20 Millionen Franken für fünf Jahre. Für den Bund bestehe allerdings keine Pflicht, Leistungen zu beziehen, heisst es in der Mitteilung.