
Russland hat den Messaging-Dienst von Meta, Whatsapp, offiziell landesweit gesperrt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte die Umsetzung der Sperre und begründete dies mit der Weigerung von Whatsapp, russische Gesetze und Normen einzuhalten. Schätzungsweise sind über 100 Millionen Nutzer in Russland von der Blockade betroffen.
Swisscom hat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Der ausgewiesene Umsatz stieg demnach um 36,6Prozent im Vergleich zum Jahr davor auf 15,05 Milliarden Franken, hauptsächlich getrieben durch die Akquisition von Vodafone Italia. Auf Pro-forma-Basis (unter Einbezug der Übernahme) entspricht dies jedoch einem leichten Rückgang von 2,0 Prozent. Die Ergebnisse sind geprägt durch die Integration von Vodafone Italia.
Das international tätige Zuger SAP-Retail-Beratungshaus Retailsolutions verstärkt sein Mangement mit Achim Schneider. Schneider verantwortet als neuer Managing Partner künftig die globale strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Der Manager wechselt von SAP zu Retailsolutions. Beim Walldorfer ERP- und Cloud-Riesen war er gemäss Mitteilung 27 Jahre in den Bereichen Beratung, Produktstrategie, Go-to-Market sowie Solution Management tätig.
Romance-Scams haben sich zu einem industrialisierten, KI-gestützten Geschäftsmodell entwickelt: Aus unkoordinierten Einzeltätern ist ein milliardenschweres, professionell organisiertes kriminelles Ökosystem geworden. Nach Angaben der Federal Trade Commission (FTC) verursachte Investmentbetrug – das eigentliche "Endgame“ vieler Romance-Scams – im Jahr 2024 Schäden in Höhe von 5,7 Milliarden US-Dollar. Experten gehen davon aus, dass es sich dabei lediglich um eine konservative Schätzung handelt. Nachfolgend eine Einschätzung von Satnam Narang, Senior Staff Research Engineer bei Tenable.
Die Google Threat Intelligence Group (GITG) analysiert in ihrem neuen Bericht "Beyond the Battlefield: Threats to the Defense Industrial Base“, wie geopolitische Konflikte heute zunehmend in Form von Cyberoperationen ausgetragen werden. Diese nehmen nicht nur militärische Systeme, sondern auch Unternehmen in der Rüstungsindustrie, Zulieferer und deren Mitarbeiter ins Visier.
Der US-amerikanische Softwaregigant Microsoft warnt eindringlich vor dem unkontrollierten Einsatz von autonomen Softwarehelfern mit Künstlicher Intelligenz. In seinem neuen Cyber Pulse Report, der im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlicht wurde, stellen Forscher des Konzerns fest, dass KI-Helfer beim Programmieren bereits in über 80 Prozent der grössten Unternehmen (Fortune 500) im Einsatz sind. Die wenigsten Firmen hätten jedoch klare Regeln für die Verwendung der KI. Die rasante Verbreitung berge unkalkulierbare Risiken.
Laut dem soeben veröffentlichten "Spam- und Phishing-Report 2025" des IT-Security-Spezialisten Kaspersky war im vergangenen Jahr mit 45 Prozent fast jede zweite E-Mail im weltweiten Traffic eine Spam-Nachricht. Das beinhaltet unerwünschte Werbung und auch Bedrohungen wie Betrug, Phishing und Malware.
Die US-amerikanische Netzwerktechnik-Anbieterin Cisco erhöht nach einem überraschend stark verlaufenen zweiten Quartal den Ausblick auf das gesamte Fiskaljahr 2025/26. Der Jahresumsatz dürfte demnach auf 61,2 bis 61,7 Milliarden US-Dollar zu liegen kommen, wie der Konzern mit Hauptsitz im kalifornischen San José und Europazentrale in London wissen lässt.
Mithilfe eines KI-Chatbots verfasste Produktbeschreibungen regen mit einer um 32 Prozentpunkten höheren Wahrscheinlichkeit eher zum Kauf an. Das haben Informatiker der University of California San Diego festgestellt. Grosse Sprachmodelle wie ChatGPT würden zu beschönigenden Zusammenfassungen neigen. Das wiederum beeinflusse das Verhalten der potenziellen Käufer. Die Forscher sprechen hierbei von kognitiven Verzerrungen durch die Chatbots.
Die auf automatisierte Cybersicherheit und Asset Intelligence fokussierte Forescout Technologies hat Dirk Decker zum Regional Director für Zentraleuropa berufen. In dieser Position soll Decker gemäss Mitteilung das weitere Wachstum von Forescout in der Region vorantreiben, Kunden- und Partnerbeziehungen stärken und die Präsenz des Unternehmens weiter ausbauen.