
Licht am Ende des Tunnels sieht die deutsche Elektro- und Digitalindustrie: Laut dem Verband ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) hat die Branche im Dezember 2025 ein Bestellplus von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann zufolge war es der Monat mit dem stärksten Auftragsschub im vergangenen Jahr - durch Impulse aus dem In- und Ausland.
Die auf den Bau, Betrieb und Unterhalt von ICT- und Netzinfrastrukturen fokussierte Cablex baut trotz der guten Ertragslage des Mutterkonzerns Swisscom "Dutzende" Mitarbeitende ab. Der Abbau, der Medienberichten zufolge eine zweistellige Zahl betrifft, erstreckt sich demnach über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg. Als Grund werden Restrukturierungsmassnahmen sowie Anpassungen an den Markt genannt. Auch die zunehmenden Automatisierungen und die unsicheren Wirtschaftsaussichten spielten herein, heisst es.
Die Kommission der Europäischen Union hat den US-Konzern Meta angewiesen, in seinem Messenger Whatsapp künftig neben dem eigenen Chatbot auch KI-Anbieter der Konkurrenz zuzulassen. Kleinere Wettbewerber könnten durch den Ausschluss von Whatsapp aus dem Markt verdrängt werden, begründet die EU-Kommission die Massnahme. Falls Meta die Anweisung nicht umsetzen sollte, werde das europäisches Recht mit Zwang durchgesetzt, heisst es.
Nach einer schwierigen Phase im Jahr 2024 und durch die Übernahme von Crayon positioniert positioniert sich der Nidwalder IT-Dienstleister Softwareone mit Zentrale in Stans neu und schreibt ein starkes Abschlussquartal für das vergangene Geschäftsjahr. Konkret stieg der Umsatz im vierten Quartal nach IFRS (International Financial Reporting Standards) um 64,7 Prozent (auf berichteter Basis), wobei dieses hohe Plus vor allem auf die am 2. Juli 2025 abgeschlossene Akquisition von Crayon zurückzuführen sei.
An der Technischen Universität München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des taiwanesischen Chip-Riesen TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Liebesbriefe fallen bei vielen Adressaten durch, so Psychologen der University of Kent. Sie raten angesichts des bevorstehenden Valentinstags am 14. Februar eher zu persönlichen Zeilen. In sechs Studien mit fast 4.000 Teilnehmern aus Grossbritannien haben die Forscher untersucht, wie Menschen diejenigen wahrnehmen, die KI-Tools wie ChatGPT nutzen, um eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, vom Schreiben von Computercodes und Tagesplänen bis hin zur Planung einer Stadtrundfahrt für einen Freund oder dem Verfassen eines Heiratsantrags.
Die US-amerikanische Cybersecurity-Spezialistin Fortinet hat ein starkes Zahlenwerk für das Schlussquartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Konkret stieg der Gesamtumsatz im vierten Quartal im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 15 Prozent auf 1,91 Mrd. US-Dollar. Wobei der reine Produktumsatz um 20 Prozent auf 691 Mio. US-Dollar kletterte.
Mark Schröder, der die Redaktion der Schweizer ICT-Newsplattform "Inside IT" nach dem Abgang der vorigen Chefredaktorin Katharina Jochumhat bereits seit September interimsmässig geleitet hat, hat den Chefposten nun definitiv übernommen. Schröder war vor seinem Engagement bei Inside IT bei anderen Schweizer und deutschen IT-Fachmagazinen als leitender Redaktor tätig.
Der Energie- und Telekomanbieter WWZ mit Sitz in Zug schafft einen neuen Bereich "Markt", deren Leitung ab 1. Mai Thomas Lüthy übernehmen soll. Lüthy übersiedelt von der GWF zur WWZ und wird beim Unternehmen künftig auch Einsitz in die Geschäftsleitung nehmen.
Laut der "Jugend-Digitalstudie 2025" der deutschen Postbank stösst ein Handy-Verbot an Schulen mehrheitlich auf Ablehnung - obwohl aktuelle Studien einen Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung und Pisa-Ergebnis sehen. Hauptargumente sind die Bedeutung der schnellen Kommunikation mit Familie und Freunden (60 Prozent) und die Nützlichkeit für Lernzwecke und Recherchen (55 Prozent).