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Donnerstag, 16. Juni 2022 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die auf digitale Mautsysteme fokussierte Kapsch Trafficcom konnte ihre Verluste im Geschäftsjahr 2021/22 deutlich eindämmen. Insgesamt blieb ein Minus von 9,3 Mio. Euro hängen, nach einem Periodenergebnis von minus 102,9 Mio. Euro im Jahr davor. Der Umsatz kletterte hingegen im Jahresvergleich um 2,9 Prozent auf 519,8 Mio. Euro und das Betriebsergebnis (Ebit) drehte von minus 123,2 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr plus 11 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit.

Oppositionspolitiker, Aktivisten und Journalisten in der Türkei haben wegen eines Social-Media-Gesetzentwurfs Alarm geschlagen: Jeder und alles, was der Regierung nicht passe, könne ins Visier genommen werden, sagte der Cyberrechts-Aktivist Yaman Akdeniz. Das Gesetz muss noch vom Parlament verabschiedet werden. Dort hält die regierende AKP eine Mehrheit mit ihrem Partner, der ultranationalistischen MHP. Von beiden stammt der Entwurf.

Nach zwei Jahren mit rein digitalen Events findet die Cisco Live 2022 erstmals als hybride Veranstaltung statt. Zum physischen Event in Las Vegas, der heute zu Ende geht, strömten rund 15.000 Teilnehmende. Der US-Netzerk-Riese nutzt die Hausmesse wie immer, um zahlreiche Neuheiten in den Bereichen Cloud, Netzwerk und Sicherheit zu präsentieren. Cisco kündigte dabei auch seine Vision an, IT-Teams durch Neuerungen bei Cloud-managed Netzwerken und einheitlichen Lösungen ein wesentlich intelligenteres Arbeiten zu ermöglichen und die Abläufe zu vereinfachen.

US-Technologieriesen wie Facebook, Google, Twitter und Microsoft haben sich dazu verpflichtet, in der EU mehr gegen die Verbreitung von Falschnachrichten sowie gefälschte Konten und politische Werbung auf ihren Plattformen zu unternehmen. Heute stimmten die Konzerne einem entsprechenden Verhaltenskodex zu. Bei Verfehlungen drohen ihnen Strafen von bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes.

Die Schweizer IT-Dienstleisterin Centris mit Zentrale in Solothurn meldet für das letzte Geschäftsjahr 2021 ein Rekordergebnis. Die branchenmässig auf Kranken- und Unfallversicherer ausgerichtete IT-Anbieterin erzielte im Berichtjahr demnach gemäss Mitteilung einen Umsatz von rund 90 Millionen Franken, was einer Steigerung von rund 15 Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht.

Elon Musk will einem Medienbericht zufolge nicht vom Kauf des US-Kurznachrichtendienstes Twitter abrücken. Es werde erwartet, dass der Tesla-Chef bei dem für heutigen Donnerstag anberaumten unternehmensweiten Treffen mit der Twitter-Belegschaft seinen Wunsch bekräftige, das Unternehmen zu übernehmen, meldete das "Wall Street Journal" in der Nacht zu heute unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Das Live-Streaming-Videoportal Twitch will die Einstiegshürden für Content-Produzenten ins boomende Werbegeschäft reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Online-Portal sein hauseigenes "Ads Incentive Program" (AIP) nun für mehr Streamer geöffnet und gleichzeitig das Auszahlungsschema für Werbegelder geändert. Statt eines fixen Pauschalbetrags sollen Produzenten ab sofort prozentual am Umsatz beteiligt werden und dadurch deutlich mehr verdienen, so das kalifornische Unternehmen.

Die ehemalige UBS-Managerin, Finanzexpertin Martha Boeckenfeld, wird Partnerin und Dean der Metaverse Academy, die von der Digitalagentur Kuble im April dieses Jahres gegründet wurde. Sie werde auch selber am digitalen akademischen Campus unterrichten, heisst es in einer Aussendung dazu.

Der spanische Prinzessin-von-Asturien-Preis geht in der Sparte "Wissenschaft" dieses Jahr an vier Informatiker, die zu den wichtigsten Pionieren im Bereich der künstlichen Intelligenz zählen. Namentlich erhalten die Briten Geoffrey Hinton (74) und Demis Hassabis (45) sowie der Franzose Yann Le Cun (61) und der Kanadier Yoshua Bengio (58) die mit 50'000 Euro dotierte Auszeichnung, wie die Jury der Stiftung Fundacin Princesa de Asturias in Oviedo verkündete.

Der Internet Explorer (IE) ist Geschichte: Nach 27 Jahren Laufzeit hat der US-Softwarekonzern Microsoft seinen Support für den Webbrowser ab heute offiziell eingestellt. Für den Browser gibt es fortan keine Updates mehr – wer darauf klickt, wird auf Microsoft Edge umgeleitet, der den Explorer ersetzen soll.