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Freitag, 03. Dezember 2021 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Ein unbekannter Hacker hat mit Hilfe der Pegasus-Spionagesoftware der israelischen NSO Group die iPhones von mindestens neun Angestellten des US-Aussenministeriums geknackt. Die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr offenbar von Insiderkreisen von den Attacken der vergangenen Monate, die damit den grössten bekannten Pegasus-Einsatz gegen US-Vertreter darstellen.

Die beiden Ingenieure Mark Cutkosky und David Lentink von der Stanford University haben einen Quadrocopter gebaut, der sich zum Landen wie ein Vogel an Äste krallt und so festhält. Mit seinen Klauen kann er auch Objekte ergreifen oder einfangen und sie zu einem Ziel transportieren.

Der schweizerische Bundesrat hat am heute Massnahmen in die Vernehmlassung geschickt, mit denen er die Sicherheit von Fernmeldenetzen erhöhen will. Die in einer Verordnung vorgeschlagenen Änderungen sollen den Schutz von Fernmeldeanlagen vor unbefugten Manipulationen verbessern und die Sicherheit der 5G-Netze erhöhen. Zudem wird das Verfahren zur Meldung von Störungen angepasst. Die Vernehmlassung dauert bis zum 18. März 2022.

Facebook-Mutter Meta erleichtert Unternehmen künftig das Schalten von Krypto-Werbung, vereinfacht den bisher umständlichen Authentifizierungsprozess und lockert langjährige Beschränkungen in dem Bereich. Statt drei werden künftig 27 unterschiedliche Lizenzen von Behörden akzeptiert.

Der Schweizer Hightech-Konzern Ascom mit Zentrale in Baar konnte sich bei einer regionalen Spitalgruppe in Italien einen Auftrag für die Softwarelösung Digistat sichern. Das Auftragsvolumen betrage 2,5 Millionen Euro, lassen die Innerschweizer wissen.

Bei Canon Schweiz übernimmt Jodok Ludwig per 6. Dezember die Leitung des Vertriebs für Workspace Lösungen im B2B-Bereich sowie auch das Partnergeschäft. Er wird gemäss Mitteilung direkt an CEO Markus Naegeli berichten und in dieser Funktion auch Einsitz in die Geschäftsleitung nehmen.

Der chinesische Uber-Rivale Didi, der durch Chinas Regulatoren enorm unter Druck geraten ist, bläst zum Rückzug von der Börse in New York. Der Vorstand habe das Unternehmen autorisiert, ein erforderliches Verfahren einzuleiten, heisst es in einer Aussendung des Unternehmens. Später solle auf einer Aktionärsversammlung abgestimmt werden. Gleichzeitig werde eine Notierung an der Hongkonger Börse angestrebt.

Twitter hat wegen des Vorwurfs staatsnaher Propaganda fast 3.500 chinesische Nutzerkonten gesperrt. 2.048 und damit deutlich mehr als die Hälfte der Konten hätten die Darstellung der Kommunistischen Partei zum Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren verbreitet, erklärte das Unternehmen. 112 weitere gesperrte Konten hätten in Verbindung zu einem Unternehmen gestanden, das von der Regionalregierung der Provinz Xinjiang unterstützt wird, in der die Uiguren leben.

Die Facebook-Muttergesellschaft Meta ist laut eigenen Angaben gegen eine internationale Kampagne von Corona-Impfgegnern vorgegangen. Wie das US-Unternehmen mitteilte, löschte es in Frankreich und Italien Konten von seinen Plattformen, die mit einer Bewegung namens "V_V" in Verbindung standen. Die Mitglieder des Netzwerks hätten medizinisches Personal, Journalisten und Politiker, die zum Impfen aufriefen, massenhaft belästigt und als Nazis beschimpft.

Der US-Onlinelebensmitteldienst Jokr steigt nur acht Monate nach dem Marktstart zum "Einhorn" auf. Bei Finanzinvestoren seien 260 Millionen Dollar eingesammelt worden, teilte Jokr mit. Bei einer der grössten Serie-B-Finanzierungsrunden aller Zeiten sei das Unternehmen mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet worden. Im Jargon der Investmentbanker spricht man ab einer Bewertung von einer Milliarde Dollar von "Einhörnern".