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Freitag, 11. Juni 2021 00:00:00 Sport News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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In der ersten Partie der Fussball-EM 2021 in Rom lassen die Italiener in der «Schweizer Gruppe» A den defensiv eingestellten Türken keine Chance. Rund 16 000 Zuschauer sorgen für eine erfrischende Atmosphäre.

Bevor Vinnie «die Axt» Jones sich in den Gangsterfilmen von Guy Ritchie unsterblich machte, war er während mehr als eines Jahrzehnts die disruptive Figur des britischen Fussballs. Und er führte die walisische Nationalmannschaft an – auch gegen die Schweiz.

Mit der Partie zwischen Italien und der Türkei im Stadio Olimpico in Rom beginnt heute die paneuropäische Euro. In unserem Live-Blog halten wir Sie über das tägliche Geschehen auf dem Laufenden – mit Aktuellem, Informativem und Witzigem.

Xherdan Shaqiri ist der Star der Schweizer Nationalmannschaft. Er hat in der Vergangenheit schon den Beweis erbracht, dass er für den Unterschied sorgen kann, doch die Frage ist: Kann er auch an der EM den Unterschied ausmachen?

In Westfalen spielt sich der 39-jährige Baselbieter für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon ein. Am Tag nach der Ankunft äussert sich Federer zu seinem Rückzieher am French Open.

Sie haben im internationalen Fussball schon Spuren hinterlassen, wichtige Titel gewonnen und hohe Ablösesummen gekostet. Doch dem breiten Publikum sind sie noch nicht bekannt. Wir stellen fünf Spieler vor, die alles mitbringen, um an der kommenden Europameisterschaft ins Rampenlicht zu rücken.

Das Eröffnungsspiel Italien - Türkei bringt Erleichterung nach dem Covid-19-Notstand. In der Diplomatie herrscht Unfreundlichkeit.

Der chronische Titelverteidiger Rafael Nadal und der gierige Herausforderer Novak Djokovic duellieren sich im Halbfinal des French Open. Weder der Spanier noch der Serbe ist mühelos auf das nächste grosse Duell zugesteuert.

Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique bleibt auch in der Corona-Krise seines Teams optimistisch – er musste schon mit weit Schlimmerem fertigwerden. Am Freitag dürfen sich die Spieler im Teamhotel impfen lassen.

Sieg der Schweizer Springreiter im Nationenpreis von La Baule. Der HC Ajoie verpflichtet einen kanadischen Verteidiger, Las Vegas ist der letzte Halbfinalist in der NHL. Und Mujinga Kambundji sprintet in Florenz auf das Podest. Die neuesten Nachrichten im Überblick.

Der Dominator der Schweizer Liga setzt nicht auf einen Newcomer, sondern holt ein nicht kostengünstiges Stück Bundesliga nach Bern. Wagner ist ein Vertrauter Jürgen Klopps, führte 2017 Huddersfield in die Premier League und stürzte nach einem initialen Höhenflug mit Schalke 04 schliesslich 2020 ab.

Die Fifa eröffnet eine Aussenstelle in Paris, rund hundert Mitarbeiter werden ihren Arbeitsort vom Zürichberg in die französische Hauptstadt verlegen. Damit werden auch die Beziehungen zu Katar gestärkt.

Ausgerechnet in Baku startet das Schweizer Nationalteam am Samstag in die Europameisterschaft 2021. Kein anderer Ort steht so sehr für eine Schmach des Schweizer Fussballs. 1996 verlor das Nationalteam gegen Aserbaidschan 0:1. Es war eine Niederlage mit Vorgeschichten und Nachwehen.

Der 34-jährige Radprofi absolviert seine letzte Tour de Suisse. Er prägte das Rennen jahrelang mit, obwohl er es nie gewann – und bewies, dass ein Leader kein Egoist sein muss.

Beide spielen für das Schweizer Nationalteam. Doch das Leben von Djibril Sow und Coumba Sow unterscheidet sich stark. Cousin und Cousine reden über ihren Weg an die Spitze, Rassismus im Alltag und sagen, worum sie sich beneiden.

Die EM findet in elf Städten statt, und eigentlich ist allen Orten zu wünschen, dass die Menschen dem Anlass so unaufgeregt begegnen wie in Baku. Aber es sind halt nur die Schweiz und Wales, die am Samstag gegeneinander spielen.

Am Freitag beginnt die EM, die quer über den Kontinent stattfindet. Die NZZ gliedert die 24 teilnehmenden Nationalteams nach ihren Erfolgschancen auf.

Vor dem ersten Schweizer EM-Spiel gegen Wales ist aus dem Fixpunkt Ricardo Rodriguez ein Fragezeichen geworden. Eine schwierige Saison hat Rodriguez angreifbar gemacht. Aber vielleicht brauchen die Schweizer gegen Wales gerade seine Routine, seine Verlässlichkeit –und seine Erinnerungen.

Die Vorgänge um Silas Katompa Mvumpa vom VfB Stuttgart lassen zunächst an den Hamburger Bakery Jatta denken, dessen Identität bezweifelt wurde. Vergleichbar sind die Fälle aber nicht. Silas selber hat sich um Klärung bemüht.

Der Deutsche steht für forschen, variablen, intensiven Fussball und seine Mannschaften zeichneten oft auch das schnelle Umschaltspiel aus. Beim FCZ muss er zunächst die Leistungskultur verbessern.

Doch kein ausländischer Trainer: Der Aufsteiger GC verpflichtet den erfahrenen Giorgio Contini. Dieser trainierte mit Lausanne zuletzt erfolgreich einen Verein, bei dem die Besitzverhältnisse ähnlich sind wie beim Grasshopper-Club.

Iga Swiatek war 15, als sie sportpsychologische Hilfe suchte. Prophylaktisch. Am French Open spielt die Polin, als ob sie die Erwartungshaltung gegenüber einer Vorjahressiegerin ausblenden könnte.

Noch fehlt den Jungstars Jannik Sinner und Lorenzo Musetti die Reife, um die Altstars Nadal und Djokovic nicht nur zu fordern, sondern auch zu schlagen.

Roger Federer zieht sich vor dem Achtelfinal vom French Open zurück. Der Baselbieter will sich auf die Rasensaison und das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon konzentrieren. Das schreiben die internationalen Medien über Federers Entscheid.

Gegen den Deutschen Dominik Koepfer kämpft Federer während dreieinhalb Stunden und vier Sätzen. Doch er will sein operiertes Knie vor Wimbledon nicht überbelasten. Am Sonntag gibt er forfait für den Achtelfinal.

Der Schweizer setzt sich gegen den Deutschen Dominik Koepfer 7:6, 6:7, 7:6, 7:5 durch und trifft nun im Achtelfinal auf den Italiener Matteo Berrettini (ATP 9). Dass Federer das Niveau über dreieinhalb Stunden hat halten können, ist ein ermutigendes Zeichen für ihn.

Nach dem Auftaktsieg gegen Denis Istomin spielte Roger Federer in der zweiten Runde von Roland-Garros gegen den Kroaten Marin Cilic. Der Baselbieter siegte mit 6:2, 2:6, 7:6, 6:2 – und kassierte eine ungewöhnliche Verwarnung.

Der finnisch-schweizerische Doppelbürger schlägt den Top-Spieler Roberto Bautista-Agut 6:3, 2:6, 6:3, 6:2. Es ist das beste Resultat seiner bisherigen Karriere. Nun trifft Laaksonen auf Kei Nishikori.

Roland-Garros endet für die 24-jährige Ostschweizerin in der zweiten Runde und erneut mit einer Enttäuschung. Sie steht vor wegweisenden Wochen.

Die ZSC Lions reagieren auf den Abgang von Tim Berni und engagieren den Nationalmannschaftsverteidiger Yannick Weber. Der Berner ist ein weiterer klingender Name im starken ZSC-Kollektiv.

Die Weltmeisterschaft in Lettland sieht auf dem Papier nach einer gewöhnlichen aus, doch das war sie nicht. Von überteuerten Tickets, einem C-Kader als Weltmeister und einer Schweizer Nationalmannschaft, die eine einmalig gute Konstellation nicht ausnutzte.

Die Finnen, Weltmeister von 2019, als letztmals eine WM stattfand, haben am Sonntag die Chance, den Titel zu verteidigen. Sie bezwangen die Deutschen im Halbfinal 2:1. Kanada, der andere Finalist, ist nach schwachem Start immer besser ins Turnier gekommen.

Einen Tag nach der 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen im WM-Viertelfinal gegen Deutschland zieht der Schweizer Nationalcoach Patrick Fischer Bilanz. Er spricht über mentale Blockaden, zu passive Wölfe – und hält für die Zukunft am Ziel WM-Gold fest.

Die Schweiz scheitert im WM-Viertelfinal. Dabei wäre ihr Weg in den Final so einfach wie selten gewesen. Aber auch diese kolossale Enttäuschung ändert nichts daran: Der Nationaltrainer Patrick Fischer ist der perfekte Botschafter für diesen Sport und inzwischen so unantastbar wie einst die Lichtgestalt Ralph Krueger.

Die Schweizer kassieren im Viertelfinal gegen Deutschland 44 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich zum 2:2 – und verlieren im Penaltyschiessen. Nur einer liess sich von der Verunsicherung nicht anstecken: Der Torhüter Genoni.

Seit 1992 sind die Hauptsponsoren von Swiss Ski auch auf den Renndressen der Skifahrerinnen und Skifahrer zu sehen. Nun übernimmt mit Sunrise UPC der vierte Geldgeber in dreissig Jahren.

Nicht Urs Lehmann wird an die Spitze des Weltskiverbandes gewählt, sondern der Quereinsteiger Johan Eliasch. Wenn es den beiden gelingt, vom Wahlkampf- in den Kooperationsmodus zu schalten, könnte der Schneesport enorm profitieren.

Johan Eliasch ist am Kongress des Weltskiverbandes FIS zum Nachfolger von Gian Franco Kasper gewählt worden. Der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann blieb chancenlos. Dass Eliasch eine grosse Skifirma besitzt, wirft kritische Fragen auf.

Johan Eliasch besitzt die Skifirma Head und will Präsident des Weltskiverbandes FIS werden. Es droht ein Interessenkonflikt. Doch sein Wahlkampf gibt auch sonst zu reden.

Am 26. Juni finden Ersatzwahlen in den siebenköpfigen Verbandsvorstand statt. Neben Tamara Wolf und Martin Kallen gibt es zwei weitere Kandidaten. Noch ist aber erst ein Sitz frei.

Nicht Michael Walchhofer und auch nicht Renate Götschl: Statt eines Altstars wird mit Karl Schmidhofer ein Überraschungsmann neuer ÖSV-Präsident. Es ist die letzte grosse Volte in einer cabaretreifen Kür.

«Das ist Karma»: Im Zeitfahren noch knapp geschlagen, triumphiert der 22-jährige Frauenfelder auf dem vierten Teilstück der Tour de Suisse. Mit ihm wird nun zu rechnen sein.

Nach einer monatelangen Auszeit ist beim niederländischen Radprofi die Freude zurück. Er erzählt im Gespräch, dass er bereits über berufliche Alternativen nachgedacht habe. Seine Rückkehr freut viele Fans – doch aus seinem Weg lassen sich kaum Lehren ziehen.

Der Thurgauer rettet an der Tour de Suisse in der Gesamtwertung eine Sekunde Vorsprung auf den Weltmeister Julian Alaphilippe. Der Zeitfahren-Spezialist ist mit Erfolg dabei, sich zu einem noch kompletteren Radprofi zu entwickeln.

Der Schwingerkönig Christian Stucki entscheidet überlegen das Aargauer Kantonale in Lenzburg für sich. Für Stucki war das Fest ein Test – schliesslich sind seit dem letzten Ernstkampf 21 Monate vergangen.

Beim Debüt des Equipenchefs Michel Sorg enttäuscht ausgerechnet der Teamleader Steve Guerdat. Die Schweizer werden ihrer Favoritenrolle nicht vollauf gerecht. Und mit Blick auf die Olympischen Spiele bleiben Fragen.

Die Tour de Suisse Women erlebt in Frauenfeld eine erfolgreiche Premiere. Elise Chabbey gewinnt die Auftakt-Etappe und wird Gesamtzweite. Swiss Cycling hatte den Frauen-Strassenradsport einst vernachlässigt – und jetzt eine Kehrtwende vollzogen.

Max Verstappen sieht im sechsten Saisonrennen wie der sichere Sieger aus, doch kurz vor dem Rennende fällt der Niederländer aufgrund eines geplatzten Reifens aus. Der Weltmeister Lewis Hamilton kann die Zufalls-Chance nicht nutzen – der Brite fällt wegen Problemen mit den Hinterradbremsen weit zurück.

Noch spielt die Psychologie im Generationenduell der Rennfahrer Max Verstappen und Lewis Hamilton eine untergeordnete Rolle. Doch wie lange hält die von ihnen verfolgte Deeskalationsstrategie?

Max Mosley war eng mit dem Formel-1-Boss Bernie Ecclestone befreundet und bremste die immer schneller werdenden Boliden ein. Nach einem Sexskandal musste er vom Amt als Präsident des Automobilweltverbandes zurücktreten.

In Monte Carlo verliert Mercedes die Führung in beiden WM-Wertungen an Red Bull. Zwischen den beiden Platzhirschen tobt ein Zweikampf der Systeme.

Max Verstappen gewinnt im Red-Bull-Honda den Grand Prix von Monaco. Der Niederländer profitierte davon, dass der Sieger des Qualifying, Charles Leclerc, im Ferrari nicht zum Rennen antreten konnte.

Erst vier Formel-1-Rennen hat der Sohn des siebenfachen Weltmeisters absolviert, nun muss er sich bereits in den Häuserschluchten Monacos beweisen. Dort fuhr er schon einmal – die Erinnerungen könnten besser sein.

Novak Djokovic entthront Rafael Nadal im Halbfinal mit einem Viersatzsieg zu später Stunde. Wegen der beiden wurde sogar die Sperrstunde von 23 Uhr aufgehoben.

Italien gewinnt das erste Spiel der Europameisterschaft gegen die Türkei 3:0. Die Schweizer wissen ab sofort: Gegen Italien wird es schwer – aber die Türken liegen in Reichweite.

Auf den Fussballplätzen in den Amateurligen gilt eine Masken- und Sitzpflicht für Zuschauende. Die Regionalverbände erwarten, dass sich die Vereine für ihre Einhaltung einsetzen.

Vom 30. Mai bis 13. Juni findet in Roland Garros das French Open statt. Die wichtigsten News, Resultate und Kuriositäten aus Paris lesen Sie hier.

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

Wie gut ist die Schweiz vor dem Start in die EM wirklich? Sind die Nationalspieler zu forsch mit ihren Zielen? Und warum rechnet eigentlich niemand mit Wales? Antworten in der «Dritten Halbzeit».

Was läuft im nationalen und internationalen Fussball? Wie schlagen sich die Schweizer im Ausland? Alles dazu und die aktuellen Resultate und Tabellen lesen Sie hier.

11 Länder, 24 Teams, 51 Spiele – mit einem Jahr Verspätung beginnt die Fussball-EM. Wir sezieren das Teilnehmerfeld für Sie. Und orakeln, wie weit die Schweiz kommt.

Wer schafft es in die Achtefinals? Wer ist schon ausgeschieden? Hier finden Sie alle Tabellen der Fussball-EM 2021 auf einen Blick.