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Sonntag, 06. Juni 2021 00:00:00 Sport News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Beim ersten Kranzfest seit fast zwei Jahren, dem Aargauer «Kantonalen», haben die besten Nordwestschweizer dem Seeländer nichts entgegenzusetzen.

Dominique Aegerter hat im Moto-E-Prix von Barcelona den Sieg knapp verpasst. In der Gesamtwertung liegt er nur einen Punkt hinter dem Leader.

Sein Rückzug vom French Open ist für viele ein Affront. Doch er zeigt auch, wie ambitioniert der 39-Jährige immer noch ist. Und das ist gut für alle.

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

Vom 30. Mai bis 13. Juni findet in Roland Garros das French Open statt. Die wichtigsten News, Resultate und Kuriositäten aus Paris lesen Sie hier.

Marlen Reusser hat die erste Tour de Suisse Women auf dem dritten Platz beendet. Nach den zwei Etappen war für die Emmentalerin in Frauenfeld noch nicht Schluss.

Was läuft im nationalen und internationalen Fussball? Wie schlagen sich die Schweizer im Ausland? Alles dazu und die aktuellen Resultate und Tabellen lesen Sie hier.

Der Europameister gewinnt das Zeitfahren in seiner Heimat Frauenfeld. Sein lokaler Herausforderer Stefan Bissegger wird knapp Zweiter.

Der Niederländer führt bis kurz vor Schluss, dann schiesst er in die Wand. Doch Hamilton kann nicht profitieren. Weil er einen falschen Knopf drückt.

Um seine Vorbereitung auf Wimbledon nicht zu gefährden, zieht sich Roger Federer vor dem Achtelfinal vom Montag zurück. Eine Entscheidung, die für Kontroversen sorgen wird.

Dem FC Spiez gelingt beim Re-Start in der 2. Liga inter gegen Bubendorf ein 1:0-Erfolg. Joel Fryand, der Sohn von YB-Konditionstrainer Martin Fryand, buchte das goldene Tor im Abstiegskampf.

Gegen den Deutschen Dominik Koepfer kämpft Federer während dreieinhalb Stunden und vier Sätzen. Doch er will sein operiertes Knie vor Wimbledon nicht überbelasten. Am Sonntag gibt er forfait für den Achtelfinal.

Der Schwingerkönig Christian Stucki entscheidet überlegen das Aargauer Kantonale in Lenzburg für sich. Für Stucki war das Fest ein Test – schliesslich sind seit dem letzten Ernstkampf 21 Monate vergangen.

Beim Debüt des Equipenchefs Michel Sorg enttäuscht ausgerechnet der Teamleader Steve Guerdat. Die Schweizer werden ihrer Favoritenrolle nicht vollauf gerecht. Und mit Blick auf die Olympischen Spiele bleiben Fragen.

Max Verstappen sieht im sechsten Saisonrennen wie der sichere Sieger aus, doch kurz vor dem Rennende fällt der Niederländer aufgrund eines geplatzten Reifens aus. Der Weltmeister Lewis Hamilton kann die Zufalls-Chance nicht nutzen – der Brite fällt wegen Problemen mit den Hinterradbremsen weit zurück.

Die Tour de Suisse Women erlebt in Frauenfeld eine erfolgreiche Premiere. Elise Chabbey gewinnt die Auftakt-Etappe und wird Gesamtzweite. Swiss Cycling hatte den Frauen-Strassenradsport einst vernachlässigt – und jetzt eine Kehrtwende vollzogen.

Delarze/Röösli verpassen Gesamtweltcupsieg. Tom Lüthi fährt mit 15. Rang in die Punkte. Neuer Weltrekord über 10 000 Meter bei den Frauen aufgestellt. FCZ-Frauen verlieren Cup-Final gegen Luzern mit 0:2. Die neuesten Nachrichten im Überblick.

Als der Nationaltrainer Artur Jorge vor der EM 1996 den Darling Alain Sutter und den «Torminator» Adrian Knup aus dem EM-Kader strich, war während Tagen nichts mehr wie zuvor. Die Boulevardmedien heizten ein, die Volksseele kochte über.

Die Japanerin Naomi Osaka bekennt sich zu Depressionen und zieht sich vom French Open zurück. Die Signale der meinungsstarken Tennisspielerin sind nicht ernst genommen worden.

In wenigen Tagen beginnt das Fussballereignis des Jahres. Was Sie zur Europameisterschaft wissen müssen.

Beim 7:0 gegen das sehr harmlose Fürstentum durften einige Schweizer Nationalspieler Selbstvertrauen sammeln. Und immerhin ein Urteil wurde im Testspiel bestätigt: Die Auswahl verfügt über mehrere interessante Alternativen im Kader.

Die Schweizer Fussballer gewinnen das letzte Testspiel vor der EM ohne Diskussion gegen ein Team mit vielen Amateuren. Mario Gavranovic schiesst in St. Gallen drei Tore – aber für die Reise nach Baku hat er wie seine Kollegen eine besondere Beweislast im Gepäck.

2004 war Jörg Stiel als Torhüter der Captain des Schweizer Teams an der Fussball-EM, nun ist er Goalietrainer bei Liechtenstein, am Donnerstag ab 18 Uhr Schweizer Testspielgegner. Stiel spricht über Yann Sommer, Gregor Kobel und Manuel Neuer, der sich wie ein Skispringer bewege.

Der langjährige Stammtorhüter Yann Sommer lässt offen, ob er nach der EM im Nationalteam weitermacht. In den vergangenen Jahren mussten etliche Torhüter hinter Sommer anstehen – im nächsten Schweizer Dortmund-Goalie Gregor Kobel wächst ein neuer Konkurrent heran.

Die Copa América wird kurzfristig nach Brasilien verlegt. Der südamerikanische Kontinentalverband Conmebol pocht wegen hoher TV-Gelder auf die Durchführung und verspricht das «sicherste Turnier aller Zeiten».

Ancelotti sicherte Real Madrid 2014 den zehnten Champions-League-Triumph, bei den Spielern war er ebenso populär wie der jüngst zurückgetretene Zinedine Zidane. Nun muss der Stratege den verpassten Wandel im Klub gestalten.

Der Schweizer setzt sich gegen den Deutschen Dominik Koepfer 7:6, 6:7, 7:6, 7:5 durch und trifft nun im Achtelfinal auf den Italiener Matteo Berrettini (ATP 9). Dass Federer das Niveau über dreieinhalb Stunden hat halten können, ist ein ermutigendes Zeichen für ihn.

Nach dem Auftaktsieg gegen Denis Istomin spielte Roger Federer in der zweiten Runde von Roland-Garros gegen den Kroaten Marin Cilic. Der Baselbieter siegte mit 6:2, 2:6, 7:6, 6:2 – und kassierte eine ungewöhnliche Verwarnung.

Der finnisch-schweizerische Doppelbürger schlägt den Top-Spieler Roberto Bautista-Agut 6:3, 2:6, 6:3, 6:2. Es ist das beste Resultat seiner bisherigen Karriere. Nun trifft Laaksonen auf Kei Nishikori.

Roland-Garros endet für die 24-jährige Ostschweizerin in der zweiten Runde und erneut mit einer Enttäuschung. Sie steht vor wegweisenden Wochen.

In seinem ersten Grand-Slam-Turnier seit dem Australian Open 2020 macht Federer mit seinem Erstrundengegner kurzen Prozess und gewinnt 6:2, 6:4, 6:3. Nun bleibt die Frage: Wie wird sein Körper reagieren, wenn er vier oder fünf Sätze spielen muss?

Die Weltnummer 2 im Frauentennis löst mit ihrem Medienboykott in Roland-Garros Entrüstung aus. Damit verstummt eine der wenigen pointierten Stimmen im Sport zumindest vorübergehend.

Die Finnen, Weltmeister von 2019, als letztmals eine WM stattfand, haben am Sonntag die Chance, den Titel zu verteidigen. Sie bezwangen die Deutschen im Halbfinal 2:1. Kanada, der andere Finalist, ist nach schwachem Start immer besser ins Turnier gekommen.

Einen Tag nach der 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen im WM-Viertelfinal gegen Deutschland zieht der Schweizer Nationalcoach Patrick Fischer Bilanz. Er spricht über mentale Blockaden, zu passive Wölfe – und hält für die Zukunft am Ziel WM-Gold fest.

Die Schweiz scheitert im WM-Viertelfinal. Dabei wäre ihr Weg in den Final so einfach wie selten gewesen. Aber auch diese kolossale Enttäuschung ändert nichts daran: Der Nationaltrainer Patrick Fischer ist der perfekte Botschafter für diesen Sport und inzwischen so unantastbar wie einst die Lichtgestalt Ralph Krueger.

Die Schweizer kassieren im Viertelfinal gegen Deutschland 44 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich zum 2:2 – und verlieren im Penaltyschiessen. Nur einer liess sich von der Verunsicherung nicht anstecken: Der Torhüter Genoni.

Am Donnerstagnachmittag (15 Uhr 15) spielt die Schweiz in Riga gegen Deutschland um den Einzug in den WM-Halbfinal. Es ist ein abermaliges Rendez-vous mit einem Widersacher, der den Schweizern schmerzhafte Niederlagen zugefügt hat. Und doch ist die Schweiz deutlich zu favorisieren.

Erst seit Dienstag sind in Riga Zuschauer erlaubt. Die elf Tage ohne Publikum fühlten sich in der lettischen Hauptstadt an, als würde das Turnier auf einem fremden Planeten stattfinden.

Nicht Urs Lehmann wird an die Spitze des Weltskiverbandes gewählt, sondern der Quereinsteiger Johan Eliasch. Wenn es den beiden gelingt, vom Wahlkampf- in den Kooperationsmodus zu schalten, könnte der Schneesport enorm profitieren.

Johan Eliasch ist am Kongress des Weltskiverbandes FIS zum Nachfolger von Gian Franco Kasper gewählt worden. Der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann blieb chancenlos. Dass Eliasch eine grosse Skifirma besitzt, wirft kritische Fragen auf.

Johan Eliasch besitzt die Skifirma Head und will Präsident des Weltskiverbandes FIS werden. Es droht ein Interessenkonflikt. Doch sein Wahlkampf gibt auch sonst zu reden.

Am 26. Juni finden Ersatzwahlen in den siebenköpfigen Verbandsvorstand statt. Neben Tamara Wolf und Martin Kallen gibt es zwei weitere Kandidaten. Noch ist aber erst ein Sitz frei.

Nicht Michael Walchhofer und auch nicht Renate Götschl: Statt eines Altstars wird mit Karl Schmidhofer ein Überraschungsmann neuer ÖSV-Präsident. Es ist die letzte grosse Volte in einer cabaretreifen Kür.

Start im Wallis, Ziel im Aostatal – ab 2023 soll erstmals ein länderübergreifender Weltcup-Anlass stattfinden. Geplant sind gleich vier Speed-Rennen. Um das Design der Piste kümmert sich ein Walliser Olympiasieger von 2010.

Die weltbeste Basketballliga feiert ein Jubiläum. Was ist das Erfolgsgeheimnis des Milliardengeschäfts NBA?

Der Zürcher Springreiter Martin Fuchs ist auf der Suche nach dem Flow von einst. Nun in St. Gallen tut er dies ohne seinen Schimmel Clooney, den er als «das beste Ross in der Schweizer Geschichte» ansieht. Für die Schweizer Equipe geht es darum, sich schnell an einen neuen, jungen Chef zu gewöhnen.

Der Kolumbianer beweist nach einer schwierigen Phase, dass die auf ihn angestimmten Lobeshymnen berechtigt waren. Eine gewisse Distanz zum Teamchef David Brailsford ist im Moment des Triumphs nicht zu übersehen.

Mit Dupasquier verliert dieser Sport ein vielversprechendes Talent. Als Sohn des Schweizer KTM-Motorsport-Managers und einst besten Schweizer Motocross-Fahrers hatte der Freiburger schon als Bub das Leben im Fahrerlager kennengelernt. Seit er im Winter nach Spanien zog, ging es mit seiner Karriere steil aufwärts.

Der Italiener liegt vor dem abschliessenden Zeitfahren noch knapp zwei Minuten hinter Leader Egan Bernal. Trotz zuletzt schwächelnder Form des Kolumbianers wäre ein Umsturz im Klassement eine Überraschung.

Der 34-jährige Radprofi absolviert seine letzte Tour de Suisse. Er prägte das Rennen jahrelang mit, obwohl er es nie gewann – und bewies, dass ein Leader kein Egoist sein muss.

Noch spielt die Psychologie im Generationenduell der Rennfahrer Max Verstappen und Lewis Hamilton eine untergeordnete Rolle. Doch wie lange hält die von ihnen verfolgte Deeskalationsstrategie?

Max Mosley war eng mit dem Formel-1-Boss Bernie Ecclestone befreundet und bremste die immer schneller werdenden Boliden ein. Nach einem Sexskandal musste er vom Amt als Präsident des Automobilweltverbandes zurücktreten.

In Monte Carlo verliert Mercedes die Führung in beiden WM-Wertungen an Red Bull. Zwischen den beiden Platzhirschen tobt ein Zweikampf der Systeme.

Max Verstappen gewinnt im Red-Bull-Honda den Grand Prix von Monaco. Der Niederländer profitierte davon, dass der Sieger des Qualifying, Charles Leclerc, im Ferrari nicht zum Rennen antreten konnte.

Erst vier Formel-1-Rennen hat der Sohn des siebenfachen Weltmeisters absolviert, nun muss er sich bereits in den Häuserschluchten Monacos beweisen. Dort fuhr er schon einmal – die Erinnerungen könnten besser sein.