
Kein Kopftuch im Unterricht: SVP-Politiker Sascha Schmid sieht seine Ablehnung vom Parlament, vom Volk und von der Regierung bestätigt. An der Podiumsdiskussion war er dennoch breiter Kritik ausgesetzt – von Fachleuten und angehenden Lehrerinnen mit Kopftuch.
Wer ist Patrick Thoma? Er wollte im Gründenmoos mit der Admicasa-Gruppe einen Sportpark mit nationaler Ausstrahlung bauen. Und ihm wird nachgesagt, er wolle einmal Präsident des FC St.Gallen werden.
Die St.Galler Regierung anerkennt, dass in den kantonalen Psychiatrien früher nicht zugelassene Medikamente verabreicht wurden und Einwilligungen der Betroffenen fast gänzlich fehlten. Eine öffentliche Entschuldigung oder Entschädigung lehnt sie dennoch ab.
Schweizweit haben knapp vier Prozent der Bevölkerung einen deutschen Pass. In der Ostschweiz sieht die Lage anders aus. Besonders in einem bestimmten Teil des Thurgaus.
Der Bund will ein Werbeverbot für Süssigkeiten, um die Kinder besser zu schützen, im Kanton Thurgau kommt es immer wieder zu illegalen Abfallentsorgungen in Wäldern und der FCSG steht im Cupfinal. Die neueste Folge «Stammtisch».
Schritt für Schritt nähert sich Marcel Niederer dem Wankdorf: Der Rheinecker FCSG-Fan ist seit vergangenem Sonntag zu Fuss nach Bern unterwegs. Wir haben nachgefragt, wie es ihm und seinen Beinen geht.
Zahnlos oder übertrieben? Die neue Biodiversitätsstrategie des Kantons St.Gallen ist politisch umstritten. Doch jetzt zeigt sich: Die Regierung hält an den Massnahmen fest. Regierungspräsident Beat Tinner lud zum Anschauungsunterricht im Grünen – und kündigte ein neues kantonales Gesetz an.
Seit Monaten brodelt es an der Spitze der St.Galler Kantonspolizei und des Justizdepartements. Nach der Demission der Kommandantin liess die Regierung die Führungsprobleme untersuchen. Die Analyse ist nun abgeschlossen, doch der Kanton hält sich bedeckt.
Bei den kantonalen Bauernverbänden tut sich ein Röstigraben auf. Die St.Galler sind auf SVP-Kurs und fassen für die Abstimmung vom 14. Juni die Ja-Parole.
Im Süden Baden-Württembergs ist die drittlängste Fussgänger-Hängebrücke Deutschlands eröffnet worden. Für den Bau hat die Romanshorner Firma Fatzer 95 Tonnen Hochleistungsseile gefertigt und geliefert. Auch in der Ostschweiz gibt es eine solche Brücke mit Fatzer-Seilen.
Der HSG Start Accelerator soll die Ostschweiz als Standort für Deep-Tech-Start-ups positionieren. In der zweiten Runde entschieden sich die Investoren für kompostierbare Verpackungen und Drohnen.
Nach der Lieferung 140 schmalerer Wagen für die Berliner U-Bahn bringt Stadler nun auch drei Dutzend Wagen für die breiteren Linien auf die Schiene. Und das soll erst der Anfang sein.

Der Streit in den Kommissionszimmern könnte ein Vorgeschmack auf die europapolitischen Debatten im Plenum sein. Sie beginnen in Kürze.
Wenige Wochen vor dem G-7-Gipfel in Évian sorgt ein vertrauliches Schreiben für Verstimmung zwischen der Schweiz und Frankreich. Darin warnt Bundespräsident Guy Parmelin vor den hohen Sicherheitskosten rund um das Treffen.
Lange hat der redselige Ausserrhoder geschwiegen. Jetzt ist er zurück.
Die geheime Beziehung zweier Bundesrichter hält der Zürcher Professor Lorenz Langer für gravierend. Er befürchtet, dass der Fall politisch instrumentalisiert wird, um das Schweizer System der Richterwahlen generell in Zweifel zu ziehen.
Die neuesten Meldungen.
Die SVP will festschreiben, wie viele Menschen in der Schweiz leben dürfen. Die Gegner warnen vor Chaos. Am 14. Juni entscheidet das Stimmvolk über die jüngste Zuwanderungsinitiative.
Bundesrat und Parlament wollen den Wechsel von der Armee zum Zivildienst erschweren. Gegen die Gesetzesänderung wurde das Referendum ergriffen. Am 14. Juni entscheidet das Volk.
In den letzten Monaten hat die Landesregierung wegweisende Entscheide zur Sicherheit getroffen. Interne Papiere zeigen das Ringen um den sicherheitspolitischen Kurs.
Alice ging an Silvester zum ersten Mal in eine Bar, ins «Constellation». Warum endete dieser Abend so schrecklich? Ihr Vater will es genau wissen.
In der SRF-Dokumentation «Inside Gstaad Palace» avancierte er zum Prominenten, weil er sagte, was andere nur denken. Nun wird er pensioniert – und spricht noch einmal Klartext über das Leben in der Luxuswelt.
Die SVP will das Wachstum der Bevölkerung begrenzen. Was das bedeuten könnte, zeigen die Daten und Szenarien des Bundesamts für Statistik. Sie sind besser als ihr Ruf.
Beim SAC stehen viele aufwendige Bauprojekte an. Dem Verein droht nun ein Millionendefizit. Und eine Identitätskrise.
Die dynamische Rechtsübernahme werde den Spielraum der Schweiz einengen, sagt Lord Frost. Grossbritannien habe die Möglichkeiten nach dem Brexit schlecht genutzt.
Kampfjets, Armeepistole, bodengestützte Luftabwehr – überall gibt es Probleme. Urs Loher steht unter heftiger Kritik. Im Interview verteidigt er seine Entscheide und warnt vor einem Nein zu lockereren Waffenexporten.
Ein Streifzug durch die verlorenen Orte der Schweiz.
Die Ärzte Hanna Schnyder-Etienne und Roman Kuonen kämpfen nun auch in Bundesbern gegen die vierzig Antennen, die oberhalb des Walliser Dorfes gebaut werden sollen.
In der Bar «Le Constellation» im Skiort Crans-Montana im Wallis ist es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand gekommen. 41 Personen sind ums Leben gekommen. Die Ermittlungen laufen. Der Überblick über den Stand der Dinge.
Trotz simplen Anforderungen erreichen immer mehr Kinder die minimalen Kompetenzen nicht. Vor allem, wenn sie daheim kein Deutsch sprechen.
Immer mehr junge Männer gehen in den Zivildienst. Dort kann man Events planen, Social-Media-Kanäle betreuen und die Öffentlichkeitsarbeit von gemeinnützigen Organisationen übernehmen. Ist das noch Ersatzdienst oder bereits ein Berufseinstieg?
Der Anwalt Sébastien Fanti geht den Umweg über Frankreich, um für ein französisches Brandopfer acht Millionen Euro zu erhalten. Er denkt, dass Paris das Geld zahlen wird – und dann von der Schweiz zurückfordert.
Das «Gornerli»-Projekt bei Zermatt nimmt Gestalt an. Doch der geplante Stausee liefert weniger Winterstrom als erwartet und beschleunigt das Abschmelzen des Gornergletschers – was bei Landschaftsschützern schlecht ankommt.
Am Montag haben Schweizer Soldaten in Glarus erstmals Drohnenangriffe auf Panzer simuliert. Die Armee träumt bereits von einem Schweizer «Drohnen-Ökosystem».
Der Bundesrat ist sich uneins über den sicherheitspolitischen Kurs des Landes, wie eine NZZ-Recherche zeigt. Aus dem Parlament hagelt es Kritik. Ein Sicherheitsexperte spricht von der «Optimismusfalle».
Die Negativmeldungen aus dem Verteidigungsdepartement reissen nicht ab. Das erschwert Bundesrat Martin Pfister die Bewältigung seiner zentralen Aufgabe: der Armee endlich das Geld zu beschaffen, das sie so dringend braucht. Das Absturzrisiko ist enorm.
Der Industrieverband schlägt vor, die Erhöhung der Mehrwertsteuer für die Armee und die AHV in einer einzigen Vorlage zu verbinden. Das Volk könnte nicht separat über die beiden Fragen abstimmen. Ein neues Rechtsgutachten stützt diese Idee.
Wegen des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten erhält die Schweiz das Flugabwehrsystem noch später. Bis im Sommer will der Bundesrat entscheiden, wie es weitergehen soll.
Der Wechsel zum Zivildienst soll erschwert werden. Für die einen ist der Zivildienst zur «Schattenarmee» herangewachsen, für die anderen zum unerlässlichen Pfeiler der Gesellschaft geworden.
Eigentlich schien alles klar, dann begann im Nationalrat ein interner Briefwechsel. Und ein Machtkampf.
Ein starrer Bevölkerungsdeckel würde der Schweiz die nötige Flexibilität nehmen und die demografischen Probleme verschärfen.
Die Annahme der Zuwanderungsinitiative der SVP hätte auch Vorteile, aber die Nachteile überwiegen: Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Auftrag des Parlaments. Ihr breiter Ansatz fördert Unerwartetes zutage.
Der süddeutsche Politiker hat sich 22 Jahre lang in Brüssel vertieft mit der Schweiz befasst. Falls die Schweizer die 10-Millionen-Initiative der SVP annehmen, wäre das für ihn noch nicht das Ende des neuen bilateralen Vertrags.
Die Staatspolitische Kommission des Ständerats will die neuen bilateralen Abkommen nicht nur dem Volks-, sondern auch dem Ständemehr unterstellen. Treibende Kraft ist der FDP-Ständerat Andrea Caroni.
Grenzgänger sind ein zentraler Pfeiler der Schweizer Wirtschaft. Doch nun dürfte sich die Kosten-Nutzen-Bilanz verschlechtern. Schuld ist eine EU-Reform – und bei einem Ja an der Urne auch die SVP-Initiative.