
Keine Hilfe aus Bern: Nach dem tödlichen Busbrand von Kerzers FR, bei dem ihr Sohn Fabian (†16) starb, kämpft Regula Keller (54) mit Trauer und Geldsorgen. Für die Beerdigung fehlt der Sozialhilfebezügerin das Geld.
Was bewegt die Jugend? Wie informieren sie sich. Genau das wollte Pro Juventute wissen und hat Teenager befragt. Und natürlich kommt auch KI vor – und zwar als Seelsorger.
Schweizer Berghütten kämpfen gegen No-Shows. Gäste reservieren, erscheinen aber nicht. In der Etzlihütte macht Hüttenwart Res Streiff Ernst: 60 Franken Stornogebühr pro Nacht. Reservieren soll verbindlich sein – sonst wird’s teuer.
In der Füllung einiger Spielsachen wurde Asbest festgestellt. Der Bund rief die betroffenen Produkte zurück. Detailhändler erklären, wie mit solchen Situationen umgegangen wird.
Achtung Autofahrer: Die Autobahn A51 in Richtung Bülach war am Montag zeitweise gesperrt. Ein Lastwagen war umgekippt, Erde lag auf der Fahrbahn.
Bei dem Tragödie von Kerzers haben fünf Menschen samt Täter ihr Leben verloren. Unter den Opfern: ein junger Bub und der Postauto-Chauffeur.
Am Montagvormittag versprühte ein Schüler im Schulhaus Haslen in Uznach Pfefferspray. Rund 45 Schülerinnen und Schüler mussten medizinisch begutachtet werden.
1,582 Millionen Franken erbte der Kanton Aargau und die Gemeinde Bergdietikon von einem verstorbenen Bewohner ohne Erben. 530'000 Franken flossen ins Gemeindebudget – ein finanzieller Segen für das defizitäre Dorf.
Knapp eine Woche nach dem Postautobrand in Kerzers FR haben die Ermittlungen neue Details ans Licht gebracht. So öffneten sich die Türen etwa normal, als das Fahrzeug zum Stillstand kam.
Nach Abschluss der Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 5. Juni 2024 in Burgdorf BE hat die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau den 49-jährigen Beschuldigen wegen Mordes, evtl. vorsätzlicher Tötung angeklagt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in den Stadtkreisen 1 und 4 drei Männer von mehreren Tätern angegriffen und verletzt. Die Stadtpolizei nahm sechs mutmassliche Tatverdächtige fest.
Sechs Menschen starben bei der Postauto-Tragödie von Kerzers, nachdem der 65-jährige Roger K. einen Bus angezündet hatte. Unter den Opfern ist auch Viktoria P. (†39), die an der Uni Freiburg arbeitete. Die Ermittlungen laufen.
Der Hungerberg in der Gemeinde Obergoms VS ist derzeit nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Eine neue Pendelbahn soll das ändern. Die Gemeinde setzt in das Projekt grosse Hoffnungen.
Die Berner Staatsanwaltschaft hat eine grossangelegte Öffentlichkeitsfahndung gegen unbekannte Personen verfügt. Verdeckte Fotos von mehreren Dutzend dringend tatverdächtigten Personen werden diese Woche auf der Website der Kantonspolizei Bern publiziert.
Bei einer Auseinandersetzung am Sonntagabend in Sitterdorf TG wurde ein 33-Jähriger schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und inhaftiert, er erlitt leichte Verletzungen.
Am Sonntag ist es in an der St.Gallerstrasse in Wittenbach zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 13-jährigen Jungen gekommen, welcher den Fussgängerstreifen überqueren wollte. Er wurde dabei unbestimmt verletzt und von der Rettung ins Spital transportiert.
Zwei junge Männer stehen vor Gericht: Sie sollen im Frühjahr 2024 in Bonstetten und Wettswil Brände gelegt und Millionenschäden verursacht haben. Die Staatsanwaltschaft fordert mehrjährige Freiheitsstrafen.
Der Winter zeigte sich in der Schweiz am Wochenende mit Schnee und Frost von seiner eisigen Seite. Nun kommen die milden Temperaturen zurück.
Ein Autofahrer geriet während der Fahrt auf der A1 stark ins Schwanken, prallte mehrfach gegen die Mittelleitplanke und überschlug sich. Der Lenker wurde verletzt und es entstand Sachschaden
Am Wochenende hat es in einigen Teilen der Schweiz besonders kräftig geschneit. Wo am meisten Schnee liegt, welche Strassen gesperrt sind und wo Lawinengefahr herrscht.
Wegen eines Reifenplatzers bei seinem Mercedes beginnt eine teure Odyssee. Zijadin N. (45) aus Gränichen AG muss mit seiner Familie in die Schweiz zurück. Alle Kosten werden übernommen, heisst es von Mercedes. Erst als sich Blick meldet, kommt Bewegung in die Sache.
Ein Wohnblock in Zürich-Wollishofen wurde in den letzten fünf Jahren etappenweise saniert. Statt alle Mietparteien rauszuwerfen, liess die Verwalterin sie darin wohnen. Wie das geht, und warum die Eigentümerinnen sich in der Verantwortung sehen. Blick war vor Ort.
Erbstreit um Luxusvilla in Zug: Ab heute müssen vier Männer vor Gericht. Darunter: Ein Milliardär. Im Fokus aber: Ein Bruder, der seine Schwester betrogen haben soll. Der Fall wirft Fragen über Macht und Filz auf. Bereits gibt es eine parlamentarische Untersuchung.
In Kreuzlingen TG randaliert am Sonntagmorgen ein 40-jähriger Mann. Er bedrohte eine Person und verschanzte sich anschliessend bewaffnet in seiner Wohnung. Eine Spezialeinheit der Polizei konnte den Mann festnehmen.
Die Familie Perroud hat ihre Tochter Alix (16) im Feuer von Crans-Montana verloren. Jetzt haben sie eine Stiftung gegründet, um anderen Opferfamilien zu helfen – und schneller als der Staat zu handeln.
Sie trägt Kopftuch – und wurde ins Zürcher Stadtparlament gewählt. Vera Çelik (20) wird dafür von den türkischen Staatsmedien gefeiert. Das bringt die SP-Frau in eine unangenehme Lage.
Auf der Autobahn A2 bei Muttenz BL ist es zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen. Dabei kam eine Frau ums Leben.
Mit einer Erhöhung der Krankenkassen-Mindestfranchise will der Bundesrat die Gesundheitskosten um 300 Millionen Franken reduzieren. Die Massnahme ist nicht Erfolg versprechend.
In Crans-Montana kam es in der Silvesternacht zu einem verheerenden Brand, der 41 Todesopfer forderte. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Eben noch sammelten sie Spenden für den Abwehrkampf gegen das «Abbaupaket». Dann zogen die Grünen ihre Referendumsdrohung am Montag zurück. Nun wollen sie gegen die Steuererhöhung für die Armee antreten.
Der Bundesrat, die Kantone, die Wirtschaft und die Gewerkschaften haben die Kampagne gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP eröffnet. Ein zentraler Punkt bleibt ungeklärt.
Die Mehrheit der grossen Kammer findet, das völkerrechtliche Gewaltverbot sei nicht verhandelbar.
Die Schweiz hat seit knapp einer Woche keinen Vertreter mehr in Iran. Was bedeutet das für die Schweizer Staatsbürger vor Ort und das Schutzmachtmandat für die USA?
Die Alt-Bundesräte Christoph Blocher und Pascal Couchepin debattieren in alter Schärfe über die neuen bilateralen Abkommen. Ob diese zum EU-Beitritt führen oder ihn verhindern, ist nur eine von vielen Streitfragen.
41 Tote, 115 Verletzte in Crans Montana – und ein Ehepaar, das die Öffentlichkeit längst für schuldig hält: Die Geschichte von Jacques und Jessica Moretti und die Frage, was ein Strafprozess überhaupt leisten kann.
Alfred Gantner und Simon Michel sind beide unternehmerische Schwergewichte, doch sie beurteilen die neuen Abkommen mit der EU völlig unterschiedlich. Ein Streitpunkt ist auch das Ständemehr.
Die Schweiz stimmt im März über eine Initiative ab, die das Bargeld retten will. Batzen, Nötli, Zwänzgerli: In kaum einem anderen Land ist die eigene Währung so emotional aufgeladen wie hierzulande.
Der Verteidigungsminister träumt von einer Armee, die so attraktiv ist, «dass sogar Individualisten dienen wollen», und hofft, dass die Stimmbürger die Notwendigkeit einer Steuererhöhung für die Sicherheit einsehen.
Am 8. März stimmt die Schweiz über die SRG-Initiative ab, die die Gebühren massiv senken will. Die SRG müsste ungefähr 750 Millionen Franken sparen. Entscheiden Sie selbst, wo Sie ansetzen würden.
Im interaktiven Rechner der NZZ können Sie die Auswirkungen der geplanten Reform für die eigene Steuerrechnung ermitteln.
Eine Russin führte über Jahre hinweg eine enge Verbindung mit Jeffrey Epstein. Sie stellte ihm junge Frauen vor – und erhielt Geld für ihre Ausbildung und einflussreiche Kontakte. Der Fall zeigt, wie Schuld und Abhängigkeit in Epsteins Umfeld verschwimmen.
Knapp eine Woche nach dem Brand in einem Postauto, bei dem sechs Personen ums Leben kamen, befindet sich eine der Verletzten nach wie vor in kritischem Zustand.
Fünf Monate nach den Ausschreitungen in Bern hat die Staatsanwaltschaft über hundert mutmassliche Täterinnen und Täter identifiziert. Nun sucht sie weitere Personen – und erhöht den Druck auf Verdächtige.
Vor 70 Jahren brachte ein Krieg im Nahen Osten der Schweiz die ersten autofreien Sonntage. Später kehrte die Idee aus anderen Gründen immer wieder zurück.
Der Bundesrat stuft die Auseinandersetzungen in Iran offiziell als Krieg ein. Das hat Auswirkungen für die Genehmigung von Überflügen amerikanischer Militärflugzeuge und auf Waffenexporte.
Eine Europol-Razzia hat eine Verbindung der Drogenmafia ins Misox aufgedeckt. Das wirft ein schiefes Licht auf das Südbündner Tal mit seinen Briefkastenfirmen – und auf den Informationsaustausch der Behörden.
Polizei und Kesb hatten im Vorfeld der Tat von Kerzers keine Hinweise auf eine Selbst- oder Fremdgefährdung. Als der Mann aus einem Berner Spital verschwand, wurde die Polizei allerdings sofort aktiv.
Ab sofort ist das Paket in den Händen des Parlaments. Dort werden die Diskussionen noch komplizierter.
Die wichtigsten Fragen zu den neuen bilateralen Abkommen. Und, soweit möglich, die Antworten darauf.
Das Parlament will, dass der Bundesrat sicherheitspolitische Gespräche mit der Europäischen Union führt. Die SVP sieht darin einen gefährlichen Schritt weg von der Neutralität.
Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einem Vorstoss zugestimmt, der Veteranen den Armeedienst wieder ermöglichen will. Hinter dem Vorschlag steckt ein Armeekritiker aus dem solothurnischen Kriegstetten.
Der Bundesrat will die «Abhängigkeit» von einem einzelnen Staat reduzieren und europäische Waffen zur Luftverteidigung «prüfen», weil die USA ihre Patriot-Einheiten viel zu spät liefern.
Bereits 2027 soll das Volk über eine Steuererhöhung für die Armee abstimmen. Mit dem Geld will der Bund auch Hunderte neuer Stellen schaffen, nicht nur bei der Armee.
Der Krieg im Nahen Osten bringt die neutrale Schweiz in ein Dilemma: Soll sie einen diplomatischen Eklat mit den USA riskieren? Für einen Völkerrechtsprofessor ist der Fall klar.
Soll das Volk zuerst über das Ständemehr abstimmen und erst danach über die neuen EU-Verträge? Ganz knapp ist im Ständerat ein Vorstoss gescheitert, der frühzeitig Fakten schaffen wollte.
Vor fünf Jahren war der Bundespräsident für Christoph Blocher ein «Lichtblick», nun drohen ihm unangenehme Monate. Für die langwierige Schweizer Parlamentsarbeit zeigt die EU Verständnis – aber ihre Geduld hat ein Ablaufdatum.
Wie vertragen sich die EU-Verträge mit der Bundesverfassung? Und wie sieht es aus mit dem Ständemehr? Die Juristen Martin Dumermuth und Paul Richli sehen (fast) alles unterschiedlich.
Was lehrt uns die Geschichte über unser Verhältnis zur EU? Die Historiker André Holenstein und Oliver Zimmer könnten uneiniger nicht sein.
Aymo Brunetti und Christoph Schaltegger zählen zu den bekanntesten Ökonomen der Schweiz, beide vertreten liberale Standpunkte. Über die EU-Verträge gehen ihre Meinungen allerdings diametral auseinander.