
Mit dem Musikfestival steht das grösste Fest für experimentelle Musik in Bern an. Was hat diese Szene noch zu bieten? Und gibt es ein Publikum dafür? Wir fragen einen, der es wissen muss.
Im neuen Roman «Junk» entrümpelt die Hauptfigur ihren Keller, dabei geht es aber um die Identitätssuche. Im Interview spricht die 36-Jährige über Scham, ihr Genre «Happysad» – und über Müll.
Die Leidenschaft für Musik durchzieht das Werk des Bündner Schriftstellers und Gelehrten Iso Camartin. Ein Teil seiner CD-Sammlung ist neuerdings im Schweizerischen Literaturarchiv.
Jeden Tag erreicht die «Berner Zeitung» eine Vielzahl an Leserbildern. Eine Auswahl der schönsten Fotos finden Sie hier.
«Life Is A Dream» ist beim renommierten Label Decca erschienen. Einen Hang zum Komponieren hat Hopkins ja schon lange – aber kann er es auch?
Der Trailer zu «Ali G: Who Iz I?» hat in Grossbritannien eine Boykottaktion ausgelöst. «Selbst Weisse, die Schwarze nachahmen, reden nicht mehr so», so die britische Autorin Afua Hirsch.
Die Produktion wird über das Jahresende 2026 hinaus nicht fortgesetzt. Bereits gedrehte Folgen laufen noch bis März 2027, danach ist nach fast 8000 Episoden Schluss.
Die Londoner Tate Modern rekonstruiert in einer Ausstellung, wie aus der lokalen mexikanischen Malerin eine Weltmarke wurde. Und sie kann nicht anders, als die Ikonisierung weiter zu befördern.
Millionen spielten «3D Pinball» auf Windows XP – dann verschwand es. Ein Microsoft-Entwickler enthüllt: Niemand verstand den zugekauften Code, nicht einmal den Kollisionsdetektor fand das Team.
In der Spiezer Bucht trat Headliner Roxette erstmals mit Lena Philipsson auf – sie ersetzt die verstorbene Sängerin Marie Fredriksson. Wie goutiert das Publikum die neue Stimme?
Der Schweizer Rapper hat einen Ratgeber geschrieben, in dem er auf seine Erfahrungen mit Drogen, Depression und Dopamin zurückgreift. «Ich will nicht nur ein Entertainer sein», sagt er.
Veranstalter Philippe Cornu zieht trotz Schmuddelwetter am Freitag eine positive Bilanz. Der Berner sagt, wer in der Spiezer Bucht besonders ablieferte – und kündigt für Ende Jahr eine Schweizer Premiere an.
Kevin Parker war 20 Jahre lang der unnahbare Indie-Liebling. Jetzt kommen die erfolgreichsten Songs des Jahres von ihm. Was hat sich verändert?
Die Jazz-Klarinettistin aus New Orleans ist in den USA ein Star. Bei uns kennt man sie vor allem wegen eines viralen Instagram-Videos.
Mit «So viu Läbe» verabschiedet sich die Berner Regisseurin Livia Anne Richard vom Theater Gurten. Es ist ein Abend fürs Gemüt.
Auf dem Gurten und der Moosegg geht eine Tradition zu Ende. Ausserdem stehen Rock’n’Roll, skandinavische Verhältnisse und allerlei Historisches auf dem Programm.
Stefan Heuss will mit seinem Bühnenprogramm die Tüftlertradition ins digitale Zeitalter retten. Ein Gespräch über verlogene Chatbots und gefrorenen Hundekot.
Mehrere Monate wurden Bewerbungen geprüft, und am Ende betreibt doch wieder der Verein Dampfzentrale das Kulturhaus. Wozu die Mühe? Es gibt einen guten Grund dafür.
Kaum jemand hat Europas Erinnerungen, Brüche und Abgründe so genau vermessen wie er. Nun ist der ungarische Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas im Alter von 83 Jahren gestorben.
Sie hat mit «22 Bahnen» einen Bestseller geschrieben – und wurde heftig angefeindet. Caroline Wahl findet es schade, dass viele Autoren sich nicht trauen, unpopuläre Sachen zu sagen.
Entwicklungspsychologe Luciano Gasser erforscht, was Kinderbücher im Unterricht bewirken können. Seine Erkenntnisse gelten aber auch für Erwachsene – etwa, dass uns Geschichten sozialer und sensibler machen.
Das Massaker im solothurnischen Seewen gilt als eines der grössten ungelösten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte. Jetzt legt der Berner Krimiautor in «Seewen 1976» seine Version vor.
Während eines Soundchecks habe ein Dolmetscher die Professorin Kate Manne vor ihrem Auftritt zutiefst verstört. SRF geht dem Vorfall nach.
Donat Hofer spricht Leute auf der Strasse an – und diese erzählen ihm von Sex, Krankheit, Einsamkeit und Liebe. Seine Begegnung mit dem «Sales Guy» machte ihn kürzlich erst recht bekannt.
Trotz inszenierter Szenen ist dieser Horror echt: Marina Klausers Dokuserie über die Untaten von Paul «Vatti» Baumann in einem kleinen Berner Dorf wühlt auf.
«The Shards» handelt von den Intrigen reicher Teenager und basiert auf einem Roman von Bret Easton Ellis. Das Buch ist so irre, dass man es eigentlich nicht verfilmen kann. Oder doch?
Er rastete einst auf dem Teppich einer Geigenlehrerin aus, weil sie ihn abwies. Jetzt kämpft der Stargeiger als neuer Intendant des Menuhin Festival für das zeitgemässe Liveerlebnis.
Wagnerwucht zum Saisonschluss: Richard Wagners «Tannhäuser» begeistert im Opernhaus szenisch und musikalisch.
Die Inszenierung von Verdis «Forza del destino» bei Bühnen Bern ist kreativ, kritisch, humorvoll – und manchmal schlicht zu viel.
Regisseur Damiano Michieletto verlegt Mozarts Krönungsoper «La clemenza di Tito» in einen Abhörstaat. Ein Triumph für Lea Desandre und das Opernhaus Zürich.
Ein Festival probt den Ausnahmezustand, ein anderes begrüsst Nena. Es gibt militante Kunst und eine zärtliche Tragödie.
Festivals gibts auf der Berner Schütz, am Waldrand und im Botanischen Garten. Und: Heidi Maria Glössner schultert acht Rollen auf einmal.
Staunen mit Franz, Schweigen mit Harry, Lärmen mit Ragana: Die Kulturwoche wird facettenreich – und bietet auch ein Boutique-Festival sowie ein stattliches Quartierfest.
In unserer Agenda finden Sie Inspirationen für Ihre Freizeit - Konzerte, Theater-Aufführungen, Events und vieles mehr.

Im neuen Roman «Junk» entrümpelt die Hauptfigur ihren Keller, dabei geht es aber um die Identitätssuche. Im Interview spricht die 36-Jährige über Scham, ihr Genre «Happysad» – und über Müll.
In «Vie privée» ermittelt Jodie Foster in Paris, der freundliche Fussballtrainer Ted Lasso coacht jetzt ein Frauenteam, und US-Autor Bret Easton Ellis liefert mit «The Shards» die Vorlage für eine brutale Wohlstandsfarce.
Uns begeistern der neue Roman von Ruth-Maria Thomas, die über die Liebe und deren Grenzen schreibt, sowie das gefühlvolle Debüt von Celine Edinger «Die Austernfischerin».
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Die Produktion wird über das Jahresende 2026 hinaus nicht fortgesetzt. Bereits gedrehte Folgen laufen noch bis März 2027, danach ist nach fast 8000 Episoden Schluss.
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Natalie Harp mag dem Präsidenten treu ergeben sein, aber sie setzt auf einen verwegenen Lidstrich statt auf das übliche Make-up der Republikanerinnen.
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Erhalten Sie Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.
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In ihrem neuen Buch lässt Lara Stoll eine Zürcherin durch Alkohol, Drogen und Eskapismus stolpern. Dabei reflektiert die Comedienne auch eigene Gewohnheiten – und macht gerade selbst eine Detoxkur.
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Rod Stewart braucht auf der Bühne Sauerstoff, Bon Jovi bricht die Stimme: Rock im Alter ist ein Drama. Angst vor dem Kollaps? «Nein, that’s life», sagt Chris von Rohr, der einzige Schweizer Rockstar.
Die US-Musikerin ist auf «Lost Weekend» eine unheimliche Meisterin der Melancholie – und betont in ihren Songs die Mehrdeutigkeit des Menschen.
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Sobald Viktor Orbán nicht mehr an der Macht ist, will der Jahrhundertpianist wieder in Ungarn auftreten. Ein Gespräch über die Kraft der Musik, seine abenteuerliche Flucht und die Hoffnung auf einen Machtwechsel.
Chelsea Zurflüh erobert von Pieterlen aus gerade die Opernwelt. Ein Treffen mit der Sopranistin, die sich selbst als «Dorfmädchen» bezeichnet.
Thomas Tanner (61) ist gelernter Polygraph. Warum er jetzt im Museum arbeitet, was er daran besonders geniesst und welches Besucher-Benehmen ihm im Gedächtnis blieb.
In Japan schämte man sich noch für sie, da lag die Welt der Künstlerin Yayoi Kusama schon zu Füssen – und ihrem Kosmos aus Farbe, Licht und Polka-Dots, der jetzt, nach ihrem Tod, weiterleuchten wird.
Roy Lichtenstein ist einer der ganz Grossen der Pop-Art. Im KMB sieht man nun aber: Er malte viel mehr als Comics.
Selbst Böcklin hat nie alle seine Toteninseln auf einmal gesehen. 2027 gelingt in Berlin und Basel, was wegen der Fragilität der Werke wohl nie wieder möglich sein wird.
Sein Lebenslauf liest sich wie ein Abenteuerroman – mitsamt Drogen, Exzessen und Raubzügen. Doch sein höchstes Ziel war es, Menschen Freude zu machen. Nachruf auf den Künstler Timmermahn.
In der Berner Dampfzentrale legt Hofesh Shechter mit einem fulminanten Ensemble die Verbindungsstränge zwischen Volkstanz und Rave frei.
Sie spielte in einer Punkband und zählt heute zu den wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart: Ein Gespräch mit Olga Neuwirth über ihre Polit-Oper «Monster’s Paradise», die am Sonntag in Zürich Premiere feiert.
Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.