
Die Londoner Tate Modern rekonstruiert in einer Ausstellung, wie aus der lokalen mexikanischen Malerin eine Weltmarke wurde. Und sie kann nicht anders, als die Ikonisierung weiter zu befördern.
In «Vie privée» ermittelt Jodie Foster in Paris, der freundliche Fussballtrainer Ted Lasso coacht jetzt ein Frauenteam, und US-Autor Bret Easton Ellis liefert mit «The Shards» die Vorlage für eine brutale Wohlstandsfarce.
Uns begeistern der neue Roman von Ruth-Maria Thomas, die über die Liebe und deren Grenzen schreibt, sowie das gefühlvolle Debüt von Celine Edinger «Die Austernfischerin».
Millionen spielten «3D Pinball» auf Windows XP – dann verschwand es. Ein Microsoft-Entwickler enthüllt: Niemand verstand den zugekauften Code, nicht einmal den Kollisionsdetektor fand das Team.
Natalie Harp mag dem Präsidenten treu ergeben sein, aber sie setzt auf einen verwegenen Lidstrich statt auf das übliche Make-up der Republikanerinnen.
Der Schweizer Rapper hat einen Ratgeber geschrieben, in dem er auf seine Erfahrungen mit Drogen, Depression und Dopamin zurückgreift. «Ich will nicht nur ein Entertainer sein», sagt er.
Zu teuer, zu wenig pompös oder eine «Übertreibung ohne Ende». Das sind die amüsantesten Beschwerden über Schweizer Sehenswürdigkeiten.
Rupert Grint schlüpft nach 16 Jahren erneut in die Rolle des Ron Weasley – diesmal im Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» in New York. Beide, Schauspieler und Figur, sind inzwischen Väter geworden.
Der neue Trailer zu GTA 6 sorgt für einen Ansturm auf Netflix, wo er exklusiv lief. Die Spielwelt soll dabei doppelt so gross sein wie jene des Vorgängers.
In Japan schämte man sich noch für sie, da lag die Welt der Künstlerin Yayoi Kusama schon zu Füssen – und ihrem Kosmos aus Farbe, Licht und Polka-Dots, der jetzt, nach ihrem Tod, weiterleuchten wird.
Während eines Soundchecks habe ein Dolmetscher die Professorin Kate Manne vor ihrem Auftritt zutiefst verstört. SRF geht dem Vorfall nach.
Donat Hofer spricht Leute auf der Strasse an – und diese erzählen ihm von Sex, Krankheit, Einsamkeit und Liebe. Seine Begegnung mit dem «Sales Guy» machte ihn kürzlich erst recht bekannt.
Trotz inszenierter Szenen ist dieser Horror echt: Marina Klausers Dokuserie über die Untaten von Paul «Vatti» Baumann in einem kleinen Berner Dorf wühlt auf.
«The Shards» handelt von den Intrigen reicher Teenager und basiert auf einem Roman von Bret Easton Ellis. Das Buch ist so irre, dass man es eigentlich nicht verfilmen kann. Oder doch?
Kaum jemand hat Europas Erinnerungen, Brüche und Abgründe so genau vermessen wie er. Nun ist der ungarische Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas im Alter von 83 Jahren gestorben.
Sie hat mit «22 Bahnen» einen Bestseller geschrieben – und wurde heftig angefeindet. Caroline Wahl findet es schade, dass viele Autoren sich nicht trauen, unpopuläre Sachen zu sagen.
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In ihrem neuen Buch lässt Lara Stoll eine Zürcherin durch Alkohol, Drogen und Eskapismus stolpern. Dabei reflektiert die Comedienne auch eigene Gewohnheiten – und macht gerade selbst eine Detoxkur.
Kevin Parker war 20 Jahre lang der unnahbare Indie-Liebling. Jetzt kommen die erfolgreichsten Songs des Jahres von ihm. Was hat sich verändert?
Die Jazz-Klarinettistin aus New Orleans ist in den USA ein Star. Bei uns kennt man sie vor allem wegen eines viralen Instagram-Videos.
Rod Stewart braucht auf der Bühne Sauerstoff, Bon Jovi bricht die Stimme: Rock im Alter ist ein Drama. Angst vor dem Kollaps? «Nein, that’s life», sagt Chris von Rohr, der einzige Schweizer Rockstar.
Die US-Musikerin ist auf «Lost Weekend» eine unheimliche Meisterin der Melancholie – und betont in ihren Songs die Mehrdeutigkeit des Menschen.
Wagnerwucht zum Saisonschluss: Richard Wagners «Tannhäuser» begeistert im Opernhaus szenisch und musikalisch.
Regisseur Damiano Michieletto verlegt Mozarts Krönungsoper «La clemenza di Tito» in einen Abhörstaat. Ein Triumph für Lea Desandre und das Opernhaus Zürich.
Sobald Viktor Orbán nicht mehr an der Macht ist, will der Jahrhundertpianist wieder in Ungarn auftreten. Ein Gespräch über die Kraft der Musik, seine abenteuerliche Flucht und die Hoffnung auf einen Machtwechsel.
Chelsea Zurflüh erobert von Pieterlen aus gerade die Opernwelt. Ein Treffen mit der Sopranistin, die sich selbst als «Dorfmädchen» bezeichnet.
Thomas Tanner (61) ist gelernter Polygraph. Warum er jetzt im Museum arbeitet, was er daran besonders geniesst und welches Besucher-Benehmen ihm im Gedächtnis blieb.
Roy Lichtenstein ist einer der ganz Grossen der Pop-Art. Im KMB sieht man nun aber: Er malte viel mehr als Comics.
Selbst Böcklin hat nie alle seine Toteninseln auf einmal gesehen. 2027 gelingt in Berlin und Basel, was wegen der Fragilität der Werke wohl nie wieder möglich sein wird.
Warum Franz Gertschs Kunst gerade heute so relevant ist, wie er international wahrgenommen wird und was seine Frau Maria alles geleistet hat: Darüber spricht die Kuratorin Kathleen Bühler im Interview.
Sein Lebenslauf liest sich wie ein Abenteuerroman – mitsamt Drogen, Exzessen und Raubzügen. Doch sein höchstes Ziel war es, Menschen Freude zu machen. Nachruf auf den Künstler Timmermahn.
In der Berner Dampfzentrale legt Hofesh Shechter mit einem fulminanten Ensemble die Verbindungsstränge zwischen Volkstanz und Rave frei.
Sie spielte in einer Punkband und zählt heute zu den wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart: Ein Gespräch mit Olga Neuwirth über ihre Polit-Oper «Monster’s Paradise», die am Sonntag in Zürich Premiere feiert.
Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.

Die Londoner Tate Modern rekonstruiert in einer Ausstellung, wie aus der lokalen mexikanischen Malerin eine Weltmarke wurde. Und sie kann nicht anders, als die Ikonisierung weiter zu befördern.
Millionen spielten «3D Pinball» auf Windows XP – dann verschwand es. Ein Microsoft-Entwickler enthüllt: Niemand verstand den zugekauften Code, nicht einmal den Kollisionsdetektor fand das Team.
In der Spiezer Bucht trat Headliner Roxette erstmals mit Lena Philipsson auf – sie ersetzt die verstorbene Sängerin Marie Fredriksson. Wie goutiert das Publikum die neue Stimme?
Jeden Tag erreicht die «Berner Zeitung» eine Vielzahl an Leserbildern. Eine Auswahl der schönsten Fotos finden Sie hier.
Die neue Kulturbotschaft 2028-2031 sieht 1,4 Millionen Franken mehr für die Kulturförderung vor. Rot-Grün fordert noch mehr Geld, die FDP will die staatliche Unterstützung deckeln.
Natalie Harp mag dem Präsidenten treu ergeben sein, aber sie setzt auf einen verwegenen Lidstrich statt auf das übliche Make-up der Republikanerinnen.
Der Schweizer Rapper hat einen Ratgeber geschrieben, in dem er auf seine Erfahrungen mit Drogen, Depression und Dopamin zurückgreift. «Ich will nicht nur ein Entertainer sein», sagt er.
Zu teuer, zu wenig pompös oder eine «Übertreibung ohne Ende». Das sind die amüsantesten Beschwerden über Schweizer Sehenswürdigkeiten.
Seit 1976 speisen Schweizer Onkologinnen und Onkologen jeden Befund und jede Therapie in ein nationales Kinderkrebsregister ein. Ein Blick in die trockene Statistik zeigt, wie Daten Kinderleben retten.
Trummer kennt man als hintersinnigen Mundart-Liedermacher. Im Roman «St. Brooklyn» erzählt er von einem jungen Musiker, der auszog, um in den USA sich selbst zu finden.
Veranstalter Philippe Cornu zieht trotz Schmuddelwetter am Freitag eine positive Bilanz. Der Berner sagt, wer in der Spiezer Bucht besonders ablieferte – und kündigt für Ende Jahr eine Schweizer Premiere an.
Kevin Parker war 20 Jahre lang der unnahbare Indie-Liebling. Jetzt kommen die erfolgreichsten Songs des Jahres von ihm. Was hat sich verändert?
Die Jazz-Klarinettistin aus New Orleans ist in den USA ein Star. Bei uns kennt man sie vor allem wegen eines viralen Instagram-Videos.
Insgesamt 86’000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen die diesjährige Produktion auf der Thuner Seebühne, so viele wie nie zuvor. Lag es am Stück oder am Wetter?
Mit «So viu Läbe» verabschiedet sich die Berner Regisseurin Livia Anne Richard vom Theater Gurten. Es ist ein Abend fürs Gemüt.
Auf dem Gurten und der Moosegg geht eine Tradition zu Ende. Ausserdem stehen Rock’n’Roll, skandinavische Verhältnisse und allerlei Historisches auf dem Programm.
Stefan Heuss will mit seinem Bühnenprogramm die Tüftlertradition ins digitale Zeitalter retten. Ein Gespräch über verlogene Chatbots und gefrorenen Hundekot.
Mehrere Monate wurden Bewerbungen geprüft, und am Ende betreibt doch wieder der Verein Dampfzentrale das Kulturhaus. Wozu die Mühe? Es gibt einen guten Grund dafür.
Kaum jemand hat Europas Erinnerungen, Brüche und Abgründe so genau vermessen wie er. Nun ist der ungarische Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas im Alter von 83 Jahren gestorben.
Sie hat mit «22 Bahnen» einen Bestseller geschrieben – und wurde heftig angefeindet. Caroline Wahl findet es schade, dass viele Autoren sich nicht trauen, unpopuläre Sachen zu sagen.
Entwicklungspsychologe Luciano Gasser erforscht, was Kinderbücher im Unterricht bewirken können. Seine Erkenntnisse gelten aber auch für Erwachsene – etwa, dass uns Geschichten sozialer und sensibler machen.
Das Massaker im solothurnischen Seewen gilt als eines der grössten ungelösten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte. Jetzt legt der Berner Krimiautor in «Seewen 1976» seine Version vor.
Während eines Soundchecks habe ein Dolmetscher die Professorin Kate Manne vor ihrem Auftritt zutiefst verstört. SRF geht dem Vorfall nach.
Donat Hofer spricht Leute auf der Strasse an – und diese erzählen ihm von Sex, Krankheit, Einsamkeit und Liebe. Seine Begegnung mit dem «Sales Guy» machte ihn kürzlich erst recht bekannt.
Trotz inszenierter Szenen ist dieser Horror echt: Marina Klausers Dokuserie über die Untaten von Paul «Vatti» Baumann in einem kleinen Berner Dorf wühlt auf.
«The Shards» handelt von den Intrigen reicher Teenager und basiert auf einem Roman von Bret Easton Ellis. Das Buch ist so irre, dass man es eigentlich nicht verfilmen kann. Oder doch?
Er rastete einst auf dem Teppich einer Geigenlehrerin aus, weil sie ihn abwies. Jetzt kämpft der Stargeiger als neuer Intendant des Menuhin Festival für das zeitgemässe Liveerlebnis.
Wagnerwucht zum Saisonschluss: Richard Wagners «Tannhäuser» begeistert im Opernhaus szenisch und musikalisch.
Die Inszenierung von Verdis «Forza del destino» bei Bühnen Bern ist kreativ, kritisch, humorvoll – und manchmal schlicht zu viel.
Regisseur Damiano Michieletto verlegt Mozarts Krönungsoper «La clemenza di Tito» in einen Abhörstaat. Ein Triumph für Lea Desandre und das Opernhaus Zürich.
Ein Festival probt den Ausnahmezustand, ein anderes begrüsst Nena. Es gibt militante Kunst und eine zärtliche Tragödie.
Festivals gibts auf der Berner Schütz, am Waldrand und im Botanischen Garten. Und: Heidi Maria Glössner schultert acht Rollen auf einmal.
Staunen mit Franz, Schweigen mit Harry, Lärmen mit Ragana: Die Kulturwoche wird facettenreich – und bietet auch ein Boutique-Festival sowie ein stattliches Quartierfest.
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