
Armut, Schmerz und Liebe: Die Country-Ikone mit den blonden Perücken und der hellen Sopranstimme ist verstummt. In ihren Liedern und ihrer Geschichte erkennen sich Millionen. Was erzählen sie?
Dolly Parton machte aus Künstlichkeit eine Kunst und aus Selbstironie eine Form der Souveränität. Mit ihren Songs überwand sie die Grenzen zwischen Provinz und Glamour, Tradition und Pop. Nun ist sie im Alter von 80 Jahren gestorben.
Drei Konzerte mit sehr unterschiedlichen Werken gehen im KKL Luzern bis an die Grenzen der Lautstärke, aber auch der Stille. Eine Gratwanderung, die einen insbesondere die monumentale «Alpensinfonie» anders hören lässt.
Die grosse belgische Choreografin erkundet zusammen mit dem jungen Künstler Solal Mariotte die Lieder des legendären Chansonniers. Aus dem Miteinander wird eine Trennung – als müsste eine Mutter ihren Sohn loslassen.
Das neueste Regelwerk zur deutschen Rechtschreibung zeigt: Reformer und Rechtschreibräte sind auf dem ungeordneten Rückmarsch. Sie geben das Rückwärts für ein Vorwärts aus und wenden ihre eigenen Regeln nicht richtig an.
In der «Auster» erzählt die Schriftstellerin Yael Inokai nicht nur eine spannende Geschichte. Ihr Kriminalroman erweist sich auch als ein hoch literarisches Rätsel.
Noch bevor er eine Theaterproduktion zeigte, hat der designierte Intendant der Berliner Volksbühne mit seinem «Volksbad» für einen Skandal gesorgt. Damit buhlt er um Aufmerksamkeit.
Als Gründer der 3plus-Gruppe wurde Dominik Kaiser zum König des Schweizer Privatfernsehens. Im Gespräch erzählt er, wie er den «Bachelor» zum Erfolg brachte und wie sich sein Leben seit dem Verkauf des Unternehmens verändert hat.
Die Demokratie brauche neue Ideen, sagt die französische Philosophin. Corine Pelluchon fordert eine neue Moral, die sie als weiblich bezeichnet.
Der streitbare Verleger Holger Friedrich fordert das westdeutsche Medien-Establishment heraus. Im Gespräch erklärt er, warum er die Brandmauer für lebensfremd hält – und weshalb er für den Einstieg ins Zeitungsgeschäft einen hohen persönlichen Preis bezahlt hat.
Geschmackvoller klang Pop selten in der letzten Zeit: Der britische Pop-Star stimmt auf seinem neuen Album melancholische Töne an.
Eine kleine Retrospektive.
Porträt eines Schweizer Talents, dem gerade der Erfolg über den Kopf wächst.
Albert Rösti ist überrascht von diesem Sommer – nicht so Urs Augstburger, der in einem Roman alles vorwegnahm. Streifzug mit dem Schriftsteller durch ein allzu trockenes Land.
Kurz nachdem Amazon mit OpenAI einen Milliarden-Deal geschlossen hatte, liess es den bereits fertigen Biografiefilm über Sam Altman fallen, den Chef der KI-Firma. Das kann kein Zufall sein.
Die Lebenspartnerin der AfD-Chefin arbeitete als Produktionsmanagerin an Schweizer Filmen und Serien mit, die dem Weltbild der AfD widersprechen. Das ging erstaunlich lange gut.
Marine Le Pen, verurteilt wegen Veruntreuung, gibt sich als Märtyrerin und Präsidentschaftskandidatin. Diese Perversion könnte das Ende des demokratischen Paktes bedeuten.
Mangels positiver Lebens- und Gesellschaftsentwürfe ist immer noch die Sowjetunion Russlands geheime Mitte. Doch mit den Realitäten der damaligen Zeit haben die Bilder, die man heute propagiert, wenig zu tun.
Jane Schoenbrun knöpft sich in «Teenage Sex and Death at Camp Miasma» den Slasher-Film der achtziger Jahre vor. Aus Sex, Gewalt und Voyeurismus wird eine queere Reflexion über Begehren und Scham.
Verschlossenheit, Gefühlskälte, Gewaltbereitschaft: Toxische Männlichkeit nennt man das heute. Der britische Schauspieler hat auf dieser Diagnose eine extrem erfolgreiche Karriere aufgebaut.
Als Cheerleaderin mit Superkräften in «Heroes» wurde sie zum Star, später spielte sie als Country-Sängerin in «Nashville». Panettieres Leben war von frühem Ruhm, persönlichen Krisen und Schicksalsschlägen geprägt.
Die Hitze hielt das Publikum nicht vom Filmfest fern. Zwischen Retrospektive, Experimentierstube und Klassikern zeigte Locarno, warum die grosse Leinwand noch lange nicht ausgedient hat.
Bevor Computer die Filmwelt eroberten, liess Baker mit Latex, Silikon und Phantasie unglaubliche Kreaturen entstehen. Am Filmfestival Locarno erzählt der siebenfache Oscar-Gewinner von seinen Anfängen, Konkurrenten und der Arbeit mit Michael Jackson.
Olivia Wilde variiert in ihrer Beziehungskomödie die Versuchsanordnung des höllischen Doppeldates. Doch wo einst Ehekrisen in seelische Abgründe führten, werden heute vor allem schrille Partygags serviert.
Julius Cäsar war der vielleicht beste Feldherr, den Rom je hatte. Doch als er zum Diktator aufstieg, beseitigten ihn seine Gegner – mit gravierenden Folgen.
Am 28. Juni 1914 verüben junge Attentäter den folgenreichsten Mord des 20. Jahrhunderts. Es ist ein Paradebeispiel für die Wirkmacht des Zufalls in der Geschichte.
Hunderttausende von Menschen hatten sich am 4. November 1995 auf dem Platz der Könige Israels in Tel Aviv versammelt. Das Motto der Kundgebung lautete «Ja zum Frieden». Sie wurde zu einem Manifest der Gewalt.
Am 13. Juli 1793 erstach eine Aristokratin aus der Normandie den radikalen Revolutionär Jean-Paul Marat. «Ich habe einen Mann getötet, um hunderttausend zu retten», sagte sie nach der Tat.
Der russische Revolutionär wird 1940 von einem spanischen Agenten mit einem Eispickel erschlagen. Es ist der makabre Höhepunkt einer internationalen Hetzkampagne.
Im August 1572 wurde der Hugenottenführer Gaspard de Coligny von einer Gruppe von Bewaffneten getötet. Er war eines der ersten Opfer der Bartholomäusnacht, eines der grössten Massenmorde der französischen Religionskriege.
Am 22. November 1963 wurde der US-Präsident John F. Kennedy in Dallas, Texas, erschossen. Von einem Lagerarbeiter, der kurz nach der Tat festgenommen wurde. Aber ist das die ganze Wahrheit?
Die zwei benachbarten Musikfestivals in Davos und in Klosters machen sich neuerdings direkte Konkurrenz – das ist keine sinnvolle Idee. Aber es lässt die konträren Profile der beiden Reihen noch schärfer hervortreten.
Konzerte mit Werken des deutschen Komponisten sorgen wegen dessen antisemitischer Gesinnung und der Rolle seiner Musik im «Dritten Reich» immer wieder für Aufregung in Israel. Auch diesmal gibt es Proteste, aber nicht wegen der Musik.
Klaus Mäkelä und Riccardo Chailly zeigen, welche Bedeutung Weitblick und Erfahrung für das Dirigieren haben. Beim Gastspiel von Daniel Barenboim wird noch eine andere Dimension spürbar.
1996 starb die Rap-Ikone Tupac Shakur nach einer Schiesserei in Las Vegas. Erst diese Woche ist das Gerichtsverfahren gestartet. Der einstige Gang-Leader Duane Davis versucht darin, grossspurig erzählte Details wieder zurückzuziehen.
Beim Start des Lucerne Festival unter der neuen Intendanz von Sebastian Nordmann sorgt das Thema «American Dreams» für Diskussionen. Wovon man da träumen soll, machen auch Riccardo Chailly und das Festivalorchester nicht ganz klar.
Als neuer Leiter der Lucerne Festival Academy bringt der gefeierte Komponist und Dirigent das einstige Skandalstück «Tutuguri» von Wolfgang Rihm zur Erstaufführung in der Schweiz. Mit dem Werk hat Rihm der Musik eine neue Richtung gegeben.
Er kritisiert die «Sehnsucht nach einem autoritären Staat»: Die Warnungen des Historikers Ilko-Sascha Kowalczuk sind nicht von der Hand zu weisen. Doch die Grenze zwischen Aufklärung und Agitation ist schmal. Auch in seinem neuen Buch.
Sie mag Mädchen, doch immer häufiger versteht sie diese nicht mehr: Jana Frey beklagt in ihrem neuen Buch, dass junge Frauen kaum mehr läsen, dafür würden psychische Störungen zur Auszeichnung.
Die amerikanische Schriftstellerin gilt als Ikone des neuen Erzählens. Ihr neues Buch handelt von einem erfolgreichen, nun aber dementen Geschäftsmann: ein Abenteuerroman des Alterns – hoch empathisch und doch unsentimental.
Die französische Autorin litt an Brustkrebs, als sie sich in eine Affäre mit dem Fotografen Marc Marie stürzte. Wieder literarisiert Ernaux intimste Erfahrungen, um sich des Lebens zu versichern.
Vor 75 Jahren ist Jerome D. Salingers Roman erstmals erschienen. Noch immer ist er der Klassiker unter den Büchern, in denen es um die Ablehnung der Erwachsenenwelt geht.
In sechs Kurzgeschichten erzählt der Schriftsteller Tony Tulathimutte von der sexuellen Verzweiflung in Zeiten des Internets. Das tut weh, aber weglegen kann man das Buch trotzdem nicht.
Mit «My Atlas» gibt der Schweizer Künstler Einblick in sein komplexes, über vierzigjähriges Schaffen.
Die Tour Triangle der beiden Basler Stararchitekten wirkt wie eine Eisscholle, die aus dem Pariser Häusermeer aufragt. Die glatten Oberflächen sind Ausdruck reiner Geometrie: ein Wolkenkratzer, der weitherum sichtbar ist.
Fotografie zeigt, was war, die Malerei zeigt die Wahrheit: Nach dieser Überzeugung schuf der Berner Künstler ein faszinierendes Werk, das jetzt im Berner Kunstmuseum in ganzer Tiefe zu erleben ist.
Die iranischstämmige Zürcher Künstlerin lässt im Kunstmuseum Luzern die Architektur von Jean Nouvels KKL tanzen und einen eintauchen in eine halluzinierend-taumelnde Weltsicht.
Karl Walser bereiste vor über hundert Jahren Japan. Die dort entstandenen Aquarelle und Gemälde gehören zum Besten, was von dem Schweizer Maler erhalten geblieben ist.
Das Macam ist ein hybrides Museum für zeitgenössische Kunst, kombiniert mit einem Boutique-Hotel. Das Modell könnte zum Vorbild für Europas Privatsammler werden.
Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.
Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.
Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.
Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.
Am Zürcher Theaterspektakel erweist sich «Trapped in Hope» als ein Stück Propaganda. Die politische Realität geht unter in der Banalität von Gut und Böse.
Dies sind die neuesten Meldungen.
Um das Schaffen des Schweizer Choreografen ist es in Zürich irritierend still geworden. Nun studieren junge Tänzerinnen und Tänzer des Förderprogramms «Mind the Gap» Spoerlis grossartige «Goldberg-Variationen» neu ein.
Donald Trump als IS-Mörder, Giorgia Meloni und Gendersprech-Gegner als «heimliche Hitler»: Je mehr die Auflage des «Spiegels» sinkt, desto schriller werden seine Titelgeschichten. Die jüngste sorgt für landesweite Aufregung.
Aus den öffentlichrechtlichen Medien weitgehend verdrängt, fehlt der Publizist Henryk M. Broder der deutschen Streitkultur mehr denn je. Wer ist der Mensch hinter der Polemik?
«Zivadiliring» war der erfolgreichste Podcast der Schweiz. Im März trennten sich Gülsha Adilji, Maja Zivadinovic und Yvonne Eisenring plötzlich. Nun erschien die erste Folge von «Gülsha & Maja», geredet wurde vor allem über früher.

Vom armen Mädchen aus Tennessee zur globalen Ikone. Dolly Parton erfand nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre eigene Version des Erfolgs.
Eine KI-Version von Madonnas «Like a Prayer» sorgte für Wirbel. Künftig lässt Australiens Musikbranche grossteils von Maschinen erzeugte Songs nicht mehr in den Charts zu.
Starautor Boualem Sansal liefert einen beklemmenden, soeben auf Deutsch erschienenen Bericht seiner einjährigen Haft in Algerien. Doch dann tappt er selber in eine – sehr politische – Falle.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
In ihrem neuen Roman «Schwindlig» tastet sich Christine Fischer an die ausgefransten Enden zweier Lebensgeschichten heran. Eva und Franz waren einmal ein Paar; zwischen betreutem Wohnen und Steppenwolfexistenz im Singleappartement treffen sie noch einmal aufeinander.
In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.
Viele Musiker rümpfen bei künstlicher Intelligenz die Nase. Ganz anders der legendäre Musikproduzent Dr. Dre. Warum hat er jetzt in einem Interview verraten.
Haalands neuer Buzzcut sorgt für Gesprächsstoff. Ein Blick zurück zeigt: Auffällige Frisuren gehören seit Jahrzehnten zur Fussballkultur – und machten manche Spieler fast ebenso unverwechselbar wie ihre Leistungen auf dem Platz.
Im bayrischen Vilgertshofen fanden am Sonntag die 65. deutschen Meisterschaften im Fingerhakeln statt. Die Teilnehmenden sitzen sich dabei an einem Tisch gegenüber und versuchen, ihren Gegner wortwörtlich über den Tisch zu ziehen. Das Kräftemessen hat in der Region eine lange Tradition.
Eine neue Schrift zeigt, wie der weltberühmte Denker Louis Althusser seine Frau erwürgte. Die französische Geisteselite ist voller Anteilnahme: nicht für das Opfer, sondern für den Täter.
Unser Gastautor Peach Weber rät, mehr im Volg einzukaufen. Und überlegt, ob es da neben dem Postschalter auch bald eine kleine OP-Ecke gibt.
Drei Performances geistern im Stück «In der Dämmerung wächst ein Flüstern» von Sebastian Ryser und Helen Prates de Matos durch die Pflanzenwelt des Botanischen Gartens: Das Erlebnis ist ebenso sinnlich wie poetisch. Am Wochenende war Premiere.
Im Sittertal werden nächste Woche gleich zwei Jubiläen gefeiert: 40 Jahre Kunstgiesserei und 20 Jahre Stiftung Sitterwerk. Vier Menschen, die den aussergewöhnlichen Kunstort prägen, erzählen, wie aus einer kleinen Giesserei eine international vernetzte Kunstproduktion entstanden ist.
Kunst, Architektur und Film: Das Sitterwerk feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem vielfältigen Programm. Ein Einblick, was es nächste Woche im Sittertal alles zu entdecken gibt.
Der US-amerikanische Künstler und Filmemacher Andrew Norman Wilson hat für seinen Kurzfilm «Silvesterchlausen» die Urnäscher Silvesterchläuse begleitet. Morgen zeigt er ihn am St. Moritz Art Film Festival. Im Gespräch erzählt er, wie er durch den Brauchtum eine Verbindung zu seinen Schweizer Wurzeln entdeckt hat.
Die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen blickt dieses Jahr nach vorn und zurück: 2006 fand das erste Kantatenkonzert in Trogen statt. 2028 wird die Aufführung sämtlicher Vokalwerke des Komponisten abgeschlossen sein. Finanziert hat sie der Teufner Ex-Bankier Konrad Hummler.
Drei Forschende züchten Bakterien, die Mikroplastik verwerten können. Doch das Experiment gerät ausser Kontrolle. Mit «Fliegende Gärten» verbindet der in Bottighofen aufgewachsene Tim Zulauf Kunst und Naturwissenschaft.
Vor 30 Jahren zog Esther Weber ohne Italienischkenntnisse nach Italien. Heute betreibt die Rheineckerin in einem abgelegenen Bergdorf in der Nähe von Genua einen Kleinverlag – und wagt mit einem viersprachigen Lyrikband den Sprung in die Deutschschweiz.
Mit KI kann heute ein Einzelner ganze Filme produzieren. Doch was, wenn die Maschine plötzlich streikt? Filmemacher Marcelo Avilés erlebt, wie künstliche Intelligenz selbst bei historischen Fakten auf «ethische Richtlinien» pocht.
Karin Keller-Sutter sammelte Beatles-Bilder, Beat Schlatter klaute die «Bravo» am Kiosk. Erinnerungen an ein Jugendmagazin, das Generationen prägte.
Anhaltende Dürre, ein Waldbrand im Aargau: Der Wald verkümmert vom Rückzugsort zum bedrohten Raum. Damit gerät auch ein kulturelles Selbstverständnis ins Wanken.
Fridli plant mit seiner Hofdame einen Ausflug zu seiner Alp. Was Astrid jedoch nicht weiss: Die beiden gehen mit dem Helikopter in die Höhe. Dabei hat die 58-Jährige grosse Flugangst. Kann sie diese Furcht für den Glarner Bauern überwinden?
Von urchig bis modern, von charmant bis unbeholfen: Die Bäuerinnen und Bauern in der 22. Staffel von «Bauer, ledig, sucht…» könnten kaum unterschiedlicher sein. Eines verbindet sie dafür alle: der Wunsch, die grosse Liebe zu finden.
Gartenkino im Neubad den ganzen August über, Gartenkonzerte in der Schüür (siehe Box) – nicht mit der grossen Kelle angerührt, sondern klein und intim, aber von nicht minder grosser Qualität. Im Gegenteil.
Ein Wochenende am Lucerne Festival: zwischen Fünfsternehotel und 20-Franken-Tickets, alter Konzertwelt und neuen Formen. Und einem Stardirigenten im Bus.
Beim schlecht verkauften Konzert des Lucerne Festival Orchestra am Dienstag greift der Intendant zu einem völlig neuen Verkaufstrick.
Wie Rumpelstilz vor 50 Jahren mit dem Lied "Teddybär" den Zeitgeist der 1970er-Jahre traf – und dem Mundartrock zum Durchbruch verhalf.
«Tragisch» oder emanzipatorisch? Über das Frauenbild in der New-Adult-Literatur wird hitzig debattiert. Das sagt die Literaturwissenschaft dazu.
An der Universität Zürich erforscht Christine Lötscher Kinder- und Jugendliteratur als Spiegel der Gesellschaft. Im Gespräch erklärt sie, warum KI in der Kinderliteratur nichts verloren hat.
Gibt es eine schönere Lesezeit als die Sommerferien? Ob Langzeitliebende, Freizeitdetektive, Tessinsüchtige oder Glücksverdrossene: Wir haben für jeden Lesetyp die passende Lektüre.
Am Sonntag macht die Schweiz die Nacht zum Tag: Doch es droht ein böses Erwachen.
Thorleifur Örn Arnarsson liefert starke Bilder, bleibt eine schlüssige Deutung von «Tannhäuser» aber schuldig. Musikalisch hingegen gelingt dem Opernhaus ein Triumph.
Als Russland die Ukraine überfiel, trat Tugan Sokhiev von seinen Posten in Moskau und Toulouse zurück – und schwieg. Vier Jahre später steht er auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Eine Begegnung.
Von Pipilotti Rist bis Olaf Breuning: Wie wir auch muss Kunst im Sommer an die frische Luft. Wir zeigen ihnen, wo sie was finden.
Der Mono Art Space in Luzern hat sich als eleganter, überraschender Kunstort mitten im Alltag installiert. Mit «Imaginaries» startet am Donnerstag die vierte Ausstellung.
Manche Wünsche erscheinen uns zu verrückt, zu unrealistisch oder schlicht peinlich, um sie mit dem Partner zu teilen. Also schweigen wir – und merken oft nicht, was das mit uns und unserer Beziehung macht.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
Die deutsche Autorin Caroline Seibt erzählt in ihrem neuen Thriller «Weil sie lügt» von der Suche nach einem verschwundenen Mädchen.
Im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt könnten die Rechten schon bald regieren. Der Kultur räumen sie hohe Bedeutung ein, denn sie soll einen Zweck erfüllen: die Deutschen wieder stolz zu machen.
Eine technisch sehr einfach gestaltete Tiergeschichte wird zum Gemeinschaftserlebnis: Viele Zuschauer besuchen «Niu Lai» offenbar gerade wegen seiner Schwächen.
Vom 28. bis zum 30. August findet in Solothurn zum dritten Mal das Mozart-Festival statt. Das Orchester Péridot Salzburg hüllt die Barockstadt für drei Tage in seinen Bann.
So schnell kann’s gehen: Harry und Meghan ziehen zurück nach Grossbritannien. Nicht nur Normalsterbliche, sondern auch Royals wurden von dieser Nachricht überrascht. Lässt sich die Vergangenheit so einfach reparieren?
Krokodil Muja lebt seit 90 Jahren im Belgrader Zoo. Seine Geschichte zeigt, wie Tiere in Krisen zu Projektionsflächen für menschliches Leid werden.
In Basel wurde in den 50er-Jahren die sogenannte Promenadologie erfunden. Jetzt wird das Gehen als Kulturtechnik neu entdeckt. Was steckt dahinter?
Nach vier äusserst erfolgreichen Fernsehstaffeln will die «Tschugger»-Crew einen Kinofilm produzieren. Fördergelder erhält sie dafür allerdings keine.
Sam Altman, der Chef von OpenAI, wird im Internet vorgeführt. Dabei geht es nicht nur um ihn, sondern um grundlegende Fragen im KI-Zeitalter.
Sie war talentiert und erfolgreich – doch hinter den Kulissen kämpfte Hayden Panettiere. Nicht nur mit ihrer mentalen Gesundheit, sondern auch in einer Beziehung, die von Gewalt geprägt war.
Eine neue Dokumentation erzählt die unglaubliche Geschichte des Sekten-Gurus Vatti.
Ihr «Selbsthass» trieb Paris Jackson fast in den Tod. Sie landete in einer Therapieeinrichtung – doch Hilfe fand sie dort keine.
Musikalisch gerät sein Konzert mit dem West-Eastern Divan Orchestra zum Stillstand. Doch es gab dennoch ein Wunder zu erleben.
Der Sachsler Volksmusikant und Musikschullehrer Peter Berchtold feierte im Mai seinen 65. Geburtstag. Mit dem Abschiedskonzert «Glaserpeter’s Örgeliabend» vom Mittwoch, 19. August, beginnt für ihn der verdiente Ruhestand.
Simon Bürki begann als fünfjähriges Wunderkind und pendelte als Schüler zwischen Gossau und Kiew. Der 26-jährige hat seither viele Klavierwettbewerbe gewonnen; am Donnerstag spielt er sein Debütkonzert in Luzern – mit Werken seines Lieblingskomponisten Sergei Rachmaninow.
«Ich kann die Welt hoffentlich als einen besseren Ort hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe.» Das sagte Hayden Panettiere im vergangenen Mai. Jetzt ist die Schauspielerin mit 36 Jahren gestorben – und erlebte mehr Drama als viele, die doppelt so alt werden.
An der Universität Zürich hat am Wochenende eine Bürgerdelegation den Beitritt der Schweiz zu einer supranationalen Demokratie-Allianz beschlossen. Micheline Calmy-Rey schoss den Vogel ab.
Sie war ein Kinderstar und spielte auch als Erwachsene grosse Rollen in Filmen. Nun ist Hayden Panettiere im Alter von 36 Jahren verstorben. Mit Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat sie eine Tochter.
Zwei Musiker aus Solothurn prägen die beiden erfolgreichsten Schweizer Rockbands. Chris von Rohr war Mentor von Gotthard und ist Bassist bei Krokus, Flavio Mezzodi sitzt in beiden Bands am Schlagzeug. In Aarburg rocken beide Bands die gleiche Bühne.
Männliche Vorbilder sucht man in den Schlagzeilen oft vergebens. Es dominieren narzisstische Egomanen. Meikel Mathias hat in der Kulturgeschichte nach den Gründen geforscht.
Klaus Mäkelä und das Lucerne Festival Orchestra schreiben mit einem grossen Abend eine Seite Festivalgeschichte.
Wer sein Geld in eine Socke von Michael Jackson oder einen Fingernagel von Lady Gaga investiert, liegt im Trend. Das sind die irrsten Beispiele auf dem überhitzten Auktionsmarkt.
Der einstige Leiter der Kunsthalle Basel ist zurück. Der neue Direktor des Architekturmuseums spricht über Stadtflucht, die Zukunft des Hauses – und weshalb Architektur alle angeht.
Der Goldene Leopard des 79. Internationalen Filmfestivals Locarno geht nach Rumänien. Die zweitwichtigste Auszeichnung bekommt eine brasilianisch-deutsche Ko-Produktion.
Was bedeutet es, wenn die Sonne plötzlich verdunkelt? Philosophen und Kunstschaffende denken dabei ganz schön weit.
Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra machen aus Gershwin grosse Sinfonik – und selbst aus dem spröden Charles Ives ein Ereignis. Ein fulminanter Festivalauftakt, bei dem nur einer beinahe verschwindet.
Freizeitparks versprechen perfektes Familienglück. Zwischen Achterbahnen und Plastikwelten merkte ich, wie anstrengend Spass sein kann.
Wir begegnen der künstlichen Intelligenz zu naiv und unterwürfig. Der deutsche Philosoph Rüdiger Safranski sagt, wie wir mit der KI umgehen sollten.
Im Sport ist Sponsoring selbstverständlich, in der Musik hingegen ist es noch immer verpönt. Mundartsängerin Riana will mit diesem Tabu brechen. Ein Blick auf das schwierige Verhältnis zwischen Kunst, Geld und Werbung.
Eine Woche lang werden ab Montag bei «Waaghaus wagt» Jazz, Flamenco, Volksmusik und Klassik mit Theater und Kreativformaten gemischt. Die St. Galler Geigerin Elena Neff-Zhunke als Initiantin nimmt einen zweiten Anlauf – trotz vieler Hürden im Vorfeld.
Im Schweizerdeutschen entwickelt das unscheinbare Wörtchen «also» erstaunliche Kräfte – oder kann zu ganz eigenen Missverständnissen führen.
Ist das Festivalmotto «American Dream» noch ein Versprechen oder längst eine Illusion? Beim Gala-Abend von Lucerne Festival am Freitag fallen die Antworten deutlich aus.
Science-Fiction-Star Kim Stanley Robinson erklärt, wie wir die Erde abkühlen können. Ein Gespräch über das, was auf uns zukommt.
Die Frauenfelder Theaterwerkstatt Gleis 5 zeigt im Greuterhof «James Brown trug Lockenwickler» als schräg-heiteres Sommerstück. Es geht darin um die Freiheit, sich selbst neu zu entwerfen: zum Beispiel als Weltstar namens Céline Dion. Premiere war am Mittwoch.
Ausgerechnet jetzt steht Lucerne Festival unter dem Motto «American Dreams». Für Intendant Sebastian Nordmann kein Widerspruch: Kultur sollte nicht durch politische Massnahmen reglementiert werden.
Ein neuer Typ Vermögensverwalter macht von sich reden. Er ist Internet-Star geworden und spricht offen darüber, dass Geld geil ist. Ein Vorbild!
Jahrzehnte nach den tödlichen Schüssen auf den Musiker beginnt in Las Vegas ein aussergewöhnlicher Prozess. Er könnte Antworten auf den ungelösten Fall liefern.
Das Locarno Film Festival bleibt ein Ort für Entdeckungen. Doch zwischen Piazza Grande und Wettbewerb zeigt sich auch ein Spannungsfeld: Welche Filme bringt das Festival auf die Leinwand und wo steht Locarno kurz vor seinem 80. Geburtstag?
Eigentlich wollte Kuratorin Maja von Meiss nur noch in der Galerie Kunst zeigen. Nun bespielen doch wieder Kunstschaffende den idyllischen Park bei Winterthur – darunter mehrere aus der Ostschweiz. Die Ausstellung «Traumwelten» bewegt sich zwischen Poesie, Humor und Abgründigem.
Whitney Houston kehrt als Puppe zurück – im Look ihres Welthits von 1987. Doch dahinter steckt mehr als nur Erinnerungen.
Überraschungen sind das Lebenselixier des Jazz, die Poesie improvisiert mit Wörtern – im aktuellen «Orte»-Heft, das pünktlich zum Jazzfestival Willisau erscheint, verbinden sich beide Künste. Zu den Autoren zählt auch der St.Galler Publizist und Kulturvermittler Richard Butz.
Mit «Die göttliche Ordnung» und «Heldin» schuf die Schweizer Regisseurin Publikumshits. Drei Eigenschaften erklären, warum sie so erfolgreich ist.
Kann man versagen und trotzdem ein Held sein? Hat es die Stadt Troia wirklich gegeben? Christopher Nolans Kinohit im Faktencheck: Was ist Fiktion, was geschichtlich gesichert an der Odyssee?
Der Streamingdienst Spotify markiert KI-Profile künftig deutlich und nimmt sie aus allen automatischen Empfehlungen. Das ändert sich für Hörerinnen und Hörer.
Ab 13. August ist das Format auf den Streamingportalen und auf diesem Portal abrufbar. Im Interview sprechen Gülsha Adilji und Maja Zivadinovic über das Ende von «Zivadiliring» und was sie im neuen Format anders machen wollen.
Sängerin D.bora der Kultband Sens Unik spricht im Interview über ihre Rolle als Frau in der Männerdomäne Hip-Hop und verrät, dass sie nun als Yogalehrerin arbeitet.