
Die Fotografin verwandelt das Kunstmuseum Luzern in ein Spiegelkabinett, in dem Besuchende sich verlieren können.
Mit dem mit je 30'000 CHF dotierten Preis adelt die Martin-Bodmer-Stiftung das Wirken der Sängerin und des Regisseurs.
Unser Autor versucht sich erstmals als WM-Prognostiker – und muss merken: Zu einem besseren Menschen macht es ihn nicht.
Mehr Zeit, hohe Erwartungen, weniger Abstand: Warum Ferien Beziehungen belasten können – und was dagegen helfen kann.
Die Hochzeit des Popstars war streng geheim – und beherrscht dennoch die Medien. Was macht den Event so reizvoll?
«Baahubali» und «RRR» von S.S. Rajamouli: Tollywoods Aufstieg macht am NIFFF hörbar Eindruck.
Das Spiel ist nach 10 Jahren noch immer aktuell: Seine Spielerbasis ist kleiner, aber dedizierter geworden.
Lotte Reinigers «Prinz Achmed» ist der älteste noch existierende Animations-Langfilm – und inspiriert heute noch.
Einst verboten, heute Alltagsmode: Der Bikini steht für die Befreiung der Frau – und konfrontiert sie mit neuen Zwängen.
Elisabeth Kübler-Ross gab Sterbenden eine Stimme – und stellte die Medizin infrage. Ein Porträt zum 100. Geburtstag.
Haben Sie diese fünf jüngsten Kultur- und Popkulturmomente mitbekommen – inklusive Details? Finden Sie es heraus.
Piusbrüder vs. Papst Leo XIV.: Der Streit eskaliert – denn im Wallis haben die Traditionalisten eigene Bischöfe geweiht.
Verkümmert im digitalen Zeitalter unsere Fähigkeit zur Sinneswahrnehmung – und wie können wir gegensteuern?
Den eigenen Schimpf-Wortschatz anreichern? Das Buch «Die hohe Kunst des Schimpfens» hilft dabei.
Roboterelefanten ziehen in hinduistischen Tempeln Indiens Massen von Menschen an – und sorgen für Kontroversen.
Gruppenreisen? Mit dem Auto fahren? Hot or not? Unsere Autorinnen im Schlagabtausch über wichtige Ferienfragen.
Hamza Howidy schildert seine «Erinnerungen an ein zerstörtes Land» – geprägt von Extremismus, Blockade und Beklemmung.
Mit Hitler-Witzen wurde der jüdische Regisseur Mel Brooks zur Hollywood-Legende. Seine besten Werke – und ein Flop.
Das Actionspektakel «Supergirl» setzt auf eine starke Frauenfigur, eine untypische Heldin mit Ecken und Kanten.
Ihre Filme kosten wenig und machen Millionen: Zwei junge Regisseure zeigen gerade, wie modernes Horrorkino funktioniert.
Dieser Robin Hood hilft keinem – nicht mal sich selbst. Düsteres Drama mit Hugh Jackman als unerwartet brutalem Gauner.
Vertical-Drama-Serien fürs Smartphone sind ein Riesen-Hype. Hochformatig und nicht länger als drei Minuten pro Folge.
Die Dreharbeiten zur neuen «Heidi»-Serie haben begonnen. Nun ist neben Neah Hefti der vollständige Cast bekannt.
Steven Spielbergs neuste Begegnung der dritten Art: Die Ausserirdischen sind längst auf der Erde angekommen.
Der britische Schauspielstar hat es «immer für unrealistisch gehalten», in die Rolle des 007 zu schlüpfen.
US-Star Sean Penn hatte in diesem Jahr auf die grosse Oscar-Gala verzichtet – auch seiner psychischen Gesundheit wegen.
Zwischen Safe Space und Klatschkabine: 22 Autorinnen erzählen von der Bedeutung der Damentoilette.
Sommerlektüre mit Sogwirkung: Sechs Buchempfehlungen aus der SRF-Literaturredaktion, die in keinem Koffer fehlen dürfen.
«Mutterbücher» dominieren die SRF-Bestenlisten im Juli und August. An der Spitze hält sich weiterhin Lukas Bärfuss.
Judith Holofernes’ Buch «Hummelhirn»: über ihre Kindheit mit ADHS und wie es ist, deshalb ein «komisches Kind» zu sein.
Diese New-Adult-Romane erzählen von heissen Flirts, grossen Gefühlen – und entführen Sie an besondere Schauplätze.
Warum man Bachmanns Erzählband «Das dreissigste Jahr» zu jedem runden Geburtstag verschenken sollte.
Mit seinen Büchern leuchtet der deutsche Bestsellerautor in die Abgründe der Angst – und macht süchtig.
Antonio Scuratis Epos über den italienischen Faschismus findet mit dem fünften und letzten Band sein fulminantes Ende.
Nach den Skandalen der letzten Jahre in Österreich ist das Thema, das sie sich für ihr neues Buch ausgesucht hat: Geld.
Am Montreux Jazz Festival entstanden unvergessliche Momente – bewegende, kuriose und auch beklemmende. Sechs Highlights.
Das 32. Jodlerfest ist vorbei, geblieben ist die Frage: Wie viel Tradition braucht der Jodel – und wie viel Veränderung?
Ein 007-Titelsong gilt als besondere Kür. Doch diese Stars schafften es mit ihren Liedern nie in den berühmten Vorspann.
«Y.M.C.A.» und «In The Navy»: Der «Polizist» der Disco-Band Village People ist im Alter von 74 Jahren gestorben.
Das Suisa Songwriting Camp fabrizierte Schweizer ESC-Hits. Trotz der Erfolge wird die Songschmiede nun neu ausgerichtet.
Festivals sind begehrt wie selten zuvor, doch Veranstalter kämpfen Jahr für Jahr – besonders die kleinen.
Der globale Afrobeats-Boom beeinflusst lokale Musikszenen. Hoffnung und Ernüchterung liegen aber nah beieinander.
Abdullah Ibrahim zählt zu den Jazzgrössen mit einer der längsten Karrieren überhaupt. Nun ist mit 91 Jahren gestorben.
Grosser Run: Die Tickets fürs Hecht-Konzert im Letzigrund waren innert eineinhalb Stunden weg.
Alle zwei Jahre wird der Internationale Hochhaus-Preis vergeben. Das sind die imposantesten Nominierten 2026 / 27.
Entschlossener, nachdenklicher Blick, knallblauer Blazer: Diese Symbolik steckt in Angela Merkels Kanzlerinnenporträt.
Andri Pols Fotos prägen das Bild der Schweiz. Jetzt hängen seine Werke im Museum. Wie und warum sind sie entstanden?
Nach 130 Jahren übergibt die Schweiz die Bronzen in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider an Nigeria.
Sotheby’s versteigert einen Rembrandt – ein «Guardian»-Artikel deutet ein Restaurierungsdetail politisch. Was ist dran?
Ruba Katrib, Chefkuratorin am MoMa PS1, ist neue Kuratorin der Basel Art Unlimited. Was ist ihre Vision?
Art-Basel-Direktorin Maike Cruse über die Konkurrenz, die Expansion und was eine gute Messe für sie ausmacht.
Richard Mudariki schuf ein Kunstprojekt über Hürden und Grenzen. 2026 kann er sie in Basel endlich auch erleben.
Auszeichnungen für Kunstschaffende: Mit den Kunst- und Designpreisen würdigt das BAK Kreativschaffen aus der Schweiz.
Ob auf Dorfplätzen oder Seebühnen: In der Schweiz haben Freilichttheater Tradition. Doch zeichnet sich ein Wandel ab.
Keine Lust mehr auf Dating-Apps? Wie wäre es mit einem Blind Date im Opernhaus – und mit Mozart als Matchmaker?
Am Theater Basel finden der Starregisseur und das inklusive Theater aus Zürich zum ersten Mal zueinander. Das passt!
Wie das Schauspielhaus Zürich zum wichtigen Zufluchtsort für von den Nazis verfolgte Künstlerinnen und Künstler wurde.
Grosses «Wau Wow» am Theater St. Gallen: Ein Schauspiel mit Vierbeinern, das dem Menschen den Spiegel vorhält.
Der Italiener gehört zu den gefragtesten Regisseuren Europas – und bewegt sich souverän zwischen den Formaten.

Eine junge französische Journalistin deckt die Verstrickungen zwischen Islamisten und Linksextremen in Frankreich, Belgien und den USA auf. Ihr Buch «Die neuen Antisemiten» ist auch für Deutschsprachige lehrreich.
Der kantige Kosmopolit leitete Berlin, Venedig, Locarno und Nyon. Sein Biograf lernte von ihm, dass man reisen und mit Menschen reden muss, um an grosse Filme heranzukommen. Eine persönliche Erinnerung.
Kurz vor dem Nato-Gipfel in der Türkei macht das Gastgeberland mit einer Äusserung von sich reden, die Israel das Existenzrecht abspricht – und den Juden die Zugehörigkeit zum Menschsein.
Dürrenmatt selbst hat das Textbuch für die Musiktheater-Adaption des Komponisten Gottfried von Einem verfasst. Am Münchner Gärtnerplatztheater wird die reizvolle Rarität neu zur Diskussion gestellt.
Kurz vor seinem Tod hat der Kunstsammler Werner Merzbacher sein Testament angepasst und eine enge Mitarbeiterin als Erbin eingesetzt. Die Nachkommen wussten nichts davon. Nun tobt ein Kampf – mit unabsehbaren Folgen auch für das Kunsthaus Zürich.
Leo XIV. schliesst die Bischöfe der Pius-Bruderschaft aus der Kirche aus. Damit wird eine ferne Vergangenheit lebendig. Seit Jahrhunderten ist die Exkommunikation die härteste Strafe des Papstes.
Kaum ein Turnier wurde derart schlechtgeredet wie die Fussball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA. Zum Glück haben sich die Miesepeter geirrt.
Vilhelm Hammershøi ist der Altmeister der Moderne und wurde von seiner Zeit nicht verstanden. Nun ist der dänische Maler der Ereignislosigkeit im Kunsthaus Zürich in der ersten umfassenden Museumsausstellung in der Schweiz zu entdecken.
In seinem Roman «Pfingsten» porträtiert der Tscheche Miroslav Hlauco mit Witz und Verve eine Berggemeinde, die sich dem technischen Fortschritt am liebsten verweigern würde. Seine rückwärtsgewandte Utopie verzichtet ganz auf Tragik.
Um das Lukaschenko-Regime ist es nach Trumps Annäherung stiller geworden. Dennoch werden unabhängige weissrussische Künstler, Verleger und Wissenschafter als angebliche Extremisten verfolgt, schreibt der Autor Felix Ackermann. Die grosse Mehrheit von ihnen lebt im Exil oder steckt im Gefängnis.
Bennett Cerf baute mit Random House einen der erfolgreichsten Verlage der USA auf. Eine neue Biografie zeigt Cerfs Leben zwischen literarischen Weltstars, Hollywood-Diven und dem Kampf für die Freiheit des Wortes.
Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht?
Ein dunkler Mythos, aus dem helles Lachen kommt: Das Wiener Literaturmuseum zeigt den österreichischen Schriftsteller, wie er wirklich war.
Madeline Cash erzählt von der verrückten Gegenwart der USA – schräg und nie kitschig.
Zwei neue Alben und eine tolle Perspektive fürs Älterwerden: zum erfreulichen Zustand der Superstars.
Lukas Rietzschel stammt aus Sachsen und fragt sich, warum in Ostdeutschland gerade die Demokratie aufblüht.
Der berühmteste linke Denker spricht über die Revolution der künstlichen Intelligenz. Dabei bekennt er sich zu einem überraschenden Verbündeten – und wünscht Europa ein bisschen mehr El Salvador.
Er hat die moderne Geschichtsschreibung revolutioniert, war ein überzeugter Republikaner und eine moralische Instanz. Nun wird Marc Bloch ins Panthéon übergeführt – eine symbolträchtige Geste.
Der Schauspieler, Sänger, Parodist und Showmaster war der vollkommenste Entertainer des deutschsprachigen Nachkriegskinos. Seine Kunst war die Heiterkeit – und sie hatte mehr Tiefgang, als die Nachwelt dem Meister des Leichten zubilligen will.
Er hat sich früh über die Nazis lustig gemacht, alle Filmgenres parodiert und hält guten Geschmack für den grössten Feind der Komödie. Nun wird der grosse Komiker 100 Jahre alt – und steht noch immer vor der Kamera.
Elon Musk veröffentlichte «Citizen Vigilante» gratis auf X, nachdem dem Thriller Hass vorgeworfen worden war. Ist der Rächerfilm über migrantische Gewalt tatsächlich unzumutbar?
Mit minimalen Mitteln und maximaler Wirkung erzählt «Obsession» von einer Liebe, die niemals eine war. Ein weiteres Beispiel dafür, dass junge Regisseure wie Curry Barker derzeit kreativer sind als viele ihrer Kollegen aus Hollywood.
Viel wurde im «Game of Thrones»-Prequel geredet, gedroht und taktiert. Nun geraten die Machtkämpfe der Targaryens endlich in Bewegung.
Was als verstörendes Internetphänomen begann, lockt nun Millionen ins Kino: Mit «Backrooms» hat der 21-jährige Youtube-Star Kane Parsons einen viralen Albtraum über endlose Büroräume und diffuse Ängste auf die Leinwand gebracht.
Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.
Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.
Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.
In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.
In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.
Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.
In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.
Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.
Lange Zeit hat sich die Sängerin als Trendsetterin behauptet, die sich selber stets weiterentwickelte. Das Album «Confessions on a Dance Floor II» hingegen zelebriert zeitlose Klubkultur.
In diesem Sommer wird der kleine Ort Ernen im Wallis wieder zur kulturellen Begegnungsstätte. Das junge Klaviertrio Gaspard gestaltet dort sechs Konzerte an drei Tagen und findet einen besonderen Draht zum Publikum.
Das Trio LAF arbeitet in Kriens an Melodien und Klangbildern, die später in Welthits landen können. Ein Besuch in ihrem Studio, wo gerade Musik für Bad Bunny entsteht.
Die kalifornische Band klingt live frischer als Nu Metal, der Stil, den sie einst mitgeprägt hat. Trotz Gewitterpause packen die Musiker das Publikum im Zürcher Letzigrund durch emotionale Direktheit.
Rudolf Lutz und die Bach-Stiftung St. Gallen finden immer mehr internationale Beachtung für ihre Gesamtaufführung des Bachschen Vokalwerks. Erst jüngst haben sie als Ritterschlag die Bach-Medaille erhalten. Eine Begegnung in Leipzig.
Er war Komponist, Aktivist und ein unverbesserlicher Idealist auf der Suche nach Schönheit. Wie seine Freundin Ingeborg Bachmann wäre Henze dieser Tage hundert geworden. Er hat die Musik nach 1945 so stark beeinflusst und politisiert wie kaum ein Zweiter.
Zum ersten Mal wurde das frühe Tagebuch des Schweizer Schriftstellers ediert. Es erzählt von dem verzehrend intensiven Ringen um seine politischen und weltanschaulichen Positionen.
Mit grosser sprachlicher Kraft erzählt der britische Rapper und Schriftsteller Kae Tempest von einem Transmann, der sich aus den Zuschreibungen seiner Umwelt befreit. Und unterläuft dabei immer wieder die Erwartungen der Leser.
Ein altes Buch, ein neuer Film: wie die Polen immer wieder mit einem scheinbar längst abgeschlossenen Kapitel ihrer Zeitgeschichte konfrontiert werden – der bleiernen Zeit des Kriegsrechts in der Spätphase des ihnen aufgezwungenen Sowjetkommunismus.
Bei sommerlichen Temperaturen und den nahenden Ferien soll es entspannt zugehen. Hundert neue Bücher, die zum Eintauchen einladen.
Das ehemalige Kadermitglied Sarah Wynn-Williams legt all das offen, was Mark Zuckerberg vor der Öffentlichkeit lieber verborgen halten möchte.
Als Kolumnist und Sendungsmacher gehört Jan Fleischhauer zu den erfolgreichsten Journalisten Deutschlands. Sein neustes Buch ist eine Abrechnung mit der Linken – und einer Rechten, die dieser Linken immer ähnlicher wird.
Michelangelos «David» gilt als die meistkopierte Skulptur der Kunstgeschichte. Seit Mittwoch ist er als italienischer Wilhelm Tell ein Kulturbotschafter für die Schweiz.
Die mexikanische Malerin Frida Kahlo wurde für ihre kompromisslosen und farbenprächtigen Selbstporträts berühmt. Wie es dazu kam, zeigt nun die Tate Modern in einer Ausstellung.
Wieso die Ausstellung zu Heiner Kielholz schlicht grandios ist.
Die Zivilisation ist hybrid geworden – Fotoaufnahmen im Museum für Gestaltung Zürich bilden Orte auf dem ganzen Globus ab: Sie zeigen ein Leben im Bienenstock.
Das Thema gleichgeschlechtliche Liebe in der Kunst blieb in der Schweiz lange eine Randerscheinung. Nun widmet das Kunstmuseum Basel der Homosexualität eine Ausstellung.
Der Walliser Künstler spielt mit unserer Wahrnehmung. Seine oft ironischen Einfälle schärfen den Blick für die Illusion des Echten.
Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.
Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.
Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.
Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.
Die Weitergabe von kulturellem Erbe kann lustvoll und kreativ sein – das zeigte sich unlängst bei Tanztheaterstücken von Pina Bausch und Trajal Harrell in Lugano.
Fussball, Konzerte, Theater: Kulturelle Grossereignisse sind für den Normalverbraucher fast unerschwinglich geworden. Das schadet uns allen.
Die Bayerische Staatsoper setzt ihren aufsehenerregenden «Ring»-Zyklus fort, bei dem der Regisseur Tobias Kratzer vieles anders macht. Die Produktion wirkt wie ein souveräner Gegenentwurf zu Bayreuth.
Eigentlich ist die Zeitung ein Wegwerfprodukt. Aber Journalismus hat mehr mit Kunst zu tun, als man denkt. Das zeigt die Sammlung des Ehepaars Nobel, die jetzt in Prag zu sehen ist.
Die Tragödie von Crans-Montana sorgt in Italien für viel mediale Empörung. Der italienische Journalist Alessandro Politi war für die RAI vor Ort – und bekam im Wallis den Zorn der Einheimischen zu spüren.
Das Schweizer Fernsehen hat zwei neue Satireformate – mit und von Frauen gemacht. Was gut gemeint ist, entpuppt sich als positiver Sexismus.