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Montag, 08. Juni 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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US-Star Sean Penn hatte in diesem Jahr auf die grosse Oscar-Gala verzichtet – auch seiner psychischen Gesundheit wegen.

Eine Ausstellung in Rom zeigt die intime Korrespondenz des Modezars mit der Mutter seines verstorbenen Lebenspartners.

Der britische Star hat mit einer handgeschriebenen Dankeschön den Verkauf einer Amsterdamer Zeitung angekurbelt.

Der französische Sänger und Schauspieler befindet sich in Untersuchungshaft.

In ihrem Roman und im Interview richtet Lena Gorelik den Blick auf das, was Mütter täglich leisten und aushalten.

Fälschungen und Design-Klau sind ein wachsendes Problem für die Schweizer Wirtschaft. Zwei Beispiele.

In der Gerüchteküche brodelt es: Wer wird der neue James Bond? Wagen wir ein paar kühne Gedankenspiele.

Als Kind wurde er ausgegrenzt, als Erwachsener zum Tourette‑Aktivisten – bis hin zur Ehrung durch die Queen.

Er geht voraus und lässt sie zurück: Was als «Alpine Divorce» viral geht, ist komplizierter, als es auf Tiktok aussieht.

Trump sagt eine geplante Konzertreihe zur 250-Jahr-Feier der USA ab – nur wenige Musiker bleiben im Jubiläums-Programm.

Wie gut haben Sie die jüngsten Kultur- und Popkulturmomente mitbekommen – inklusive Details? Finden Sie es heraus.

Die iranisch-französische Comiczeichnerin, Illustratorin und Filmemacherin starb nur ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes.

«Sie hätte besser beschützt werden müssen»: Nach Kritik zieht Wenders «Falsche Bewegung» zurück und entschuldigt sich.

Von Ube hört man überall, weil sie so schön lila färbt. Beim Trend haben viele angebissen – nicht aber unsere Autorin.

«Mit der Förderung der Frauen hat alles begonnen.» Nonnen leisteten Pionierarbeit in der Schweizer Bildungslandschaft.

Sie waren 17 und Fans, er Anfang 40, Ende 50, Ende 60. Die neuen Vorwürfe gegen den Musiker im Überblick.

Die iranische Justiz hat die einjährige Haftstrafe gegen den renommierten Regisseur Jafar Panahi bestätigt.

Was zeichnet die letzten 25 Jahre aus? Eine rasante Zeitreise durch Politik, Gesellschaft und Kultur.

Sag, Schweizer, wie hast du’s mit der Neutralität? Ein Westschweizer Dokumentarfilm sucht humorvoll nach Antworten.

Top-Spieler sprechen in der Doku über ihre Entscheidungen für oder gegen die Schweizer Nationalmannschaft.

Kein Tennisfan? Egal. Netflix' «Rafa» erzählt ein Drama über Schmerz, Kontrolle und den Kampf mit sich selbst.

Er war unter anderem bekannt für seine Soundtrack-Duette mit Céline Dion oder Regina Belle.

Eine Ausstellung in Lausanne über das Schaffen des Animationsfilmemachers Isao Takahata ist ein Fest fürs Auge.

Dass er ganz oben angekommen ist, versteht der irische Schauspieler selbst am wenigsten. Eine Würdigung.

Die Schauspielerin fordert seit Jahren, dass der Regisseur eine Filmszene löscht – bisher ohne Erfolg.

Der Thriller «The Piano Tuner» handelt vom Klavierstimmer Niki, der sein hochsensibles Gehör fürs Tresorknacken nutzt.

Die Schweizerin Dea Gjinovci verarbeitet die Geschichte ihres kosovarischen Vaters in einem bewegenden Dokumentarfilm.

Nicht immer fällt es Eltern leicht, über Aufklärung und Sexualität zu reden. Zum Glück gibt es diese aktuellen Bücher.

Die deutsche Autorin Esther Schüttpelz umkreist in «Grüne Welle» das Thema häusliche Gewalt.

Abgründe und Zeitfragen: Lukas Bärfuss führt die SRF-Bestenliste im Juni an.

Gemeinsames Lesen fördert Nähe, Fantasie und Wortschatz und bleibt wichtig, auch wenn Kinder längst selbst lesen können.

Was kann Literatur gegen Lügen tun? Eine Begegnung mit dem österreichisch-bulgarischen Schriftsteller Dimitré Dinev.

Der Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis geht dieses Jahr an das grossartige Buch «Schlich ein Puma in den Tag».

Vulgär, zynisch, hartherzig: Der Autor zeichnet in «Königin der Nacht» ein düsteres Bild seiner Mutter.

Entdeckung aus dem Bündnerland oder spätes Romandebüt: Vier Empfehlungen aus der SRF-Literaturredaktion.

Was wäre, wenn KI bessere Kunstwerke produzierte als wir Menschen? Dem geht Markus Orths in «Die Enthusiasten» nach.

Der Grand Prix Musik geht in diesem Jahr an Nadja Räss und zum ersten Mal an eine Künstlerin der Schweizer Volksmusik.

Die 20-jährige Schweizer Kandidatin beim Klassik-ESC spielt nicht nur mitreissend Klavier – sie hat auch viel zu sagen.

Glamour und Sexappeal: Dafür steht Marilyn Monroe bis heute. Als Sängerin wird sie dagegen oft unterschätzt. Zu Unrecht.

Sie hofften auf einen grossen Zirkus rund um ihre «The Circus Live – Summer 2026»-Tour – aber es hat noch viele Tickets.

Noch bevor es Sabbaticals gab, machte er es: Der Eremit mitten in der Grossstadt.

Miles Davis konnte mit einem einzigen Ton ganze Geschichten erzählen. Von ihm kann man lernen, wie Kreativität entsteht.

Der Weg der Harmoniemusik Glarus ans Musikfest in Biel zeigt exemplarisch, unter welchem Druck Blasmusik heute steht.

Ob auf Dorfplätzen oder Dampfschiffen: Zur Blasmusik wurde nicht nur marschiert, sondern auch fleissig getanzt.

Das Orchester Superar Lugano zeigt, was passiert, wenn Kinder gratis und ohne Selektion ein Instrument lernen können.

Die neue Ausstellung in Weil am Rhein zeigt visionäre Entwürfe mit Kultstatus – und ist voller Hingucker.

Eine neue Doku über das St. Galler Modehaus und Luxuslabel gibt einen seltenen Einblick in die Welt der Haute Couture.

Mit ihren Fotos, Objekten und Performances schockte sie die Kunstwelt nicht nur gehörig, sondern prägte sie auch.

Sie hat genäht, gemalt, gegossen – und gehört zu den wichtigsten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Er war der Freund und Händler der Künstler Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat. Nun ist Bruno Bischofberger verstorben.

Die Weltstars Ólafur Elíasson und Víkingur Ólafsson spannen am neuen Lucerne Festival «Pulse» fulminant zusammen.

Ab den 1950er-Jahren förderte Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler die Kunst. Seit 30 Jahren landet sie in einem Museum.

Die Stefanini-Stiftung gibt ein Bild, das in der Schweiz verkauft wurde, an eine jüdische Sammlerfamilie zurück.

Die Unabhängige Kommission der Stefanini-Stiftung beurteilt einstigen Hodler-Verkauf als «Rechtsgeschäft unter Zwang».

Keine Lust mehr auf Dating-Apps? Wie wäre es mit einem Blind Date im Opernhaus – und mit Mozart als Matchmaker?

Am Theater Basel finden der Starregisseur und das inklusive Theater aus Zürich zum ersten Mal zueinander. Das passt!

Wie das Schauspielhaus Zürich zum wichtigen Zufluchtsort für von den Nazis verfolgte Künstlerinnen und Künstler wurde.

Grosses «Wau Wow» am Theater St. Gallen: Ein Schauspiel mit Vierbeinern, das dem Menschen den Spiegel vorhält.

Der Italiener gehört zu den gefragtesten Regisseuren Europas – und bewegt sich souverän zwischen den Formaten.

Die Kleideretikette im Opernbetrieb variiert. Sicher ist: Mit Turnschuhen kommt man heutzutage in fast jede Oper.

Die neuesten Meldungen.

Eigentlich ist die Zeitung ein Wegwerfprodukt. Aber Journalismus hat mehr mit Kunst zu tun, als man denkt. Das zeigt die Sammlung des Ehepaars Nobel, die jetzt in Prag zu sehen ist.

Peggy Mädlers Roman «Die Selbstregulierung des Herzens» erzählt vom Scheitern einer politischen Utopie in der DDR und vom privaten Glück, das sich ihre Bürger dennoch zu schaffen versuchten.

Der haitianisch-kanadische Produzent und DJ Louis Kevin Celestin alias Kaytranada hat einen unverwechselbaren Sound geschaffen, mit dem er House und Hip-Hop der Gegenwart mitprägt. Am 9. Juni tritt er im Zürcher Hallenstadion auf.

«Murmuration» von Sadeck Berrabah treibt die Idee der Synchronizität auf die Spitze. Auf Social Media fasziniert das Phänomen Millionen. Nun kommt die Show live nach Zürich.

Das Establishment in Europa ist sich einig: Die direkte Demokratie ist ein Einfallstor für Populisten. Und rechtfertigt damit die Formung einer neuen Politaristokratie. Eine gefährliche Entwicklung.

Er entkam nur knapp der Gestapo, schrieb über freie Liebe und war ein neugieriger Aufklärer. Doch dann passierte etwas mit dem brillanten Soziologen Edgar Morin. Ein Nachruf.

Den Autor Frederick Hazlitt Brennan kennt heute niemand mehr. Allein sein Leben wäre einen Roman wert. Die Zugabe von Manfred Papst.

Die Auswirkungen des Tourismus und der Immobilienboom beschäftigen auch die Literatur. Flurina Badels Debütroman «Nebelflüchtige» verbindet Poesie mit Zeitdiagnose.

Ein Whistleblower schildert die unglaublichen Zustände im Epizentrum des amerikanischen Kulturkampfes.

Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht? Das sind die Kulturtipps der «NZZ am Sonntag.»

«Sonja – ein Junkieleben» von Michael Steiner und Joel Basman ist ein Grosserfolg. Gefördert wurde das Theaterstück nicht. Kein Wunder, findet der Schweizer Regisseur. Um Kreativität gehe es in der Förderung schon lange nicht mehr.

In Italien tobt eine Debatte um das politische Engagement von Intellektuellen und Künstlern. Es geht um Gaza, Israel, Donald Trump und Bruce Springsteen.

«Dogma 25» will die Rückkehr zum authentischen Film. So ist etwa der Gebrauch des Internets beim kreativen Prozess verboten. Aber die Revolution ist wohl gar nicht mehr nötig.

Ein praktisches Gespräch mit dem scharfsinnigsten Philosophen Deutschlands.

Ich war schon immer links. Werte wie «Solidarität», «soziale Gerechtigkeit» und «Gemeinschaft» haben mich magisch angezogen. Was aber hat die heutige Linke noch mit «links» zu tun?

Auf einem Bauernhof im Zürcher Oberland leben Schweine, Ziegen, Pferde und Hunde, die vor dem Schlachthaus oder von der Strasse gerettet wurden. Gründerin Sarah Heiligtag glaubt an eine Landwirtschaft ohne Milch- und Fleischproduktion.

Als Jurastudentin wurde Seyran Ateş Opfer eines Anschlags. Heute ist sie Anwältin und Imamin und steht unter permanentem Personenschutz. Ein Besuch an dem einzigen Ort, an dem sie sich sicher fühlt: in ihrer Wohnung in Berlin.

Künftig möchte Martin Scorsese seine Storyboards mithilfe des Startups Black Forest Labs erstellen. Was bedeutet das für den Film?

In der achtteiligen Marvel-Serie, die den Film noir um den Spider-Man-Mythos erweitert, spielt Nicolas Cage den Privatdetektiv Ben Reilly. Er wirkt fast so überzeugend wie Humphrey Bogart.

Die zweite Staffel der knalligen Mediensatire elektrisiert das Vereinigte Königreich. Nicht nur Queen Camilla ist hellauf begeistert, auch eine Supermarktkette.

Ihr Leben und ihr Image sind untrennbar verschmolzen. Wie kein zweiter Hollywoodstar ist Marilyn Monroe zu einer unendlichen Projektionsfläche geworden. Für Glamour ebenso wie für den Absturz.

Mit «The White Lotus» wurde er bekannt, nun erobert der 29-Jährige auch das Kino. In «The Piano Tuner» verkörpert der Brite einen hochsensiblen Klavierstimmer mit kriminellem Talent – und bestätigt seinen Ruf als einer der spannendsten Nachwuchsschauspieler.

Die Arte-Produktion erzählt das Leben der jüdischen Schriftstellerin Etty Hillesum in einem heutigen Setting. Der Regisseur Hagai Levi verzichtet auf historische Folklore – und zeigt gerade dadurch, wie dünn der Firnis der Zivilisation ist.

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Vor zweihundert Jahren starb der Komponist Carl Maria von Weber – sein berühmtestes Werk, die Oper «Der Freischütz», stellt die Theater bis heute vor Herausforderungen. Denn sie erzählt von menschlichen Urängsten.

Mit geradezu wissenschaftlicher Akribie erforscht Giltburg die Essenz der Musik. Für die Musik von Sergei Rachmaninow findet er auf diese Weise die richtige Mischung aus Kontrolle und entfesselter Emotion.

Heute wird die berühmte Opernsängerin sechzig, doch ans Aufhören denkt die Wahlzürcherin noch lange nicht. Lieber macht sie das Altern selbst zu ihrem künstlerischen Thema.

Sie hat einst Hits für Rihanna und Kanye West geschrieben. Mit ihrem neuen Album «Miss Black America» hievt die junge Sängerin aus Memphis den Southern Soul ins Tiktok-Zeitalter.

Tiffany Limachers Verhältnis zum Rampenlicht erlitt früh einen Bruch. Vom schnellen, fremdbestimmten Erfolg abgeschreckt, suchte sie abseits des Mainstreams ihre Stimme – mit fragilem Kammer-Pop.

Der griechisch-russische Dirigent mischt mit der Geigerin Vilde Frang die Tonhalle auf. Der politische Streit um seine Person tritt in den Hintergrund, doch musikalisch stürzt Currentzis die Hörer in heftige Wechselbäder.

Im Leipziger Zoo beobachtete Lara Rüter Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans. Daraus entstand ein Essay über das Misslingen menschlicher Kommunikation.

Die allgemeine Krisenstimmung wird im Kulturmarkt zum Verkaufsschlager. Ein gutes Zeichen.

In ihrem Roman über ein japanisches Büro tobt ein Kleinkrieg. Zwischen Überstunden und Wochenendarbeit, Restaurant am Autobahnkreuz und eisiger Klimaanlage verdorrt die Lust an Onigiri und Okonomiyaki. Derweil lässt Junko Takase die Intrigen spriessen.

Die Frauenquote hat mehr Frauen in die Geschäftsleitungen von Schweizer Unternehmen gebracht. Inzwischen würde sie den Frauen aber schaden, sagt die Ökonomin Margit Osterloh.

Mircea Cartarescus literarischer Ruhm wuchs langsam, aber gewaltig. Sein Schaffen lässt sich insgesamt als paradoxer Versuch begreifen, jene gigantische innere Leere, die das Scheitern des kommunistischen Experiments hinterliess, demiurgisch mit «Sinn» zu füllen.

«Arendal» ist der unsägliche Monolog eines vom kleinbürgerlichen Leben gebeutelten Mannes, der seine Gefühle im Suff ertränkt.

Die fünfundzwanzigste Ausgabe des Sommerhauses in den Kensington Gardens ist bereit, die ersten Gäste zu empfangen. Zum Jubiläumsjahr aber wird nicht etwa aufgetrumpft. Vielmehr ist die architektonische Struktur im königlichen Park dieses Mal so diskret wie nie zuvor.

Seine Kunstpolitik war genial, sein Erfolg enorm: Eine Berliner Schau macht deutlich, wie gross Paul Cassirers Einfluss auf die Museen war.

Die Ausstellung in Riehen bricht mit herkömmlichen Kunstpräsentationen und schafft ein befremdendes Raumerlebnis. Pierre Huyghe hat ein Gesamtkunstwerk kreiert an der Schnittstelle zwischen Technologie sowie biologischer und unbelebter Materie.

Pierre-Auguste Renoir malte die Lebensfreude: Er beschwor ein Ideal des Miteinanders und zelebrierte die Harmonie der Gleichstellung der Geschlechter. Das zeigt jetzt das Musée d’Orsay mit zwei Ausstellungen zu dem berühmten französischen Meister.

Kommunikation über Kunst hat er stets kontrovers geführt. Bazon Brock ist ein Querdenker, der keinen Konflikt scheut. Und er ist medienwirksam wie kein Zweiter – eine singuläre Figur der deutschen Nachkriegsintellektualität.

Das Kunstmuseum Basel rückt mit einer grossartigen Retrospektive die bei uns noch zu wenig beachtete New Yorker Malerin Helen Frankenthaler in den Blick.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Salvatore Sciarrino verwebt in seinem neuen Bühnenwerk über den antiken Kriegsherrn Agamemnon den Mythos auf packende Weise mit der Gegenwart. Während der Endproben in Bern hat er sich über die Schulter schauen lassen.

Sie singt seit mehr als vier Jahrzehnten auf allen wichtigen Bühnen, seit vierzehn Jahren ist sie Prinzipalin der Pfingstfestspiele. Nächste Woche wird Cecilia Bartoli sechzig – und feiert dies mit einem selbstironischen Spektakel.

Zürichs Ballettchefin Cathy Marston hat für ihre Lesart des berühmten Prokofjew-Balletts ein wenig an den «Stellschrauben des Stücks» gedreht, wie sie sagt. Das Ergebnis ist abwechselnd erhellend und irritierend.

Die Tragödie von Crans-Montana sorgt in Italien für viel mediale Empörung. Der italienische Journalist Alessandro Politi war für die RAI vor Ort – und bekam im Wallis den Zorn der Einheimischen zu spüren.

Das Schweizer Fernsehen hat zwei neue Satireformate – mit und von Frauen gemacht. Was gut gemeint ist, entpuppt sich als positiver Sexismus.

Der Pionier des 24-Stunden-News-Formats prägte über Jahrzehnte, wie die Welt Informationen konsumiert: unterhaltsam vermittelt und emotional verpackt. Der Ex-Mann von Jane Fonda engagierte sich für die Umwelt und gab mit Skandalen zu reden.