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Sonntag, 24. Mai 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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In Solothurn zeigt die Ausstellung «Hühner – unterschätztes Federvieh», warum das vermeintlich banale Tier überrascht.

Der Petersdom ist die meistbesuchte Kirche der Welt. Doch seine Entstehung wurde von Protesten und Skandalen begleitet.

Der Thriller «The Piano Tuner» handelt vom Klavierstimmer Niki, der sein hochsensibles Gehör fürs Tresorknacken nutzt.

«Das Zelt» stoppt Tournee ab 30. Mai wegen finanzieller Probleme. Betroffen sind 73 Kunstschaffende und 70 Mitarbeiter.

Die Schweizerin Dea Gjinovci verarbeitet die Geschichte ihres kosovarischen Vaters in einem bewegenden Dokumentarfilm.

Zum 79. Mal fanden die Filmfestspiele statt. Der Hauptpreis des seit 1946 bestehenden Festivals ist die Goldene Palme.

Kurz vor dem Ende der Schau: Bekannter Kunstdetektiv erhebt den Verdacht, dass ein Aquarell Flucht- oder Raubkunst ist.

Miles Davis konnte mit einem einzigen Ton ganze Geschichten erzählen. Von ihm kann man lernen, wie Kreativität entsteht.

Der Hollywoodstar präsentierte in Cannes seine erste Regiearbeit. Eigentlicher Hingucker aber war sein Gesichts-Remake.

Jetzt wird's ernst: Der wohl lustigste Kritiker Trumps räumt die Bühne. Stefan Büsser über Stephen Colberts Sprengkraft.

Eine Studie bestätigt: Junge texten öfter Schweizerdeutsch. Und: Junge Frauen schreiben mehr Mundart als junge Männer.

Wie gut haben Sie die jüngsten Kultur- und Popkulturmomente mitbekommen – inklusive Details? Finden Sie es heraus.

Wie es mir so geht nach einem halben Jahr Smartphone? Hat niemand danach gefragt – hier trotzdem mein vorläufiges Fazit.

Teilzeit liegt im Trend – trotz Kritik. Ein Philosoph nimmt Stellung und erklärt, warum Zeit ein moderner «Fetisch» ist.

Spotify gibt sich zum 20-jährigen ein Jubiläums-Icon mit Discokugel – doch nicht alle machen Freudentänze.

Der KI-Roboter Gabi soll buddhistische Werte verbreiten. Was sagt seine Weihe über das Verhältnis von KI und Religion?

Sie gehört zu den Vergessenen des 20. Jahrhunderts: die Philosophin Simone Weil. Jetzt ehrt sie ein Pavillon in Genf.

Pedro Almodóvar blickt in seinem neuen Film «Amarga Navidad» mehr als sonst nach innen und tastet sich an sein Ende ran.

Nach langer Pause gibt es wieder einen «Star Wars»-Film – mit Gaststars wie Sigourney Weaver und Martin Scorsese.

Die Filmfestspiele in Cannes werden von Kritik gegen den Medienmogul Vincent Bolloré überschattet.

Ein Film feiert die 50-jährige Liebe zwischen Iron Maiden und ihrem Publikum. Eine Heavy-Metal-Doku von Fans für Fans.

Dieses Jahr sind nur zwei US-Produktionen im Wettbewerb von Cannes, dafür aber das «Who is Who» aus dem Rest der Welt.

Im Film des Österreichers Markus Schleinzer spielt Sandra Hüller eine Frau, die im 17. Jahrhundert als Mann lebt.

Der Film erzählt den wohl bekanntesten Gerichtsprozess der Geschichte – als Machtspiel zwischen Täter und Gutachter.

Die Serie greift ein wenig bekanntes Kapitel aus Arthur Conan Doyles’ Werk auf. Zum Drehstart ist nun der Cast bekannt.

Zwei Männer, ein Leben voller Gewalt und Scham – und keine Erlösung. Richard Gadds «Half Man» lässt nichts gut werden.

Was kann Literatur gegen Lügen tun? Eine Begegnung mit dem österreichisch-bulgarischen Schriftsteller Dimitré Dinev.

Der Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis geht dieses Jahr an das grossartige Buch «Schlich ein Puma in den Tag».

Vulgär, zynisch, hartherzig: Der Autor zeichnet in «Königin der Nacht» ein düsteres Bild seiner Mutter.

Entdeckung aus dem Bündnerland oder spätes Romandebüt: Vier Empfehlungen aus der SRF-Literaturredaktion.

Was wäre, wenn KI bessere Kunstwerke produzierte als wir Menschen? Dem geht Markus Orths in «Die Enthusiasten» nach.

Wenn die Realität zu hart für den Roman ist: Christine Brand über True Crime, Verantwortung und Grenzen im Erzählen.

Das Buch behandelt Themen wie Isolation, Macht und weibliche Selbstbestimmung – und wirkt heute aktueller denn je.

Grossmachtgehabe oder Repression: Was das heutige Russland kennzeichnet, ist längst Thema der russischen Literatur.

Vielfalt und literarische Eigenständigkeit sind Programm. Den ersten Platz belegt «Weil ich Ruth bin» von Julia Weber.

Der Weg der Harmoniemusik Glarus ans Musikfest in Biel zeigt exemplarisch, unter welchem Druck Blasmusik heute steht.

Ob auf Dorfplätzen oder Dampfschiffen: Zur Blasmusik wurde nicht nur marschiert, sondern auch fleissig getanzt.

Das Orchester Superar Lugano zeigt, was passiert, wenn Kinder gratis und ohne Selektion ein Instrument lernen können.

Der Coverstreit ist vorbei: Hecht um Frontmann Stefan Buck und Marc Eggers, Paul Frege und Aditotoro finden eine Lösung.

Dieses Rap-Musikvideo ist ein 7-Minuten-Epos – effektvoll und viel besprochen. Was steckt dahinter?

Musik ist schwer zu beschreiben. Autor Peter Kraut stellt sich dieser Sprachlosigkeit – mit Neugier und Humor.

Disco prägte in den 70ern eine Generation – und die Art, wie wir uns heute auf der Tanzfläche bewegen. Ein Blick zurück.

Vier Musikerinnen, viele Heimaten: Kallemi macht aus persönlichen Migrationsgeschichten einen vielschichtigen Sound.

Ein Dreiklang aus Englisch, Pop und Tanzbarkeit sorgt für hohe Gewinnchancen – aber nicht jedes Land hält sich daran.

Eine neue Doku über das St. Galler Modehaus und Luxuslabel gibt einen seltenen Einblick in die Welt der Haute Couture.

Mit ihren Fotos, Objekten und Performances schockte sie die Kunstwelt nicht nur gehörig, sondern prägte sie auch.

Sie hat genäht, gemalt, gegossen – und gehört zu den wichtigsten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Er war der Freund und Händler der Künstler Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat. Nun ist Bruno Bischofberger verstorben.

Die Weltstars Ólafur Elíasson und Víkingur Ólafsson spannen am neuen Lucerne Festival «Pulse» fulminant zusammen.

Ab den 1950er-Jahren förderte Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler die Kunst. Seit 30 Jahren landet sie in einem Museum.

Die Stefanini-Stiftung gibt ein Bild, das in der Schweiz verkauft wurde, an eine jüdische Sammlerfamilie zurück.

Die Unabhängige Kommission der Stefanini-Stiftung beurteilt einstigen Hodler-Verkauf als «Rechtsgeschäft unter Zwang».

Er zählte zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Nun ist er gestorben.

Keine Lust mehr auf Dating-Apps? Wie wäre es mit einem Blind Date im Opernhaus – und mit Mozart als Matchmaker?

Am Theater Basel finden der Starregisseur und das inklusive Theater aus Zürich zum ersten Mal zueinander. Das passt!

Wie das Schauspielhaus Zürich zum wichtigen Zufluchtsort für von den Nazis verfolgte Künstlerinnen und Künstler wurde.

Grosses «Wau Wow» am Theater St. Gallen: Ein Schauspiel mit Vierbeinern, das dem Menschen den Spiegel vorhält.

Der Italiener gehört zu den gefragtesten Regisseuren Europas – und bewegt sich souverän zwischen den Formaten.

Die Kleideretikette im Opernbetrieb variiert. Sicher ist: Mit Turnschuhen kommt man heutzutage in fast jede Oper.

Der Wettbewerb von Cannes bot dieses Jahr nur wenige formale Überraschungen. Seine stärksten Momente verdankte das Festival stattdessen den Darstellern.

Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht?

Miles Davis’ 100. Geburtstag ist eine gute Gelegenheit, sich an das Grundprinzip des grossen Jazzmusikers zu erinnern: Stay cool!

Könnte es sein, dass wir uns mit diesem schönen schweizerdeutschen Wort Zwangsstörungen schönreden? Die Zugabe von Manfred Papst.

Die Helden von damals erinnern sich. Und Bodo Illgner hat vergessene Videos mitgebracht.

Eigentlich wollte Will Vogt Manager von Rockmusikern werden. Stattdessen fotografiert er nun die Welt, in die er hineingeboren wurde: die amerikanische Aristokratie. Seine Fotos zeugen auch vom Niedergang einer Epoche.

Literaturklassiker werden heute wieder beliebter – vor allem bei jungen Leserinnen und Lesern.

Die mazedonisch-kanadische Sängerin ist ein Glücksfall für die Musik. Wenn sie auftritt, geht von ihr eine Unbedingtheit und Wahrhaftigkeit aus, die in Zeiten von Instagram und Tiktok selten ist. An der Zürcher Oper machte sie aus einer Nebenrolle die heimliche Hauptfigur.

Hunderttausende von Menschen hatten sich am 4. November 1995 auf dem Platz der Könige Israels in Tel Aviv versammelt. Das Motto der Kundgebung lautete «Ja zum Frieden». Sie wurde zu einem Manifest der Gewalt.

Vor fünfzig Jahren sorgte der amerikanische Singer-Songwriter, der am 24. Mai seinen 85. Geburtstag feiert, für Aufsehen mit seiner «Rolling Thunder Revue», die ihn durch die USA führte.

Freiheit forderten die Protagonisten des Bauernkriegs. Eine Hauptursache der Erhebungen waren aber wirtschaftliche Probleme. Das kann man an der Schweiz gut zeigen.

Die Macht ist längst nicht mehr mit der Reihe: «The Mandalorian and Grogu» ist ein einfallsloses, infantiles Debakel.

Als Jurastudentin wurde Seyran Ateş Opfer eines Anschlags. Heute ist sie Anwältin und Imamin und steht unter permanentem Personenschutz. Ein Besuch an dem einzigen Ort, an dem sie sich sicher fühlt: in ihrer Wohnung in Berlin.

Die postmoderne Philosophie habe die Welt vergiftet, sagt ein französischer KI-Unternehmer und entschuldigt sich im Namen Frankreichs dafür. Tech-Tycoon Elon Musk klatscht Beifall.

Juliette Binoche und andere Filmschaffende haben vor dem Festival eine Petition gegen den rechten Medienunternehmer lanciert. Der droht mit Geldentzug. Nun schalten sich Politiker und die staatliche Medienaufsicht ein.

Seine konservativen Eltern warfen ihn einst aus dem Haus, weil er auf Männer steht. In Berlin fand der Visagist ein Paradies. Nun flüchtet er ein zweites Mal – zusammen mit seinem Mann, der es in seiner Heimatstadt auch nicht mehr aushält.

Ein Gespräch mit Derek W. Black, der auch uns Schweizer warnt. Er sagt: «Wenn die Schule kaputtgeht, gehen die USA kaputt».

Ein Gespräch über Machtnetzwerke von Männern, die Tücken der romantischen Liebe und den dringenden Aufruf, in einer hoch ideologisierten Zeit endlich zu den Fakten zurückzukehren.

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss hadert mit seiner bösen Mutter. Und macht das System für ihr Versagen mitverantwortlich. Er reiht sich damit in eine literarische Tradition ein.

Die Tochter des Aum-Sektenführers ist eine Überlebende der Todesstrafe: Am japanischen Filmfestival Ginmaku in Zürich gibt ihr ein Dokumentarfilm eine Stimme.

An der Croisette drehen sich dieses Jahr viele Produktionen ums Filmemachen. Betreibt die Branche Nabelschau?

Dieses Jahr ist etwas faul in Cannes: Die grossen Hollywood-Studios machen nicht mit, und Mark Zuckerbergs Meta drängt ins Rampenlicht. Beides hat miteinander zu tun, und es bedeutet nichts Gutes.

520 Millionen Kopfhörer wurden im Jahr 2025 weltweit verkauft. Sie machen dröge Tramfahrten zum Roadmovie und bauen eine mobile Komfortzone um ihre Träger. Die Frage ist nur: Wollen wir das?

In Cannes verdichtet der polnische Regisseur Paweł Pawlikowski die Nachkriegskrise der Familie Mann zu einem stilisierten Schwarz-Weiss-Drama über Schuld, Heimatlosigkeit – und die Unfähigkeit zur Nähe.

Jonas Ulrichs Spielfilmdebüt verbindet ein Coming-of-Age-Drama mit einem authentischen Blick auf die Black-Metal-Szene – und ihre Verbindungen zum Rechtsextremismus.

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Mit eingängigen Songs und einer herzerwärmenden Stimme hat die britische Diva in kurzer Zeit das europäische und das amerikanische Publikum erobert. Am Konzert im Zürcher Hallenstadion liess sie überdies ihren Charme spielen.

Pailletten, Federn, knappe Kleider – Cher war immer fast aggressiv schön. Man kann nicht für immer jung sein. Aber Cher kann für immer Cher bleiben. Ihr Leben in Bildern.

Der Schweizer Theatermacher Thom Luz hat den Jahrhundertroman von Cervantes für die Bühne bearbeitet: Am Theater Basel zeigt er die Abenteuer des berühmtesten Antihelden der Literatur als Opernpasticcio. Zu Deutsch: als Pastetchen.

Er nimmt das Erbe von Vorbildern wie Hermann Prey und Dietrich Fischer-Dieskau selbstbewusst an und gehört bereits selbst zu den führenden Liedsängern unserer Zeit. Das unterstreicht Konstantin Krimmel nun auch an den Jubiläumskonzerten der Schubertiade.

Julia Tardy-Marcus, in St. Gallen geboren, war während der zwanziger Jahre als furchtlose Kabarettistin in Berlin erfolgreich. 1933 entkam die glühende Kommunistin aus Deutschland, später berichtete sie unter anderem lange für diese Zeitung.

Hector Berlioz hat mit «Fausts Verdammnis» die kühnste Fassung von Goethes Sinnsucher-Drama für das Musiktheater geschaffen. Das Stück braucht nicht einmal eine Inszenierung – und bei den jüngsten Aufführungen in Zürich fehlt sie auch nicht.

Die preisgekrönte Autorin schreibt über den Reiz des Aufbruchs und Fortgehens. Es sei eine Übung, mit Widersprüchen umzugehen.

«Die Zugabe»: Manfred Papst über einen Begriff, der ganz viel meint.

«Diese dumme, egoistische, verräterische, hurerische Schlampe», schreibt Lukas Bärfuss über seine Mutter. Aber sein Zorn gilt nicht ihr, sondern dem Mythos der Mutterfigur. Und der sozialen Kälte. Und der Schweiz.

Maxim Leos Roman «Einatmen. Ausatmen.» ist sprachlich lax und findet keine Haltung gegenüber dem diagnostischen Furor unserer Zeit.

Sucht man nach einem Cicerone in Sachen osteuropäischer Kultur, Literatur und Geschichte, führt kein Weg am Österreicher Karl-Markus Gauss vorbei. In seinem schmalen jüngsten Buch «Die Liebe kommt immer zu spät» hat er einmal mehr einen brillanten Auftritt.

Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht?

Der Kunsthandel im Spitzensegment floriert: Für grosse Namen wie Brancusi, Rothko, Picasso und Richter werden astronomische Preise bezahlt.

Er ist einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen plastischen Bauten in Sichtbeton und den städtebaulichen Visionen schrieb Le Corbusier Architekturgeschichte und prägte Generationen.

Spektakulär an diesem Ort sind die hohen Kalksteinfelsen. Zahllose Maler haben sie festgehalten. Allen voran Claude Monet. Eine Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum zeichnet diese Entwicklung vielschichtig und in spannungsvoller Inszenierung nach.

Ihre provokativen Performances machten die österreichische Aktionskünstlerin zur Pionierin der feministischen Kunst. Jetzt ist Valie Export in Wien im Alter von 85 Jahren gestorben.

Aus Weimar vertrieben, wo es 1919 gegründet wurde, migrierte das Bauhaus 1926 nach Dessau. Eine grosse Ausstellung feiert das 100-Jahre-Jubiläum.

Der Galerist Robert Mnuchin war ein Kunsthändler alter Schule. Nun wurde in New York seine Sammlung versteigert.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Das Berliner Theatertreffen ärgert dieses Jahr mit fürchterlichen Abstürzen. Dafür punktet es mit schauspielerischen Glanzleistungen. Und zum Schluss hat es eine Überraschung parat.

Herrscherdramen haben wieder Konjunktur auf den Bühnen. Jetzt zeigt die Bayerische Staatsoper die Auseinandersetzung zwischen Maria Stuart und Elisabeth I. als packende moderne Fallstudie.

Das Schweizer Fernsehen hat zwei neue Satireformate – mit und von Frauen gemacht. Was gut gemeint ist, entpuppt sich als positiver Sexismus.

Die Tragödie von Crans-Montana sorgt in Italien für viel mediale Empörung. Der italienische Journalist Alessandro Politi war für die RAI vor Ort – und bekam im Wallis den Zorn der Einheimischen zu spüren.

Der Pionier des 24-Stunden-News-Formats prägte über Jahrzehnte, wie die Welt Informationen konsumiert: unterhaltsam vermittelt und emotional verpackt. Der Ex-Mann von Jane Fonda engagierte sich für die Umwelt und gab mit Skandalen zu reden.

Sie war ein sehr erfolgreiches Model – und prägte gesellschaftliche Debatten in der Schweiz. Dann: Politik, Shitstorm, Rückzug. Heute ist sie in Reality-Formaten zu sehen. Abstieg oder Selbstermächtigung? Ein Porträt