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Donnerstag, 21. Mai 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Unser Kolumnist changiert zwischen mystischer Artikulation und Berliner Schnauze. Die Zugabe von Manfred Papst.

Mit eingängigen Songs und einer herzerwärmenden Stimme hat die britische Diva in kurzer Zeit das europäische und das amerikanische Publikum erobert. Am Konzert im Zürcher Hallenstadion liess sie überdies ihren Charme spielen.

Der Kunsthandel im Spitzensegment floriert: Für grosse Namen wie Brancusi, Rothko, Picasso und Richter werden astronomische Preise bezahlt.

Juliette Binoche und andere Filmschaffende haben vor dem Festival eine Petition gegen den rechten Medienunternehmer lanciert. Der droht mit Geldentzug. Nun schalten sich Politiker und die staatliche Medienaufsicht ein.

Es ist das vielleicht unbekannteste Meisterwerk der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Nun ist «Winesburg, Ohio» endlich wiederzuentdecken – ein erstaunlich aktuelles Buch über das Leben in der Kleinstadt.

Die postmoderne Philosophie habe die Welt vergiftet, sagt ein französischer KI-Unternehmer und entschuldigt sich im Namen Frankreichs dafür. Tech-Tycoon Elon Musk klatscht Beifall.

Er ist einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen plastischen Bauten in Sichtbeton und den städtebaulichen Visionen schrieb Le Corbusier Architekturgeschichte und prägte Generationen.

Der heroisch geführte Abwehrkampf gegen die Invasion der Roten Armee im Winter 1939/40 hat im Bewusstsein der Finnen untilgbare Spuren hinterlassen. An Literatur darüber herrscht kein Mangel; Kjell Westö hat sich der Herausforderung dennoch neu angenommen.

Eine Dokumentation über die Düsseldorfer Punkband ist mehr als ein Abschiedsfilm. Sie erzählt von Erschöpfung, Freundschaft – und davon, wie schwer es ist, rechtzeitig loszulassen.

Die Geschichte eines trinidadischen Autors könnte von künstlicher Intelligenz erstellt worden sein. Sie gewann einen internationalen Literaturpreis, auf den sich Tausende Autoren beworben hatten.

Die neuesten Meldungen.

Trump hat seine Angriffe auf die Universitäten gebremst. Aber die Krise der Elite-Unis ist nicht ausgestanden. Die Yale University hat eine kritische Selbstbefragung angestellt. Mit bedenklichem Ergebnis.

Seine konservativen Eltern warfen ihn einst aus dem Haus, weil er auf Männer steht. In Berlin fand der Visagist ein Paradies. Nun flüchtet er ein zweites Mal – zusammen mit seinem Mann, der es in seiner Heimatstadt auch nicht mehr aushält.

Ein Gespräch mit Derek W. Black, der auch uns Schweizer warnt. Er sagt: «Wenn die Schule kaputtgeht, gehen die USA kaputt».

Ein Gespräch über Machtnetzwerke von Männern, die Tücken der romantischen Liebe und den dringenden Aufruf, in einer hoch ideologisierten Zeit endlich zu den Fakten zurückzukehren.

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss hadert mit seiner bösen Mutter. Und macht das System für ihr Versagen mitverantwortlich. Er reiht sich damit in eine literarische Tradition ein.

520 Millionen Kopfhörer wurden im Jahr 2025 weltweit verkauft. Sie machen dröge Tramfahrten zum Roadmovie und bauen eine mobile Komfortzone um ihre Träger. Die Frage ist nur: Wollen wir das?

Das Schweizer Fernsehen hat zwei neue Satireformate – mit und von Frauen gemacht. Was gut gemeint ist, entpuppt sich als positiver Sexismus.

Der Wettbewerb wird nächste Woche wieder Millionen vor die Bildschirme locken. Neu beschäftigt sich sogar die ETH Zürich mit ihm.

An der Croisette drehen sich dieses Jahr viele Produktionen ums Filmemachen. Betreibt die Branche Nabelschau?

Dieses Jahr ist etwas faul in Cannes: Die grossen Hollywood-Studios machen nicht mit, und Mark Zuckerbergs Meta drängt ins Rampenlicht. Beides hat miteinander zu tun, und es bedeutet nichts Gutes.

In Cannes verdichtet der polnische Regisseur Paweł Pawlikowski die Nachkriegskrise der Familie Mann zu einem stilisierten Schwarz-Weiss-Drama über Schuld, Heimatlosigkeit – und die Unfähigkeit zur Nähe.

Jonas Ulrichs Spielfilmdebüt verbindet ein Coming-of-Age-Drama mit einem authentischen Blick auf die Black-Metal-Szene – und ihre Verbindungen zum Rechtsextremismus.

Als die Schweizer Filmtheater letztes Jahr weniger als 10 Millionen Eintritte zählten, war die Bestürzung gross. Der Besuch sollte wieder ein Erlebnis werden. Ein Blick in zwei Kinowelten.

Mit 87 Jahren kommt der deutsche Regisseur erneut zu den Filmfestspielen nach Cannes – fast ein halbes Jahrhundert nach der Goldenen Palme für «Die Blechtrommel». Im Gespräch erzählt er, warum ihn Jenny Erpenbecks «Heimsuchung» nicht mehr losliess und welcher Film bis heute ein wunder Punkt bleibt.

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Pailletten, Federn, knappe Kleider – Cher war immer fast aggressiv schön. Man kann nicht für immer jung sein. Aber Cher kann für immer Cher bleiben. Ihr Leben in Bildern.

Der Schweizer Theatermacher Thom Luz hat den Jahrhundertroman von Cervantes für die Bühne bearbeitet: Am Theater Basel zeigt er die Abenteuer des berühmtesten Antihelden der Literatur als Opernpasticcio. Zu Deutsch: als Pastetchen.

Er nimmt das Erbe von Vorbildern wie Hermann Prey und Dietrich Fischer-Dieskau selbstbewusst an und gehört bereits selbst zu den führenden Liedsängern unserer Zeit. Das unterstreicht Konstantin Krimmel nun auch an den Jubiläumskonzerten der Schubertiade.

Julia Tardy-Marcus, in St. Gallen geboren, war während der zwanziger Jahre als furchtlose Kabarettistin in Berlin erfolgreich. 1933 entkam die glühende Kommunistin aus Deutschland, später berichtete sie unter anderem lange für diese Zeitung.

Hector Berlioz hat mit «Fausts Verdammnis» die kühnste Fassung von Goethes Sinnsucher-Drama für das Musiktheater geschaffen. Das Stück braucht nicht einmal eine Inszenierung – und bei den jüngsten Aufführungen in Zürich fehlt sie auch nicht.

Herrscherdramen haben wieder Konjunktur auf den Bühnen. Jetzt zeigt die Bayerische Staatsoper die Auseinandersetzung zwischen Maria Stuart und Elisabeth I. als packende moderne Fallstudie.

Die preisgekrönte Autorin schreibt über den Reiz des Aufbruchs und Fortgehens. Es sei eine Übung, mit Widersprüchen umzugehen.

«Die Zugabe»: Manfred Papst über einen Begriff, der ganz viel meint.

«Diese dumme, egoistische, verräterische, hurerische Schlampe», schreibt Lukas Bärfuss über seine Mutter. Aber sein Zorn gilt nicht ihr, sondern dem Mythos der Mutterfigur. Und der sozialen Kälte. Und der Schweiz.

Maxim Leos Roman «Einatmen. Ausatmen.» ist sprachlich lax und findet keine Haltung gegenüber dem diagnostischen Furor unserer Zeit.

Sucht man nach einem Cicerone in Sachen osteuropäischer Kultur, Literatur und Geschichte, führt kein Weg am Österreicher Karl-Markus Gauss vorbei. In seinem schmalen jüngsten Buch «Die Liebe kommt immer zu spät» hat er einmal mehr einen brillanten Auftritt.

Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht?

Spektakulär an diesem Ort sind die hohen Kalksteinfelsen. Zahllose Maler haben sie festgehalten. Allen voran Claude Monet. Eine Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum zeichnet diese Entwicklung vielschichtig und in spannungsvoller Inszenierung nach.

Ihre provokativen Performances machten die österreichische Aktionskünstlerin zur Pionierin der feministischen Kunst. Jetzt ist Valie Export in Wien im Alter von 85 Jahren gestorben.

Aus Weimar vertrieben, wo es 1919 gegründet wurde, migrierte das Bauhaus 1926 nach Dessau. Eine grosse Ausstellung feiert das 100-Jahre-Jubiläum.

Der Galerist Robert Mnuchin war ein Kunsthändler alter Schule. Nun wurde in New York seine Sammlung versteigert.

Wenn im Namen des amerikanischen Präsidenten gebaut werden soll, dann so, wie Donald Trump seine Politik gestaltet: in Superlativen. Ein Vorhaben an der australischen Gold Coast ereilt nun das gleiche Schicksal wie einst Pläne in Frankfurt oder Stuttgart.

Er war der Solitär der Avantgarde. Die Sprache spielt bei Kurt Schwitters eine grosse Rolle, nicht nur in seiner Arbeit als Autor und Dichter. Sie ist ein Teil seiner Kunst. Das Zentrum Paul Klee widmet ihm eine grosse Schau.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Das Berliner Theatertreffen ärgert dieses Jahr mit fürchterlichen Abstürzen. Dafür punktet es mit schauspielerischen Glanzleistungen. Und zum Schluss hat es eine Überraschung parat.

In der Inszenierung von «Maniac» am Zürcher Schauspielhaus ist John von Neumann zur Symbolfigur einer Wissenschaft geworden, die über unsere Köpfe hinauswächst.

Im Stück «Blaupause» wird die Adoleszenz einer lesbischen Frau thematisiert. Die Inszenierung am Theater Neumarkt verliert sich in einer vielfältigen Collage der Ideen und Themen.

Die Tragödie von Crans-Montana sorgt in Italien für viel mediale Empörung. Der italienische Journalist Alessandro Politi war für die RAI vor Ort – und bekam im Wallis den Zorn der Einheimischen zu spüren.

Der Pionier des 24-Stunden-News-Formats prägte über Jahrzehnte, wie die Welt Informationen konsumiert: unterhaltsam vermittelt und emotional verpackt. Der Ex-Mann von Jane Fonda engagierte sich für die Umwelt und gab mit Skandalen zu reden.

Sie war ein sehr erfolgreiches Model – und prägte gesellschaftliche Debatten in der Schweiz. Dann: Politik, Shitstorm, Rückzug. Heute ist sie in Reality-Formaten zu sehen. Abstieg oder Selbstermächtigung? Ein Porträt

Die jüngste Auktion bei Tiffany in New York entlarvt den Hype um den britischen Street-Art-Guerilleros als Farce.

In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Die St.Galler Architekturhistorikerin Nina Keel stellt in ihrer soeben erschienen Publikation das Schaffen von Architektinnen aus der Ostschweiz von 1900 bis heute vor. Und präsentiert darin ein Manifest für mehr Frauen im Architektinnenberuf.

In den Fünziger- und Sechzigerjahren mussten «gefallene Mädchen» in der Fabrik des Waffenindustriellen Emil Bührle in Dietfurt Zwangsarbeit leisten. Das Chössi-Theater in Lichtensteig bringt den Stoff als Eigenproduktion auf die Bühne. Regie führt der Toggenburger Simon Keller.

Jedem Star seine eigene Netflix-Doku? Könnte man meinen. Und oft wird die Vergangenheit kräftig mit dem Weichzeichner bearbeitet. Doch Kylie Minogue überrascht in mehr als einer Hinsicht.

Den Mix aus zeitgenössischer und klassischer Musik hat das Publikum der Ittinger Pfingstkonzerte stets goutiert. Der ehemalige Procurator der Kartause, Kurt Schmid, und Konzertagent Jürg Hochuli erinnern sich an drei Jahrzehnte kultureller Erfolgsgeschichte.

Früher dachte ich, Hollywood-Frauen wie Jennifer Lopez seien einfach besessen davon, jung zu bleiben. Mit 37 merke ich: Unrecht hat sie nicht. Die Alterserscheinungen sind da und ich muss etwas dagegen tun.

Der Sänger schaut zurück auf eine unvergleichliche Karriere und kündigt den Abgang auf Raten an. «Trink aus, wir müssen gehen», heisst das letzte reguläre Album der Toten Hosen.

Lange galt es als «Frauenthema» – doch plötzlich fallen immer mehr Promi-Männer mit «neuem Gesicht» auf. Und auch sie werden verurteilt. Ist das ausgleichende Gerechtigkeit?

Der erste Star-Wars-Film seit sieben Jahren verärgert niemanden. Genau darin liegt das Problem von «The Mandalorian and Grogu».

Der grosse Schauspieler für die kleinen Rollen war zeitlebens knapp bei Kasse. Jetzt erlebt Max Rüdlinger eine Filmpremiere, mit der er gar nicht mehr gerechnet hat.

Bruno Bischofbergers Sammelleidenschaft war breit. Besonders schlug sein Herz für die appenzellische Volkskunst. Aus finanziellen Gründen musste er diese Sammlung verkaufen. Sie fand Eingang in das 1987 gegründete Appenzeller Volkskundemuseum in Stein. Am 9. Mai ist der engagierte Sammler gestorben.

Die libanesische Künstlerin Caline Aoun bespielt in Appenzell sowohl Kunsthalle als auch Kunstmuseum. Entstanden ist eine sinnliche Ausstellung über Transformation, Vergänglichkeit und die fragile Grenze zwischen Natur und Technologie.

Nach Kritik am Klangbild von «Così fan tutte» verteidigen der Musiktheaterleiter und der zuständige Tontechniker die elektronische Akustikanlage des Hauses – und verweisen auf unterschiedliche Inszenierungen und Geschmäcker.

Xoán Castiñeira war fast zehn Jahre Geschäftsführer der J.S. Bach-Stiftung St.Gallen und leitet heute die Diözesane Kirchenmusikschule. Der spanische Pianist und Musikwissenschaftler liebt Bach über alles, ist aber auch von der Musik seiner Heimat geprägt.

Das Vorarlberger Landestheater soll 2028 eine neue Leitung bekommen. Stephanie Gräve, die das Haus derzeit erfolgreich führt, wurde keine Verlängerung angeboten. Sie machte sich öffentlich stark für mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen und die Sanierung des Theaters am Kornmarkt.

Aus Hundeperspektive und mit feinem Instinkt erzählt «Shosha» nach dem Roman «Die Geschichte eines jüdischen Hundes» von wachsender Ausgrenzung und blickt in die Abgründe der Shoah. Ein grosser Abend für die Schauspielerin Tamara Stern am Vorarlberger Landestheater Bregenz.

Der Schweizer Schriftsteller hat sein bisher persönlichstes Buch geschrieben. Es geht um seine Mutter, die hinnahm, dass er als 15-Jähriger auf der Strasse landete. Ein Gespräch über Mutterbilder, Armut und Überlebenswillen.

Hans Ulrich Gumbrecht wurde bereits mit 26 Jahren Professor, lehrte in Stanford und war mit allen grossen Denkern bekannt. Seine Autobiografie enthält ein Geständnis, das überrascht.

Über 600 Filmschaffende warnen vor dem rechten Milliardär Vincent Bolloré, einem der wichtigsten Geldgeber des französischen Films. Inzwischen hat Bolloré scharf zurückgeschossen.

Kochshow für Diktatoren, verlorene Jungfräulichkeit und das dunkle Loch der enttäuschten Fantasien - die dritte Folge «Fun Fatale» war wieder mehr bunter Kabarett-Blumenstrauss als eine richtige Show.

Es sei ein «mega, mega langer Weg» gewesen bis hierhin, sagt Ladina von Frisching. Der preisgekrönte deutsche Film, in dem sie ihre erste Hauptrolle spielt, feierte Luzerner Premiere – in ihrer Anwesenheit.

Oberhalb von Engelberg wagt ein junges Team ein Experiment: Rockmusik direkt auf der Alpwiese. Minimale Infrastruktur, maximale Natur. Die zwei Luzerner Brüder hinter dem neuen Festival Jardin Bizarre über ihren Plan, im Nirgendwo zu pogen.

Sven Müller kennt das Rock ’n’ Roll-Leben. Heute überzeugt er als authentische One-Man-Band The Delta Magpie. Seine Inspiration zieht er aus dem «alten» Blues und mag es gerne analog.

Die Luzernerin beweist aufs neue ihr Talent und zeigt neue Facetten von sich: Es bewegt sich gerade etwas in ihrer musikalischen Karriere. Mit dem zweiten Album «Rompecabeza» gibt Losus Reynoso sich und anderen Schweizer Musikerinnen eine Bühne.

Ein neues Buch stürmt die sozialen Netzwerke. Mit ihrem Debüt «Yesteryear» erreicht die US-amerikanische Autorin Claire Caro Burke hunderttausende Menschen. Der Hype hat klare Gründe.

Niemand weiss genau, wer sie ist. Es kursieren viele Spekulationen, wer sich hinter der italienischen Schriftstellerin mit dem Pseudonym Elena Ferrante verbirgt. Nun erzählt sie selbst, wie sie zur Literatur fand.

Alle reden über Deep Fakes. Der amerikanische Starautor Ben Lerner schreibt über digitale Wirklichkeiten und die Flucht vor dem Hier und Jetzt.

Das Opernhaus Zürich zeigt Berliozs «La Damnation de Faust»:  meisterhaft interpretiert - und mit einer überraschenden Parallele zu «Two and a half men».

Der Zürcher Regisseur und das Theater Hora stellen als neu gegründete GmbH die Gegenwart auf den Prüfstand. Und machen rätselhafte Andeutungen.

Mozart schrieb eine Oper über einen guten Herrscher – und er lässt einen an eine Utopie glauben. Doch der Regisseur zeigt, wie falsch sie ist.

Für den populärsten zeitgenössischen Künstler wird die Luft dünn. Kann er seinen Marktwert halten, obwohl er aufgeflogen ist?

Oliver Baer lebte den Traum vom erfolgreichen Fotografen. Hinter der Fassade verbarg sich eine 15-jährige Alkoholsucht. Heute spricht er darüber, warum Kreativität für ihn zur Gefahr wurde.

Ein Pool mit Urin, eine Nackte, die als Klöppel eine Glocke schlägt: Die Biennale di Venzia eröffnet am Wochenende. Doch wozu ist eine nationale Leistungsschau der Kunst eigentlich noch gut?

Der israelische Sänger Noam Bettan ist mit seinem Song «Michelle» auf Platz 2 gewählt worden. Der Erfolg hat System.

Er ist ein Urgestein der deutschen Musik: politisch und trotzdem verträumt. Udo Lindenberg geht mit der Zeit und bleibt doch seit eh und je derselbe.

Vikingur Ólafsson zeigt, wie nah sich Bach, Beethoven und Schubert sind. Aber müssen sie auch alle gleich klingen?

Víkingur Ólafsson holt fürs Satelliten-Festival grosse Klassik-Köpfe nach Luzern. Der Mix aus Gegenwart, nordischer Volksmusik und Bach ist stärker mit dem Lucerne Festival-Sommer verzahnt als bisher.

Jean-Jacques Rousseaus Menschenbild prägte die Moderne. Für Elon Musk ist jedoch genau darin der Ursprung einer ideologischen Fehlentwicklung des Westens zu finden.

Das Leben findet lokal statt, ist unser Gastautor, der Philosoph und Publizist Ludwig Hasler, überzeugt. Denn hier können wir etwas bewirken und müssen nicht vor Ohnmacht erstarren.

«Bangaranga» der Sängerin Dara setzt sich im Finale durch und gewinnt zum ersten Mal für Bulgarien. Der ESC will wieder Party.

Das war es schon wieder mit dem Eurovision Song Contest 2026. Eine Woche voller Musik - auch etwas Krach – und eine Flut an Memes in den sozialen Medien. Wir lassen diese mal so stehen. Viel Spass und bis 2027!

Der 70. Eurovision Song Contest stieg in Wien – ohne die Schweiz, die im Halbfinale rausflog. Das Finale zum Nachlesen.

Kurt Cobain, die Beatles oder Hemingway schufen ihre grössten Werke im Drogenrausch. Heute zeigen viele Künstler einen kritischen Umgang mit Alkohol. Ist der Konsum in der Kunst passé?

Zwischen Lästern, Mitfiebern und Staunen bringt der ESC noch immer Menschen zusammen – und schafft Momente, die bleiben. Vielleicht ist es genau das, warum ich ihn seit über dreissig Jahren feiere. Und wohl auch noch lange tun werde.

Sie ist ein Vorbild für Generationen von Journalisten: Reporterin Margrit Sprecher erzählt, wie sie Mächtige entlarvt, welche Frage sie Trump stellen würde – und was die Haut jünger hält als jede Creme.

Die letzten zwei Jahre galt Drake vor allem als Verlierer im Künstlerstreit gegen Kendrick Lamar. Mit über 40 Songs wagt er jetzt ein Comeback.

Der Auftritt von Veronica Fusaro war gut, trotzdem hat es ihr Song «Alice» nicht ins Finale des Eurovison Song Contest geschafft.

Pflanzen reagieren auf Hummeln, welche die Zeit der Blüte beeinflussen. Diesem Mechanismus ist man auf der Spur. Ein Schweizer Dok-Film erzählt davon, der diese Woche im Kino startet.

Skurril, skurriler, Eurovision Song Contest. Wir haben für Sie die fragwürdigsten, verrücktesten oder manchmal auch freizügigsten Outfits herausgepickt und wollen Ihr ESC-Wissen testen. Viel Spass – und nicht schummeln!

Zwischen Kirchenchor und Clubnacht entsteht in Lagos eine Musik, die die Weltcharts erobert – und junge Musiker wie Asake an die Spitze bringt.

Im Format «Bühnenradar» tragen wir die Bühnenhighlights für Sie zusammen – zuverlässig, jeden Monat. Wer wissen will, wo das beste Musical läuft, das Kleinod aus der Kleinkunst zu finden ist oder der nächste Theater- und Opernknüller wartet, ist hier richtig.

Der deutsche Satiriker und Internetstar Sebastian Hotz arbeitet sich an TV-Urgesteinen ab. Er hätte besser einen Roman über seine eigene schillernde Rolle im Medienbetrieb geschrieben.

Das 79. Filmfest in Cannes ist eröffnet und somit wuseln auch die Stars über den roten Teppich. Das gab es da zu sehen.

Die ersten Tickets für das ESC-Finale in Wien wurden vergeben. Unter anderem setzten sich im Halbfinale vom Dienstag die Favoriten aus Finnland und Griechenland durch. Trotz aller Kritik schaffte es auch Israel ins Finale.

Die Luzerner Dokfilmerin Ursula Brunner begleitet Andrea Capella bei der Arbeit. Für die Sozialen Dienste der Stadt Luzern steht er Leuten beim Räumen bei, denen es an Unterstützung fehlt. Ein zutiefst menschlicher Film.

Er wurde über Nacht zum Teenie-Idol, prägte eine globale Popkultur-Ära – und hat sich konsequent von diesem Bild entfernt. Zum Geburtstag von Robert Pattinson.

Alle hoch gehandelten Songs haben sich fürs Finale qualifiziert. Israel brillierte ohne Störmanöver. Der erste Halbfinal in Wien bot sonst kaum Überraschungen.

Die beliebte Moderatorin singt in Zürich im «Mamma Mia!»-Musical die ABBA-Songs, die sie als Jugendliche feierte. Auch, weil ein ABBA-Mitglied sie dazu ermutigt hat.

Elemente aus der klassischen Musik sind die Erfolgsfaktoren der Stunde beim Eurovision Song Contest. Das sind die Trends und die Favoriten in Wien.

Der Eurovision Song Contest hat manchen Teilnehmer schon weltberühmt gemacht. Auch Stars versuchten ihr Glück – und einige scheiterten dabei kläglich. Raten Sie in unserem Quiz mit, bevor es mit dem ESC 2026 losgeht!

Der Eurovision Song Contest 2026 startet am Dienstag. Welche Lieder überzeugen unsere Promi-Expertinnen und welche überhaupt nicht? Mehr dazu im Video.

Es geht nicht um Wettbewerb, sondern um Gemeinschaft und die Freude am gemeinsamen Singen. 2000 Kinder und Jugendliche kommen für vier Tage nach Romanshorn. Gesungen wird in der Stadt, aber auch auf Bodensee-Schiffen.

Der Mix an Comediennes ist scharf, der Abend schmerzhaft kurz. Doch die künstlerische Bilanz spricht deutlich gegen Lara Stoll und Reena Krishnajara.

Das Schauspielhaus Zürich zeigt mit «Maniac» eine Bühnenfassung von Benjamín Labatuts Roman über Wissenschaft, Krieg und künstliche Intelligenz. Regisseur Calixto Bieito verdichtet die grossen Fragen der Moderne zu einem düsteren, konzentrierten Abend, der trotz schöner Bilder enttäuscht.

Der Zürcher Bruno Bischofberger, einer der einflussreichsten Kunsthändler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist im Alter von 86 Jahren verstorben.

Mit Bachs Goldberg-Variationen im Lichtermeer zeigt das neue Klavierfestival «Pulse», welches Potenzial in ihm steckt.

Veronica Fusaro steht auf handgemachte Musik. So verlief ihr Weg vom Uni-Studium ins Scheinwerferlicht des ESC.

Die Ostschweizer Kulturszene ist im Hundefieber: Das Theater St.Gallen zeigt das Stück «Wau Wow», und auch «Shosha» in Bregenz erzählt vom besten Freund des Menschen. Zum nationalen Tag des Hundes rücken wir die Vierbeiner von Kulturmenschen ins Rampenlicht.

Bei den Wetten werden dem Schweizer Song von Veronica Fusaro keine Chancen eingeräumt. So will sie das Finale trotzdem erreichen.

Die Zahl der Produktionen und Vermittlungsangebote bleibt vorerst konstant – obwohl Konzert und Theater St.Gallen ab 2027 jährlich eine halbe Million Franken weniger an Subventionen bekommt. Richten soll es der Ticketverkauf. Unbequeme Stoffe müssen trotzdem sein.

Ab Januar 2027 muss das Theater auf stattliche 500 000 Franken Subventionen von Stadt und Kanton verzichten – dem Programm der nächsten Spielzeit sieht man das noch nicht an. Während das Schauspiel mit Milo Rau und Dorothee Elmigers «Die Holländerinnen» am Puls der Zeit ist, setzen Konzert und Musiktheater auf sichere Werte.

An seinem vorletzten Auftritt in der Tonhalle St.Gallen hat Chefdirigent Modestas Pitrenas erneut gezeigt, welch fruchtbaren Weg er mit dem Sinfonieorchester die letzten acht Jahre gegangen ist. In die Herzen des Publikums gespielt hat sich am Donnerstag auch der Solofagottist des Orchesters, Michele Ruggeri.

Er ist einer der wichtigsten Schriftsteller der Schweiz. Nun wird Klaus Merz Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, und sagt: «Ich kann leider trotz Doktortitel niemanden heilen.»

Über den Gratisbus ohne Fahrplan der Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) berichten Medien von China über Indien bis Neuseeland. Das sagen die RVBW und die für das Experiment verantwortlichen Riklin-Zwillinge zum viralen Projekt.

Die sudanesische Autorin Stella Gaitano hat ein Buch über Frauen im Krieg geschrieben. Ihren Roman wird sie an den Solothurner Literaturtagen vorstellen.