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Donnerstag, 14. Mai 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Der Auftritt von Veronica Fusaro war gut, trotzdem hat es ihr Song «Alice» nicht ins Finale des Eurovison Song Contest geschafft.

Der 70. Eurovision Song Contest steigt in Wien – ohne die Schweiz im Finale. Alle News und Events in unserem Newsblog.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Pflanzen reagieren auf Hummeln, welche die Zeit der Blüte beeinflussen. Diesem Mechanismus ist man auf der Spur. Ein Schweizer Dok-Film erzählt davon, der diese Woche im Kino startet.

Skurril, skurriler, Eurovision Song Contest. Wir haben für Sie die fragwürdigsten, verrücktesten oder manchmal auch freizügigsten Outfits herausgepickt und wollen Ihr ESC-Wissen testen. Viel Spass – und nicht schummeln!

In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

Zwischen Kirchenchor und Clubnacht entsteht in Lagos eine Musik, die die Weltcharts erobert – und junge Musiker wie Asake an die Spitze bringt.

Im Format «Bühnenradar» tragen wir die Bühnenhighlights für Sie zusammen – zuverlässig, jeden Monat. Wer wissen will, wo das beste Musical läuft, das Kleinod aus der Kleinkunst zu finden ist oder der nächste Theater- und Opernknüller wartet, ist hier richtig.

Der deutsche Satiriker und Internetstar Sebastian Hotz arbeitet sich an TV-Urgesteinen ab. Er hätte besser einen Roman über seine eigene schillernde Rolle im Medienbetrieb geschrieben.

Das 79. Filmfest in Cannes ist eröffnet und somit wuseln auch die Stars über den roten Teppich. Das gab es da zu sehen.

Xoán Castiñeira war fast zehn Jahre Geschäftsführer der J.S. Bach-Stiftung St.Gallen und leitet heute die Diözesane Kirchenmusikschule. Der spanische Pianist und Musikwissenschaftler liebt Bach über alles, ist aber auch von der Musik seiner Heimat geprägt.

Das Vorarlberger Landestheater soll 2028 eine neue Leitung bekommen. Stephanie Gräve, die das Haus derzeit erfolgreich führt, wurde keine Verlängerung angeboten. Sie machte sich öffentlich stark für mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen und die Sanierung des Theaters am Kornmarkt.

Aus Hundeperspektive und mit feinem Instinkt erzählt «Shosha» nach dem Roman «Die Geschichte eines jüdischen Hundes» von wachsender Ausgrenzung und blickt in die Abgründe der Shoah. Ein grosser Abend für die Schauspielerin Tamara Stern am Vorarlberger Landestheater Bregenz.

Es geht nicht um Wettbewerb, sondern um Gemeinschaft und die Freude am gemeinsamen Singen. 2000 Kinder und Jugendliche kommen für vier Tage nach Romanshorn. Gesungen wird in der Stadt, aber auch auf Bodensee-Schiffen.

Die Ostschweizer Kulturszene ist im Hundefieber: Das Theater St.Gallen zeigt das Stück «Wau Wow», und auch «Shosha» in Bregenz erzählt vom besten Freund des Menschen. Zum nationalen Tag des Hundes rücken wir die Vierbeiner von Kulturmenschen ins Rampenlicht.

Die Zahl der Produktionen und Vermittlungsangebote bleibt vorerst konstant – obwohl Konzert und Theater St.Gallen ab 2027 jährlich eine halbe Million Franken weniger an Subventionen bekommt. Richten soll es der Ticketverkauf. Unbequeme Stoffe müssen trotzdem sein.

Der Schweizer Schriftsteller hat sein bisher persönlichstes Buch geschrieben. Es geht um seine Mutter, die hinnahm, dass er als 15-Jähriger auf der Strasse landete. Ein Gespräch über Mutterbilder, Armut und Überlebenswillen.

Hans Ulrich Gumbrecht wurde bereits mit 26 Jahren Professor, lehrte in Stanford und war mit allen grossen Denkern bekannt. Seine Autobiografie enthält ein Geständnis, das überrascht.

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat die Vernetzung der einst heftig zerstrittenen Rechtsnationalisten ins Leben gerufen. Das er jetzt scheitern könnte, ist primär nicht dem Inhalt seiner Politk geschuldet.

Als sich Concy und Didier bei «First Dates» treffen, ist die Spannung in der Luft direkt spürbar. Die beiden kennen sich bereits gut, doch die Bekanntschaft nahm kein gutes Ende. Ist das unverhoffte Wiedersehen der beiden Schicksal oder ein schlechter Streich des Universums?

Die Luzerner Dokfilmerin Ursula Brunner begleitet Andrea Capella bei der Arbeit. Für die Sozialen Dienste der Stadt Luzern steht er Leuten beim Räumen bei, denen es an Unterstützung fehlt. Ein zutiefst menschlicher Film – am 14. Mai um 20.10 Uhr auf SRF 1 (Wiederholung am 15. Mai um 11.30 Uhr).

Das Drama «Nuremberg» erzählt einfallslos von den Nürnberger Prozessen. An einer Stelle aber greift der Regisseur zu einem drastischen Mittel.

Zum 40. Geburtstag der Engelberger Kultband Jolly and the Flytrap steht ein neuer Tonträger bereit. Wo sie Plattentaufe feiern, ist ja klar. Frontmann Richard «Elritschi» Blatter teilt Erinnerungen.

Mit Bachs Goldberg-Variationen im Lichtermeer zeigt das neue Klavierfestival «Pulse», welches Potenzial in ihm steckt.

Veronica Fusaro steht auf handgemachte Musik. So verlief ihr Weg vom Uni-Studium ins Scheinwerferlicht des ESC.

Ein neues Buch stürmt die sozialen Netzwerke. Mit ihrem Debüt «Yesteryear» erreicht die US-amerikanische Autorin Claire Caro Burke hunderttausende Menschen. Der Hype hat klare Gründe.

Niemand weiss genau, wer sie ist. Es kursieren viele Spekulationen, wer sich hinter der italienischen Schriftstellerin mit dem Pseudonym Elena Ferrante verbirgt. Nun erzählt sie selbst, wie sie zur Literatur fand.

Alle reden über Deep Fakes. Der amerikanische Starautor Ben Lerner schreibt über digitale Wirklichkeiten und die Flucht vor dem Hier und Jetzt.

Das Opernhaus Zürich zeigt Berliozs «La Damnation de Faust»:  meisterhaft interpretiert - und mit einer überraschenden Parallele zu «Two and a half men».

Der Zürcher Regisseur und das Theater Hora stellen als neu gegründete GmbH die Gegenwart auf den Prüfstand. Und machen rätselhafte Andeutungen.

Mozart schrieb eine Oper über einen guten Herrscher – und er lässt einen an eine Utopie glauben. Doch der Regisseur zeigt, wie falsch sie ist.

Ein Pool mit Urin, eine Nackte, die als Klöppel eine Glocke schlägt: Die Biennale di Venzia eröffnet am Wochenende. Doch wozu ist eine nationale Leistungsschau der Kunst eigentlich noch gut?

René Groebli realisierte international erfolgreiche Werbekampagnen, Ausstellungen, Fotobücher – und jetzt auch seinen eigenen Tod.

Fredy Amstalden, 72, und Urs Roth-Cuony, 79, haben Sedel-Bands fotografiert und zeigen die Bilder nun in ihrer ersten Ausstellung in Emmenbrücke.

Die ersten Tickets für das ESC-Finale in Wien wurden vergeben. Unter anderem setzten sich im Halbfinale vom Dienstag die Favoriten aus Finnland und Griechenland durch. Trotz aller Kritik schaffte es auch Israel ins Finale.

Er wurde über Nacht zum Teenie-Idol, prägte eine globale Popkultur-Ära – und hat sich konsequent von diesem Bild entfernt. Zum Geburtstag von Robert Pattinson.

Alle hoch gehandelten Songs haben sich fürs Finale qualifiziert. Israel brillierte ohne Störmanöver. Der erste Halbfinal in Wien bot sonst kaum Überraschungen.

Die beliebte Moderatorin singt in Zürich im «Mamma Mia!»-Musical die ABBA-Songs, die sie als Jugendliche feierte. Auch, weil ein ABBA-Mitglied sie dazu ermutigt hat.

Elemente aus der klassischen Musik sind die Erfolgsfaktoren der Stunde beim Eurovision Song Contest. Das sind die Trends und die Favoriten in Wien.

Der Eurovision Song Contest hat manchen Teilnehmer schon weltberühmt gemacht. Auch Stars versuchten ihr Glück – und einige scheiterten dabei kläglich. Raten Sie in unserem Quiz mit, bevor es mit dem ESC 2026 losgeht!

Der Eurovision Song Contest 2026 startet am Dienstag. Welche Lieder überzeugen unsere Promi-Expertinnen und welche überhaupt nicht? Mehr dazu im Video.

Der Mix an Comediennes ist scharf, der Abend schmerzhaft kurz. Doch die künstlerische Bilanz spricht deutlich gegen Lara Stoll und Reena Krishnajara.

Das Schauspielhaus Zürich zeigt mit «Maniac» eine Bühnenfassung von Benjamín Labatuts Roman über Wissenschaft, Krieg und künstliche Intelligenz. Regisseur Calixto Bieito verdichtet die grossen Fragen der Moderne zu einem düsteren, konzentrierten Abend, der trotz schöner Bilder enttäuscht.

Der Zürcher Bruno Bischofberger, einer der einflussreichsten Kunsthändler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist im Alter von 86 Jahren verstorben.

Bei den Wetten werden dem Schweizer Song von Veronica Fusaro keine Chancen eingeräumt. So will sie das Finale trotzdem erreichen.

Ab Januar 2027 muss das Theater auf stattliche 500 000 Franken Subventionen von Stadt und Kanton verzichten – dem Programm der nächsten Spielzeit sieht man das noch nicht an. Während das Schauspiel mit Milo Rau und Dorothee Elmigers «Die Holländerinnen» am Puls der Zeit ist, setzen Konzert und Musiktheater auf sichere Werte.

An seinem vorletzten Auftritt in der Tonhalle St.Gallen hat Chefdirigent Modestas Pitrenas erneut gezeigt, welch fruchtbaren Weg er mit dem Sinfonieorchester die letzten acht Jahre gegangen ist. In die Herzen des Publikums gespielt hat sich am Donnerstag auch der Solofagottist des Orchesters, Michele Ruggeri.

Er ist einer der wichtigsten Schriftsteller der Schweiz. Nun wird Klaus Merz Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, und sagt: «Ich kann leider trotz Doktortitel niemanden heilen.»

Über den Gratisbus ohne Fahrplan der Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) berichten Medien von China über Indien bis Neuseeland. Das sagen die RVBW und die für das Experiment verantwortlichen Riklin-Zwillinge zum viralen Projekt.

Die sudanesische Autorin Stella Gaitano hat ein Buch über Frauen im Krieg geschrieben. Ihren Roman wird sie an den Solothurner Literaturtagen vorstellen.

Vor vierzig Jahren hätte das Ostschweizer Duo Chartpotenzial gehabt. Heute finden Karl Kave & Durian mit ihrem Retro-Pop und Sprechgesang ein wachsendes Nischenpublikum. Ihr neues Album «Zauberberg» denkt das Konzept erfolgreich weiter.

Das war mehr als ein Frühlingsputz! Haus, Galerie und Garten der Villa Langmatt sind saniert und für das Publikum wurde neu gebaut.

Die Einnahmen der hochdeutschen Version werden den «Ärzten ohne Grenzen» gespendet. Offen bleibt, ob Hecht auch spendet.

Erstmals findet in vier Ortschaften am Untersee die internationale Ausstellung «(h)änne und dänne» statt mit Werken von 17 Kunstschaffenden an 25 Standorten. Eine insgesamt lohnenswerte Kunstwanderung, für welche man genügend Zeit einplanen sollte.

Einst war er der hübsche TV-Bad-Boy. Heute klärt Ben McKenzie über  Bitcoin und Co. auf – und entlarvt Promis, Betrüger und eine ganze Branche.

Teilzeitarbeitende sind häufig Schweizer Akademiker, die beim Bund arbeiten und ihr Pensum aus steuertechnischen Gründen reduzieren, findet unser Gastautor René Scheu, Philosoph und Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) in Luzern.

Wie gesund ist unser Umgang mit Arzneimitteln? Das untersuchten der Fotograf Paolo Woods und der preisgekrönte Journalist Arnaud Robert. Die Resultate sind im Stapferhaus zu sehen.

Jonas Kaufmann präsentierte im KKL das Programm «Magische Töne» mit ungarischen Operetten-Hits. Ein Gala-Abend mit Abstrichen.

Die erfolgreiche Berner Autorin Christine Brand setzt ihre «Vermisst»-Reihe fort. Lesen Sie, wie gut ihr neuer Krimi ist.

Die Akademie hat neue Regeln, die die Auszeichnung von KI-Schauspielern und -Drehbüchern verbieten. Das klingt sinnvoll, hat aber einen Haken.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf einem Staatsbesuch in Armenien nicht nur Rüstungsverträge unterzeichnet, sondern «La Bohème» von Charles Aznavour besungen.

Das Herz von FCSG-Präsident Matthias Hüppi schlägt nicht nur für den Fussball, sondern auch für die Kultur. Der 68-Jährige hat eine Schwäche für Musik, die «auch mal hämmert». Bis vor einigen Jahren stand er selbst als Bassist auf der Bühne.

Der Rechtsstreit zwischen Blake Lively und Justin Baldoni war dramatischer als jede Sendung mit Richterin Barbara Salesch. Inklusive Intrigen und einer plötzlichen Kehrtwende, die überrascht. Ausser, man schaut genauer hin.

Die Met Gala 2026 glänzte wieder mit extravaganten Outfits. Doch diesmal stand nicht nur die Mode im Rampenlicht, sondern eine Frage, die immer lauter wird.

Bei der Met-Gala in New York fallen Stars und Sternchen stets mit ausgefallenen Outfits auf. So gab es auch bei der diesjährigen Benefiz-Veranstaltung für das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums einiges zu sehen: Heidi Klum kam als steinerne Statue, Bad Bunny verkleidete sich als alter Mann und aus dem Kleid von Eileen Gu flogen Seifenblasen.

Aus Wut über die deutsche Geschichte griff der Maler Georg Baselitz (1938-2026) zu einer Lüge. Mit ihm starb der letzte Skandalkünstler.

Nina Chuba ist eine der erfolgreichsten deutschen Popstars und hat tausende Fans. Trotzdem leidet sie unter enormen Selbstzweifeln und ging in Therapie. Immer mehr Stars äussern ähnliche Probleme und sprechen manch Normalos aus dem Herzen.

Mit Mozarts «Così fan tutte» hatte am Samstag auch ein neues Format Premiere in St.Gallen: 240 Personen meldeten sich für einen Opernbesuch mit Blind Date an, 24 passende Paare wurden am Premierenabend nebeneinander platziert. Drei Teilnehmerinnen an der Aktion waren bereit, ihre Eindrücke zu schildern.

Erstmals betätigt sich die St.Galler Schauspielchefin Barbara-David Brüesch im eigenen Haus als Opernregisseurin. Sie versetzt Mozarts berühmte Oper, die am Samstag Premiere hatte, ganz in die Moderne, verlässt aber nicht das traditionelle Frauenbild. Musikalisch bleibt die Mozart'sche Innigkeit auf der Strecke.

In Sachen Erziehungstipps sollte man sich wohl kaum an Promis orientieren. Mariah Careys Ex-Mann ist das neueste Beispiel.

Die erste Folge der neuen Frauen-Mixed-Show im SRF feuerte am Sonntagabend in 20 Minuten Pointen zum positiven Rassismus, zur verzweifelten Coolness der 1990er-Jahre und zum Katholizismus ab. Männer blieben dabei verschont.

Mal wieder beginnt eine Folge um die Kommissarinnen Grandjean und Ott vielversprechend. Doch wer auf ein gutes Ende hofft, irrt.

Hazel Bruggers neue Show «Good Evening Europe» erzählte von Familie, Deutschland und Bodenständigkeit. Doch ausgerechnet in ihrer Heimat sprang der Funke nicht rüber.

Bei der Verleihung des Prix Walo ist den Verantwortlichen am Samstagabend ein peinlicher Fehler unterlaufen: Während der Gedenksequenz für verstorbene Preisträgerinnen und Preisträger wurde auch Kabarett-Legende Margrit Läubli eingeblendet – mitsamt einem angeblichen Todesdatum. Die 98-Jährige lebt jedoch.

Wir sprechen über Stau, als wäre er ein Naturereignis. Der Gebrauch von bestimmten Wendungen erlaubt uns dabei, die eigene Verantwortung dafür zu verdecken.

1976 sang Hermann Prey den ersten Liederabend der Schubertiade Hohenems. 50 Jahre später pilgern noch immer Lied- und Kammermusikliebhaber aus aller Welt nach Vorarlberg – und lassen sich von jungen Interpreten wie Sophie Rennert oder Konstantin Krimmel in die Romantik versetzen.

Andrea Fischer Schulthess ist das Gesicht von «Fun Fatale», der ersten Frauen-Comedy-Mixed-Show des Schweizer Fernsehens. Am Sonntag hat sie ihren grossen Auftritt.

Als Kind wurde Tatyana Ali zum TV-Star. Heute ist sie Mutter und setzt sich für jene ein, die beim Gebären nicht gehört werden. Aus gutem Grund.

Erst ein Videospiel, dann viel mehr: An Pokémon kommt seit Jahrzehnten niemand mehr vorbei. Hier eine Übersicht der grössten Meilensteine.

Mit «Wau Wow» bringen Piet Baumgartner und Julie Paucker ein Theaterstück mit Hunden auf die Bühne, welches trotz vieler komischer Momente auch nachdenklich stimmt. Premiere war am Donnerstagabend in der Lokremise St.Gallen.

Die neuesten Meldungen.

Anlässe wie der Eurovision Song Contest oder die Biennale in Venedig sind seit Beginn des Gaza-Kriegs zu moralischen Kampfplätzen mutiert. Es stellt sich die Frage, welche Funktion Kunst in liberalen Demokratien noch spielen darf.

Maxim Leos Roman «Einatmen. Ausatmen.» ist sprachlich lax und findet keine Haltung gegenüber dem diagnostischen Furor unserer Zeit.

Der 87-jährige Heinz Bachmann ist der Bruder der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Er kennt ihr Werk so gut wie ihr Leben. Und spricht im Interview auch über ihre Beziehung zu Max Frisch.

Hector Berlioz hat mit «Fausts Verdammnis» die kühnste Fassung von Goethes Sinnsucher-Drama für das Musiktheater geschaffen. Das Stück braucht nicht einmal eine Inszenierung – und bei den jüngsten Aufführungen in Zürich fehlt sie auch nicht.

Mit 87 Jahren kommt der deutsche Regisseur erneut zu den Filmfestspielen nach Cannes – fast ein halbes Jahrhundert nach der Goldenen Palme für «Die Blechtrommel». Im Gespräch erzählt er, warum ihn Jenny Erpenbecks «Heimsuchung» nicht mehr losliess und welcher Film bis heute ein wunder Punkt bleibt.

Es ist Zeit, die Feigheit abzulegen: Nur mit einem starken kulturellen Selbstbewusstsein lassen sich westliche Werte verteidigen. Wer hier leben will, muss die Toleranzzumutungen einer offenen Gesellschaft aushalten und ihre Regeln befolgen.

Damien Hauser hat mit seinem KI-unterstützten Science-Fiction-Märchen «Memory of Princess Mumbi» den ungewöhnlichsten Schweizer Film seit langem gedreht.

Laut Paul Morland steuert unsere Gesellschaft wegen der tiefen Geburtenrate auf eine Katastrophe zu. Eine solche Situation habe es in der Menschheitsgeschichte noch nie gegeben, sagt er im Gespräch.

Herrscherdramen haben wieder Konjunktur auf den Bühnen. Jetzt zeigt die Bayerische Staatsoper die Auseinandersetzung zwischen Maria Stuart und Elisabeth I. als packende moderne Fallstudie.

Sucht man nach einem Cicerone in Sachen osteuropäischer Kultur, Literatur und Geschichte, führt kein Weg am Österreicher Karl-Markus Gauss vorbei. In seinem schmalen jüngsten Buch «Die Liebe kommt immer zu spät» hat er einmal mehr einen brillanten Auftritt.

Er war der Solitär der Avantgarde. Die Sprache spielt bei Kurt Schwitters eine grosse Rolle, nicht nur in seiner Arbeit als Autor und Dichter. Sie ist ein Teil seiner Kunst. Das Zentrum Paul Klee widmet ihm eine grosse Schau.

Das Schweizer Fernsehen hat zwei neue Satireformate – mit und von Frauen gemacht. Was gut gemeint ist, entpuppt sich als positiver Sexismus.

Der Wettbewerb wird nächste Woche wieder Millionen vor die Bildschirme locken. Neu beschäftigt sich sogar die ETH Zürich mit ihm.

Die Ukraine befreit sich mit einem Dekolonisierungsgesetz von den Symbolen des russischen «Imperialismus». Der international geprägten Kulturstadt Odessa drohe ein Identitätsverlust, finden Kritiker.

Der Thüringer AfD-Landesvorsitzende nutzte einen beliebten Podcast als Bühne – und verbreitete seine Thesen nahezu ohne Widerspruch. Über eine Entwicklung, die den Journalismus herausfordert.

Onlyfans ist kein Tabu mehr, sondern Stoff für Serien. Aber von Online-Sexarbeit zu erzählen, ist gar nicht so einfach. Besonders vor dem Hintergrund der Debatten über Deepfakes und Revenge-Porn.

Die deutsche Schauspielerin über ihren neuen Film «Rose», Macht und Männlichkeitsklischees, über Hollywood und ihre Arbeit mit Ryan Gosling in «Project Hail Mary».

Der amerikanische Influencer predigt unter dem Pseudonym Clavicular die radikale Optimierung des Aussehens. Seine Botschaft passt in eine Zeit, in der äussere Werte dominieren.

Der Roast ist fester Bestandteil im amerikanischen Showbusiness. Nun wurde Kevin Hart auf Netflix mit Gags, teilweise unter der Gürtellinie, überzogen. Die Tabuverletzung war Programm – aber war sie auch wirklich komisch?

Amazon wagt sich an einen der grössten Romane des magischen Realismus – und überrascht mit einer farbenprächtigen und emotionalen Serienadaption.

Markus Schleinzers Film lebt von Sandra Hüllers eindringlicher Darstellung einer Figur, deren Traum von Selbstbestimmung unweigerlich in die Tragödie kippt.

007 fand hier seine grosse Liebe und das indische Kino exotische Traumkulissen. Doch für manche Grossproduktion ist die Schweiz kein Drehparadies.

Er war Feldherr, Kapitän, Mathematiker: Der Oscar-Preisträger hat viele charismatische Führungsfiguren mit Hang zum Wahnsinn gespielt. Nun kommt einer der Hauptangeklagten der Nürnberger Prozesse hinzu. Am letztjährigen ZFF hat Russell Crowe hochmotiviert von seiner Karriere erzählt.

Ein Alltag in der Illegalität, eine tödliche Beobachtung und ein fatales Versprechen: Die Folge «Könige der Nacht» zeigt, wie Privilegien und Schattenseiten brutal aufeinanderprallen.

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Der isländische Pianist kuratiert am Lucerne Festival erstmals eine eigene Programmreihe: Für «Pulse» sucht er den Schulterschluss mit dem bekannten Konzeptkünstler Ólafur Elíasson.

Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht?

Das Tonhalle-Orchester Zürich stellt sein Programm für die Konzertsaison 2026/27 vor. Neben Beethoven und Mahler steht dabei ein Schweizer Zeitgenosse im Fokus. Auch die zunehmend erfolgreichen Programme zur Musikvermittlung und Publikumsgewinnung werden weiter ausgebaut.

So viel Freude, Energie und Virtuosität gab es lange nicht im modernen Soul: über den Grammy-Preisträger Durand Bernarr und sein furioses neues Album.

Auf ihrem neuen Album hat die amerikanische Sängerin und Songwriterin Krisen der Gegenwart thematisiert. Ihr Zürcher Konzert aber führt an die Anfänge der Karriere zurück.

Der Isländer ist mit seinen Bach-Interpretationen zu einem der international bekanntesten Pianisten geworden. Von Freitag an kuratiert Ólafsson eine eigene Reihe in Luzern und vereint in seinen Programmen scheinbar Unvereinbares.

Ben Lerner, der neue Star der amerikanischen Literatur, verhandelt in seinem Roman «Transkription» wieder eine grosse Frage der Gegenwart. Inhaltlich dicht und glücklich machend.

Die grosse italienische Autorin, die sich seit ihrem ersten Roman der Anonymität verschrieben hat, legt einen persönlichen Essayband vor. In «An den Rändern» erkundet Elena Ferrante das Lesen und Schreiben als Frau und fordert: «Keine Zeile darf im Wind verwehen.»

Er ist Bestsellerautor und einer der bedeutendsten afroamerikanischen Intellektuellen unserer Zeit: Percival Everett erzählt im Interview, weshalb es Gebildete in der US-Politik schwer haben – und was wir vom Maultier lernen können.

Der russische Autor legt einen neuen, leider einmal mehr wenig überzeugenden Roman vor. Darin stellt er auch die wichtige Frage nach den Gründen für den russischen Überfall auf die Ukraine. Doch die Antworten bleiben plump und unergiebig.

Wer auf Amazon Bücher kauft, findet eine Flut von minderwertigen KI-Titeln. Schweizer Buchhändler dagegen wollen keinen KI-Schrott verkaufen.

Seit Hitlers Machtantritt 1933 flohen Tausende von Juden ins Ausland. Wenn sie konnten. Susanne Heim hat die internationale Flüchtlingspolitik in der Nazizeit umfassend aufgearbeitet.

Die 61. Ausgabe der grössten Kunstschau ist ein wildes Potpourri aus künstlerischen Visionen und spektakulären Aktionen. Die Hauptausstellung schlägt dabei gewollt auch leise Töne an und zeigt viel Kunst zum Entdecken. Derweil genügt sich der Schweizer Beitrag in einer Nabelschau zur Emanzipation der Homosexualität.

Vor dem russischen Pavillon wird demonstriert. Gegen den israelischen Auftritt gibt es Boykottaufrufe. Derweil wurde die Eröffnungsfeier abgesagt.

Wenn im Namen des amerikanischen Präsidenten gebaut werden soll, dann so, wie Donald Trump seine Politik gestaltet: in Superlativen. Ein Vorhaben an der australischen Gold Coast ereilt nun das gleiche Schicksal wie einst Pläne in Frankfurt oder Stuttgart.

Max Liebermann ist der Doyen des deutschen Impressionismus. Diese Malerei pflegt die Liebe zum Einfachen und Alltäglichen. Im Museum Barberini glänzt sie jetzt in ganzer Fülle und Qualität.

Vor hundert Jahren stiess er mit seinen reduzierten Formen auf Unverständnis. Heute gilt der Rumäne Constantin Brancusi, dem die Neue Nationalgalerie in Berlin eine Retrospektive widmet, als einer der bedeutendsten Bildhauer der klassischen Moderne.

Grosse Kunst von kranken Menschen: Die weltweit einmalige «Collection de l’Art brut» in Lausanne feiert ihren fünfzigsten Geburtstag.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

In der Inszenierung von «Maniac» am Zürcher Schauspielhaus ist John von Neumann zur Symbolfigur einer Wissenschaft geworden, die über unsere Köpfe hinauswächst.

Im Stück «Blaupause» wird die Adoleszenz einer lesbischen Frau thematisiert. Die Inszenierung am Theater Neumarkt verliert sich in einer vielfältigen Collage der Ideen und Themen.

Die legendäre Kulturstätte hat stets die besten Schauspielerinnen und Schauspieler zu engagieren versucht. Zu ihnen zählt auch Michael Heltau. Keiner kennt sich besser aus in den Geschichten und den Korridoren des Theaters als der 93-jährige Doyen.

Die Tragödie von Crans-Montana sorgt in Italien für viel mediale Empörung. Der italienische Journalist Alessandro Politi war für die RAI vor Ort – und bekam im Wallis den Zorn der Einheimischen zu spüren.

Der Pionier des 24-Stunden-News-Formats prägte über Jahrzehnte, wie die Welt Informationen konsumiert: unterhaltsam vermittelt und emotional verpackt. Der Ex-Mann von Jane Fonda engagierte sich für die Umwelt und gab mit Skandalen zu reden.

Sie war ein sehr erfolgreiches Model – und prägte gesellschaftliche Debatten in der Schweiz. Dann: Politik, Shitstorm, Rückzug. Heute ist sie in Reality-Formaten zu sehen. Abstieg oder Selbstermächtigung? Ein Porträt