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Freitag, 08. Mai 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die Zahl der Produktionen und Vermittlungsangebote bleibt vorerst konstant – obwohl Konzert und Theater ab 2027 jährlich eine halbe Million Franken weniger an Subventionen bekommt. Richten soll es der Ticketverkauf. Unbequeme Stoffe müssen trotzdem sein.

Ab Januar 2027 muss das Theater auf stattliche 500 000 Franken Subventionen von Stadt und Kanton verzichten – dem Programm der nächsten Spielzeit sieht man das noch nicht an. Während das Schauspiel mit Milo Rau und Dorothee Elmigers «Die Holländerinnen» am Puls der Zeit ist, setzen Konzert und Musiktheater auf sichere Werte.

An seinem vorletzten Auftritt in der Tonhalle St.Gallen hat Chefdirigent Modestas Pitrenas erneut gezeigt, welch fruchtbaren Weg er mit dem Sinfonieorchester die letzten acht Jahre gegangen ist. In die Herzen des Publikums gespielt hat sich am Donnerstag auch der Solofagottist des Orchesters, Michele Ruggeri.

In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

Ein Pool mit Urin, eine Nackte, die als Klöppel eine Glocke schlägt: Die Biennale di Venzia eröffnet am Wochenende. Doch wozu ist eine nationale Leistungsschau der Kunst eigentlich noch gut?

Er ist einer der wichtigsten Schriftsteller der Schweiz. Nun wird Klaus Merz Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, und sagt: «Ich kann leider trotz Doktortitel niemanden heilen.»

Über den Gratisbus ohne Fahrplan der Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) berichten Medien von China über Indien bis Neuseeland. Das sagen die RVBW und die für das Experiment verantwortlichen Riklin-Zwillinge zum viralen Projekt.

Die sudanesische Autorin Stella Gaitano hat ein Buch über Frauen im Krieg geschrieben. Ihren Roman wird sie an den Solothurner Literaturtagen vorstellen.

Vor vierzig Jahren hätte das Ostschweizer Duo Chartpotenzial gehabt. Heute finden Karl Kave & Durian mit ihrem Retro-Pop und Sprechgesang ein wachsendes Nischenpublikum. Ihr neues Album «Zauberberg» denkt das Konzept erfolgreich weiter.

Das Drama «Nuremberg» erzählt einfallslos von den Nürnberger Prozessen. An einer Stelle aber greift der Regisseur zu einem drastischen Mittel.

Das war mehr als ein Frühlingsputz! Haus, Galerie und Garten der Villa Langmatt sind saniert und für das Publikum wurde neu gebaut.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Erstmals findet in vier Ortschaften am Untersee die internationale Ausstellung «(h)änne und dänne» statt mit Werken von 17 Kunstschaffenden an 25 Standorten. Eine insgesamt lohnenswerte Kunstwanderung, für welche man genügend Zeit einplanen sollte.

Das Herz von FCSG-Präsident Matthias Hüppi schlägt nicht nur für den Fussball, sondern auch für die Kultur. Der 68-Jährige hat eine Schwäche für Musik, die «auch mal hämmert». Bis vor einigen Jahren stand er selbst als Bassist auf der Bühne.

Mit Mozarts «Così fan tutte» hatte am Samstag auch ein neues Format Premiere in St.Gallen: 240 Personen meldeten sich für einen Opernbesuch mit Blind Date an, 24 passende Paare wurden am Premierenabend nebeneinander platziert. Drei Teilnehmerinnen an der Aktion waren bereit, ihre Eindrücke zu schildern.

Erstmals betätigt sich die St.Galler Schauspielchefin Barbara-David Brüesch im eigenen Haus als Opernregisseurin. Sie versetzt Mozarts berühmte Oper, die am Samstag Premiere hatte, ganz in die Moderne, verlässt aber nicht das traditionelle Frauenbild. Musikalisch bleibt die Mozart'sche Innigkeit auf der Strecke.

1976 sang Hermann Prey den ersten Liederabend der Schubertiade Hohenems. 50 Jahre später pilgern noch immer Lied- und Kammermusikliebhaber aus aller Welt nach Vorarlberg – und lassen sich von jungen Interpreten wie Sophie Rennert oder Konstantin Krimmel in die Romantik versetzen.

Mit «Wau Wow» bringen Piet Baumgartner und Julie Paucker ein Theaterstück mit Hunden auf die Bühne, welches trotz vieler komischer Momente auch nachdenklich stimmt. Premiere war am Donnerstagabend in der Lokremise St.Gallen.

Hans Ulrich Gumbrecht wurde bereits mit 26 Jahren Professor, lehrte in Stanford und war mit allen grossen Denkern bekannt. Seine Autobiografie enthält ein Geständnis, das überrascht.

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat die Vernetzung der einst heftig zerstrittenen Rechtsnationalisten ins Leben gerufen. Das er jetzt scheitern könnte, ist primär nicht dem Inhalt seiner Politk geschuldet.

Der deutsche Starphilosoph Peter Sloterdijk erklärt, warum es gegenwärtig eine Schwemme an Autokraten gibt – und warum er eine Demokratiemüdigkeit feststellt.

Die Akademie hat neue Regeln, die die Auszeichnung von KI-Schauspielern und -Drehbüchern verbieten. Das klingt sinnvoll, hat aber einen Haken.

Dalibor kann seine Nervosität bei «First Dates» nicht verbergen. Als er mit Priscilla anstossen will, zittert seine Hand derart, dass Moderator Maximilian eingreifen und ihm helfen muss. Priscilla fand die Aktion glücklicherweise sehr süss.

Mal wieder beginnt eine Folge um die Kommissarinnen Grandjean und Ott vielversprechend. Doch wer auf ein gutes Ende hofft, irrt.

Jonas Kaufmann präsentierte im KKL das Programm «Magische Töne» mit ungarischen Operetten-Hits. Ein Gala-Abend mit Abstrichen.

Fredy Amstalden, 72, und Urs Roth-Cuony, 79, haben Sedel-Bands fotografiert und zeigen die Bilder nun in ihrer ersten Ausstellung in Emmenbrücke.

Herzblut ohne Lohn – seit fast drei Jahrzehnten kämpft Monika Kaelin unermüdlich für den «Prix Walo» – oft zum Preis der eigenen Karriere. Wenn es mit dem Show-Preis weitergehen soll, braucht es Geld.

Ein neues Buch stürmt die sozialen Netzwerke. Mit ihrem Debüt «Yesteryear» erreicht die US-amerikanische Autorin Claire Caro Burke hunderttausende Menschen. Der Hype hat klare Gründe.

Niemand weiss genau, wer sie ist. Es kursieren viele Spekulationen, wer sich hinter der italienischen Schriftstellerin mit dem Pseudonym Elena Ferrante verbirgt. Nun erzählt sie selbst, wie sie zur Literatur fand.

Alle reden über Deep Fakes. Der amerikanische Starautor Ben Lerner schreibt über digitale Wirklichkeiten und die Flucht vor dem Hier und Jetzt.

Der Zürcher Regisseur und das Theater Hora stellen als neu gegründete GmbH die Gegenwart auf den Prüfstand. Und machen rätselhafte Andeutungen.

Mozart schrieb eine Oper über einen guten Herrscher – und er lässt einen an eine Utopie glauben. Doch der Regisseur zeigt, wie falsch sie ist.

Das Luzerner Theater hat die Mobbing-Vorwürfe gegen Ursula Benzing von einer externen Firma untersuchen lassen. Nun liegen die Ergebnisse vor.

René Groebli realisierte international erfolgreiche Werbekampagnen, Ausstellungen, Fotobücher – und jetzt auch seinen eigenen Tod.

Bald dreissig Jahre sind vergangen seit Fabrice Hyber parallel in der Kunsthalle St.Gallen und im Kunsthaus Glarus ausstellte. Nun ist der international tätige Künstler endlich wieder in zwei Schweizer Häusern zu Gast: Das Kunstmuseum Thurgau und das Kunstmuseum Thun widmen ihm eine sehenswerte Doppelschau.

Roman Signer ist einer der berühmtesten gegenwärtigen Schweizer Künstler.  Mit einem Architekturwettbewerb wurden Ideen für ein Signer-Museum gesucht. Warum dieses nicht gebaut wird.

Die Einnahmen der hochdeutschen Version werden den «Ärzten ohne Grenzen» gespendet. Offen bleibt, ob Hecht auch spendet.

Einst war er der hübsche TV-Bad-Boy. Heute klärt Ben McKenzie über  Bitcoin und Co. auf – und entlarvt Promis, Betrüger und eine ganze Branche.

Teilzeitarbeitende sind häufig Schweizer Akademiker, die beim Bund arbeiten und ihr Pensum aus steuertechnischen Gründen reduzieren, findet unser Gastautor René Scheu, Philosoph und Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) in Luzern.

Wie gesund ist unser Umgang mit Arzneimitteln? Das untersuchten der Fotograf Paolo Woods und der preisgekrönte Journalist Arnaud Robert. Die Resultate sind im Stapferhaus zu sehen.

Die erfolgreiche Berner Autorin Christine Brand setzt ihre «Vermisst»-Reihe fort. Lesen Sie, wie gut ihr neuer Krimi ist.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf einem Staatsbesuch in Armenien nicht nur Rüstungsverträge unterzeichnet, sondern «La Bohème» von Charles Aznavour besungen.

Der Rechtsstreit zwischen Blake Lively und Justin Baldoni war dramatischer als jede Sendung mit Richterin Barbara Salesch. Inklusive Intrigen und einer plötzlichen Kehrtwende, die überrascht. Ausser, man schaut genauer hin.

Die Met Gala 2026 glänzte wieder mit extravaganten Outfits. Doch diesmal stand nicht nur die Mode im Rampenlicht, sondern eine Frage, die immer lauter wird.

Bei der Met-Gala in New York fallen Stars und Sternchen stets mit ausgefallenen Outfits auf. So gab es auch bei der diesjährigen Benefiz-Veranstaltung für das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums einiges zu sehen: Heidi Klum kam als steinerne Statue, Bad Bunny verkleidete sich als alter Mann und aus dem Kleid von Eileen Gu flogen Seifenblasen.

Aus Wut über die deutsche Geschichte griff der Maler Georg Baselitz (1938-2026) zu einer Lüge. Mit ihm starb der letzte Skandalkünstler.

Nina Chuba ist eine der erfolgreichsten deutschen Popstars und hat tausende Fans. Trotzdem leidet sie unter enormen Selbstzweifeln und ging in Therapie. Immer mehr Stars äussern ähnliche Probleme und sprechen manch Normalos aus dem Herzen.

In Sachen Erziehungstipps sollte man sich wohl kaum an Promis orientieren. Mariah Careys Ex-Mann ist das neueste Beispiel.

Die erste Folge der neuen Frauen-Mixed-Show im SRF feuerte am Sonntagabend in 20 Minuten Pointen zum positiven Rassismus, zur verzweifelten Coolness der 1990er-Jahre und zum Katholizismus ab. Männer blieben dabei verschont.

Hazel Bruggers neue Show «Good Evening Europe» erzählte von Familie, Deutschland und Bodenständigkeit. Doch ausgerechnet in ihrer Heimat sprang der Funke nicht rüber.

Bei der Verleihung des Prix Walo ist den Verantwortlichen am Samstagabend ein peinlicher Fehler unterlaufen: Während der Gedenksequenz für verstorbene Preisträgerinnen und Preisträger wurde auch Kabarett-Legende Margrit Läubli eingeblendet – mitsamt einem angeblichen Todesdatum. Die 98-Jährige lebt jedoch.

Wir sprechen über Stau, als wäre er ein Naturereignis. Der Gebrauch von bestimmten Wendungen erlaubt uns dabei, die eigene Verantwortung dafür zu verdecken.

Andrea Fischer Schulthess ist das Gesicht von «Fun Fatale», der ersten Frauen-Comedy-Mixed-Show des Schweizer Fernsehens. Am Sonntag hat sie ihren grossen Auftritt.

Als Kind wurde Tatyana Ali zum TV-Star. Heute ist sie Mutter und setzt sich für jene ein, die beim Gebären nicht gehört werden. Aus gutem Grund.

Erst ein Videospiel, dann viel mehr: An Pokémon kommt seit Jahrzehnten niemand mehr vorbei. Hier eine Übersicht der grössten Meilensteine.

Nach 22 Jahren verabschiedet sich Matthias Peter zum Ende der Spielzeit als Leiter der Kellerbühne – und erfüllt sich mit der Rolle von Kants Diener Lampe in Jens Sparschuhs Monolog «Ein Nebulo bist du» einen langgehegten Wunsch. Das Stück des bekannten Autors wird nächste Woche in St.Gallen uraufgeführt.

Zwischen Todesdiagnose und Konfettikanonen: Stefan Büsser erzählt in seiner ersten Solo-Show «Über-Lebt» von einem Leben auf Verlängerung.

Wieder einmal taucht praktisch aus dem Nichts ein Kunstwerk in London auf. Dieses Mal ist es sogar mit einer Signatur gekennzeichnet. Wie reagieren seine Fans, nachdem der Künstler inzwischen enttarnt wurde?

Neues Jahr, neuer Bachelor – so funktionierte es bisher. Doch nun holt RTL einen Ex-Bachelor zurück. Da stellt sich natürlich die obligatorische Frage: Wünschen sich Schweizer Zuschauer auch ein Comeback unserer Rosenkavaliere?

Peluche biss, schnappte und brachte unsere Kunstredaktorin bis ins Spital. Weggeben wollte sie ihn trotzdem nicht. Das ist seine Geschichte.

«Weichgespült» und «hohl»: Die Kritiken zu «Michael» waren vernichtend. Trotzdem nahm der Film am ersten Wochenende rekordverdächtige 217 Millionen Dollar ein. Wie ist das möglich?

Per Handy Sounds steuern, Aerobic mit einem Delfin oder Wandern mit den Fans: In der Ostschweiz entstehen gleich mehrere neue Konzertformen, welche das Publikum aktiv einbeziehen. Was steckt hinter dem Trend? Ein Kulturwissenschafter ordnet ein.

Liebeskummer ist schlimm, und manche lassen ihren Schmerz auf Social Media raus. Doch manche Promi-Männer sind dabei so melodramatisch wie Teenager.

Nachdem die Stars des ersten Films jahrelang gesagt hatten, eine Fortsetzung sei sinnlos, kommt nun «Der Teufel trägt Prada 2» in die Kinos. Nötig wäre das nicht gewesen.

Manche Serien begeistern auch noch Jahre nach Drehschluss. Doch wenn «Friends»-Star Lisa Kudrow verrät, was hinter den Kulissen ablief, können auch die schönsten TV-Erinnerungen Risse bekommen.

Er ist Regieassistent an der Berliner Schaubühne, schreibt Hörspiele und hat jetzt am Theater Neumarkt eine Bühnenversion von Max Frischs komplexem Roman «Mein Name sei Gantenbein» herausgebracht – mit nur einem Schauspieler. Basil Zecchinel will damit zeigen, wie man aus destruktiven Mustern ausbrechen kann.

Jesse Eisenberg ist bekannt für schräge und fiese Filmrollen. Im echten Leben spendete er freiwillig eine Niere und ist auch sonst ein richtig netter Mensch – allerdings nicht ganz uneigennützig.

Die «New York Times» und der legendäre «New Yorker» stürzen sich auf den Erfolgsroman «Lázár» des Schweizer Shootingstars. Was sie davon halten.

SRF 2 Kultur wurde verdünnt – und verlor folglich viele Hörer. Jetzt braucht es neue Ideen. Noch besser, einen gewagten, grossen Schritt.

Einen Besucherrekord erzielte die Reihe der Barockkonzerte in der Kathedrale St.Gallen am vergangenen Sonntag. Mehr als 500 Menschen liessen sich den Abend mit Sopranistin Julia Doyle und dem Barockensemble des Collegium Instrumentale nicht entgehen.

Am Samstag hat ihre Inszenierung der Oper «Così fan tutte» am Theater St. Gallen Premiere: Im Kopf von Barbara-David Brüesch geistert also gerade vor allem Musik von Mozart herum. Ansonsten liebt die Leiterin der Sparte Schauspiel Countertenöre, Vinylplatten und Sängerinnen wie Amy Winehouse oder Nina Simone.

Das Réduit, die alpine Festungsanlage spielt in der Schweizer Geschichte des Zweiten Weltkriegs eine bedeutende Rolle, literarisch ist dieses Kapitel aber noch kaum fruchtbar gemacht worden. Alexander Raschles Debütroman «Réduit» führt in das verborgene Labyrinth und erzählt knapp und geheimnisvoll von einer Welt am Abgrund.

Neben dem kontroversen Triemli-Hochhaus in Zürich entwarfen Esther und Rudolf Guyer auch markante Bauten in der Ostschweiz: darunter die Bergstation der Säntis-Schwebebahn oder den Neubau des Lehrerseminars in Kreuzlingen. Ende März sind die beiden im Alter von 94 und 97 Jahren gestorben.

Die umstrittene Beatrice Venezi wird nicht Chefdirigentin in Venedigs Teatro La Fenice. Sie hat das Orchester beleidigt.

Der Komponist David Lang widmet sein neuestes Musical «Das Vampirgerücht», das zwischen 29. Mai und 14. Juni auf der Bühne Mammern aufgeführt wird, dem populären Genre Romantasy.

Kann ein Orchester Schweizer Eigenschaften haben? Und wenn ja: Welche sind das? Das Swiss National Orchestra ist auf Gratwanderung.

Gabriel Vetter und Fabienne Hadorn gaben am Sonntagabend ein Kunstseminar. Eine vergnügliche Lektion in Bildern.

Der zweitletzte Fall der Wiener Bibi Fellner und Moritz Eisner führt in die Seelenabgründe jugendlicher Straftäter. Dort ist’s düster, aber auch ganz schön erkenntnisreich.

So lustig kann man die Schweiz sehen: Die besten Zeitungskarikaturen des Zeichners Ruedi Widmer im Buch «Verfassungslos».

Klavierquartett, die unterschätzte musikalische Gattung: Wie beeindruckend sie klingen kann, zeigte das Fauré Quartett am Freitag in der Tonhalle St.Gallen – hochprofessionell und mit spürbarer Erfahrung.

Seine Karikaturen zielten auf rechte Ideologien – und wirken bis heute nach: Carl «Bö» Böckli (1889–1970) arbeitete 40 Jahre lang für das Satiremagazin «Nebelspalter». Der Oberegger Historiker David Aragai zeigt in seiner ersten Ausstellung im Museum Heiden auf, wie aktuell Bös Werke noch heute sind.

Die Autorin Dorothee Kohler begibt sich auf die Suche nach ihrer Tante Martha – und stösst in Wil SG auf ein dunkles Kapitel der Schweizer Psychiatriegeschichte.

Der diesjährige Intendant der Ittinger Pfingstkonzerte, Reto Bieri, hat sich stark von der Stille und der besonderen Atmosphäre der Kartause inspirieren lassen. An einem der sieben Konzerte erklingen hundert Metronome.

In seinem Roman «Matei entdeckt die Freiheit» folgt man einem politischen Häftling in Rumänien in die fragile Freiheit. Ein Gespräch über Freiheit, Traumabewältigung und das Glück, das im Erzählen liegt.

Die neuesten Meldungen.

Er kam aus dem Nichts und wurde der mächtigste Mann im Römischen Reich: Augustus eliminierte die bestehende Elite und schuf eine völlig neue Regierungsform, die Jahrhunderte überdauerte.

René Groebli hat der Fotografie die Farbe eingebleut. Im Alter von 98 Jahren hat er mit Exit seinem Leben ein Ende gesetzt.

Der Pionier des 24-Stunden-News-Formats prägte über Jahrzehnte, wie die Welt Informationen konsumiert: unterhaltsam vermittelt und emotional verpackt. Der Ex-Mann von Jane Fonda engagierte sich für die Umwelt und gab mit Skandalen zu reden.

Ben Lerner, der neue Star der amerikanischen Literatur, verhandelt in seinem Roman «Transkription» wieder eine grosse Frage der Gegenwart. Inhaltlich dicht und glücklich machend.

So viel Freude, Energie und Virtuosität gab es lange nicht im modernen Soul: über den Grammy-Preisträger Durand Bernarr und sein furioses neues Album.

Satiriker mit Migrationshintergrund stehen unter Druck, sich politisch konform zu äussern, gerade bei Rassismusfragen. Einige halten dagegen – und nehmen dafür auch Nachteile in Kauf.

Die grosse italienische Autorin, die sich seit ihrem ersten Roman der Anonymität verschrieben hat, legt einen persönlichen Essayband vor. In «An den Rändern» erkundet Elena Ferrante das Lesen und Schreiben als Frau und fordert: «Keine Zeile darf im Wind verwehen.»

Mit CNN erfand Ted Turner 1980 den permanenten Nachrichtenfluss – und veränderte damit die Medienwelt. Der Gründer des amerikanischen Nachrichtensenders war auch Milliardär, Segler, Provokateur, Philanthrop und der Ex-Mann von Jane Fonda. Am 6. Mai ist er im Alter von 87 Jahren gestorben.

Auf ihrem neuen Album hat die amerikanische Sängerin und Songwriterin Krisen der Gegenwart thematisiert. Ihr Zürcher Konzert aber führt an die Anfänge der Karriere zurück.

Vor dem russischen Pavillon wird demonstriert. Gegen den israelischen Auftritt gibt es Boykottaufrufe. Derweil wurde die Eröffnungsfeier abgesagt.

Er ist Bestsellerautor und einer der bedeutendsten afroamerikanischen Intellektuellen unserer Zeit: Percival Everett erzählt im Interview, weshalb es Gebildete in der US-Politik schwer haben – und was wir vom Maultier lernen können.

Unter Donald Trump hat sich die Beziehung der USA zum Vatikan deutlich abgekühlt. Doch störungsfrei war sie nie.

Sowohl in Iran wie in Russland haben despotische Regierungen eine Widerstandsbewegung provoziert. Die iranischen Oppositionellen wollen einen demokratischen Umschwung. Die Russen dagegen träumen von unterschiedlichen moralischen Idealen.

In Beziehungen sind immer öfter Frauen besser ausgebildet als ihre Partner, sie verdienen mehr oder haben ein höheres gesellschaftliches Ansehen. Folgt auf die Trophy-Wife nun der Trophy-Husband?

Rüdiger Safranski scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen: Die CDU habe sich in die Geiselhaft der SPD begeben, kritisiert er. Und dass sich die Parteien nur noch auf den «Kampf gegen rechts» einigen können, hält er für Wahnsinn.

Model-Legende, Verfechterin einer brutalen Schönheitsindustrie, opportunistische Unternehmerin: Heidi Klum begeistert und erzürnt seit über drei Jahrzehnten. Vor allem aber hat sie Spass.

Arnon Grünberg reist von Wien nach Jerusalem. Er sucht nach den frühen Idealen des Zionismus. Und fragt sich, wie die Geschichte des späten 20. Jahrhunderts zu einem Kult des Opferdaseins wurde.

Der Kreml redet gern von «Freiheit» und nicht gern von «Krieg». Und er bestraft alle, die öffentlich anderer Meinung sind. Auch im Westen gewöhnt man sich daran.

Endlich wieder ein origineller und schöner Schweizer Familienfilm: Die Regisseurin Natascha Beller spricht über Regeln beim Dreh mit Kindern und das Problem der Filmförderung.

Markus Schleinzers Film lebt von Sandra Hüllers eindringlicher Darstellung einer Figur, deren Traum von Selbstbestimmung unweigerlich in die Tragödie kippt.

007 fand hier seine grosse Liebe und das indische Kino exotische Traumkulissen. Doch für manche Grossproduktion ist die Schweiz kein Drehparadies.

Er war Feldherr, Kapitän, Mathematiker: Der Oscar-Preisträger hat viele charismatische Führungsfiguren mit Hang zum Wahnsinn gespielt. Nun kommt einer der Hauptangeklagten der Nürnberger Prozesse hinzu. Am letztjährigen ZFF hat Russell Crowe hochmotiviert von seiner Karriere erzählt.

Onlyfans ist kein Tabu mehr, sondern Stoff für Serien. Aber von Online-Sexarbeit zu erzählen, ist gar nicht so einfach. Besonders vor dem Hintergrund der Debatten über Deepfakes und Revenge-Porn.

Ein Alltag in der Illegalität, eine tödliche Beobachtung und ein fatales Versprechen: Die Folge «Könige der Nacht» zeigt, wie Privilegien und Schattenseiten brutal aufeinanderprallen.

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Der Isländer ist mit seinen Bach-Interpretationen zu einem der international bekanntesten Pianisten geworden. Von Freitag an kuratiert Ólafsson eine eigene Reihe in Luzern und vereint in seinen Programmen scheinbar Unvereinbares.

Die Amerikanerin, die am 7. Mai in Zürich auftritt, setzt nicht auf Glamour, vielmehr nutzt sie die Energien von Indie-Rock für neue Formen der Provokation. Damit hat sie es schon ins Vorprogramm von Taylor Swift geschafft.

Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht?

Zehntausend Stunden Musik hat ein New Yorker Opernfan während fünf Jahrzehnten bei Live-Aufführungen mitgeschnitten. Ein diskografischer Schatz für die Rezeptionsforschung, aber auch ein heikles Erbe, denn solche Mitschnitte sind illegal.

Endlich wieder ein gelungener Film über einen Komponisten: Nach dem Mozart-Debakel der ARD überzeugt der Opernregisseur Damiano Michieletto bei seinem Kinodebüt mit einer überraschenden Perspektive auf den Schöpfer der «Vier Jahreszeiten».

Die gegenwärtige Musikproduktion wird immer mehr durch Werkzeuge künstlicher Intelligenz bestimmt. Das verändert den Musikmarkt ebenso wie die Kultur des Hörens.

Der russische Autor legt einen neuen, leider einmal mehr wenig überzeugenden Roman vor. Darin stellt er auch die wichtige Frage nach den Gründen für den russischen Überfall auf die Ukraine. Doch die Antworten bleiben plump und unergiebig.

Wer auf Amazon Bücher kauft, findet eine Flut von minderwertigen KI-Titeln. Schweizer Buchhändler dagegen wollen keinen KI-Schrott verkaufen.

Mehr als alle anderen Literaturen aus den ehemals kommunistischen Ländern lebt die tschechische von ihren Mythen. Doch der Ehrengast an der Frankfurter Buchmesse bietet eine erstaunliche Vielfalt an Neuerscheinungen.

Hitler hielt ihn für unentbehrlich. Deshalb konnte der Krebsforscher Otto Warburg bis Kriegsende in Deutschland arbeiten. Sam Apple erzählt seine Geschichte als Porträt einer Epoche.

Slobodan Šnajders neuer Roman ist ein Trauergesang über die Opfer dreier Umbrüche in der jüngeren kroatischen Vergangenheit. Am Schicksal eines Hauses erhebt sich die Frage: Warum obsiegt von den vielen Möglichkeiten der Geschichte immer die schlechteste?

Seit Hitlers Machtantritt 1933 flohen Tausende von Juden ins Ausland. Wenn sie konnten. Susanne Heim hat die internationale Flüchtlingspolitik in der Nazizeit umfassend aufgearbeitet.

Max Liebermann ist der Doyen des deutschen Impressionismus. Diese Malerei pflegt die Liebe zum Einfachen und Alltäglichen. Im Museum Barberini glänzt sie jetzt in ganzer Fülle und Qualität.

Vor hundert Jahren stiess er mit seinen reduzierten Formen auf Unverständnis. Heute gilt der Rumäne Constantin Brancusi, dem die Neue Nationalgalerie in Berlin eine Retrospektive widmet, als einer der bedeutendsten Bildhauer der klassischen Moderne.

Grosse Kunst von kranken Menschen: Die weltweit einmalige «Collection de l’Art brut» in Lausanne feiert ihren fünfzigsten Geburtstag.

Der Streit im Vorfeld der internationalen Ausstellung in Venedig artet in eine Gemengelage unterschiedlichster Interessen aus.

Georg Baselitz gehörte zu den wichtigsten deutschen Künstlern. Er betrieb seine Kunst wie ein Grundbedürfnis, vergleichbar mit Hunger, Freiheit, Liebe. Der Trieb zu diesen Dingen war ihm Antrieb bis ins hohe Alter. Nun ist er mit 88 Jahren gestorben.

Keine Disziplin sei femininer oder passender für Frauen als die Blumenmalerei, spöttelte der Künstler Gerard de Lairesse 1707. Eine grosse Ausstellung in Gent zeigt: Künstlerinnen des 17. Jahrhunderts liessen sich nicht in die florale Nische verbannen.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Im Stück «Blaupause» wird die Adoleszenz einer lesbischen Frau thematisiert. Die Inszenierung am Theater Neumarkt verliert sich in einer vielfältigen Collage der Ideen und Themen.

Die legendäre Kulturstätte hat stets die besten Schauspielerinnen und Schauspieler zu engagieren versucht. Zu ihnen zählt auch Michael Heltau. Keiner kennt sich besser aus in den Geschichten und den Korridoren des Theaters als der 93-jährige Doyen.

Vor drei Jahren bewarf der Choreograf Marco Goecke eine Tanzkritikerin mit Hundekot und löste einen Skandal aus. Jetzt erhält er am Theater Basel eine zweite Chance – und liefert ab.

Sie war ein sehr erfolgreiches Model – und prägte gesellschaftliche Debatten in der Schweiz. Dann: Politik, Shitstorm, Rückzug. Heute ist sie in Reality-Formaten zu sehen. Abstieg oder Selbstermächtigung? Ein Porträt

Die Affäre um den Rücktritt des ORF-Chefs Roland Weissmann gerät zur Schlammschlacht. Nun begehrt die Redaktion auf.

Der Kultursender stehe auf einer Streichliste, berichtete der «Sonntags-Blick». Bei Angestellten und Hörern schrillen die Alarmglocken.