
Die erste Folge der neuen Frauen-Mixed-Show im SRF feuerte am Sonntagabend in 20 Minuten Pointen zum positiven Rassismus, zur verzweifelten Coolness der 1990er-Jahre und zum Katholizismus ab. Männer blieben dabei verschont.
Mal wieder beginnt eine Folge um die Kommissarinnen Grandjean und Ott vielversprechend. Doch wer auf ein gutes Ende hofft, irrt.
Erstmals betätigt sich die St.Galler Schauspielchefin Barbara-David Brüesch im eigenen Haus als Opernregisseurin. Sie versetzt Mozarts berühmte Oper, die am Samstag Premiere hatte, ganz in die Moderne, verlässt aber nicht das traditionelle Frauenbild. Musikalisch bleibt die Mozart'sche Innigkeit auf der Strecke.
Hazel Bruggers neue Show «Good Evening Europe» erzählte von Familie, Deutschland und Bodenständigkeit. Doch ausgerechnet in ihrer Heimat sprang der Funke nicht rüber.
Bei der Verleihung des Prix Walo ist den Verantwortlichen am Samstagabend ein peinlicher Fehler unterlaufen: Während der Gedenksequenz für verstorbene Preisträgerinnen und Preisträger wurde auch Kabarett-Legende Margrit Läubli eingeblendet – mitsamt einem angeblichen Todesdatum. Die 98-Jährige lebt jedoch.
Wir sprechen über Stau, als wäre er ein Naturereignis. Der Gebrauch von bestimmten Wendungen erlaubt uns dabei, die eigene Verantwortung dafür zu verdecken.
1976 sang Hermann Prey den ersten Liederabend der Schubertiade Hohenems. 50 Jahre später pilgern noch immer Lied- und Kammermusikliebhaber aus aller Welt nach Vorarlberg – und lassen sich von jungen Interpreten wie Sophie Rennert oder Konstantin Krimmel in die Romantik versetzen.
Andrea Fischer Schulthess ist das Gesicht von «Fun Fatale», der ersten Frauen-Comedy-Mixed-Show des Schweizer Fernsehens. Am Sonntag hat sie ihren grossen Auftritt.
Als Kind wurde Tatyana Ali zum Kinderstar. Heute ist sie Mutter und setzt sich für jene ein, die beim Gebären nicht gehört werden. Aus gutem Grund.
Erst ein Videospiel, dann viel mehr: An Pokémon kommt seit Jahrzehnten niemand mehr vorbei. Hier eine Übersicht der grössten Meilensteine.
Mit «Wau Wow» bringen Piet Baumgartner und Julie Paucker ein Theaterstück mit Hunden auf die Bühne, welches trotz vieler komischer Momente auch nachdenklich stimmt. Premiere war am Donnerstagabend in der Lokremise St.Gallen.
Nach 22 Jahren verabschiedet sich Matthias Peter zum Ende der Spielzeit als Leiter der Kellerbühne – und erfüllt sich mit der Rolle von Kants Diener Lampe in Jens Sparschuhs Monolog «Ein Nebulo bist du» einen langgehegten Wunsch. Das Stück des bekannten Autors wird nächste Woche in St.Gallen uraufgeführt.
In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.
Per Handy Sounds steuern, Aerobic mit einem Delfin oder Wandern mit den Fans: In der Ostschweiz entstehen gleich mehrere neue Konzertformen, welche das Publikum aktiv einbeziehen. Was steckt hinter dem Trend? Ein Kulturwissenschafter ordnet ein.
Er ist Regieassistent an der Berliner Schaubühne, schreibt Hörspiele und hat jetzt am Theater Neumarkt eine Bühnenversion von Max Frischs komplexem Roman «Mein Name sei Gantenbein» herausgebracht – mit nur einem Schauspieler. Basil Zecchinel will damit zeigen, wie man aus destruktiven Mustern ausbrechen kann.
Einen Besucherrekord erzielte die Reihe der Barockkonzerte in der Kathedrale St.Gallen am vergangenen Sonntag. Mehr als 500 Menschen liessen sich den Abend mit Sopranistin Julia Doyle und dem Barockensemble des Collegium Instrumentale nicht entgehen.
Am Samstag hat ihre Inszenierung der Oper «Così fan tutte» am Theater St. Gallen Premiere: Im Kopf von Barbara-David Brüesch geistert also gerade vor allem Musik von Mozart herum. Ansonsten liebt die Leiterin der Sparte Schauspiel Countertenöre, Vinylplatten und Sängerinnen wie Amy Winehouse oder Nina Simone.
Das Réduit, die alpine Festungsanlage spielt in der Schweizer Geschichte des Zweiten Weltkriegs eine bedeutende Rolle, literarisch ist dieses Kapitel aber noch kaum fruchtbar gemacht worden. Alexander Raschles Debütroman «Réduit» führt in das verborgene Labyrinth und erzählt knapp und geheimnisvoll von einer Welt am Abgrund.
Hans Ulrich Gumbrecht wurde bereits mit 26 Jahren Professor, lehrte in Stanford und war mit allen grossen Denkern bekannt. Seine Autobiografie enthält ein Geständnis, das überrascht.
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat die Vernetzung der einst heftig zerstrittenen Rechtsnationalisten ins Leben gerufen. Das er jetzt scheitern könnte, ist primär nicht dem Inhalt seiner Politk geschuldet.
Der deutsche Starphilosoph Peter Sloterdijk erklärt, warum es gegenwärtig eine Schwemme an Autokraten gibt – und warum er eine Demokratiemüdigkeit feststellt.
Vom 3. Juni bis 7. Juni findet bereits die vierte Ausgabe des Bergwelten-Filmfestivals in Stans statt. Das Festival präsentiert Filme aus der ganzen Welt zu den Themen «Berg und Tal» sowie «Natur und Umwelt».
«Weichgespült» und «hohl»: Die Kritiken zu «Michael» waren vernichtend. Trotzdem nahm der Film am ersten Wochenende rekordverdächtige 217 Millionen Dollar ein. Wie ist das möglich?
Nachdem die Stars des ersten Films jahrelang gesagt hatten, eine Fortsetzung sei sinnlos, kommt nun «Der Teufel trägt Prada 2» in die Kinos. Nötig wäre das nicht gewesen.
Fredy Amstalden, 72, und Urs Roth-Cuony, 79, haben Sedel-Bands fotografiert und zeigen die Bilder nun in ihrer ersten Ausstellung in Emmenbrücke.
Herzblut ohne Lohn – seit fast drei Jahrzehnten kämpft Monika Kaelin unermüdlich für den «Prix Walo» – oft zum Preis der eigenen Karriere. Wenn es mit dem Show-Preis weitergehen soll, braucht es Geld.
Das Festival Luzern Live präsentiert das vollständige Electronic-Line-up für die Electric Terrace und den KKL Klub mit internationalen – einer bleibt noch geheim – bis lokalen Acts.
Ein neues Buch stürmt die sozialen Netzwerke. Mit ihrem Debüt «Yesteryear» erreicht die US-amerikanische Autorin Claire Caro Burke hunderttausende Menschen. Der Hype hat klare Gründe.
Niemand weiss genau, wer sie ist. Es kursieren viele Spekulationen, wer sich hinter der italienischen Schriftstellerin mit dem Pseudonym Elena Ferrante verbirgt. Nun erzählt sie selbst, wie sie zur Literatur fand.
Alle reden über Deep Fakes. Der amerikanische Starautor Ben Lerner schreibt über digitale Wirklichkeiten und die Flucht vor dem Hier und Jetzt.
Mozart schrieb eine Oper über einen guten Herrscher – und er lässt einen an eine Utopie glauben. Doch der Regisseur zeigt, wie falsch sie ist.
Das Luzerner Theater hat die Mobbing-Vorwürfe gegen Ursula Benzing von einer externen Firma untersuchen lassen. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Eine Provinzposse bei den Salzburger Festspielen endet glücklich: Die nächsten zwei Jahre werden mit Karin Bergmann überbrückt. Doch was folgt danach?
Bald dreissig Jahre sind vergangen seit Fabrice Hyber parallel in der Kunsthalle St.Gallen und im Kunsthaus Glarus ausstellte. Nun ist der international tätige Künstler endlich wieder in zwei Schweizer Häusern zu Gast: Das Kunstmuseum Thurgau und das Kunstmuseum Thun widmen ihm eine sehenswerte Doppelschau.
Roman Signer ist einer der berühmtesten gegenwärtigen Schweizer Künstler. Mit einem Architekturwettbewerb wurden Ideen für ein Signer-Museum gesucht. Warum dieses nicht gebaut wird.
Francesca Pollocks Onkel Jackson ist ein Mythos in der modernen Kunst. Seit 25 Jahren arbeitet sie daran, das Werk ihres Vaters Charles bekannter zu machen. Nun ist in Horn seine erste Ausstellung in der Schweiz zu sehen.
Zwischen Todesdiagnose und Konfettikanonen: Stefan Büsser erzählt in seiner ersten Solo-Show «Über-Lebt» von einem Leben auf Verlängerung.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
Wieder einmal taucht praktisch aus dem Nichts ein Kunstwerk in London auf. Dieses Mal ist es sogar mit einer Signatur gekennzeichnet. Wie reagieren seine Fans, nachdem der Künstler inzwischen enttarnt wurde?
Neues Jahr, neuer Bachelor – so funktionierte es bisher. Doch nun holt RTL einen Ex-Bachelor zurück. Da stellt sich natürlich die obligatorische Frage: Wünschen sich Schweizer Zuschauer auch ein Comeback unserer Rosenkavaliere?
Peluche biss, schnappte und brachte unsere Kunstredaktorin bis ins Spital. Weggeben wollte sie ihn trotzdem nicht. Das ist seine Geschichte.
Liebeskummer ist schlimm, und manche lassen ihren Schmerz auf Social Media raus. Doch manche Promi-Männer sind dabei so melodramatisch wie Teenager.
Manche Serien begeistern auch noch Jahre nach Drehschluss. Doch wenn «Friends»-Star Lisa Kudrow verrät, was hinter den Kulissen ablief, können auch die schönsten TV-Erinnerungen Risse bekommen.
Jesse Eisenberg ist bekannt für schräge und fiese Filmrollen. Im echten Leben spendete er freiwillig eine Niere und ist auch sonst ein richtig netter Mensch – allerdings nicht ganz uneigennützig.
Die «New York Times» und der legendäre «New Yorker» stürzen sich auf den Erfolgsroman «Lázár» des Schweizer Shootingstars. Was sie davon halten.
SRF 2 Kultur wurde verdünnt – und verlor folglich viele Hörer. Jetzt braucht es neue Ideen. Noch besser, einen gewagten, grossen Schritt.
Neben dem kontroversen Triemli-Hochhaus in Zürich entwarfen Esther und Rudolf Guyer auch markante Bauten in der Ostschweiz: darunter die Bergstation der Säntis-Schwebebahn oder den Neubau des Lehrerseminars in Kreuzlingen. Ende März sind die beiden im Alter von 94 und 97 Jahren gestorben.
Die umstrittene Beatrice Venezi wird nicht Chefdirigentin in Venedigs Teatro La Fenice. Sie hat das Orchester beleidigt.
Der Komponist David Lang widmet sein neuestes Musical «Das Vampirgerücht», das zwischen 29. Mai und 14. Juni auf der Bühne Mammern aufgeführt wird, dem populären Genre Romantasy.
Kann ein Orchester Schweizer Eigenschaften haben? Und wenn ja: Welche sind das? Das Swiss National Orchestra ist auf Gratwanderung.
Gabriel Vetter und Fabienne Hadorn gaben am Sonntagabend ein Kunstseminar. Eine vergnügliche Lektion in Bildern.
Der zweitletzte Fall der Wiener Bibi Fellner und Moritz Eisner führt in die Seelenabgründe jugendlicher Straftäter. Dort ist’s düster, aber auch ganz schön erkenntnisreich.
So lustig kann man die Schweiz sehen: Die besten Zeitungskarikaturen des Zeichners Ruedi Widmer im Buch «Verfassungslos».
Klavierquartett, die unterschätzte musikalische Gattung: Wie beeindruckend sie klingen kann, zeigte das Fauré Quartett am Freitag in der Tonhalle St.Gallen – hochprofessionell und mit spürbarer Erfahrung.
Seine Karikaturen zielten auf rechte Ideologien – und wirken bis heute nach: Carl «Bö» Böckli (1889–1970) arbeitete 40 Jahre lang für das Satiremagazin «Nebelspalter». Der Oberegger Historiker David Aragai zeigt in seiner ersten Ausstellung im Museum Heiden auf, wie aktuell Bös Werke noch heute sind.
Die Autorin Dorothee Kohler begibt sich auf die Suche nach ihrer Tante Martha – und stösst in Wil SG auf ein dunkles Kapitel der Schweizer Psychiatriegeschichte.
Der diesjährige Intendant der Ittinger Pfingstkonzerte, Reto Bieri, hat sich stark von der Stille und der besonderen Atmosphäre der Kartause inspirieren lassen. An einem der sieben Konzerte erklingen hundert Metronome.
In seinem Roman «Matei entdeckt die Freiheit» folgt man einem politischen Häftling in Rumänien in die fragile Freiheit. Ein Gespräch über Freiheit, Traumabewältigung und das Glück, das im Erzählen liegt.
Die Welt wird von Krisen überflutet und unsere Bildschirme sind voll davon. Währenddessen wächst ein Filmtrend, der nicht auf Zynismus setzt, sondern auf unverschämten Optimismus.
«Hulk Hogan: Real American» ist so echt wie ein Wrestling-Match. Und so amerikanisch, dass es weh tut.
Mit viel Wucht und Selbstironie besingt das Saint City Orchestra auf dem neuen Album «This Ain’t Quiet» die kleinen und grossen Pannen des Alltags. Auf ihrer bisher grössten Tour legt die St.Galler Band am Freitag einen Stopp in der Grabenhalle ein.
Findet man Karl Mays Romane bald nur noch in Antiquariaten und Brockenhäusern? Falls kein Nachfolgeverlag gefunden wird, könnte das Winnetous Schicksal sein.
Olivier Assayas versteht Kino als politischen Diskursraum. Zu seinem packenden Polit-Thriller «Der Magier im Kreml» sagt er: «Ich wollte einen Film über die Werkzeuge unserer modernen Politik drehen.»
Gil Brito ist schweizweit sicher der einzige klassische Musiker von den Kapverden. Am Samstag präsentiert er den Kontrabass in kammermusikalischem Rahmen im St. Galler Konzertraum Opus 278.
Datingmüdigkeit ist ein Massenphänomen. Das Konzert und Theater St. Gallen vermittelt Blind Dates - und kann sich vor Anfragen kaum noch retten.
«Wer wird Millionär?» verschwindet vorübergehend vom Bildschirm und sorgt damit für Aufsehen. Ist die Pause ein Zeichen für das Ende einer Ära oder nur Strategie?
Der neue Film über Michael Jackson rekonstruiert seinen Aufstieg zur globalen Popikone als präzise Bildbiografie – und lässt dabei einen grossen Teil seiner öffentlichen Geschichte weg.
Bei der Kulturlandsgemeinde hat eine neue Generation übernommen. Das interdisziplinäre Festival wird am 30. und 31. Mai erstmals vom jungen Kollektiv organisiert. Vorstandsmitglied Barbara Kiolbassa erklärt, wie man mit der «Haltestellenschwärmerei» ein neues Publikum erreichen will.
Das Theater Konstanz dekonstruiert in der Spiegelhalle Anton Tschechows «Kirschgarten». Die Körpersprache beherrscht das Geschehen über weite Strecken. Das führt zu einer neuen Sicht auf das Drama.
Die Gäste reden über Hüttenkäse und machen Witze über ihre Zähne. So wird im Sommer kaum jemand «Late Night Switzerland» vermissen. Ein paar Höhepunkte gibt es zum Glück trotzdem.
Was passiert, wenn am Theater drastisch gespart werden muss, führt das St. Galler Schauspielensemble in seiner neuen Produktion vor. Unter der Regie von Max Merker spielt es in «Dieses Stück geht schief» den grottenschlechten Gastauftritt einer Eventfirma – so brillant, wie das nur Profis in einem am Schnürchen laufenden Betrieb hinbekommen.
Ein alter Rocker liegt tot im Hinterzimmer einer Disco. Gelingt es der Polizeitruppe, dem vorbestraften Ramin Taremi den Mord in die Schuhe zu schieben?
Wie weltpolitisch brisant eine 300 Jahre alte Kantate im Frühjahr 2026 sein kann, merkte Wolfgang Eilenberger, als er es mit dem Text von «Du Hirte Israel, höre» BWV 104 zu tun bekam. Der TV-Philosoph und Bestsellerautor, derzeit Fellow des St. Gallen Collegiums der HSG, stellte am Freitagabend Hörigkeit und Mündigkeit ins Zentrum seiner Reflexion.
Sie spielte die verschiedensten Rollen und stand unter etlichen berühmten Regisseuren vor der Kamera. Nun ist die Französin Nathalie Baye gestorben.
Die ungarische Gesellschaft hat die Traumata des Zweiten Weltkriegs und des Kommunismus bis heute nicht überwunden. Doch die Wahl vom vergangenen Sonntag hat etwas verändert.
Egal, ob mit Gewalt, Drogen, Sex oder Make-up: «Euphoria» war von der ersten Folge an extrem. Doch während diverse Serien Schock-Momente nutzen, sorgt die neue Staffel mit Sydney Sweeney nun für einen Aufschrei. Zurecht?
Im Juni könnte die österreichische Dichterin ihren 100. Geburtstag feiern. Voller Hoffnung zog die 32-Jährige 1958 zu Max Frisch in die Schweiz. Warum das Land für sie zum toxischen Ort wurde.
Auf 1000 Quadratmetern hat sich der St.Galler Perkussionist Heinz Lieb einen aussergewöhnlichen Klangkosmos geschaffen: In seinem «Cosmodom» entstehen nicht nur bespielbare Klangskulpturen, hier finden auch Konzerte statt. Beim nächsten trifft Jazz auf indische Musik.
Kanye West war lange nicht mehr in Europa auf der Bühne. Nun kommt er zurück – und machte beinahe auch Halt in der Schweiz. Warum kam es doch nicht dazu? Und was hat der FC Basel damit zu tun?
Keine andere Miss Schweiz ist so in Erinnerung geblieben wie Rigozzi. Jetzt, 20 Jahre nachdem sie zur Schönheitskönigin gekrönt wurde, gibt sie in «Frontaliers Sabotage» ihr Kino-Debüt.
Mit dem Trennungslied «Romantic Homicide» gelang ihm der Durchbruch. Nun hat die Polizei ihn wegen Mordes an einer 14-Jährigen festgenommen. Was ist über den Fall von US-Musiker D4vd bekannt?
Pünktlich zum 100. Geburtstag der österreichischen Dichterin im Juni eskaliert ein alter Streit: Wer trug die Verantwortung für ihren qualvollen Tod nach einem Brandunfall? Bachmanns enge Freundin Fleur Jaeggy findet neue Schuldige.
Der Late-Night-Host über unreflektierte Ferienpläne, die Liebe seiner Eltern und warum das neue Comedyprogramm über seine Lungenkrankheit auch eine Art «Schmerzbewältigung» ist.
Die Polizei ermittelt wegen der Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Katy Perry. Bewiesen ist nichts, doch dass eine Frau in solch einem Fall Täterin sein könnte, schockiert auf einem anderen Level. Aber nicht unbedingt auf einem höheren.

Action-Regisseur Claudio Fäh versteht sich unheimliche Atmosphäre und pulstreibende Szenen. Das und tolle Schauspieler zeigt er in «Könige der Nacht».
Krumme Takte, Mikrotonalität, hoch aufragende Puppenköpfe und Fans, die von der Rettung der Musik schwärmen: Schon lang hat kein Hype mehr so verwirrt und erfreut wie Angine de Poitrine.
Auf Netflix gerät der norwegische Ermittler Harry Hole in finsterste Abgründe, in «The Comeback» zeigt Lisa Kudrow, wie unangenehme Comedy geht – und «Scrubs» ist zurück.
Uns begeistern der Debütroman «Hauptsache kein Zeitgeist», das Gesamtwerk von Adelheid Duvanel sowie ein Sachbuch über den weiblichen Schlaf.
Auf einem Bildschirm war am Samstagabend ihr Todesdatum zu lesen. Am Tag darauf reagiert sie auf den Fehler.
Die britische Band begeistert ihre Fans seit Jahrzehnten. In diesem Sommer kommt wieder eine neue Platte – wie die heisst, wird jetzt bekannt gegeben.
Viele Menschen verschicken als Argumente in Debatten gern elend lange Antworten von Chatbots. Deren Mehrwert ist gleich null.
Der Auftritt in Rio wird zum Spektakel. Das Gigant-Event setzt neue Massstäbe – und knüpft an eine Konzertreihe mit wachsender Bedeutung an.
Zum 50. Mal wurde am Samstagabend der Prix Walo verliehen. Die Stern-Trophäe gilt als wichtigster Preis im Schweizer Showbusiness.
Gehetzt, unterbezahlt, im ständigen Hamsterrad? Das muss nicht sein. Vom Oldtimer-Beweger für Milliardäre bis zum verschwiegenen Geheimdienst-Sprecher – wir stellen Traumjobs vor, die bei minimalem Puls maximale Vorzüge bieten.
Eben noch Trickbetrüger, jetzt Mathe-Aushilfslehrer: Die französische Comedyserie erinnert an den Kinohit mit Elyas M’Barek. Und ist doch ganz anders.
Der Film über Michael Jackson endet 1988 – und kommt daher wie ein 150 bis 200 Millionen Dollar teures Wikipedia-Drama. Bereits gedrehte Szenen zu Missbrauchsanklagen wurden nachträglich entfernt.
Giuliano da Empoli ist Bestsellerautor und Politikberater. Gerade läuft die Verfilmung seines Buchs «Der Magier im Kreml» im Kino an. Ein Gespräch über Putin, Trump und die neuen «Raubtiere» der Techindustrie.
Ein toter Motorradrocker, ein iranischstämmiger Intensivtäter, sechs Polizisten in Gewissensnot: Der neue «Tatort» aus Freiburg spielt in einer einzigen Nacht. Intensiv.
Schon als Säugling hat Khabat K. Schüsse gehört. Nun hat die Bielerin ein Buch darüber geschrieben, was es heisst, ein Kind im Krieg zu sein.
Diese beiden Klassiker aus dem 20. Jahrhundert beschreiben Dystopien. Entscheiden Sie selbst, welcher Text unserer Gegenwart am nächsten kommt.
Erhalten Sie Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.
Bestsellerautor Sasha Filipenko lebt in Basel im Exil. Seine Bücher sind in Belarus verboten, nun wurde ein Verfahren wegen «Extremismus» gegen ihn eröffnet, und bald läuft sein Pass aus. Wie hält man das aus? Mit Boxen.
Die renommierte Zürcher Hochschule hat Daten aus 70 Jahren ESC-Geschichte ausgewertet. Eine Erkenntnis: Erfolgsrezepte verlieren ihre Wirkung.
Der Foo-Fighters-Chef spricht über Trauer, Trumps Amerika und das neue, angriffslustige Album seiner Band. Und wie hält Grohl eigentlich seine Stimme in Form?
Ein junger Schwede macht mit KI-geboosteten Songs wie «Papaoutai (Afro Soul)» hunderte Millionen Streams. Interviews gab er bisher nicht – wir haben jetzt mit ihm gesprochen.
Charli XCX und Beyoncé wechseln auf Rockmusik, die Streamingzahlen geben ihnen Recht: Das Genre legt zu, auch in der Schweiz. Es ist ein Knicks vor dem Menschenmöglichen.
Regisseur Damiano Michieletto verlegt Mozarts Krönungsoper «La clemenza di Tito» in einen Abhörstaat. Ein Triumph für Lea Desandre und das Opernhaus Zürich.
Sobald Viktor Orbán nicht mehr an der Macht ist, will der Jahrhundertpianist wieder in Ungarn auftreten. Ein Gespräch über die Kraft der Musik, seine abenteuerliche Flucht und die Hoffnung auf einen Machtwechsel.
Chelsea Zurflüh erobert von Pieterlen aus gerade die Opernwelt. Ein Treffen mit der Sopranistin, die sich selbst als «Dorfmädchen» bezeichnet.
Star-Musiker auf der Bühne, Chefs von Schweizer Grossfirmen im Stiftungsrat: Michael Haefliger weiss, wie man CEOs für Kultur begeistert. Vor seinem Abschied sagt er, warum er weiterhin an Wachstum glaubt.
Kurt Schwitters verwandelte einst acht Zimmer in eine begehbare Skulptur – jetzt ist sein Merzbau in Bern zu erleben. In Paris bringt Peter Doig mit Familienporträts Le Corbusiers Maison La Roche zum Leben.
In Frankreich wird ein Picasso-Gemälde im Wert von einer Million Euro verlost. Für Schweizer winken Zusatzkosten und bürokratische Hürden.
Design, Fotografie, moderne und zeitgenössische Malerei: Die Bandbreite an aktuell sehenswerten Ausstellungen ist gross. Sieben Tipps.
Zehn Jahre leitete sie das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee. Nun wird Zimmer neue Generaldirektorin des Belvedere in Wien. Bern sucht ab nächster Woche international eine Nachfolge.
Sein Lebenslauf liest sich wie ein Abenteuerroman – mitsamt Drogen, Exzessen und Raubzügen. Doch sein höchstes Ziel war es, Menschen Freude zu machen. Nachruf auf den Künstler Timmermahn.
In der Berner Dampfzentrale legt Hofesh Shechter mit einem fulminanten Ensemble die Verbindungsstränge zwischen Volkstanz und Rave frei.
Sie spielte in einer Punkband und zählt heute zu den wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart: Ein Gespräch mit Olga Neuwirth über ihre Polit-Oper «Monster’s Paradise», die am Sonntag in Zürich Premiere feiert.
Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.