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Donnerstag, 30. April 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Wenige Tage vor Beginn tritt die Jury einer der weltweit wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zurück. Preise soll es jetzt erst im November geben.

Georg Baselitz gehörte zu den wichtigsten deutschen Künstlern. Er betrieb seine Kunst wie ein Grundbedürfnis, vergleichbar mit Hunger, Freiheit, Liebe. Der Trieb nach diesen Dingen war ihm Antrieb bis ins hohe Alter. Nun ist er mit 88 Jahren gestorben.

Die neuesten Meldungen.

Endlich wieder ein gelungener Film über einen Komponisten: Nach dem Mozart-Debakel der ARD überzeugt der erfolgreiche Opernregisseur Damiano Michieletto bei seinem Kinodebüt mit einer überraschenden Perspektive auf den Schöpfer der «Vier Jahreszeiten».

Mehr als alle anderen Literaturen aus den ehemals kommunistischen Ländern lebt die tschechische von ihren Mythen. Doch der Ehrengast an der Frankfurter Buchmesse bietet eine erstaunliche Vielfalt an Neuerscheinungen.

Hitler hielt ihn für unentbehrlich. Deshalb konnte der Krebsforscher Otto Warburg bis Kriegsende in Deutschland arbeiten. Sam Apple erzählt seine Geschichte als Porträt einer Epoche.

Seine brutalen und schmerzhaften Filme werden geliebt, angegriffen, missverstanden. Vor allem ihre Frauenfiguren polarisieren: Sind sie Märtyrerinnen, Ausgebeutete oder bedingungslos Liebende?

In «The Devil Wears Prada» herrschte 2006 eine toxische Arbeitskultur. In der Fortsetzung scheint selbst der Girlboss Meryl Streep als Miranda in HR-Schulungen achtsame Führung gelernt zu haben. Zum Glück pfeift sie immer wieder darauf.

Staatsbesuche sind in Washington nichts Ungewöhnliches. Doch der Besuch eines britischen Monarchen löst in den USA stets besondere Aufmerksamkeit aus.

Eine jüngere Generation formt das Bild des iranischen Films neu. Mit «Divine Comedy» zeigt Ali Asgari, wie politisch selbst das Lachen sein kann – und warum der Widerstand oft im Alltäglichen beginnt.

Die gegenwärtige Musikproduktion wird immer mehr durch Werkzeuge künstlicher Intelligenz bestimmt. Das verändert den Musikmarkt ebenso wie die Kultur des Hörens.

Slobodan Šnajders neuer Roman ist ein Trauergesang über die Opfer dreier Umbrüche in der jüngeren kroatischen Vergangenheit. Am Schicksal eines Hauses erhebt sich die Frage: Warum obsiegt von den vielen Möglichkeiten der Geschichte immer die schlechteste?

Unter Donald Trump hat sich die Beziehung der USA zum Vatikan deutlich abgekühlt. Doch störungsfrei war sie nie.

Sowohl in Iran wie in Russland haben despotische Regierungen eine Widerstandsbewegung provoziert. Die iranischen Oppositionellen wollen einen demokratischen Umschwung. Die Russen dagegen träumen von unterschiedlichen moralischen Idealen.

In Beziehungen sind immer öfter Frauen besser ausgebildet als ihre Partner, sie verdienen mehr oder haben ein höheres gesellschaftliches Ansehen. Folgt auf die Trophy-Wife nun der Trophy-Husband?

Rüdiger Safranski scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen: Die CDU habe sich in die Geiselhaft der SPD begeben, kritisiert er. Und dass sich die Parteien nur noch auf den «Kampf gegen rechts» einigen können, hält er für Wahnsinn.

Model-Legende, Verfechterin einer brutalen Schönheitsindustrie, opportunistische Unternehmerin: Heidi Klum begeistert und erzürnt seit über drei Jahrzehnten. Vor allem aber hat sie Spass.

Arnon Grünberg reist von Wien nach Jerusalem. Er sucht nach den frühen Idealen des Zionismus. Und fragt sich, wie die Geschichte des späten 20. Jahrhunderts zu einem Kult des Opferdaseins wurde.

Der Kreml redet gern von «Freiheit» und nicht gern von «Krieg». Und er bestraft alle, die öffentlich anderer Meinung sind. Auch im Westen gewöhnt man sich daran.

Endlich wieder ein origineller und schöner Schweizer Familienfilm: Die Regisseurin Natascha Beller spricht über Regeln beim Dreh mit Kindern und das Problem der Filmförderung.

In ihrem vorletzten Fall «Gegen die Zeit» ermitteln Moritz Eisner und Bibi Fellner in einem Fall voller sozialer Abgründe. Leider mit viel Gerede.

Sie sei nicht sexy genug, hiess es. Zum Glück. Denn genau deswegen wurde Meryl Streep als Charakterdarstellerin zum Superstar. Mit 76 ist sie erfolgreicher denn je. Jetzt kehrt sie mit «The Devil Wears Prada 2» als grandios knallharte Miranda Priestly zurück.

Zwei Filme, eine Botschaft: Die Zürcher Regisseurin untersucht die Conditio humana in der Klimakrise und übersetzt sie in filmische Grenzerfahrungen.

Er hat mit «Gremlins» einen anarchischen Publikumshit der Achtziger geschaffen, nun ehrt das Filmpodium Zürich den amerikanischen Regisseur mit einer Retrospektive. Ein Gespräch über Riesenspinnen, Remakes und Roger Corman.

Der Zürcher Regisseur Stefan Haupt holt den Liedermacher im Kino aus der Versenkung.

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Der späte «Titus» ist Mozarts politisch brisantestes Bühnenwerk – wenn man hinter die Fassade der herrlichen Musik schaut. Die Neuinszenierung von Damiano Michieletto erhält durch den jüngsten Anschlagsversuch in Washington unverhoffte Aktualität.

Sie war die Wunschkandidatin der Regierung in Rom und ein Aushängeschild der neuen Kulturpolitik: Nun stolpert die designierte Direktorin über unglückliche Interviewaussagen.

Sie musizieren auswendig, bewegen sich frei durch den Saal und bereichern ihre Konzerte mit visuellen Elementen: Die Mitglieder des Aurora Orchestra wollen dem Musikbetrieb neues Leben einhauchen. Jetzt auch zum ersten Mal in der Schweiz.

2026 hat sich das kanadische Duo zu einem viralen Phänomen entwickelt. Im Internet wird Angine de Poitrine als Antidot zum Musik-Mainstream gefeiert – und als Rettung der Rockmusik.

Die 35 Jahre alte Französin ist die erfolgreichste Dirigentin der nachkommenden Generation. Bei ihrem Einstand mit dem Tonhalle-Orchester setzt sie auf Risiko und Sportsgeist.

Olivier Messiaen komponierte inmitten der Trümmer nach dem Zweiten Weltkrieg eine Explosion der Farben und Rhythmen. Nach 18 Jahren Pause ist das Kultstück der Moderne erstmals wieder in den Konzerten des Tonhalle-Orchesters zu erleben.

Mit Geschichten um den Detektiv Alack Sinner revolutionierte er den Comic. José Muñoz, dem das Basler Cartoonmuseum gerade eine Ausstellung widmet, lässt seinen Helden leben und altern in New Yorks Schattenwelt.

Gegen Ende seines Lebens setzte der schwer an Tuberkulose erkrankte Autor alle Hoffnungen auf die «Specialisten» einer Wiener Klinik. Doch vergeblich: «Alles ist in den besten Anfängen, aber selbst die besten Anfänge sind nichts», schrieb er ahnungsvoll.

Die Flötistin und Ikone der weissrussischen Freiheitsbewegung wurde 2020 von Lukaschenkos Regime inhaftiert. Im Gefängnis hat sie über 700 Bücher gelesen. Ein Gespräch über die Bedeutung von Kunst und Schönheit in düsteren Zeiten.

Fleur Jaeggy beschreibt in «Die letzten Tage von Ingeborg», wie sie den tragischen Tod ihrer Dichterfreundin erlebte. Und zeichnet eine Freundschaft zwischen unerfüllter Liebe und Mentorat.

Ein Vater entführt seine Tochter und irrt mit ihr durch Italien: Gabriella Zalapì schreibt mit grosser Intensität über ein ausgeliefertes Kind. Nun erscheint ihr vielfach ausgezeichneter Roman auf Deutsch.

Evgeny Maloletka ist der bekannteste Fotograf des Krieges in der Ukraine. Im Interview erzählt er, wie er mit dem erlebten Grauen des Krieges umgeht, wie es sich anfühlt damit Preise zu gewinnen und weshalb die Ukrainer trotz allem das Leben geniessen.

Keine Disziplin sei femininer oder passender für Frauen als die Blumenmalerei, spöttelte der Künstler Gerard de Lairesse 1707. Eine grosse Ausstellung in Gent zeigt: Künstlerinnen des 17. Jahrhunderts liessen sich nicht in die florale Nische verbannen.

Unser Verhältnis zum Tier ist paradox. Seit Jahrtausenden leben wir mit ihnen zusammen, und doch muss das Tier dem Menschen als Projektionsfläche dienen.

Sie ist eine der schonungslosesten feministischen Künstlerinnen. Jetzt schockiert sie in Wien mit ihren grossformatigen Leinwänden, die Sex- und Toilettenszenen, Missbrauch und Vergewaltigung zeigen.

Karl Moser gilt als der wichtigste Schweizer Architekt des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Für die Kunstsammler Sidney und Jenny Brown baute er in Baden eine stattliche Villa, die heute hochkarätige Impressionisten beherbergt.

Offizielle Darstellungen von Politikern führen regelmässig zu Streit – wie jüngst im Fall eines Zürcher Regierungsrats. Die Erwartungen der Porträtierten und der Anspruch der Maler auf einen eigenen Blick gehen selten zusammen.

Einst war Kunst «haram», Teufelszeug, in Saudiarabien. Das hat sich in den letzten zehn Jahren geändert. Die Diriyah-Biennale für Gegenwartskunst gibt Gelegenheit, auf die rasante Kunstentwicklung am Golf zurückzublicken.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Ein linker Traum wird auf der Bühne des Theaters Basel wahr: Die ach so fremdenfeindlichen Schweizer wollen eine Fremde loswerden – und treffen für einmal die Richtige.

Der amerikanische Comedian glänzt in der Kunst der Schlagfertigkeit. So feiert er gigantische Erfolge in den Social Media. Derzeit ist er auf einer Tournee, die ihn am Freitag nach Zürich führt.

Um Kinder mit einem dunklen Teint dreht sich die neue Schauspielhaus-Produktion «Monster». Trotzdem bleiben sie Statisten dieses Stücks, das seine Themen kaum entfaltet.

Der Kultursender stehe auf einer Streichliste, berichtete der «Sonntags-Blick». Bei Angestellten und Hörern schrillen die Alarmglocken.

Der Bau von neuen Moscheen löst in der Schweiz zu Recht Skepsis aus. Medien blenden beunruhigende Hintergründe gerne aus.

Geht es um den neuen New Yorker Bürgermeister und seine Gattin, geraten Journalisten in Verzückung. Dabei gäbe es viel Irritierendes zu sehen.

Die fünfköpfige internationale Jury der Kunstbiennale Venedig legt ihr Amt nieder. Streit um die Beteiligung Russlands und den Ausschluss Israels von den Preisen eskaliert.

Georg Baselitz kam aus der DDR nach Westberlin und wurde zum deutschen Kunsthelden. Er provozierte mit seinen Themen, seinem aggressiven Malstil und seinen auf den Kopf gestellten Figuren. Jetzt ist er im Alter von 88 Jahren gestorben.

Auf Netflix gerät der norwegische Ermittler Harry Hole in finsterste Abgründe, in «The Comeback» zeigt Lisa Kudrow, wie unangenehme Comedy geht – und «Scrubs» ist zurück.

Uns begeistern der Debütroman «Hauptsache kein Zeitgeist», das Gesamtwerk von Adelheid Duvanel sowie ein Sachbuch über den weiblichen Schlaf.

Die Welt von Andrea Fischer und Adrian Schulthess ist voller Fantasie und kurioser Figuren. Mit ihrem Minitheater Hannibal erzählen sie Märchen frech, berührend und überraschend zeitgemäss.

Georg Baselitz galt als einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsmaler. Nun ist er im Alter von 88 Jahren gestorben.

Deutschland ist bei Talkformaten trotz beschränktem Markt weltweit ganz vorne dabei. Das hat zwei einfache Gründe.

In der Showbranche wächst die Angst vor künstlicher Intelligenz. Nun will der US-Megastar die eigene Stimme und das Aussehen markenrechtlich schützen lassen.

Eben noch Trickbetrüger, jetzt Mathe-Aushilfslehrer: Die französische Comedyserie erinnert an den Kinohit mit Elyas M’Barek. Und ist doch ganz anders.

Sie tourten mit den Stones und freundeten sich mit den Beatles an: Nun ist mit Nedra Talley Ross das letzte Mitglied der Ronettes gestorben. Mit ihren Hits prägten die drei Cousinen die Girl-Group-Ära.

Der Film über Michael Jackson endet 1988 – und kommt daher wie ein 150 bis 200 Millionen Dollar teures Wikipedia-Drama. Bereits gedrehte Szenen zu Missbrauchsanklagen wurden nachträglich entfernt.

Giuliano da Empoli ist Bestsellerautor und Politikberater. Gerade läuft die Verfilmung seines Buchs «Der Magier im Kreml» im Kino an. Ein Gespräch über Putin, Trump und die neuen «Raubtiere» der Techindustrie.

Ein toter Motorradrocker, ein iranischstämmiger Intensivtäter, sechs Polizisten in Gewissensnot: Der neue «Tatort» aus Freiburg spielt in einer einzigen Nacht. Intensiv.

In New York erlebte Roger Aebli einen Beinahe-Zusammen­bruch in der «Tagesschau». Er erzählt nun erstmals, wie es dazu kam – und was er heute anders macht.

Bestsellerautor Sasha Filipenko lebt in Basel im Exil. Seine Bücher sind in Belarus verboten, nun wurde ein Verfahren wegen «Extremismus» gegen ihn eröffnet, und bald läuft sein Pass aus. Wie hält man das aus? Mit Boxen.

In «Pathemata» schildert die Autorin Maggie Nelson ihre Odyssee durch Arztpraxen. Ein Buch, das auch den 2,2 Millionen chronisch Kranken in der Schweiz eine Stimme gibt.

Erhalten Sie Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.

Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre: Frauen schlafen messbar schlechter als Männer. Die Ärztin Suzann Kirschner-Brouns erklärt, warum das auf Dauer krank macht – und was helfen kann.

Der Foo-Fighters-Chef spricht über Trauer, Trumps Amerika und das neue, angriffslustige Album seiner Band. Und wie hält Grohl eigentlich seine Stimme in Form?

Ein junger Schwede macht mit KI-geboosteten Songs wie «Papaoutai (Afro Soul)» hunderte Millionen Streams. Interviews gab er bisher nicht – wir haben jetzt mit ihm gesprochen.

Charli XCX und Beyoncé wechseln auf Rockmusik, die Streamingzahlen geben ihnen Recht: Das Genre legt zu, auch in der Schweiz. Es ist ein Knicks vor dem Menschenmöglichen.

Nach mehr als drei Jahrzehnten will die Leipziger Popband ihren Abschied feiern. Sie machen unter anderem Halt in Zürich. Ab wann es Tickets dafür gibt.

Regisseur Damiano Michieletto verlegt Mozarts Krönungsoper «La clemenza di Tito» in einen Abhörstaat. Ein Triumph für Lea Desandre und das Opernhaus Zürich.

Sobald Viktor Orbán nicht mehr an der Macht ist, will der Jahr­hundert­pianist wieder in Ungarn auftreten. Ein Gespräch über die Kraft der Musik, seine abenteuerliche Flucht und die Hoffnung auf einen Machtwechsel.

Chelsea Zurflüh erobert von Pieterlen aus gerade die Opernwelt. Ein Treffen mit der Sopranistin, die sich selbst als «Dorfmädchen» bezeichnet.

Star-Musiker auf der Bühne, Chefs von Schweizer Grossfirmen im Stiftungsrat: Michael Haefliger weiss, wie man CEOs für Kultur begeistert. Vor seinem Abschied sagt er, warum er weiterhin an Wachstum glaubt.

Kurt Schwitters verwandelte einst acht Zimmer in eine begehbare Skulptur – jetzt ist sein Merzbau in Bern zu erleben. In Paris bringt Peter Doig mit Familienporträts Le Corbusiers Maison La Roche zum Leben.

In Frankreich wird ein Picasso-Gemälde im Wert von einer Million Euro verlost. Für Schweizer winken Zusatzkosten und bürokratische Hürden.

Design, Fotografie, moderne und zeitgenössische Malerei: Die Bandbreite an aktuell sehenswerten Ausstellungen ist gross. Sieben Tipps.

Zehn Jahre leitete sie das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee. Nun wird Zimmer neue Generaldirektorin des Belvedere in Wien. Bern sucht ab nächster Woche international eine Nachfolge.

Sein Lebenslauf liest sich wie ein Abenteuerroman – mitsamt Drogen, Exzessen und Raubzügen. Doch sein höchstes Ziel war es, Menschen Freude zu machen. Nachruf auf den Künstler Timmermahn.

In der Berner Dampfzentrale legt Hofesh Shechter mit einem fulminanten Ensemble die Verbindungsstränge zwischen Volkstanz und Rave frei.

Sie spielte in einer Punkband und zählt heute zu den wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart: Ein Gespräch mit Olga Neuwirth über ihre Polit-Oper «Monster’s Paradise», die am Sonntag in Zürich Premiere feiert.

Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.