Search
Media
Travel
Didactica
Money
Venture
eMarket
Chats
Mail
News
Schlagzeilen |
Samstag, 14. März 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
1|2|3|4|5  

Mit 16 Nominierungen stellt Ryan Cooglers Vampirfilm «Sinners» einen neuen Rekord auf. Trotz geopolitischen Spannungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hält Hollywood an seiner wichtigsten Preisverleihung fest.

Habermas steht für ein Denken, das die Moderne als konsequentes Weiterführen einer nicht vollendeten Aufklärung versteht. Am Samstag ist der deutsche Philosoph und Soziologe 96-jährig gestorben.

Die Besetzung entscheidet massgeblich über Erfolg oder Scheitern eines Films. Fast ein Jahrhundert lang blieb das Casting bei den Oscars unsichtbar. Nun ehrt die Academy ihr Handwerk erstmals mit einer eigenen Kategorie.

Die schräge Science-Fiction-Satire «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» holt die grobe Keule raus und fordert ein, was wir ohnehin ahnen: Nehmt den Menschen die Smartphones weg.

Ryszard Kapuściński (1932–2007) ist eine Legende unter den Reiseschriftstellern des 20. Jahrhunderts. Warum ein so willkürlich mit Fakten umgehender Autor mit seinem 1982 erschienenen Buch «Schah-in-schah» helfen kann, die Lage in Iran zu verstehen.

Paavo Järvi und das Tonhalle-Orchester spielen ein raffiniertes Programm, in dem es um versteckte Abhängigkeiten zwischen Werken und Komponisten geht. Die Geigerin Janine Jansen gerät dabei zeitweise mächtig unter Druck.

Der Verleger Holger Friedrich will seine neugegründete «Ostdeutsche Allgemeine Zeitung» zum «Leitmedium des Ostens» machen. Nun verlässt sein Chefredaktor Dorian Baganz den Posten.

Seine Gebäude wirken schützend und achten auf die menschliche Zerbrechlichkeit. Der chilenische Architekt Smiljan Radić ist der Prototyp eines Anti-Stars. Mit der Verleihung des Pritzker-Preises ist er nun in den Architekturolymp katapultiert worden.

Die geistreiche neue Serie von Guy Ritchie macht es vor: Der fiktive Detektiv ist nicht totzukriegen.

Thomas Mann, Bert Brecht und Hanns Eisler: Erst flohen sie vor den Nazis in die USA, dann vor den Kommunistenjägern zurück nach Europa. Der Autor Jan Jekal erzählt davon in seinem hervorragenden neuen Buch «Paranoia in Hollywood».

Die preisgekrönte Autorin Dana Grigorcea hat mit«Tanzende Frau, blauer Hahn» einen Roman über die Wendezeit in der rumänischen Prärie geschrieben. Gespräch über ein Lebensgefühl zwischen Verlust und Aufbruch.

Arnon Grünberg reist von Wien nach Jerusalem. Er sucht nach den frühen Idealen des Zionismus. Und fragt sich, wie die Geschichte des späten 20. Jahrhunderts zu einem Kult des Opferdaseins wurde.

Der Kreml redet gern von «Freiheit» und nicht gern von «Krieg». Und er bestraft alle, die öffentlich anderer Meinung sind. Auch im Westen gewöhnt man sich daran.

Viele Iraner machen ihrer Eltern- und Grosselterngeneration Vorwürfe: Wie konnten sie zulassen, dass die Revolution in die Diktatur führte? Dazu lohnt sich ein genauer Blick in die Geschichte.

Die Islamische Republik Iran kämpft um ihr politisches Überleben. Und um die Staatsräson: Sie will das Land auf das Kommen des Messias vorbereiten.

An Berliner Gymnasien werden Klassiker in einfacher Sprache gelesen. Bei Kulturpessimisten leuchten rote Lampen.

Auch wenn die internationale Diplomatie an der Formel «die Palästinenser» festhält: Die palästinensische Ordnung ist Geschichte, es droht noch mehr Chaos.

Das Projekt Seabed 2030 will in fünf Jahren den gesamten Grund der Ozeane kartieren. Das klingt nach neutraler Wissenschaft, aber führt in geopolitische Minenfelder.

Einen Monat nach der Brandkatastrophe finden dieses Wochenende in Crans-Montana Ski-Weltcup-Rennen statt. Die Philosophin Susanne Schmetkamp forscht zu Empathie, Aufmerksamkeit und Trauer und hat selbst zwei verstorbene Kinder. Sie plädiert dafür, der Trauer mehr Raum zu geben.

Der Oscar-Favorit erklärte Oper und Ballett kurzerhand zu Kunstformen, die «niemand mehr interessieren». Die Kulturhäuser kontern mit Humor.

Die Zürcher Filmemacherin Anka Schmid ergründet in ihrem Dokumentarfilm «Melodie» die Urkraft des Singens. Die facettenreiche Darstellung wirkt allerdings unkritisch und stellenweise esoterisch.

Die Amazon-Serie betört mit einem dunklen Plot um ein heftig agierendes Liebespaar, bei dem sich beide gegenseitig etwas vorspielen.

Sie stand lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen Salvador Dalí und Max Ernst. Heute zählt sie auf dem Kunstmarkt mit Frida Kahlo und Georgia O’Keeffe zu den teuersten Künstlerinnen. «Leonora im Morgenlicht» gibt der britischen Surrealistin nun auch die längst verdiente Anerkennung auf der Kinoleinwand.

Passend zum Weltfrauentag: Der «Polizeiruf» aus Magdeburg ist ein leise erzähltes Drama um die Frage: Wer bestimmt über das Leben von Frauen?

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Die berühmte Sängerin und Wahlzürcherin brilliert am Opernhaus in einer Neuproduktion von Händels bekanntestem Bühnenwerk. Die anspielungsreiche Inszenierung ist Krimi und Liebesdrama in einem.

Zum 80. Geburtstag legt Liza Minnelli eine Autobiografie voller Showbiz-Anekdoten vor: lebendig, laut, mutig. Es ist die Lebensgeschichte einer Künstlerin, die ihre Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit in Energie verwandelte.

So klingt der Schweizer Beitrag für den diesjährigen Wettbewerb.

Bruno Mars serviert auf seinem Album «The Romantic» eine Stilcollage aus Funk, Soul, Doo-Wop, Latin-Pop – geschmackvoll, professionell und selten überraschend.

Damon Albarn hat ein weiteres Album für seine fiktive Band produziert. Inspiriert von indischer Musik, lässt sich der Blur-Sänger nicht nur auf touristische Abenteuer ein, er begibt sich auch auf eine Zeitreise, um verstorbener Musiker zu gedenken.

Wie war es möglich, dass sich der Kontinent nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wirtschaftlich so rasch erholte? Das Geld der Amerikaner war weniger entscheidend, als viele bis heute meinen.

Wie ein Täterland sich einen Opfermythos schuf.

Am 8. Mai kapitulierte Hitler-Deutschland offiziell. Doch bis Ende Mai fanden im letzten Regierungssitz noch Kabinettssitzungen statt. Gerhard Paul erzählt die Geschichte des «Dritten Reiches» über das Kriegsende hinaus.

Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43 war ein geschichtlicher Wendepunkt: Sie störte die nationalsozialistische Tötungsmaschinerie und brachte sie letztlich zum Einhalt.

Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Der deutsche Historiker Norbert Frei sagt, wie die Transformation des Nazistaats gelang – und wie er die Gefahr eines neuen Faschismus einschätzt.

Vor fünfzig Jahren dokumentierten weissrussische Schriftsteller Kriegsverbrechen, die die Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs begangen hatte. Jetzt erscheint der Bericht erstmals auf Deutsch.

Sie alle waren in Kalifornien im Exil: Franz Werfel, Bertolt Brecht, Heinrich und Thomas Mann und Berthold Viertel. Mitsamt ihren Ehefrauen, von denen meist weniger die Rede ist.

Jubelnde Massen, willige Erfüllungsgehilfen: Das ist das Bild, das man vom «Dritten Reich» hat. Peter Longerich vertritt in seinem neuen Buch die These, die meisten Deutschen seien keine überzeugten Nazis gewesen, sondern Konformisten.

Die meisten sind für die freie Meinungsäusserung. Bis jemand etwas sagt, was ihnen nicht passt. Ronen Steinke zeigt, wie die Justiz das Grundrecht einschränkt.

Irgendetwas zwischen Sprachphilosophie und Sprechdurchfall: Der junge Wiener Autor Elias Hirschl hat einen rauschhaften Text geschrieben.

Im Erzählband «Die Flucht der Bärin» lässt Joanna Bator ihre Figuren durch eine Landschaft aus Verlust und Horror irren.

Jean-Jacques Rousseau sehnte sich nach dem ursprünglichen Paradies, obwohl er wusste, dass kein Weg dahin führt. Volker Reinhardt schildert das Leben des Philosophen, Dichters und Aussteigers mit allen Widersprüchen.

Die Kunstwelt am Persischen Golf wurde durch den Krieg mit Iran erschüttert. Ob die Art Dubai Mitte April stattfinden kann, steht in den Sternen. Es wäre aber falsch, die Golfregion als herausragenden Kunstort für die Zukunft abzuschreiben. Dafür steht zu viel auf dem Spiel.

Die Arbeiten der international gefeierten Künstlerin zeichnen sich aus durch ihren grossen Wiedererkennungseffekt. In Mailand und Turin verzaubert Chiharu Shiota mit riesigen Rauminstallationen.

Die Ukraine wehrt sich gegen die Rückkehr des russischen Länderpavillons. Die EU droht mit der Streichung von Geldern. Aber der Präsident des bedeutendsten Kunstanlasses Europas will niemanden ausschliessen.

Ihre traumähnlichen Landschaften und Bildräume zeichnen sie aus als grosse Surrealistin weit über die Epoche der französischen Künstlergruppe hinaus. Nun zeigt das Pariser Musée du Luxembourg eine dichte Retrospektive zur englischen Künstlerin.

Auch Financiers aus der Kunst- und Architekturwelt waren Teil des Netzwerks um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Zwei Namen stechen besonders hervor: der Hyatt-Hotelerbe Tom Pritzker und der Kunstsammler Leon Black. Die Szene ist in Aufruhr.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Das jüngste Werk von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek ist ein schriller, bitterböser Spass mit doppeltem Boden. Allerdings hält «Monster’s Paradise» das virtuose Spiel mit Andeutungen nicht bis zum Schluss in der Schwebe.

Von Lugano bis Basel und von Genf bis Steckborn: «Steps», das grösste Tanzfestival der Schweiz, setzt wieder das ganze Land in Bewegung und will die Herzen leichter machen. Welche Veranstaltungen sich besonders lohnen.

«Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten» heisst ein Stück des Portugiesen Tiago Rodrigues. Die Premiere am Schauspielhaus Bochum führte zum Eklat, weil das Publikum Theater und Realität verwechselte.

Medien beeinflussen, wie der Krieg verläuft und wer «schuld» ist und wer nicht. Wer zuerst etwas behauptet, gewinnt. Das zeigt der Streit um den Angriff auf eine Mädchenschule in Iran.

Journalisten, die Mühe haben, neutral zu bleiben, «Genozid»-Kommentare von Sportredaktoren: Das Westschweizer Fernsehen der SRG bestätigt in der Romandie gerade einige Vorurteile. Aber kümmert das jemanden?

Das Zweite Deutsche Fernsehen kommt nicht zur Ruhe. Wegen gefälschter Bilder in einem Bericht über Trumps ICE-Behörde rebelliert nun auch ein Teil der Belegschaft.

Jürgen Habermas war der «Verteidiger der Vernunft» - und der  wichtigste noch lebende deutschsprachige Philosophe. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Wieso gibt ein Mensch aus Burkina Faso einen Mord zu, den er möglicherweise gar nicht beging? Tobias Moretti als Top-Anwalt hat die Antwort.

Erst schrieb er seine Buchempfehlungen von Hand, seit 2016 ist das «Literaturblatt» des Amriswiler Primarlehrers und Literaturnerds Gallus Frei-Tomic online. Autorinnen und Autoren wissen seine differenzierten Kritiken zu schätzen. Als Co-Leiter des Festivals Wortlaut St.Gallen nützen ihm die guten Kontakte.

Wie wird uns der Krieg im Iran vermittelt? Wie reden Kriegsversteher über das, was im Nahen Osten gerade geschieht? Ich scrollte durch TikTok, TV-Talkshows und andere Medien und stutzte einige Male. Ein Erfahrungsbericht.

1995 entdeckte der Genfer den ersten Planeten ausserhalb des Sonnensystems – und erhielt dafür den Nobelpreis. Ein Gespräch über die Kolonialisierung des Alls und über irdische Illusionen.

Eine rechtskräftig verurteilte Straftäterin hat die Sonderbriefmarke «Giacometti» gestaltet. Doch niemand will sie engagiert haben, und keiner weiss, auf wessen Lohnliste sie steht.

In unserem  Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

In unserem  Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

Für ein Kunstprojekt in Genf hat Felix Stöckle eine neue Version der St. Galler Fahne gestaltet. Die Arbeit ist Teil einer Werkreihe, in der sich der Künstler mit Symbolen und Fragen der Identität auseinandersetzt. Schon bald folgt die nächste Variante: In Aarau hisst er eine weitere St. Galler Flagge – diesmal in Rosa.

Sie wollten das Publikum verführen, stattdessen blieb es weg. Rafael Sanchez und Pınar Karabulut über tiefe Publikumszahlen und warum die Charmeoffensive mit Mike Müller zum Saisonstart ins Leere lief.

Es wäre einfach, die Netflix-Doku von Shirin David in die Pfanne zu hauen. Besonders, wenn man nicht zur Zielgruppe gehört. Doch nach perfekt inszenierten Szenen bleibt am Ende ein überraschend nachhaltiger Eindruck.

Thomas Stüssi hat sechs Tonnen Dreck durchsiebt, unzählige Experimente unternommen, und wäre fast gescheitert. Am Ende schaffte er es, mit einem selbst gefundenen Rohdiamanten zu zeichnen. Wie ihm dies gelang, zeigt er in der Ausstellung «Diamonds are not Forever» in der Kunsthalle Wil.

Viele Jahre tourte Adriano Regazzin mit bekannten Schweizer Musikerinnen und Musikern durchs In- und Ausland. Heute richtet der aus Ebnat-Kappel stammende Jazzpianist den Fokus auf seine eigenen Projekte. Für sein jüngstes Vorhaben liess er sich von der Akustik des Klanghauses inspirieren.

Sechs Kreative haben sich vor drei Jahren zum Lino Print Club zusammengetan. Einmal monatlich schnitzen sie aus Linolplatten Motive und drucken sie mit einer einfachen Wallholz-Presse. Nun zeigen sie ihre Werke erstmals in einer Ausstellung im St.Galler Projektraum Viereinhalb.

Die im Kantonsrat gutgeheissene Motion zur Neuverteilung der Lotteriefondsgelder wirft Fragen auf. Während die FDP von wachsenden Mitteln ausgeht, befürchten Kulturschaffende Kürzungen und schwindende Reserven.

Die eine bezahlt den Widerstand gegen die Nazis mit ihrem Leben, die andere redet sich die Dinge schön – mit «Sophie & Ich» regt das Theater Bilitz zu Diskussionen über Mut oder den Rückzug ins Private an. Am Wochenende hatte das Stück ab 13 Premiere in Weinfelden.

Musik des Renaissancekomponisten Guillaume de Machaut inspiriert Charles Uzor ebenso wie afrikanische Traditionen. Nach einer solchen, «Oriri», ist sein Werk für Flöten und Gitarre benannt: ein musikalisches Gastmahl, apart gewürzt. Zu hören war es, neben Renaissancemusik, am Sonntag in der Kirche St. Mangen.

31 Mal haben die USA schon einen Regime-Change versucht. Nur selten hat es geklappt – besonders verheerend war es im Irak. Was machen sie falsch?

Nach der Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor wird klar: Die Royals sind keine bessere Oberklasse – sondern nur die glamourösere Variante des ganz gewöhnlichen Menschen.

Sie gilt als die «vergessene Kennedy». Sie war das Opfer von rückständiger Medizin und dem Mann, der den grossen amerikanischen Kennedy-Clan begründete.

Eine Frau nach ihrem Alter zu Fragen, gilt für einige als No-Go. Ihr aber zu sagen, dass sie älter aussieht, als sie eigentlich ist, grenzt schon fast an eine Beleidigung. Glücklicherweise nimmt Bettina den Spruch von Raphael mit Humor.

Lange galt Chalamet als sicherer Gewinner des Oscars für den besten Hauptdarsteller. Doch ein unbedachter Kommentar bringt den Schauspieler nun in Bedrängnis und vielleicht gar um den heiss ersehnten Preis.

Schon auf dem Weg zum Hostel sorgt Nils, Neuling bei «Jung, Wild & Sexy: Refilled», mit einem provokanten Spruch für den ersten Eklat. Der Solothurner sagt stets genau das, was er denkt und tritt damit prompt ins Fettnäpfchen.

Mit Musik rund um die Pionierin Lise Cristiani erweitert die Cellistin Sol Gabetta das Konzert zu einem Gesamterlebnis – gekrönt mit einer Feier der Spielfreude.

Bratschist Nils Mönkemeyer bringt mit seinem Programm «Viola Latina» europäische und lateinamerikanische Musikwelten zusammen. Die Gesellschaft für Kammermusik holt das Projekt nach Luzern.

«We Rock For Kids» im doppelten Sinn: Das Bullhead Festival, am 13. und 14. März in Luzern, hat neu am Samstag ein Kinderprogramm.

Inklusiver, politischer: Lyrikerin Julia Rüegger legt mit «Sind Ihre Wunden gut verheilt?» eine Widerrede zu Max Frischs kultigen Fragebögen vor.

Die streitbare Feministin hat mit «99 Worte» ein Lehrmittel über Emanzipation geschrieben. Doch sie stösst vor allem auf Gegenwind.

Der österreichische Starautor Michael Köhlmeier sucht für einmal nicht das Böse und Schlechte dieser Welt. Stattdessen widmet er sich dem Guten und findet es zum Beispiel in den Lippen.

Zürichs Opernhausliebling Cecilia Bartoli präsentiert eine ihrer Boutique-Produktionen aus Monaco. Eine Sternstunde ist es nicht.

Komponistin Olga Neuwirth und Librettistin Elfriede Jelinek wagen sich in Zürich an das Universum Trump – das ist schwieriger als gedacht.

Nach einer unfreiwilligen Drehpause gibt der Filmschauspieler Joel Basman sein Bühnendebüt: Er spielt eine Heroinsüchtige – unter der Regie von Michael Steiner.

Brian Dawn Chalkleys «gemalte Stickereien» verbinden mittelalterliche Bildtraditionen mit einer berührenden Suche nach dem eigenen Ich. Berührend gerade auch mit dem Hintergrund eines privaten Schickalsschlags.

Dänemark hat keine Briefpost mehr, die Schweiz hält dagegen. Die neuste Sondermarke im Sonderformat ehrt Alberto Giacometti zu seinem 125. Geburtstag.

Eine Londoner Designausstellung bringt viel Schamanismus und noch mehr irre Selbsterfahrung nach Zürich.  «More than Human» ist eine Erweckung.

Warum zündet sich ein Mann im Bus selbst an und reisst fünf weitere Menschen in den Tod? Der renommierte Psychiater Reinhard Haller weiss, wie Amokläufer ticken - und gibt eine Antwort.

Die deutsche Autorin Sophie Passmann seziert den Umgang mit Frauen in der digitalen Welt. Als Anschauungsobjekt dienen ihr Prominente – vor allem aber sie selbst, die nach einer Botox-Injektion in einen Shitstorm geriet.

Kriminelle nutzen den Namen des Theater Basel für eine perfide Dating- und Ticketmasche. Das sagt das Bundesamt für Cybersicherheit – und so können Sie sich schützen.

Veronica Fusaro aus Thun fährt für die Schweiz nach Österreich an den Eurovision Song Contest. Im Gepäck hat sie den Song «Alice». Die Siegeschancen sind eher gering.

Der Überraschungshit «Svadba» erzählt von der schwierigen Hochzeit zwischen einer Kroatin und einem Serben. Unsere Redaktorinnen – eine mit kroatischen, eine mit serbischen Wurzeln – haben sich die Komödie gemeinsam angesehen.

An einer der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen darf Russland wieder teilnehmen und offen seine Propaganda zur Schau stellen – dafür gibt es nicht nur in Kiew Proteste.

Man tippt die Worte: «Liebe KI, bitte schreib mir einen Song» – und voilà, die künstliche Intelligenz spuckt einen Moment später ein Werk aus. Das machen nicht nur irgendwelche Hobby-Musiker, sondern auch Boy George – höchst enthusiastisch.

Die Frauenfelder Theaterwerkstatt Gleis 5 bringt mit «Cyrano de Zapzarap» eine eigenwillige Version des französischen Klassikers «Cyrano de Bergerac» auf die Bühne: Über weite Strecken urkomisch, gegen Schluss ziemlich traurig.

Dass er letzte Woche kurzzeitig in Abu Dhabi gestrandet war, machte Stefan Büsser prompt zum Hauptthema seiner Sendung. Zum Schluss interviewte er brav seine Chefin Nathalie Wappler.

Keine Filmfigur, kein Kitsch, nur Absturz: «Sonja - ein Junkielbeben» von Regisseur Michael Steiner und Schauspieler Joel Basman bringt den Platzspitz auf die Clubbühne.

In ihrer drittletzten Folge werden die Münchner Komissare mit allen Klischees konfrontiert, die die Theaterbühne zu bieten hat. «Das Verlangen» war im Dezember schon in der ARD zu sehen.

Martin Ettlinger leitet neu das Verkehrshaus, das am stärksten frequentierte Museum der Schweiz. Im Interview spricht er über die Kraft der Nostalgie, schwindende Bundesgelder und die Ticketpreise.

So klingt extrem modernes und innovatives Streichquartettspiel: Was das Vision String Quartet in der Tonhalle St.Gallen am Freitag aus seinen Instrumenten herausholte, geriet zu einem atemberaubenden Hörerlebnis.

Anfang des Jahres hat Frank Fannar Pedersen seinen Vertrag als Leiter der Sparte Tanz am Theater St.Gallen bis 2030 verlängert. Der 35-jährige Isländer liebt Überraschungen, seine Kompanie begeistert damit das Publikum. Gerade präsentiert sie sich am Tanzfestival Steps – und hat zwei neue Uraufführungen im Köcher.

Das englische Wort für die Partnersuche hat unsere Alltagssprache erobert – und beschreibt etwas, das es früher so gar nicht gab.

Das Indiepop-Duo Heera wurde letztes Jahr zum «SRF3 Best Talent» gekürt und ging mit einer selbstgebauten Bühne auf Tour. Zudem veröffentlichten Michael Schneider und Gian Trüb eine EP. Deren Taufe holen sie nun, fünf Monate später, nach.

In Berlin fühlt sich Harry Styles wohl. Die Zeit in der Hauptstadt inspirierte den britischen Superstar zu seinem bislang experimentellsten Album. Der neue Sound steht ihm überraschend gut.

Nach acht Jahren Vorbereitung präsentiert das Kunsthaus Zürich Superstar Kerry James Marshall. Seine riesigen Leinwände über schwarze Selbstbehauptung sind ein Ereignis.

Sie schwitzen zusammen im Fitnessstudio und kommen sich dabei nahe: Boglárka Horváth und Eva Maropoulos spielen in «Heartship» von Caren Jess zwei Frauen mit zunächst unsichtbaren Blessuren. Für Kellerbühne-Leiter Matthias Peter ist das Stück angesichts aktueller Missbrauchsskandale eine Herzensangelegenheit.

Lina Maria Sommer malt grossformatige, abstrakte Aquarelle. Die Thurgauer Künstlerin überzeugt durch die Konsequenz und Hingabe, mit der sie sich ihrer Arbeit widmet. Darin bringt sie Freiheit und Kontrolle in eine spannungsvolle Balance.

Der Sänger gibt Auskunft über Liebe, Freiheit, seine Zeit bei «Sing meinen Song» – und weshalb er sich gegen die Halbierungsinitiative einsetzt.

Der Schweizer Filmemacher erkennt schlagende Ähnlichkeiten zwischen dem aktuellen Krieg und dem US-amerikanischen Angriff auf den Irak von 2003. Er weist aber auch auf einen entscheidenden Unterschied hin.

Im Wald und auf der Alp, unter der Dusche und im Vereinslokal, beim klösterlichen Gebet und beim Protestmarsch auf der Strasse wird gesungen. Der Dokfilm «Melodie» hört Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Lebenskontexten dabei zu. Einige davon sind aus der Ostschweiz.

Mathias Gabathuler jagt Rehe und Gämsen und bedauert die Verzögerung beim Bau der Neuen Bibliothek St.Gallen. Im letzten Monat hat er Bücher aus der Krisenregion Naher Osten gelesen.

Paavo Järvi wird ab 2028 Chefdirigent beim London Philharmonic Orchestra. Sein Zürcher Vertrag läuft bis 2029. Und danach? Die Intendantin und der Dirigent nehmen Stellung.

Kaum in Zürich angekommen, wird Matthias Schulz bereits als neuer Intendant der Salzburger Festspiele genannt. Das sagt er zu den Spekulationen.

Das fulminante Musical «Hedwig and the Angry Inch», das zum  Kanon der queeren Unterhaltung gehört, hält am Theater Konstanz das Publikum einen Abend lang in Atem.

Eine Serie um homosexuelle Eishockeyspieler beflügelt die Fantasien heterosexueller Frauen. Sexologin Sonja Ruess über Bilderwelten, weibliche Lust und warum sie Teenagern erotische Fantasyliteratur empfiehlt.

Seine Ferien wurden zum Alptraum. Doch nun kann Satiriker Stefan Büsser doch in die Schweiz zurückfliegen. «Late Night Switzerland» am kommenden Sonntag dürfte stattfinden wie geplant.

Kabarettistin Lisa Brunner verbrachte 2005 mit Spotify-Gründer Daniel Ek den Sommer ihres Lebens. Es war die Anregung für ein unterhaltsames Bühnenprogramm.

Extra grosse Münder haben die Puppen in der neuen Eigenproduktion des Figurentheaters St. Gallen: So geht der Frühlingsschrei der Räubertochter richtig unter die Haut – aber auch ihr Aufbegehren gegen alte Feindschaften. Am Wochenende hatte das Stück Premiere im Rahmen des Festivals Jungspund.

Zehntausende Kinder von Saisonniers lebten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts illegal in der Schweiz. Familiennachzug war nicht gestattet. Im Jugendstück «Versteckt» bekommt diese menschenrechtswidrige Politik durch die Geschichte von Lucia ein eindringliches Gesicht.

Das Musical «Hair» fasst die Hippie-Kultur prall und wortstark zusammen. Dieses Denkmal an die Flower-Power-Zeit wird in der St.Galler Inszenierung nicht künstlich modernisiert, stimmt in seiner Kraft aber doch nachdenklich für die aktuelle Weltlage. Die Premiere am Samstag wurde begeistert aufgenommen.

Jörg Baberowski glaubt, man politisiere in vielen Ländern am Volk vorbei und führe zu viele Moral- und Wertedebatten. Die Schweiz erwähnt er mit keinem Wort, obwohl vieles von dem, was er von einer guten Demokratie fordert, bei uns verwirklicht ist.

Fabienne Hadorn und Gabriel Vetter fordern mehr Drama im Hochleistungssport und lassen von Crans-Montana bis Epstein kein Tabu aus. Und dann schaut auch noch Miss Piggy in der Show vorbei ...

Auto gegen Velo, Polizei gegen Punks: Der Ludwigshafener «Tatort» «Sashimi Spezial» beschäftigt sich mit Gruppen, was sie sprengt und was zusammenhält.

Kann man den US-Präsidenten noch karikieren? Elfriede Jelinek hat es versucht für die Oper «Monster’s Paradise» in Zürich. Ein Interview mit der medienscheuen Literaturnobelpreisträgerin.

Kaum ist der Winter vorbei, lassen auch Pollen unsere Nasen triefen. Der Pfnüsel ist Schweizer Kulturgut - zumindest in unseren Mundarten

Durch Hits wie «Oh! Carol», «Calendar Girl» oder «Breaking Up Is Hard to Do» wurde Neil Sedaka in den 1960er Jahren zum Star. Nun starb der US-Sänger und Songschreiber in einem Krankenhaus in Los Angeles.

Auf«Sweat Heart Sugar Love», dem dritten Album von Worries And Other Plants,  treffen Gitarrenflächen auf warme Melodien. Klanglich bleibt die St.Galler Band ihrem verträumten Indierock treu, wirkt aber entschlossener.

Heute vor 40 Jahren, am 28. Februar 1986, wurde Olof Palme in Stockholm auf offener Strasse erschossen. Die Tat gibt bis heute Rätsel auf.

Julia Kubik und Raoul Doré haben sich vor drei Jahren über ein Inserat am Anschlagbrett der HSG kennengelernt. Nun ist mit «Flacher Teller» das erste, gemeinsame Album erschienen – als Kassette.

Im Format «Bühnenradar» tragen wir die Bühnenhighlights für Sie zusammen – zuverlässig, jeden Monat. Wer wissen will, wo das beste Musical läuft, das Kleinod aus der Kleinkunst zu finden ist oder der nächste Theater- und Opernknüller wartet, ist hier richtig.

Mit «Hair» bringt das Theater St.Gallen ein legendäres Stück der 60er-Jahre auf die Bühne. Die Inszenierung verbindet Musik, Freiheitsdrang und gesellschaftliche Fragen. Kurz vor der Premiere zeigt ein Blick hinter die Kulissen, wie intensiv an diesem aufwendigen Projekt gearbeitet wird.

Eine Motion fordert die Umverteilung der Lotteriefondsgelder zulasten der Kultur, die künftig noch rund halb so viel bekäme. Die Folgen wären fatal, protestieren St.Galler Kulturschaffende.

Der italienische Dirigent leitet erstmals das Luzerner Sinfonieorchester. Mit uns sprach er über Social Media, Abenteuergeist und das Risiko von Live-Konzerten.

Er ist das Schnabeltier der Nation: Globi. Jetzt erscheint der 100ste Band aus seiner Reihe. Erfunden wurde er einst als Maskottchen für ein Warenhaus.

Erneut sorgen Genozid-Vorwürfe am Berliner Filmfestival für Aufregung. Tricia Tuttle, die Direktorin, scheint von der Situation überfordert zu sein. Ob sie im Amt bleibt, ist noch unklar.