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Dienstag, 17. Februar 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Unser Autor Eduard Erne hat Jackson 2016 getroffen – eine persönliche Erinnerung.

In den USA stehen Instagram und Youtube vor Gericht – eine junge Frau klagt, die Plattformen hätten sie süchtig gemacht.

Eine Suchmannschaft entdeckt das Wrack der «Lac La Belle» im Michigansee. Der Dampfer sank 1872 in einem Sturm.

Steinberg schrieb bekannte Pop-Hits wie Madonnas «Like a Virgin» oder Cyndi Laupers «True Colors».

Vergewaltigungsopfer Pelicot hat ihre Memoiren verfasst: Die Geschichte einer Frau, die den Glauben an das Gute wahrt.

Vom Consigliere in «Der Pate» bis Colonel Bill Kilgore in «Apocalypse Now» – der Charakterdarsteller prägte das Kino.

Zwischen Optimierung und Dauerhektik – 2400 Jahre alte Ideen des chinesischen Denkers Zhuangzi sind überraschend modern.

Hayao Miyazakis Meisterwerk kommt restauriert wieder ins Kino. Wie Ghibli-Filme Kult wurden – und warum Anime boomt.

Die Welt ist aus den Fugen, und wir zucken gerne mal mit den Schultern. Denn echte Empathie zu zeigen, ist harte Arbeit.

Wohin Liebe fliesst, wenn sie nicht dem Herzblatt gilt: Sechs Texte über Zuneigung abseits von Partnern und Pralinen.

Was hält Beziehungen lebendig, wenn die Schmetterlinge weitergezogen sind? Paartherapeutin Caroline Fux weiss Rat.

Aktuell gibt es als Einzelne keine Pflicht etwas gegen den Klimawandel zu tun – meint Juristin Frauke Rostalski.

Rund 1000 Menschen mit Behinderung fliehen jährlich in die Schweiz und erleben eine Odyssee. Dmytro Zharyis Geschichte.

In der Waffen-SS waren auch Schweizer, darunter mein verstorbener Onkel. Was trieb diese jungen Freiwilligen an?

Über eine Million Sklaven wurden im westafrikanischen Ouidah verschifft. Gang über die letzten Kilometer ihrer Reise.

Als EU-Abgeordnete kritisiert Autorin Sibylle Berg Aufrüstung und Kapitalismus – und träumt ganz offen von Revolution.

Florian Huber taucht zu Schiffswracks: Er liefert wertvolle Erkenntnisse für die Forschung – und einzigartige Eindrücke.

Zum Valentinstag kommt die filmische Adaption vom Musical «Ewigi Liebi» ins Kino. Kitschig und sehr unterhaltsam.

Der US-Schauspieler James Van Der Beek ist tot. Und mit ihm ein grosses Stück Millennial-Kultur.

Juliette Binoche, Sandra Hüller und Pamela Anderson feiern den Film bei der Berlinale 2026. Auch mit dabei: Charli XCX.

Diesen Frühling beginnen die Dreharbeiten zur historischen Serie «The Death of Sherlock» – mit starkem Schweiz-Bezug.

Die neueste makabre Kapitalismuskritik aus Südkorea ist am Start – diesmal von «Oldboy»-Regisseur Park Chan-Wook.

Eine Boygroup, Beef und ein Comeback: Die Serie ist Gold für Fans, 90s-Nostalgiker – und Freunde von Musik-Doku-Dramen.

Stylisch, modern und provokativ: «Mother» zeichnet das Psychogramm einer zerrissenen Mutter Teresa.

Das Gefängnis-Drama der Schweizerin Petra Volpe überzeugt am US-Festival. Eine berührende Geschichte, die nachhallt.

Der Dokumentarfilm «Qui vit encore» von Nicolas Wadimoff wurde mit dem Hauptpreis «Prix de Soleure» prämiert.

In «Weil ich Ruth bin» erzählt die Schweizer Autorin von einer Frau, die Menschen durch Küsse in Tiere verwandeln kann.

Der Poet Cees Nooteboom ist tot. Bekannt war er für seine scharfsichtigen und leichthändigen Reiseerlebnisse.

Die österreichische Autorin Stefanie Sargnagel hat den Wiener Opernball besucht und daraus ein urkomisches Buch gemacht.

Wo nur bleibt der Schnee? Hier sind sechs Winterbücher, die die Sehnsucht vielleicht etwas zu stillen vermögen.

In «Mit linggs» erzählt Pedro Lenz das Leben der Fussball-Legende Maradona – zwischen Grössenwahn und Menschenliebe.

Eine Störung mit Sprengkraft: In «Jetzt sag doch endlich was» erzählt David Hugendick die Geschichte des Stotterns.

Seit 2020 leitet Severin Dressen den Zoo Zürich – und ist ein leidenschaftlicher Leser. Hier verrät er seine Buchtipps.

Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani brilliert mit dem krönenden Abschluss ihrer Familiensaga.

Julian Barnes erklimmt im Februar die Spitze der Bestenliste. Das sind die fünf Lese‑Highlights der Jury im Countdown.

Hohe Summe für bekannte Hits: Die Musikerin tritt die Rechte an ihrem Musikkatalog ab. Die Eckpunkte zum Millionen-Deal.

Nach misslungenem Auftritt bei der «All-American Halftime Show»: Ein Rückblick auf denkwürdige Playback-Momente.

Musiker Marius Bear und seine Verlobte Jasmine Wasmer wandern nach Australien aus. Eine Stippvisite vor ihrem Abflug.

Der Schweizer Musiker und Komponist Dominique Grandjean, Schöpfer von «Campari Soda», ist mit 81 Jahren gestorben.

Wenn der französische Pianist Sofiane Pamart spielt, strömt das Publikum nur so herbei. Was steckt hinter seiner Musik?

Hardy Hepp ist mit 81 Jahren gestorben. Autor Michael Lütscher über einen grossen Sänger und herzlichen Menschen.

KI-Songs fluten Streaming-Plattformen und erobern die Charts. Eine Bestandsaufnahme – und Tipps als Orientierungshilfe.

Das Lucerne Festival hat sein diesjähriges Motto verkündet. Der Intendant erzählt, was es damit auf sich hat.

Der Zürcher Jazzpianist Christoph Stiefel stirbt nach kurzer Krankheit im Alter von 64 Jahren.

Die Schweizer Botschaft in London beherbergt die grösste Banksy-Sammlung der Welt – in der Garage. Ein Besuch vor Ort.

Das Bundesamt für Kultur zeichnet Fabrice Gygi, Hilar Stadler und Tilla Theus mit dem Schweizer Grand Prix Kunst aus.

Matthias Käser hat mit der Kamera seine Wohngemeinde erkundet – und ein grossartiges Porträt des Dorflebens geschaffen.

Vor 100 Jahren erfand der Norweger Erik Rotheim die Spraydose. Diese hat auch Spuren in der Kunstwelt hinterlassen.

Das Museum Tinguely in Basel widmet dem 83-jährigen Künstler die erste umfassende Retrospektive.

Hugo von Tschudi kaufte als erster Museumsdirektor ein Werk von Édouard Manet. Kaiser Wilhelm II. gefiel das gar nicht.

Ein neuer Markt – aber zu welchem Preis? Ein Blick auf die Kontroverse rund um die erste Ausgabe der Art Basel Qatar.

Unter dem Hashtag #iceoutcomics veröffentlichten Künstlerinnen Zeichnungen, die die Missstände in Minnesota aufzeigen.

Für den Social-Media-Star Sam Barsky ist Stricken mehr als ein Hobby – es ist Kunst, die nun auch ins Museum kommt.

Die Bündnerin erarbeitet sich ihre Rollen akribisch, sogar mit Recherchen im Kriegsgebiet, so auch für «Die Seherin».

«Der Nussknacker» ist eigentlich Weihnachts-Kitsch: Doch Basels neuer Ballettchef hat den Klassiker von Ballast befreit.

Ein weiblich besetzter Hamlet, Drag-Meerjungfrauen, Unterwasser-Violinen und Kuschel-Einlagen gegen die Isolation.

«Charmant, spontan und selbstironisch»: Die Schweizer Komikerin Hazel Brugger hat den Deutschen Comedypreis bekommen.

Der Schweizer Theatermacher Milo Rau rief zum Widerstand gegen das Vorgehen Israels in Gaza auf. Das wirbelte Staub auf.

Der Zürcher Musiker schrieb einst Musicals wie «Die Schweizermacher». Nun gewinnt er den Kabarettpreis Salzburger Stier.

Das «Heute Journal» des ZDF illustrierte eine Sendung über die Ausschaffungspolitik der Amerikaner mit einem KI-Fake und beantwortete kritische Fragen mit halbgaren Ausreden. Für den Sender ist das ein Desaster.

Dass unsere Vorstädte oft unansehnlich wirken, ist kein Zufall. Die Architektur hat sich von der Ästhetik verabschiedet. Eine fatale Entwicklung.

In ihren Memoiren schreibt Gisèle Pelicot über den Mann, den sie 50 Jahre lang liebte. Und der ihr das Leben zur Hölle machte. Das Buch ist kein Trost, es ist eine Herausforderung.

Eine Sekte, obskure Lehren und haltlose Gerüchte: Der «Muckerprozess» in Königsberg 1835 führte zu einem Aufruhr, der über Preussen hinaus Wellen schlug.

Sie ist ein Star im Ensemble des Zürcher Schauspielhauses. Den raschen Wechsel der Intendanzen hat sie als Herausforderung erlebt. Das expressive Potenzial der Schauspieler aber werde nicht ausgeschöpft von der Regie, findet Karin Pfammatter.

Paul Hindemiths Oper erzählt die Geschichte eines Künstlers, der zum Serienmörder wird. In Zürich rücken Fabio Luisi und Kornél Mundruczó diesen Krimi bedrängend nah ans Publikum heran.

Er sprach den berühmtesten Satz aus «Apocalypse Now» und blieb doch stets der Mann im Hintergrund. Robert Duvall machte aus Zurückhaltung eine Kunst und prägte das amerikanische Kino über sechs Jahrzehnte hinweg. Nun ist er mit 95 Jahren gestorben.

Fünf Jahrzehnte lang spürte Wiseman mit seiner Kamera den Regeln von Institutionen nach – in Anstalten, Gerichten und Opernhäusern. Nun ist der Meister des «Direct Cinema» im Alter von 96 Jahren gestorben.

Frank Schäfer hat ein Buch über Lemmy Kilmister und seine Rock'n'Roll-Band geschrieben. Er zerlegt die Mythen, zeigt aber auch die merkwürdige Schönheit ihres lauten Sounds.

Statt über Kino wird in Berlin wieder einmal über «Genozid» gestritten: Filmschaffende sollen Gesinnung bekennen, und der Jurypräsident Wim Wenders gerät ins Kreuzfeuer.

Hongkong beugt sich dem Regime in Peking und hat die Pressefreiheit abgeschafft. Der Demokratieaktivist Jimmy Lai ist einer von vielen: Eine ganze Generation von Medienmachern verschwindet hinter Gittern. Dabei weitet China den Informationskrieg in den Westen aus.

An Berliner Gymnasien werden Klassiker in einfacher Sprache gelesen. Bei Kulturpessimisten leuchten rote Lampen.

Auch wenn die internationale Diplomatie an der Formel «die Palästinenser» festhält: Die palästinensische Ordnung ist Geschichte, es droht noch mehr Chaos.

Das Projekt Seabed 2030 will in fünf Jahren den gesamten Grund der Ozeane kartieren. Das klingt nach neutraler Wissenschaft, aber führt in geopolitische Minenfelder.

Einen Monat nach der Brandkatastrophe finden dieses Wochenende in Crans-Montana Ski-Weltcup-Rennen statt. Die Philosophin Susanne Schmetkamp forscht zu Empathie, Aufmerksamkeit und Trauer und hat selbst zwei verstorbene Kinder. Sie plädiert dafür, der Trauer mehr Raum zu geben.

In Arnold Gehlens Denken stecke «das Instrumentarium des Faschismus», schrieb Theodor W. Adorno. Trotzdem suchten Intellektuelle nach dem Krieg das Gespräch mit ihm. Heute vor fünfzig Jahren ist Gehlen gestorben

Der Philosoph sieht die Meinungsfreiheit in Deutschland gefährdet. Im Gespräch erzählt er, wie ihn sein links-alternatives Elternhaus geprägt hat und weshalb er die AfD schon bald an der Macht glaubt.

Noch immer glauben viele im Westen, der Schah sei 1953 durch einen Putsch von der CIA eingesetzt worden und habe die Bevölkerung brutal unterdrückt. Nur deshalb sei die Islamische Revolution von 1979 möglich geworden. Ein falsches Bild.

In einer Mitarbeiterzeitschrift des Auswärtigen Amts werden die beiden ehemaligen Minister der Grünen als «Ken und Barbie» verspottet. Die holprige Satire setzt die gewohnte Erregungsmaschinerie in Gang.

Ein Bohrloch im Kopf, eine ertrunkene Rentnerin und eine seltene Blume auf dem Fensterbrett: Im letzten Teil der Hallenser «Polizeiruf»-Trilogie führt eine unscheinbare «Jungfer im Grünen» zu einem Serienmörder.

Wenn auf der Leinwand geküsst wird, kann es sinnlich, subversiv oder skandalös werden. Filmküsse waren immer Spiegel unserer Sehnsüchte. Doch heisst es vielleicht längst: Bye-bye, Bussi?

Die Amazon-Produktion «Finding Harmony – A King’s Vision» beleuchtet die lebenslange Beschäftigung des britischen Monarchen mit der Natur. Seine Ansichten, die früher als verschroben galten, sind Mainstream geworden.

Ein Jahr nach dem Tod des Schweizer Dokumentarfilmers legt Martin Walder einen «Streifzug» durch sein Werk vor, der eine kleine Werkschau ist.

Emerald Fennells freie Adaption des Klassikers wird Literaturpuristen vor den Kopf stossen und Kitschsüchtige verzücken. Zwischen Opulenz und Obszönität stellt der Film eine alte Frage neu: Wie viel Selbstzerstörung steckt in der romantischen Liebe?

Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.

Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.

Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.

In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.

In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.

Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.

In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.

Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.

Im Schaffen von György Kurtág gibt es keine überflüssige Note, es ist extrem verdichtet, aber zugänglich. Denn der grosse ungarische Komponist schert sich nicht um Dogmen. Gerade deshalb lädt seine Musik zu vielfältigen Hör-Abenteuern ein.

Der ungarische Komponist ist der letzte Vertreter der grossen Avantgarde-Generation um Luigi Nono, Pierre Boulez und György Ligeti. Am 19. Februar wird er hundert Jahre alt. Im Gespräch blickt Kurtág zurück auf seinen bewegten Lebensweg.

Formal betrachtet war der Dirigent während des «Dritten Reichs» Mitglied der NSDAP. Aber war Karajan auch ein Gesinnungsnazi, wie ihm nach 1945 immer wieder vorgehalten wurde? Daran sind Zweifel erlaubt und geboten.

Die Französin hat es innert weniger Jahre an die Spitze geschafft. Im Sommer vertrauen die Bayreuther Festspiele ihr die Eröffnungspremiere an. Jetzt wurde ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit Gounods «Faust» zum Ereignis.

Jahrzehntelang hat er die Interpretation von Bachs Musik in Deutschland mitgeprägt und sie mit seinen Ensembles von Stuttgart aus um die Welt getragen. Am Mittwoch ist der charismatische Musikbotschafter im Alter von 92 Jahren gestorben.

Wie war es möglich, dass sich der Kontinent nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wirtschaftlich so rasch erholte? Das Geld der Amerikaner war weniger entscheidend, als viele bis heute meinen.

Wie ein Täterland sich einen Opfermythos schuf.

Am 8. Mai kapitulierte Hitler-Deutschland offiziell. Doch bis Ende Mai fanden im letzten Regierungssitz noch Kabinettssitzungen statt. Gerhard Paul erzählt die Geschichte des «Dritten Reiches» über das Kriegsende hinaus.

Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43 war ein geschichtlicher Wendepunkt: Sie störte die nationalsozialistische Tötungsmaschinerie und brachte sie letztlich zum Einhalt.

Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Der deutsche Historiker Norbert Frei sagt, wie die Transformation des Nazistaats gelang – und wie er die Gefahr eines neuen Faschismus einschätzt.

Vor fünfzig Jahren dokumentierten weissrussische Schriftsteller Kriegsverbrechen, die die Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs begangen hatte. Jetzt erscheint der Bericht erstmals auf Deutsch.

Sie alle waren in Kalifornien im Exil: Franz Werfel, Bertolt Brecht, Heinrich und Thomas Mann und Berthold Viertel. Mitsamt ihren Ehefrauen, von denen meist weniger die Rede ist.

Jubelnde Massen, willige Erfüllungsgehilfen: Das ist das Bild, das man vom «Dritten Reich» hat. Peter Longerich vertritt in seinem neuen Buch die These, die meisten Deutschen seien keine überzeugten Nazis gewesen, sondern Konformisten.

Sie gilt als eine der aufregendsten Stimmen Lateinamerikas. Nun ist Mariana Enriquez’ Erzählband «Grelles Licht für darke Leute» erschienen.

In «Mutmassliche Leben» porträtiert die grosse Schweizer Autorin Fleur Jaeggy die Schriftsteller Thomas de Quincey, John Keats und Marcel Schwob. Es sind Miniaturen, die bewegen und verstören.

Stefanie Sargnagel führt in ihrem Buch «Opernball» mit scharfem Blick durch einen irrlichternden Rausch aus Alkohol und Ekstase.

In «Ausreden» rekonstruiert Florian Klenk das Leben von Elfriede Blauensteiner. Das Buch erzählt zugleich von einem brutalisierten Österreich der Zwischenkriegszeit.

In der heutigen Dating-Kultur sind Beziehungen verfügbar geworden. Melissa Febos war süchtig nach der romantischen Liebe. Sie ging auf Entzug – und entdeckte das Begehren.

Ein erster Überblick zeigt die ganze Entwicklung des Schweizer Jahrhundertkünstlers von der surrealistischen Phase bis zum berühmten Spätwerk.

Helen Wilding hat ein Hobby für immer. In einer Zeit der Sofortfotografie widmet sie sich nur einem Motiv: Haus für Haus, Woche für Woche.

Die Stadtentwicklung in den zentrumsnahen ehemaligen Hafenarealen schreitet voran: Museen und Kulturzentren setzen neue Impulse.

Es war ein Wunsch des grossen deutschen Expressionisten, einmal zusammen mit Picasso auszustellen. Nun geht er in Erfüllung. Erstmals führt das Kirchner-Museum Davos die zwei Titanen der modernen Kunst zusammen.

Im Palazzo Reale inszeniert der Gigant der deutschen Gegenwartskunst einen Zyklus mit Alchemistinnen, die zur Entwicklung des modernen Denkens beitrugen, aber von der Geschichte ignoriert wurden.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Die Intendantin hat das kleinste Berliner Stadttheater zum Forum der durchmischten Bevölkerung Berlins gemacht. Sie hat das Interesse von Migranten geweckt, ohne das eingesessene Publikum zu vertreiben. Nach zwölf Jahren aber hört sie nun auf.

Er hat einen ausgeprägten Sinn für Musik und die Geräusche des Alltags. In seinem neuen Musiktheater für das Zürcher Schauspielhaus verliert sich Ruedi Häusermanns Talent aber in lustiger Harmlosigkeit.

Vor 125 Jahren wurde Anton Tschechows Kultdrama «Drei Schwestern» am Moskauer Künstlertheater uraufgeführt. Das Neue daran war das Fehlen von «Handlung»; es wird nur ewig palavert. Erst im Kopf des Zusehers entsteht der Abgrund der Verzweiflung.

Man ist permanent online, aber postet immer weniger selber auf Tiktok oder Instagram. Davon profitiert eine kleine Zahl von Influencern und aktiven Nutzern, die die Aufmerksamkeit monopolisieren.

Er war Medienmacher und ein Mann der mitleidlosen Analysen. Jetzt ist er im Alter von achtzig Jahren gestorben. Ein Nachruf.

Bei der traditionsreichen Zeitung des Tech-Milliardärs Jeff Bezos soll einem Drittel der Belegschaft gekündigt werden. Die Krise ist auch selbstverschuldet.