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Sonntag, 15. Februar 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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32 Furze pro Tag, ein Brief aus dem Élysée und ein Doppelgänger: Büssi fährt in der aktuellen «Late Night Switzerland» schweres Geschütz auf – landet er auch Treffer?

In Halle geht ein Serienmörder um, und Komissar Koitzsch sitzt halbnackt auf seinem Sofa und weint.

Manche Wörter nutzen sich nicht einfach ab – sie verändern ihre Bedeutung. Was einst Zustimmung war, klingt plötzlich wie Hohn.

Sie gilt als die «vergessene Kennedy». Sie war das Opfer von rückständiger Medizin und dem Mann, der den grossen amerikanischen Kennedy-Clan begründete.

Es gehe bei dieser Abstimmung nicht um subjektive Befindlichkeiten, schreibt der ehemalige «Tatort»-Kommissar Stefan Gubser.

Ein mächtiger Staatsapparat wollte ihnen nicht glauben, dann haben die Opfer selbst Epstein zu Fall gebrachen. In den Files werden sie nun weiterhin bloss gestellt.

Gymi ohne Goethe: Müssen Klassiker im Original gelesen werden? Oder reicht auch eine vereinfachte Variante? Wir haben Schweizer Gymnasiallehrer befragt - ihre Antwort fiel deutlich aus.

Die SRG-Halbierungsinitiative bedroht auch die Ostschweizer Kulturlandschaft. Wir haben vier Kulturschaffende befragt, die deutliche Worte gegen die Initiative finden – und vor deren Folgen für Demokratie und Vielfalt warnen.

Die Veranstalter-Legende über den Knatsch um das Albisgütli-Festival, sein Amerika und Musiker, die mit Trump nichts am Hut haben.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

In unserem  Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

Innert einer Stunde führte das Sinfonieorchester St.Gallen im Tonhallekonzert unter der Leitung von Modestas Pitrenas klangprächtig und transparent von der grellen Feier des Lebens hinab in den Hades. Solisten waren Katrin Wundsam und Christopher Sokolowski.

Unter dem Künstlernamen Osomo bietet der Fribourger Musiker Simon Baumann seit zehn Jahren Konzerte an, bei denen das Publikum auf Matten am Boden liegt. Am Sonntag gastiert die Reihe erstmals in der Ostschweiz.

Aaron Asteria studierte Informatik an der ETH, bevor er sich für eine Popkarriere entschied. Heute ist er beim Label des bekannten Schweizer Musikers Bligg unter Vertrag. Vergangene Woche erschien sein Debütalbum «No Time for Heroes».

Valentin Magaro und Werner Angst haben für den Kunstverein Frauenfeld gemeinsam eine Ausstellung entwickelt. Im Zentrum ihres künstlerischen Dialoges steht das vieldeutige Frauenfelder Wappen: das Fräuli mit dem Leuli.

Phaidon Berdelis ist Musiker und Gamedesigner. Am Donnerstagabend gibt der 47-Jährige im Eisenwerk Frauenfeld einen Einblick in den Entstehungsprozess seines Videospiels «Bloomstone», das voraussichtlich 2027 erscheint.

Am 12. Februar kommt «Ewigi Liebi» in die Kinos. Drehbuchautor Urs Bühler erklärt im Interview, wie er das Erfolgsmusical des St.Galler Musikers Roman Riklin für die Leinwand adaptiert hat.

Die Literaturzeitschrift Orte wurde 1974 von Werner Bucher gegründet und erschien seit 2015 unter dem Dach des Appenzeller Verlags. Künftig wird sie von einem Verein herausgegeben. Präsidentin Viviane Egli äussert sich zur neuen Ausrichtung.

Was Opium und Rauchen einst waren, sind soziale Medien heute. Tiktok betäubt viele und macht abhängig – nicht zufällig, sondern systematisch. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede.

Frauen verdienen 16,2 Prozent weniger als Männer. Wer mit dieser Zahl argumentiert wie das Eidgenössische Büro für Gleichstellung verschweigt meist wichtige Fakten, findet unser Gastkommentator René Scheu, Philosoph und Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP).

Im Internet kann auf fast alles gewettet werden – auch auf Weltpolitik und Kriege. Klingt makaber, doch die Prognosen sind so präzise, dass sich auch Geheimdienste dafür interessieren.

Zuerst die Mama «Kevin – Allein zu Haus» und jetzt auch noch Dawson? 2026 ist für Millennial-Fernsehkinder gerade nicht ganz einfach. Nicht nur wegen der nostalgischen Trauer.

Die umstrittene Frage, ob weisse Schauspieler auch Schwarze spielen dürfen, und umgekehrt, hat neuen Zündstoff erhalten. Dabei gäbe es eine einfache Lösung zur Konfliktvermeidung.

Der Sänger spielt die Hauptrolle in der Verfilmung von «Ewigi Liebi». Im Gespräch verrät er, weshalb er in der Vorbereitung leer schlucken musste und welchen Schweizer Hit er am liebsten sang.

Die Hardcore-Legenden von Agnostic Front waren zu Besuch in der Schüür in Luzern – ihr einziges Schweizer Konzert in diesem Jahr.

Ksenija Sidorova ist schon mit Rockstar Zucchero aufgetreten. Nun triumphiert sie mit einem Album voller zeitgenössischer Werke.

Mit Stephan Eicher, Rykka, Rebekka Lindauer und Handsome Hank feierte Heidi Happy in Luzern die Premiere ihrer 20-Jahre-Show. Und es kam noch jemand. Alle auf der Bühne sorgten mit Können, Spontaneität und Herzlichkeit für Begeisterung.

Wer sich für die Menschen auf der grössten Insel der Welt interessiert, nicht nur für den geopolitischen Konflikt um Grönland, sollte grönländische und andere Romane lesen.

Die Proteste im Iran gehen weiter. Schon 2022 nach dem gewaltvollen Tod von Jina Mahsa Amini gingen hunderttausende Menschen auf die Strasse. Eine iranische Autorin hat nun darüber ein beklemmend aktuelles Buch geschrieben.

Vom 2023 verstorbenen Schweizer Schriftsteller Pascal Mercier sind bislang unveröffentlichte Erzählungen im Nachlass entdeckt worden. Darin geht es um Ausnahmesituationen und um einen ärztlichen Befund, der schlimmste Befürchtungen weckt.

Das Opernhaus Zürich wagt sich an Paul Hindemiths «Cardillac». Die Sopranistin Anett Fritsch singt die Tochter des unheimlichen Goldschmieds, der zum Mörder wird.

Als Podcast-Host befragt Maria Ursprung Musikschaffende zu ihrem Einkommen. Wir haben der Theatermacherin die Fragen zurückgestellt. Etwa: Und was verdienen Sie?

Bevor der erste Ton erklingt, braucht es ein eingespieltes Team hinter dem Orchester. Zu Besuch im Backstage-Bereich des Klavierfestivals «Le Piano Symphonique» im KKL.

Eine Londoner Designausstellung bringt viel Schamanismus und noch mehr irre Selbsterfahrung nach Zürich.  «More than Human» ist eine Erweckung.

33 Millionen Dollar, ein umstrittener Verkauf, dann monatelang spurlos verschwunden: Paul Cézannes «Fruits et pot de gingembre» galt als für die Öffentlichkeit verloren. Jetzt ist das Gemälde überraschend wieder aufgetaucht – und in der Fondation Beyeler zu sehen.

Noch vor Trumps Plänen haben Museen erkannt, dass Grönland das Thema der Stunde ist.

Autokraten wie der amerikanische Präsident bekämpfen jede Kultur, die weder Propaganda noch Schmeichelei ist. Doch Künstler wie Bad Bunny, Springsteen und Salman Rushdie schlagen immer mutiger zurück.

Mit Romanen wie «Rituale» wurde der niederländische Schriftsteller berühmt. Er schrieb auch über den Ungarnaufstand 1956, die Pariser Revolte 1968 und den Mauerfall in Berlin.

US-Schauspieler James Van Der Beek wurde durch die Teenieserie «Dawson's Creek» weltweit bekannt. 2024 gab er bekannt, an Darmkrebs erkrankt zu sein. Nun ist er mit 48 Jahren gestorben.

Eine Netflix-Doku von 2020 über den Sexskandal um Jeffrey Epstein bekommt neue Brisanz. Was «Jeffrey Epstein: Stinkreich» besonders himmelschreiend macht.

Francis Rossi ist nach dem Tod seines Bandkollegen Rick Parfitt solo unterwegs. Er hat ein neues Album eingespielt und redet über Alter und Politik.

Extremistische Ideologien werden in der Schweiz ganz offen verbreitet: Online über den regulären Buchhandel.

«Spass und Tanz» hatte Latin-Star Bad Bunny angekündigt für seinen Pausenauftritt beim grossen NFL-Finale. Die bombastische Show bot aber auch politische Symbolik. Und verärgerte den US-Präsidenten.

Zum Start der neuen Staffel von «Late Night Switzerland» bot Stefan Büsser wenig Aufregendes. Dafür liess sich Jacqueline Badran zu einer Biologiestunde hinreissen.

Henry Purcells barocker Mix aus Oper, Schauspiel und Tanz ist zurück auf der Bühne. Nach nur drei Vorstellungen an den St.Galler Festspielen 2024 auf dem Flumserberg wird die Wiederaufnahme nun im Stadttheater gespielt – und entfaltet dort konzentrierter ihren wild-naturhaften Charme.

An der französischen Grenze trifft das Saar-Quartett auf Hass und auf Tote, deren Fluch lebendiger ist als mancher Bewohner.

Willkommen in der verschrobenen Klangspielwelt: Komponist und Theatermacher Ruedi Häusermann zeigt am Schauspielhaus Zürich, wie man das Leben in all seinen absurden Widrigkeiten feiern kann.

Sie gehört zu den bedeutendsten Fotografinnen unserer Zeit: Die mehrfach ausgezeichnete Fotografin Anne Morgenstern. Am 27. Februar hält die 50-Jährige an der GBS ein Referat.

Der 2022 gegründete Förderverein True Picture unterstützt junge Fotojournalistinnen und -journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Deren Reportagen werden nun erstmals öffentlich ausgestellt – sie zeigen Tatorte rechter Gewalt oder junge Soldaten im Ukrainekrieg.

Der Altstätter Maler und Bildhauer Simon Kness ist 62-jährig verstorben. Als rastloser Berserker und grundehrlicher Beobachter ging er konsequent seinen eigenen Weg.  Zu seinen bekanntesten Werken gehört die monumentale Pferd-Skulptur im Strassenraum von Widnau.

Darf die grösste Kunstmesse der Welt mit der Marke «Basel» Etikettenschwindel betreiben - oder muss sie sogar?

Immer mehr Experten werfen nicht nur den Hamas-Terroristen schwere Kriegsverbrechen vor, sondern auch Israels Armee. In einem Buch berichten palästinensische Zivilisten, wie sie den Gaza-Krieg überlebten.

Über eine Millionen Leute haben das Schweizer Musical «Ewigi Liebi» auf der Bühne gesehen. Nun kommt der Film in die Kinos und feierte am Mittwochabend Premiere in Zürich. Luca Hänni wie auch Susanne Kunz, die in Hauptrollen zu sehen sind, waren entsprechend aufgeregt.

Das St.Galler Programmkino Kinok zeigt seit letzten Dezember jeden ersten Freitag des Monats einen Arthouse-Klassiker; am 6. Februar steht «Blade Runner» auf dem Programm. Die neue Reihe «Friday Night Club» soll zudem den Austausch fördern, sagt die Programmverantwortliche Patricia Hinkelbein im Interview.

Der St.Galler Kabarettist Manuel Stahlberger hat für sein neues Programm Mailänderli gebacken und düstere Songs geschrieben: «Es geht» feierte am Dienstag Premiere in St.Gallen. Einige Nummern kennt man bereits aus früheren Programmen.

Der irakisch-deutsche Autor Abbas Khider schlägt mit seinen Büchern wunderbar poetische und hochpolitische Brücken. Im neuen Buch «Der letzte Sommer der Tauben» wird die Taube zum Freiheitssymbol.

Die Serie «Heated Rivalry» über die geheime Liebe zweier Eishockey-Stars hat einen ordentlichen Hype ausgelöst. Daran schuld sind die zahlreichen Sexszenen – aber nicht nur.

Catherine Zuber hat das Broadway-Musical «Moulin Rouge!» ausgestattet. Jetzt ist es zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen, und Zuber erzählt, wieso sie in Vevey einmal 6000 Kostüme entwarf.

Die Luzerner Musikerin Priska Zemp feiert ihr Jubiläum mit 20 Kollaborationen. Sie erzählt von der ersten Begegnung mit Büne Huber oder Boris Blank von Yello und wieso sie sich solo wieder der alten Heidi Happy annähert.

Die Südkoreanerin Koo Jeong A lädt im Kunsthaus Bregenz ins «Land of Ousss (Gravitta)». Diese Wortschöpfung steht für einen undefinierten Zustand oder Ort. Aber die Ausstellung bietet durchaus sehr konkrete Bezüge an.

Das Cabaret Sälewie ist für sie ein Muss, Kantonsrätin Trudy Cozzio sieht aber auch gern ernste Stücke – und sie geht regelmässig ins Kinok. St.Gallen habe eine grosse Vielfalt an Kulturorten, sagt sie, «doch ein Haus für die freie Szene wäre schön.»

Der junge Hollywood-Star könnte bald seinen ersten Oscar holen. Nach seinem Erfolg als junger Bob Dylan in «A complet unknown» ist er Favorit mit «Marty Supreme».

Sein Einfluss auf die Entwicklung des Schweizer Rock und Pop kann nicht überschätzt werden. Nun ist der Musiker und Maler im Alter von 81 Jahren gestorben.

Bereits zum vierten Mal gastierte die in New York geborene, international gefeierte Pianistin Claire Huangci bei Opus 278 in St.Gallen – manche Gesichter im Publikum kommen ihr schon bekannt vor. Diesmal gab sie einen öffentlichen Meisterkurs und taufte ihr soeben veröffentlichtes Album «Piano Heroines».

Internationale Musikgrössen treten in den kommenden Wochen exklusiv im Rorschacher Kulturlokal Industrie36 auf. Wie man hochkarätige Acts in die Ostschweiz holt, erklärt Booking-Chef Andreas B. Müller im Interview.

Die Musikbranche zeigt sich wesentlich politischer als ihre Kollegen vom Film. Bei der Grammy-Verleihung äusserten sich mehrere Stars gegen Donald Trump und dessen Politik.

33 Jahre lang stand der Songschreiber im Schatten von Polo Hofer. In der Mühle Hunziken wurde er vom Publikum frenetisch gefeiert.

Um Crans-Montana kommen Hadorn und Vetter nicht herum. Den Katastrophen-Jahresbeginn meistern sie humortechnisch aber sehr gut. Daneben werden Trump und das WEF, die Milchschwemme und die Fake-News schon fast zur Nebensache.

Das Geschäft mit Online-Wetten brummt auch für grosse Kulturveranstaltungen. Fans sehen das Phänomen kritisch, doch es weist auf einen wunden Punkt hin.

«Macbeth» zeigt die fatalen Verstrickungen von Macht und Moral. Der vielfach bearbeitete, bis heute aktuelle Stoff entfaltet auch in der neuen Inszenierung am Theater Konstanz mit nur fünf Personen auf der Bühne seine beklemmende Wirkung.

Im Format «Bühnenradar» tragen wir die Bühnenhighlights für Sie zusammen – zuverlässig, jeden Monat. Wer wissen will, wo das beste Musical läuft, das Kleinod aus der Kleinkunst zu finden ist oder der nächste Theater- und Opernknüller wartet, ist hier richtig.

Mit «Gefahrengebiet» verabschiedet sich Corinna Harfouch als Ermittlerin Susanne Bonard aus dem Berliner «Tatort». Der Krimi macht den Wolf zum Spiegel einer verunsicherten Gegenwart.

Pipliotti Rist hat für eine Ausstellung am Aargauer Kunsthaus eine neue Arbeit realisiert. Sie sagt erstaunlich viel über unsere politische Gegenwart aus.

Nach einer Krisensitzung in den Bündner Bergen haben sich Panda Lux eine einjährige Auszeit genommen. Das hat gutgetan und die Band mit neuer kreativer Energie beflügelt: Auf ihrem vierten Album «Herz», das am Freitag erschienen ist, zeigen sich die vier Rorschacher in Bestform.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Mit ihrem Film «Ich bin nicht sicher» gewinnt Luisa Zürcher an den Solothurner Filmtagen den Publikumspreis für den «besten Animationsfilm». Ebenso ist er für den Schweizer Filmpreis nominiert. Der Film bringt Menschen dazu, über Tabuthemen zu sprechen, sagt die 27-jährige St.Gallerin im Interview.

Dominique Grandjean war der am meisten unterschätzte Musiker der Schweiz. Er schrieb Schweizer Popgeschichte.

Der Musiker Dominique Grandjean mit 81 Jahren gestorben. Das berichtet «SRF», Grandjeans Produktionsfirma bestätigt.

Ein leerer Stuhl und ein Pappteller mit Würsten: Sanija Ameti bleibt ihrer eigenen Medienkonferenz fern. Und spielt (wieder) mit religiösen Verweisen.

Jo Nesbø sticht mit seinem starken neuen Thriller «Minnesota» ins amerikanische Herz der Finsternis: Er beschreibt meisterhaft, wie gute Menschen zu Monstern werden können.

Erich Langjahrs Dokfilm «Bauernkrieg» (1998) zeigt den bäuerlichen Protest der 1990er-Jahre als Vorzeichen eines tiefergehenden gesellschaftlichen Konflikts um Arbeit, Markt und Verantwortung. Er kommt in restaurierter Fassung wieder in die Kinos.

Kein anderer Schriftsteller hat sich so virtuos, klug, mit echt britischem Humor mit den Fallstricken der Erinnerung beschäftigt wie Julian Barnes. Vielleicht sogar sein letztes Buch?

Felix Müller-Boekamp sammelt Design des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Frau hat er Trouvaillen aus Brockis und Flohmärkten zusammengetragen: vom Besteck über Lampen bis zu Keramik oder Spielzeug. Zu fast jedem Gegenstand weiss er eine Geschichte zu erzählen.

Der berühmteste Dissident, der chinesische Künstler Ai Weiwei, war heimlich in seiner Heimat. Nun sieht er China im Aufstieg und wirft dem Westen planvolle Zensur vor.

32 Furze pro Tag, ein Brief aus dem Élysée und ein Doppelgänger: Büssi fährt in der aktuellen «Late Night Switzerland» schweres Geschütz auf – landet er auch Treffer?

In Halle geht ein Serienmörder um, und Komissar Koitzsch sitzt halbnackt auf seinem Sofa und weint.

Manche Wörter nutzen sich nicht einfach ab – sie verändern ihre Bedeutung. Was einst Zustimmung war, klingt plötzlich wie Hohn.

Sie gilt als die «vergessene Kennedy». Sie war das Opfer von rückständiger Medizin und dem Mann, der den grossen amerikanischen Kennedy-Clan begründete.

Gekündigter Kulturlastenvertrag, gestärkte Laienkultur: Zeit für einen Ausblick auf die Aargauer Kulturpolitik mit SVP-Regierungsrätin Martina Bircher.

Die Aargauer Regisseurin Johanna Böckli inszeniert erneut am Kurtheater Baden die Schweizer Erstaufführung: Nun nimmt sie sich Thomas Melles «Die Welt im Rücken» vor: ein Buch über die bipolare Störung des Autors.

Für das 9. Pianofestival am 14. und 21. Februar hat das organisierende Paar Junko und Teemu Holma gleich drei Star-Pianisten eingeladen.

Es gehe bei dieser Abstimmung nicht um subjektive Befindlichkeiten, schreibt der ehemalige «Tatort»-Kommissar Stefan Gubser.

Ein mächtiger Staatsapparat wollte ihnen nicht glauben, dann haben die Opfer selbst Epstein zu Fall gebrachen. In den Files werden sie nun weiterhin bloss gestellt.

Gymi ohne Goethe: Müssen Klassiker im Original gelesen werden? Oder reicht auch eine vereinfachte Variante? Wir haben Schweizer Gymnasiallehrer befragt - ihre Antwort fiel deutlich aus.

Die Veranstalter-Legende über den Knatsch um das Albisgütli-Festival, sein Amerika und Musiker, die mit Trump nichts am Hut haben.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Das Z7-Team beschallt an vier Abenden im Juli das Freilufttheater in Augusta Raurica.

Der Aargauer Pianist Benjamin Engeli und der Berner Klarinettist Bernhard Röthlisberger legen Weltersteinspielungen des Komponisten Adolf Reichel vor.

Das sind unsere Tipps für das nonkonformistische Musikfestival «One Of A Million» vom 6. bis zum 14. Februar in Baden.

Was Opium und Rauchen einst waren, sind soziale Medien heute. Tiktok betäubt viele und macht abhängig – nicht zufällig, sondern systematisch. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede.

Frauen verdienen 16,2 Prozent weniger als Männer. Wer mit dieser Zahl argumentiert wie das Eidgenössische Büro für Gleichstellung verschweigt meist wichtige Fakten, findet unser Gastkommentator René Scheu, Philosoph und Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP).

Im Internet kann auf fast alles gewettet werden – auch auf Weltpolitik und Kriege. Klingt makaber, doch die Prognosen sind so präzise, dass sich auch Geheimdienste dafür interessieren.

Zuerst die Mama «Kevin – Allein zu Haus» und jetzt auch noch Dawson? 2026 ist für Millennial-Fernsehkinder gerade nicht ganz einfach. Nicht nur wegen der nostalgischen Trauer.

Die umstrittene Frage, ob weisse Schauspieler auch Schwarze spielen dürfen, und umgekehrt, hat neuen Zündstoff erhalten. Dabei gäbe es eine einfache Lösung zur Konfliktvermeidung.

Der Sänger spielt die Hauptrolle in der Verfilmung von «Ewigi Liebi». Im Gespräch verrät er, weshalb er in der Vorbereitung leer schlucken musste und welchen Schweizer Hit er am liebsten sang.

Die Hardcore-Legenden von Agnostic Front waren zu Besuch in der Schüür in Luzern – ihr einziges Schweizer Konzert in diesem Jahr.

Ksenija Sidorova ist schon mit Rockstar Zucchero aufgetreten. Nun triumphiert sie mit einem Album voller zeitgenössischer Werke.

Mit Stephan Eicher, Rykka, Rebekka Lindauer und Handsome Hank feierte Heidi Happy in Luzern die Premiere ihrer 20-Jahre-Show. Und es kam noch jemand. Alle auf der Bühne sorgten mit Können, Spontaneität und Herzlichkeit für Begeisterung.

Wer sich für die Menschen auf der grössten Insel der Welt interessiert, nicht nur für den geopolitischen Konflikt um Grönland, sollte grönländische und andere Romane lesen.

Die Proteste im Iran gehen weiter. Schon 2022 nach dem gewaltvollen Tod von Jina Mahsa Amini gingen hunderttausende Menschen auf die Strasse. Eine iranische Autorin hat nun darüber ein beklemmend aktuelles Buch geschrieben.

Vom 2023 verstorbenen Schweizer Schriftsteller Pascal Mercier sind bislang unveröffentlichte Erzählungen im Nachlass entdeckt worden. Darin geht es um Ausnahmesituationen und um einen ärztlichen Befund, der schlimmste Befürchtungen weckt.

Das Opernhaus Zürich wagt sich an Paul Hindemiths «Cardillac». Die Sopranistin Anett Fritsch singt die Tochter des unheimlichen Goldschmieds, der zum Mörder wird.

Als Podcast-Host befragt Maria Ursprung Musikschaffende zu ihrem Einkommen. Wir haben der Theatermacherin die Fragen zurückgestellt. Etwa: Und was verdienen Sie?

Bevor der erste Ton erklingt, braucht es ein eingespieltes Team hinter dem Orchester. Zu Besuch im Backstage-Bereich des Klavierfestivals «Le Piano Symphonique» im KKL.

Eine Londoner Designausstellung bringt viel Schamanismus und noch mehr irre Selbsterfahrung nach Zürich.  «More than Human» ist eine Erweckung.

33 Millionen Dollar, ein umstrittener Verkauf, dann monatelang spurlos verschwunden: Paul Cézannes «Fruits et pot de gingembre» galt als für die Öffentlichkeit verloren. Jetzt ist das Gemälde überraschend wieder aufgetaucht – und in der Fondation Beyeler zu sehen.

Noch vor Trumps Plänen haben Museen erkannt, dass Grönland das Thema der Stunde ist.

Autokraten wie der amerikanische Präsident bekämpfen jede Kultur, die weder Propaganda noch Schmeichelei ist. Doch Künstler wie Bad Bunny, Springsteen und Salman Rushdie schlagen immer mutiger zurück.

Mit Romanen wie «Rituale» wurde der niederländische Schriftsteller berühmt. Er schrieb auch über den Ungarnaufstand 1956, die Pariser Revolte 1968 und den Mauerfall in Berlin.

US-Schauspieler James Van Der Beek wurde durch die Teenieserie «Dawson's Creek» weltweit bekannt. 2024 gab er bekannt, an Darmkrebs erkrankt zu sein. Nun ist er mit 48 Jahren gestorben.

Eine Netflix-Doku von 2020 über den Sexskandal um Jeffrey Epstein bekommt neue Brisanz. Was «Jeffrey Epstein: Stinkreich» besonders himmelschreiend macht.

Francis Rossi ist nach dem Tod seines Bandkollegen Rick Parfitt solo unterwegs. Er hat ein neues Album eingespielt und redet über Alter und Politik.

Extremistische Ideologien werden in der Schweiz ganz offen verbreitet: Online über den regulären Buchhandel.

«Spass und Tanz» hatte Latin-Star Bad Bunny angekündigt für seinen Pausenauftritt beim grossen NFL-Finale. Die bombastische Show bot aber auch politische Symbolik. Und verärgerte den US-Präsidenten.

Zum Start der neuen Staffel von «Late Night Switzerland» bot Stefan Büsser wenig Aufregendes. Dafür liess sich Jacqueline Badran zu einer Biologiestunde hinreissen.

An der französischen Grenze trifft das Saar-Quartett auf Hass und auf Tote, deren Fluch lebendiger ist als mancher Bewohner.

Willkommen in der verschrobenen Klangspielwelt: Komponist und Theatermacher Ruedi Häusermann zeigt am Schauspielhaus Zürich, wie man das Leben in all seinen absurden Widrigkeiten feiern kann.

Sie gehört zu den bedeutendsten Fotografinnen unserer Zeit: Die mehrfach ausgezeichnete Fotografin Anne Morgenstern. Am 27. Februar hält die 50-Jährige an der GBS ein Referat.

Darf die grösste Kunstmesse der Welt mit der Marke «Basel» Etikettenschwindel betreiben - oder muss sie sogar?

Immer mehr Experten werfen nicht nur den Hamas-Terroristen schwere Kriegsverbrechen vor, sondern auch Israels Armee. In einem Buch berichten palästinensische Zivilisten, wie sie den Gaza-Krieg überlebten.

Über eine Millionen Leute haben das Schweizer Musical «Ewigi Liebi» auf der Bühne gesehen. Nun kommt der Film in die Kinos und feierte am Mittwochabend Premiere in Zürich. Luca Hänni wie auch Susanne Kunz, die in Hauptrollen zu sehen sind, waren entsprechend aufgeregt.

Der irakisch-deutsche Autor Abbas Khider schlägt mit seinen Büchern wunderbar poetische und hochpolitische Brücken. Im neuen Buch «Der letzte Sommer der Tauben» wird die Taube zum Freiheitssymbol.

Die Serie «Heated Rivalry» über die geheime Liebe zweier Eishockey-Stars hat einen ordentlichen Hype ausgelöst. Daran schuld sind die zahlreichen Sexszenen – aber nicht nur.

Catherine Zuber hat das Broadway-Musical «Moulin Rouge!» ausgestattet. Jetzt ist es zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen, und Zuber erzählt, wieso sie in Vevey einmal 6000 Kostüme entwarf.

Rund 80 Prozent beträgt der Frauenanteil des Badener «One Of A Million»-Festivals. Das lässt die Konkurrenz blass aussehen.

Die Luzerner Musikerin Priska Zemp feiert ihr Jubiläum mit 20 Kollaborationen. Sie erzählt von der ersten Begegnung mit Büne Huber oder Boris Blank von Yello und wieso sie sich solo wieder der alten Heidi Happy annähert.

Der junge Hollywood-Star könnte bald seinen ersten Oscar holen. Nach seinem Erfolg als junger Bob Dylan in «A complet unknown» ist er Favorit mit «Marty Supreme».

Sein Einfluss auf die Entwicklung des Schweizer Rock und Pop kann nicht überschätzt werden. Nun ist der Musiker und Maler im Alter von 81 Jahren gestorben.

Die Musikbranche zeigt sich wesentlich politischer als ihre Kollegen vom Film. Bei der Grammy-Verleihung äusserten sich mehrere Stars gegen Donald Trump und dessen Politik.

33 Jahre lang stand der Songschreiber im Schatten von Polo Hofer. In der Mühle Hunziken wurde er vom Publikum frenetisch gefeiert.

Um Crans-Montana kommen Hadorn und Vetter nicht herum. Den Katastrophen-Jahresbeginn meistern sie humortechnisch aber sehr gut. Daneben werden Trump und das WEF, die Milchschwemme und die Fake-News schon fast zur Nebensache.

Das Geschäft mit Online-Wetten brummt auch für grosse Kulturveranstaltungen. Fans sehen das Phänomen kritisch, doch es weist auf einen wunden Punkt hin.

Im Format «Bühnenradar» tragen wir die Bühnenhighlights für Sie zusammen – zuverlässig, jeden Monat. Wer wissen will, wo das beste Musical läuft, das Kleinod aus der Kleinkunst zu finden ist oder der nächste Theater- und Opernknüller wartet, ist hier richtig.

Mit «Gefahrengebiet» verabschiedet sich Corinna Harfouch als Ermittlerin Susanne Bonard aus dem Berliner «Tatort». Der Krimi macht den Wolf zum Spiegel einer verunsicherten Gegenwart.

Pipliotti Rist hat für eine Ausstellung am Aargauer Kunsthaus eine neue Arbeit realisiert. Sie sagt erstaunlich viel über unsere politische Gegenwart aus.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Dominique Grandjean war der am meisten unterschätzte Musiker der Schweiz. Er schrieb Schweizer Popgeschichte.

Der Musiker Dominique Grandjean mit 81 Jahren gestorben. Das berichtet «SRF», Grandjeans Produktionsfirma bestätigt.

Ein leerer Stuhl und ein Pappteller mit Würsten: Sanija Ameti bleibt ihrer eigenen Medienkonferenz fern. Und spielt (wieder) mit religiösen Verweisen.

Jo Nesbø sticht mit seinem starken neuen Thriller «Minnesota» ins amerikanische Herz der Finsternis: Er beschreibt meisterhaft, wie gute Menschen zu Monstern werden können.

Kein anderer Schriftsteller hat sich so virtuos, klug, mit echt britischem Humor mit den Fallstricken der Erinnerung beschäftigt wie Julian Barnes. Vielleicht sogar sein letztes Buch?

Der berühmteste Dissident, der chinesische Künstler Ai Weiwei, war heimlich in seiner Heimat. Nun sieht er China im Aufstieg und wirft dem Westen planvolle Zensur vor.

Der Hauptpreis der Filmtage geht an die Doku «Qui vit encore», in der Palästinenser von ihrer Flucht aus Gaza erzählen. Den Publikumspreis schnappt sich der charmante Spielfilm «Becaària».

Es ist ein bewegender Monolog auf der Theaterbühne. Selten war das Mutterthema so zornig und zärtlich. Zu sehen am Donnerstag und Freitag im Badener Kleintheater.

Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester präsentierten ihr  schmuckes Tournee-Programm in Zürich: Der Solist allerdings erwischte einen rabenschwarzen Abend.

Augustin Hadelich ist Artiste Étoile am Lucerne Festival. Zum Programm-Release sprach er über die Unterschiede zwischen der Klassik in Europa und den USA und an welche Musik er sich lange nicht getraut hat.

Als Schlagzeuger von Sly & Robbie prägte er den Reggae und Sound Jamaikas. Musikgrößen wie Bob Dylan oder die Rolling Stones arbeiteten mit dem Drummer zusammen.

Intendant Sebastian Nordmann gibt sein Programm für das sommerliche Lucerne Festival bekannt – und überrascht damit alle.

Kürzlich erhielt die Projektleiterin Anne-Cécile Gross ihre Kündigung. Doch die Jugendlichen wollen nicht ohne ihre Dirigentin weitermachen – und formulieren einen Appell.

Unsere Kolumnistin versucht, als Künstlerin ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und stellt sich die Frage: Wer kann es sich leisten, Kunst zu machen?

Heulende Männer haben Konjunktur. Eine Berufsgattung aber bleibt selbst bei grausamen Tragödien ungerührt. Das ist ein Missverständnis.

Im Hauptwettbewerb der Solothurner Filmtage laufen gleich drei Filme, in denen die Schweiz schlecht wegkommt. Warum das nicht schlecht ist.

Das 33-Millionen-Franken-Bild von Paul Cézanne, das nach der New Yorker Versteigerung 2023 verschwand, ist überraschend wieder in der Schweiz aufgetaucht. Der Badener Museumsdirektor Markus Stegmann hat es in der Fondation Beyeler besucht.

«Feuerfächer» heisst der neue Band von Gabrielle Susan Rüetschi. Es ist der dritte Teil einer Serie über die vier Elemente.

Satire darf alles, aber sie braucht eine Stossrichtung, findet der Kabarettist aus dem Appenzell. Und spricht über Tinnitus und Verletzlichkeit im Alter.