
«Der Geist des Bienenstocks» heisst er. Gedreht hat ihn Victor Erice – ein Solitär des spanischen Kinos. Das Kino Rex würdigt ihn mit einer Retrospektive.
Ein eindrücklicher Film des Westschweizer Fernsehens zeigt das stille Leiden und Kämpfen der Opferfamilien der Brandkatastrophe, nachdem der Medienrummel vorbei ist.
Am 7. Februar steht die 22-jährige Léa Doffey im Final der «Star Academy». Im Bieler Kongresshaus können Fans live mitfiebern.
Jeden Tag erreicht die Berner Zeitung eine Vielzahl an Leserbildern. Eine Auswahl der schönsten Fotos finden Sie hier.
Vom Thermomix bis zum Videobeweis: Überall verschwinden Handlungsspielräume. Soziologe Hartmut Rosa erklärt, wie uns der Drang nach totaler Sicherheit verdorren lässt und warum wir öfter Regeln brechen sollten.
Nach nur einem Jahr als Mediensprecher bei der Swiss heuert der 43-Jährige wieder beim Fernsehen an. Dort war er zuletzt als Formel-1-Kommentator tätig.
Der Berner Künstler Johannes Dullin befasst sich in seinen Shows mit dem Irrsinn der Welt. Ein Gespräch über groteske Männer und KI-Fieberträume.
Die höchst unterhaltsame Serie zeigt die Höhen und Tiefen der legendären Boygroup. Und endet etwas gar harmonisch.
Die Oscarpreisträgerin und Produzentin spricht über die neue Staffel der Serie «The Morning Show», die Macht von Frauen in den Medien und ihre Freundschaft mit Jennifer Aniston.
In Los Angeles wurden die Grammys verliehen. Zu den Nominierten gehörten Lady Gaga, Kendrick Lamar und Bad Bunny.

Die Luzerner Musikerin Priska Zemp feiert ihr Jubiläum mit 20 Kollaborationen. Sie erzählt von der ersten Begegnung mit Büne Huber oder Boris Blank von Yello und wieso sie sich solo wieder der alten Heidi Happy annähert.
Im Format «Bühnenradar» tragen wir die Bühnenhighlights für Sie zusammen – zuverlässig, jeden Monat. Wer wissen will, wo das beste Musical läuft, das Kleinod aus der Kleinkunst zu finden ist oder der nächste Theater- und Opernknüller wartet, ist hier richtig.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
Die Südkoreanerin Koo Jeong A lädt im Kunsthaus Bregenz ins «Land of Ousss (Gravitta)». Diese Wortschöpfung steht für einen undefinierten Zustand oder Ort. Aber die Ausstellung bietet durchaus sehr konkrete Bezüge an.
Das Cabaret Sälewie ist für sie ein Muss, Kantonsrätin Trudy Cozzio sieht aber auch gern ernste Stücke – und sie geht regelmässig ins Kinok. St.Gallen habe eine grosse Vielfalt an Kulturorten, sagt sie, «doch ein Haus für die freie Szene wäre schön.»
Der junge Hollywood-Star könnte bald seinen ersten Oscar holen. Nach seinem Erfolg als junger Bob Dylan in «A complet unknown» ist er Favorit mit «Marty Supreme».
Sein Einfluss auf die Entwicklung des Schweizer Rock und Pop kann nicht überschätzt werden. Nun ist der Musiker und Maler im Alter von 81 Jahren gestorben.
Bereits zum vierten Mal gastierte die in New York geborene, international gefeierte Pianistin Claire Huangci bei Opus 278 in St.Gallen – manche Gesichter im Publikum kommen ihr schon bekannt vor. Diesmal gab sie einen öffentlichen Meisterkurs und taufte ihr soeben veröffentlichtes Album «Piano Heroines».
Internationale Musikgrössen treten in den kommenden Wochen exklusiv im Rorschacher Kulturlokal Industrie36 auf. Wie man hochkarätige Acts in die Ostschweiz holt, erklärt Booking-Chef Andreas B. Müller im Interview.
In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.
Die Musikbranche zeigt sich wesentlich politischer als ihre Kollegen vom Film. Bei der Grammy-Verleihung äusserten sich mehrere Stars gegen Donald Trump und dessen Politik.
33 Jahre lang stand der Songschreiber im Schatten von Polo Hofer. In der Mühle Hunziken wurde er vom Publikum frenetisch gefeiert.
«Macbeth» zeigt die fatalen Verstrickungen von Macht und Moral. Der vielfach bearbeitete, bis heute aktuelle Stoff entfaltet auch in der neuen Inszenierung am Theater Konstanz mit nur fünf Personen auf der Bühne seine beklemmende Wirkung.
Nach einer Krisensitzung in den Bündner Bergen haben sich Panda Lux eine einjährige Auszeit genommen. Das hat gutgetan und die Band mit neuer kreativer Energie beflügelt: Auf ihrem vierten Album «Herz», das am Freitag erschienen ist, zeigen sich die vier Rorschacher in Bestform.
Mit ihrem Film «Ich bin nicht sicher» gewinnt Luisa Zürcher an den Solothurner Filmtagen den Publikumspreis für den «besten Animationsfilm». Ebenso ist er für den Schweizer Filmpreis nominiert. Der Film bringt Menschen dazu, über Tabuthemen zu sprechen, sagt die 27-jährige St.Gallerin im Interview.
Erich Langjahrs Dokfilm «Bauernkrieg» (1998) zeigt den bäuerlichen Protest der 1990er-Jahre als Vorzeichen eines tiefergehenden gesellschaftlichen Konflikts um Arbeit, Markt und Verantwortung. Er kommt in restaurierter Fassung wieder in die Kinos.
Felix Müller-Boekamp sammelt Design des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Frau hat er Trouvaillen aus Brockis und Flohmärkten zusammengetragen: vom Besteck über Lampen bis zu Keramik oder Spielzeug. Zu fast jedem Gegenstand weiss er eine Geschichte zu erzählen.
Massentauglich, aber keine Massenware: Das erste Album von Poly FM ist gelungen. Fabio Hauser nimmt seine Hörerinnen und Hörer mit auf eine musikalische Reise zurück in seine Kindheit und weiter in die grosse weite Welt.
Im Internet kann auf fast alles gewettet werden – auch auf Weltpolitik und Kriege. Klingt makaber, doch die Prognosen sind so präzise, dass sich auch Geheimdienste dafür interessieren.
Mehrere Prominente fanden Trump furchtbar. Dann wurden sie plötzlich zu glühenden Anhängern des Präsidenten. Eine Spurensuche, was für ein Muster hinter den Kehrtwenden steckt.
Pipliotti Rist hat für eine Ausstellung am Aargauer Kunsthaus eine neue Arbeit realisiert. Sie sagt erstaunlich viel über unsere politische Gegenwart aus.
Das Geschäft mit Online-Wetten brummt auch für grosse Kulturveranstaltungen. Fans sehen das Phänomen kritisch, doch es weist auf einen wunden Punkt hin.
Eigentlich sagt man ja, dass Gegensätze sich anziehen. Doch beim Thema Musik finden Ivo und Daniela definitiv keinen Gefallen aneinander. Sie liebt House und geht gerne an die Street Parade, er hingegen steht auf Schlager. Ob dieses «First Date» doch noch ein Erfolg werden kann?
Im Hauptwettbewerb der Solothurner Filmtage laufen gleich drei Filme, in denen die Schweiz schlecht wegkommt. Warum das nicht schlecht ist.
Im April findet in Stans wieder ein Dialog zwischen den Kulturen statt und Genregrenzen werden ausgelotet – unter neuer musikalischer Leitung. Das Programm steht, am 1. Februar wird der Vorverkauf eröffnet.
Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester präsentierten ihr schmuckes Tournee-Programm in Zürich: Der Solist allerdings erwischte einen rabenschwarzen Abend.
Das in Bern erfundene Musikinstrument Hang hat eine weltweite Szene begründet – doch den Erfindern gefällt das nicht. Deshalb entscheidet jetzt ein Gericht, inwiefern das Instrument rechtlichen Schutz geniesst.
Wer sich für die Menschen auf der grössten Insel der Welt interessiert, nicht nur für den geopolitischen Konflikt um Grönland, sollte grönländische und andere Romane lesen.
Die Proteste im Iran gehen weiter. Schon 2022 nach dem gewaltvollen Tod von Jina Mahsa Amini gingen hunderttausende Menschen auf die Strasse. Eine iranische Autorin hat nun darüber ein beklemmend aktuelles Buch geschrieben.
Vom 2023 verstorbenen Schweizer Schriftsteller Pascal Mercier sind bislang unveröffentlichte Erzählungen im Nachlass entdeckt worden. Darin geht es um Ausnahmesituationen und um einen ärztlichen Befund, der schlimmste Befürchtungen weckt.
Bevor der erste Ton erklingt, braucht es ein eingespieltes Team hinter dem Orchester. Zu Besuch im Backstage-Bereich des Klavierfestivals «Le Piano Symphonique» im KKL.
Das Theater Nawal, das Ensemble für Erwachsene am «VorAlpentheater» Luzern, nimmt sich Yasmina Rezas «James Brown trug Lockenwickler» an.
Man ist zwar noch da, aber so richtig wahrgenommen wird man nicht mehr im Alter. Mit dem tragikomischen Stück «4/5 oder von der Kunst keine Fahrstuhlmusik zu werden» feierte die Luzerner Theatergruppe «Zell:stoff» im Südpol Premiere.
33 Millionen Dollar, ein umstrittener Verkauf, dann monatelang spurlos verschwunden: Paul Cézannes «Fruits et pot de gingembre» galt als für die Öffentlichkeit verloren. Jetzt ist das Gemälde überraschend wieder aufgetaucht – und in der Fondation Beyeler zu sehen.
Noch vor Trumps Plänen haben Museen erkannt, dass Grönland das Thema der Stunde ist.
Mit blossen Händen wuchtet Christopher Lehmpfuhl Ölfarbe auf die Leinwand. Der kraftaufwendige Mal-Akt resultiert in erstaunlicher Feinheit: Plein-Air-Bilder, die Wetter, Licht und Landschaft ungefiltert einfangen.
Um Crans-Montana kommen Hadorn und Vetter nicht herum. Den Katastrophen-Jahresbeginn meistern sie humortechnisch aber sehr gut. Daneben werden Trump und das WEF, die Milchschwemme und die Fake-News schon fast zur Nebensache.
Mit «Gefahrengebiet» verabschiedet sich Corinna Harfouch als Ermittlerin Susanne Bonard aus dem Berliner «Tatort». Der Krimi macht den Wolf zum Spiegel einer verunsicherten Gegenwart.
Dominique Grandjean war der am meisten unterschätzte Musiker der Schweiz. Er schrieb Schweizer Popgeschichte.
Der Musiker Dominique Grandjean mit 81 Jahren gestorben. Das berichtet «SRF», Grandjeans Produktionsfirma bestätigt.
Ein leerer Stuhl und ein Pappteller mit Würsten: Sanija Ameti bleibt ihrer eigenen Medienkonferenz fern. Und spielt (wieder) mit religiösen Verweisen.
Jo Nesbø sticht mit seinem starken neuen Thriller «Minnesota» ins amerikanische Herz der Finsternis: Er beschreibt meisterhaft, wie gute Menschen zu Monstern werden können.
Kein anderer Schriftsteller hat sich so virtuos, klug, mit echt britischem Humor mit den Fallstricken der Erinnerung beschäftigt wie Julian Barnes. Vielleicht sogar sein letztes Buch?
Der berühmteste Dissident, der chinesische Künstler Ai Weiwei, war heimlich in seiner Heimat. Nun sieht er China im Aufstieg und wirft dem Westen planvolle Zensur vor.
Der Hauptpreis der Filmtage geht an die Doku «Qui vit encore», in der Palästinenser von ihrer Flucht aus Gaza erzählen. Den Publikumspreis schnappt sich der charmante Spielfilm «Becaària».
Alte Musik St.Gallen bringt auch dieses Jahr wieder eine Reihe von hochkarätigen Barockkonzerten in die Kirchen St.Laurenzen und St.Mangen. Die Ideen kommen dem künstlerischen Leiter oft auf Autofahrten.
Augustin Hadelich ist Artiste Étoile am Lucerne Festival. Zum Programm-Release sprach er über die Unterschiede zwischen der Klassik in Europa und den USA und an welche Musik er sich lange nicht getraut hat.
Als Schlagzeuger von Sly & Robbie prägte er den Reggae und Sound Jamaikas. Musikgrößen wie Bob Dylan oder die Rolling Stones arbeiteten mit dem Drummer zusammen.
Die Geschäftsführerin des Bücherladens Appenzell könnte ohne Literatur nicht leben. Amerikanische Gesellschaftsliteratur liest sie genauso wie russische Reportagen und ein unbekanntes Talent aus Japan.
Intendant Sebastian Nordmann gibt sein Programm für das sommerliche Lucerne Festival bekannt – und überrascht damit alle.
Unsere Kolumnistin versucht, als Künstlerin ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und stellt sich die Frage: Wer kann es sich leisten, Kunst zu machen?
Er musste Unmögliches möglich machen, einen reibungslosen Theaterbetrieb sicherstellen, die Sanierung und zwei Umzüge koordinieren: Georges Hanimann, Technischer Leiter am Theater St.Gallen, ursprünglich Landmaschinenmechaniker, wird Ende des Monats pensioniert.
Heulende Männer haben Konjunktur. Eine Berufsgattung aber bleibt selbst bei grausamen Tragödien ungerührt. Das ist ein Missverständnis.
Oben anspruchsvolle Kopfarbeit, unten sinnliches Eintauchen in eine dystopische Landschaft: Der Kunstraum Kreuzlingen schafft mit zwei Ausstellungen im Erd- und im Kellergeschoss einen Spagat, der so zum letzten Mal möglich ist, denn bald wird umgebaut.
Satire darf alles, aber sie braucht eine Stossrichtung, findet der Kabarettist aus dem Appenzell. Und spricht über Tinnitus und Verletzlichkeit im Alter.
Die Entwicklung neuer medizinischer Errungenschaften hat sich massiv verlangsamt. Künstliche Intelligenz könnte das ändern – und die Schweiz profitieren.
Vier Performerinnen dehnen, wenden, verknoten die Latexinstallationen der argentinischen Künstlerin Elena Dahn: Das lockte am Samstag viel Publikum in den Kunstraum der St. Galler Lokremise und zum anschliessenden Filmprogramm im Kinok.
Zweihundert Konzerte im Dienst Johann Sebastian Bachs und seines gewaltigen Vokalwerks sind Grund genug für ein dickes Lob. Doch zu Wort kam am Freitagabend ein Autor und Denker, der mit dem Satz grossgeworden ist: Nicht geschimpft ist genug gelobt.
In Neuenburg und Bregenz verordnen Ärzte bereits Kulturbesuche. Diese stärken nachweislich das Wohlbefinden. Ob ein Museum auf Rezept auch das Ostschweizer Gesundheitssystem entlasten kann, diskutierten Expertinnen im Open Art Museum St. Gallen.
Ein gebrochenes Genick und ein neuer, temporärer Ermittlungspartner für Kommissarin Moormann: Die Folge aus Bremen hält Überraschungen bereit – aber nicht nur schlechte.
Drei grossformatige Latexinstallationen der argentinischen Künstlerin Elena Dahn werden am Samstag in Performances mit Tänzerinnen des Theaters St.Gallen aktiviert. Dazu gibt es ein Filmprogramm im Kinok.
Nachdem das US-Geschäft des sozialen Netzwerks aus China primär in den Händen eines Trump-nahen Tech-Oligarchen liegt, fragt man sich: Gilt nun hier MAGA first?
Die Biennale Venedig wird immer mehr zur Plattform für Politik. Dieses Jahr scheint ein neuer Höhepunkt erreicht.
Hiromi Ito ist eine der bedeutendsten Stimmen der Gegenwartslyrik. Die Gedichte und Erzählungen der heute 70-Jährigen schockieren und begeistern Leserinnen und Leser weltweit.
Ist die Generation Z wehleidig und faul? Eine Mutter ertappt sich im preisgekrönten Roman «Halbinsel» selbst bei diesem Gedanken, als ihre erwachsene Tochter sich nach einem Zusammenbruch neu sortieren muss. Autorin Kristine Bilkau zeigt für beide Verständnis.
Die bekanntesten Zwillinge Deutschlands sollen die bekannteste Show Deutschlands retten. Es ist die logische Wahl.
Victoria und David Beckham haben sich öffentlich mit ihrem ältesten Sohn zerstritten. Nun rechnet Brooklyn mit seiner Verwandtschaft ab. So kam es dazu.
Er kommt gerade aus dem eiskalten Helsinki und freut sich bereits auf den Sommer in St.Gallen. Der 1973 in Rom geborene Musiker wurde am Montag zum Nachfolger von Chefdirigent Modestas Pitrenas gewählt.
Der neue Chefdirigent des Sinfonieorchesters St.Gallen besitzt internationale Ausstrahlung und hat an den grössten Häusern dirigiert. Mit Pietro Rizzo wird italienisches Flair in Tonhalle und Theater einziehen.
Religiöse Fanatiker sehen in der Brandkatastrophe Vorzeichen des Jüngsten Gerichts. Andere machen die Spassgesellschaft dafür verantwortlich. Der Theologe Georg Pfleiderer erklärt, was ein sinnvoller Umgang mit dem Deutungsbedarf sein könnte.
Der frühere Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde, Atef Abu Saif, wurde im Flüchtlingslager Jabalia geboren. Heute residiert er im Literaturhaus in Gottlieben und spricht über die Hamas, die ihn fast tötete, Redefreiheit und seine Erfahrungen in Gaza.
Hao Hohls Film «Anders Anders – was uns verbindet» wird als einzige Ostschweizer Produktion an den Solothurner Filmtagen uraufgeführt. In der Dokumentation geht die gebürtige Chinesin der Frage nach, was Zugehörigkeit ausmacht.
Die Werkschau des Schweizer Films eröffnet morgen, mit über 150 Filmen allein in der Sektion Panorama. Welche der Beiträge lohnen sich besonders?
Die 28-jährige Thunerin Veronica Fusaro hat sich zu einer der spannendsten Sängerinnen und Songschreiberinnen entwickelt. Sie ist eine gute, vielversprechende Wahl.
Er war der Inbegriff des Exzesses. Nun blickt der Superstar mit einem neuen Album und einer Netflix-Doku zurück in seine Vergangenheit. Interview mit einem Gereiften.
Ein durchdacht gestaltetes Programm mit einigen Trouvaillen und viel Zeitgenössischem hat der Tablater Konzertchor am Samstag in der Christkatholischen Kirche St.Gallen präsentiert. Der Abend geriet zu einer feinsinnigen Reise durch einige Jahrhunderte Musikgeschichte.
Barbara-David Brüesch inszeniert den Klassiker ebenso amüsant wie beklemmend. Im Mittelpunkt der Bühnengroteske, die grundlegende Fragen nach der menschlichen Gerechtigkeit aufwirft, steht die Uzwiler Schauspielerin Heidi Maria Glössner als Claire Zachanassian.
Die Matriarchin des Schweizer Humors beginnt wieder bei Null. Das neue Programm «GardiZero» hat Kultpotential, am Wochenende war in Zug sagenhafte Schweizer Premiere.
Autorin Barbi Marković schickt in ihrem Auftragswerk fürs Schauspielhaus Zürich drei Schwestern in einen gnadenlosen Konkurrenzkampf. Das ist böse, sehr lustig und erschreckend nah an unserer Streitkultur.
Ein It-Girl verliert den Spiegel der Öffentlichkeit – und kurz darauf ihre Kinder. Der Stuttgarter «Tatort: Ex-It» will aus der Influencer-Welt und einem Rosenkrieg einen Thriller machen, ertränkt den Krimi aber in Pathos und Regen.
Virginia Woolfs Jahrhundertbuch «Orlando» handelt von einem Mann, der zur Frau wird. An der Premiere in St. Gallen macht eine fulminante Hauptdarstellerin aus dem Roman ein komisches Fest der Freiheit.
Ab nächster Woche steht Davos im Zentrum der Weltpolitik: Ein Ort, der auch krisenhafte Zeiten kennt. Das Buch der St.Gallerin Lisa Wellenzohn erzählt davon, bleibt aber im Anekdotischen hängen.
Wie können wir trotz persönlicher und globaler Herausforderungen und Rückschläge positiv in die Zukunft blicken? Trendforscher Matthiax Horx hat sechs Ideen.
Angst macht die Welt grösser und gefährlicher, als sie ist – sagt Verena Kast. Im Gespräch erklärt die Psychologin, warum «skeptisches Vertrauen» hilft, in Krisenzeiten nicht zu erstarren.