Search
Media
Travel
Didactica
Money
Venture
eMarket
Chats
Mail
News
Schlagzeilen |
Samstag, 24. Januar 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
1|2|3|4|5  

Der Zürcher Jazzpianist Christoph Stiefel stirbt nach kurzer Krankheit im Alter von 64 Jahren.

Für einen Platz auf dem Podest und unser fasziniertes Staunen riskieren sie viel. Unterdessen vielleicht zu viel?

Spannend und total übertrieben. Die Stars in diesem sehenswerten Thriller sind Sydney Sweeney und Amanda Seyfried.

Gekommen, um zu arbeiten, und geblieben, um hier zu leben. Wie geht es Senioren mit Migrationsgeschichte in der Schweiz?

Wer gewinnt 2026 die goldene Trophäe? «Sinners» ist Spitzenkandidat. Die Nominierungen im Überblick.

Selfies zwischen Punkten und Kürbissen: Yayoi Kusamas Kunst ist «instagrammable». Das macht sie zum Museumsblockbuster.

Oscarnominiert: Die Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm zeigt das erschütternde Schicksal eines Kindes aus Gaza.

Hotelzimmerfoto, Techno-Single und fragwürdiges Album-Cover: Das Internet ist (nicht) bereit für Harry Styles' Comeback.

Auf diese Bücher dürfen wir uns 2026 freuen: Fünf Bücher, auf die die SRF-Literaturredaktion gespannt ist.

Hollywood recycelt weiter: Daran kommt man auch bei unseren vier Filmtipps für 2026 nicht vorbei.

Noch ein «Game of Thrones»-Ableger, die dritte Staffel von Euphoria – und Neues von Richard Gadd («Baby Reindeer»).

SRF Expertinnen und Experten orakeln, wer in den Sparten Musik, Comedy und Film in diesem Jahr für Furore sorgen wird.

Philosophie bald ohne Platon? Eine Uni in Texas streicht das «Symposion» vom Lehrplan – aus Angst vor Gender-Themen.

Seit Jahresbeginn ist das Netz voll mit Bildern von 2016. Ist das bloss Nostalgie oder die Sehnsucht nach Auszeit?

Jubel aus Medien und Fanbase: Mit Bill und Tom Kaulitz erhält «Wetten, dass…?» die wohl beste Chance auf ein Revival.

Die Erschiessung von Renée Good durch einen ICE-Agenten löst in den USA Proteste aus, auch von religiösen Menschen.

Mensch, wie modisch: Emmanuel Macron tritt in Davos mit Sonnenbrille ans Rednerpult. Was will uns das bitte sagen?

Valentino prägte das Ideal ewiger Eleganz. Modeexpertin Silke Wichert erklärt, warum sein Stil bis heute nachhallt.

Das ZDF holt die grosse Samstagabend-Show nach drei Jahren Pause aus ihrem Dornröschenschlaf – mit neuen Gesichtern.

Netflix überträgt live, wie Kletterer Alex Honnold den Wolkenkratzer Taipei 101 erklimmt, ungesichert. Geht das zu weit?

Braucht es die Sehkraft, um sich um Kinder zu kümmern? Ein Vater mit Sehbehinderung berichtet aus seinem Alltag.

Das oscarnominierte Drama erzählt fiktionalisiert die Familiengeschichte William Shakespeares – und ist eine Wucht.

Der Dokfilm «The Narrative» porträtiert einen Ex-Banker, der für einen der grössten UBS-Skandale verantwortlich war.

Mit «Star Search» holt die Streamingplattform die Mutter der Talent-Shows aus dem TV-Museum.

Vom Blick auf einen UBS-Investmentbanker bis zu Luna Wedlers Höhenflug: Das bietet die Schweizer Filmschau in Solothurn.

Die neue HBO Max-Serie ist ein Ableger der Fantasy-Reihe «Game of Thrones». Sie ist ganz anders, aber gut.

Die Anschaffung eines Grills führt zu Grundsatzdiskussionen über Toleranz und Vorurteile. Das ist echt lustig.

Der Streamer HBO Max ist in der Schweiz gestartet.

Viele Andeutungen, kein Aufschrei. Die Aussagen der Hollywood-Stars blieben bei den Golden Globes maximal vage.

Alles verfliesst im neuen Film von Thomas Imbach, einem faszinierenden Verwirrspiel nach Arthur-Schnitzler-Vorlage.

Die kleine kanadische Serie «Heated Rivalry» rund um zwei schwule Eishockey-Spieler sorgt für internationalen Hype.

Der Altmeister schenkt uns zu seinem 80. Geburtstag ein letztes Buch – und schwärmt von Schweizer Uhren und King Roger.

Agatha Christie ist die erfolgreichste Schriftstellerin der Welt. Nun erlebt das berühmte «Christie-Rezept» ein Revival.

2023 starb der Schriftsteller Pascal Mercier. Nun erscheint ein Band mit Kurzgeschichten aus seinem Nachlass.

Auch in der Weltliteratur hat das grosse Geschäft seine Spuren hinterlassen, wie ein neuer Sammelband zeigt.

«Mein Name ist Eugen» wurde Schweizer Kult. Ein Porträt des Berner Pfarrers, der die Lausbuben-Geschichte einst schrieb.

Toilettenpause zu teuer: Hu Anyans Buch «Ich fahr Pakete aus in Peking» liefert Einblicke ins Leben als Niedriglöhner.

Ozan Zakariya Keskinkılıçs Roman handelt von zwei Männern aus Adana und Berlin – ist aber mehr als eine Romanze.

In «Die späten Tage» schildert die 80-jährige Autorin Natascha Wodin, wie Amors Pfeil auch im hohen Alter treffen kann.

David Bowie war seiner Zeit ein paar Takte voraus – auch in Sachen Internet. Fünf Belege für seinen digitalen Riecher.

Die US-amerikanische Sängerin, Bürgerrechtlerin, Pazifistin und Umweltaktivistin wird 85 – und bleibt politisch laut.

Xavier Naidoo ist zurück – aber was war da nochmal? Die wichtigsten Fragen zu seinem Verschwinden und dem Comeback.

Der international bekannte Musiker ist 96-jährig verstorben. Seine beispiellos lange Karriere dauerte über 70 Jahre.

«Deutschlands letzte Diva» trotzte Dramen, Süchten, Zweifel – und geniesst längst Ikonenstatus. Nicht nur unter Fans.

Die SRF-Musikredaktion blickt auf Sternstunden der Klassik und auf ein Album, dem die Wärme fehlt.

Er brach lieber mit Hitchcock, als sich anzupassen: Der Filmkomponist Bernard Herrmann bleibt bis heute unvergleichlich.

Der britische Rock- und Bluesmusiker, Komponist, Pianist und Gitarrist Christopher «Chris» Rea ist tot.

Die SBB stellt öffentliche Klaviere in Bahnhöfen auf. Das Konzept besticht, weil es glücklich macht.

In seinen Comics setzte sich Scott Adams satirisch mit der Unternehmenswelt auseinander. Er wurde 68 Jahre alt.

Im Museum für Kommunikation sind die besten Schweizer Karikaturen 2025 zu sehen. Ein humorvoller Jahresrückblick.

Einst entwarfen Kunstschaffende weitläufige Paradiese. Heute wenden sie sich öfters hin zu einem nachhaltigeren Leben.

Die Geschichte der Wachskunst ist so faszinierend wie flüchtig – und erlebt in Florenz ein Comeback.

Als Animationsmeister wurde Hayao Miyazaki berühmt, doch er zeichnete auch Comics – etwa die Öko-Dystopie «Nausicaä».

Ein ehemaliger Gefängnisturm wird zum Fantasy-Museum: 250 Werke von Tolkien-Illustrator John Howe sind hier zu sehen.

Tupfen, Felsbrocken und Zitronen: Die besten Ausstellungen 2025 – und welche davon Sie noch live erleben können.

Die Ausstellung «Massen – Foules – Crowds» erkundet menschliches Verhalten. Eine Schau jenseits der Klischees.

Erst Juwelenraub, dann Wasserschaden – das berühmte Museum bleibt wegen schlechter Arbeitsbedingungen teils geschlossen.

Die Bündnerin erarbeitet sich ihre Rollen akribisch, sogar mit Recherchen im Kriegsgebiet, so auch für «Die Seherin».

«Der Nussknacker» ist eigentlich Weihnachts-Kitsch: Doch Basels neuer Ballettchef hat den Klassiker von Ballast befreit.

Ein weiblich besetzter Hamlet, Drag-Meerjungfrauen, Unterwasser-Violinen und Kuschel-Einlagen gegen die Isolation.

«Charmant, spontan und selbstironisch»: Die Schweizer Komikerin Hazel Brugger hat den Deutschen Comedypreis bekommen.

Der Schweizer Theatermacher Milo Rau rief zum Widerstand gegen das Vorgehen Israels in Gaza auf. Das wirbelte Staub auf.

Der Zürcher Musiker schrieb einst Musicals wie «Die Schweizermacher». Nun gewinnt er den Kabarettpreis Salzburger Stier.

Zweihundert Konzerte im Dienst Johann Sebastian Bachs und seines gewaltigen Vokalwerks sind Grund genug für ein dickes Lob. Doch zu Wort kam am Freitagabend ein Autor und Denker, der mit dem Satz grossgeworden ist: Nicht geschimpft ist genug gelobt.

Das in Bern erfundene Musikinstrument Hang hat eine weltweite Szene begründet – doch den Erfindern gefällt das nicht. Deshalb entscheidet jetzt ein Gericht, inwiefern das Instrument rechtlichen Schutz geniesst.

Mit Cézanne in der Fondation Beyeler eröffnet das Kunstjahr fulminant. Doch es kommt noch mehr, viel mehr. Damit Sie nichts verpassen, finden Sie hier Top 5.

In Neuenburg und Bregenz verordnen Ärzte bereits Kulturbesuche. Diese stärken nachweislich das Wohlbefinden. Ob ein Museum auf Rezept auch das Ostschweizer Gesundheitssystem entlasten kann, diskutierten Expertinnen im Open Art Museum St. Gallen.

Ein gebrochenes Genick und ein neuer, temporärer Ermittlungspartner für Kommissarin Moormann: Die Folge aus Bremen hält Überraschungen bereit – aber nicht nur schlechte.

Drei grossformatige Latexinstallationen der argentinischen Künstlerin Elena Dahn werden am Samstag in Performances mit Tänzerinnen des Theaters St.Gallen aktiviert. Dazu gibt es ein Filmprogramm im Kinok.

In unserem  Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

33 Millionen Dollar, ein umstrittener Verkauf, dann monatelang spurlos verschwunden: Paul Cézannes «Fruits et pot de gingembre» galt als für die Öffentlichkeit verloren. Jetzt ist das Gemälde überraschend wieder aufgetaucht – und in der Fondation Beyeler zu sehen.

Nachdem das US-Geschäft des sozialen Netzwerks aus China primär in den Händen eines Trump-nahen Tech-Oligarchen liegt, fragt man sich: Gilt nun hier MAGA first?

Noch vor Trumps Plänen haben Museen erkannt, dass Grönland das Thema der Stunde ist.

Die Biennale Venedig wird immer mehr zur Plattform für Politik. Dieses Jahr scheint ein neuer Höhepunkt erreicht.

Ist die Generation Z wehleidig und faul? Eine Mutter ertappt sich im preisgekrönten Roman «Halbinsel» selbst bei diesem Gedanken, als ihre erwachsene Tochter sich nach einem Zusammenbruch neu sortieren muss. Autorin Kristine Bilkau zeigt für beide Verständnis.

Er kommt gerade aus dem eiskalten Helsinki und freut sich bereits auf den Sommer in St.Gallen. Der 1973 in Rom geborene Musiker wurde am Montag zum Nachfolger von Chefdirigent Modestas Pitrenas gewählt.

Der neue Chefdirigent des Sinfonieorchesters St.Gallen besitzt internationale Ausstrahlung und hat an den grössten Häusern dirigiert. Mit Pietro Rizzo wird italienisches Flair in Tonhalle und Theater einziehen.

Der frühere Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde, Atef Abu Saif, wurde im Flüchtlingslager Jabalia geboren.  Heute residiert er im Literaturhaus in Gottlieben und spricht über die Hamas, die ihn fast tötete, Redefreiheit und seine Erfahrungen in Gaza.

Hao Hohls Film «Anders Anders – was uns verbindet» wird als einzige Ostschweizer Produktion an den Solothurner Filmtagen uraufgeführt. In der Dokumentation geht die gebürtige Chinesin der Frage nach, was Zugehörigkeit ausmacht.

Ein durchdacht gestaltetes Programm mit einigen Trouvaillen und viel Zeitgenössischem hat der Tablater Konzertchor am Samstag in der Christkatholischen Kirche St.Gallen präsentiert. Der Abend geriet zu einer feinsinnigen Reise durch einige Jahrhunderte Musikgeschichte.

Sieben prominente Kläger, darunter Elton John und Prinz Harry, wehren sich gegen die aggressive Berichterstattung der britischen Medien. Der Prozess könnte zum Präzedenzfall werden.

Religiöse Fanatiker sehen in der Brandkatastrophe Vorzeichen des Jüngsten Gerichts. Andere machen die Spassgesellschaft dafür verantwortlich. Der Theologe Georg Pfleiderer erklärt, was ein sinnvoller Umgang mit dem Deutungsbedarf sein könnte.

Wie können wir trotz persönlicher und globaler Herausforderungen und Rückschläge positiv in die Zukunft blicken? Trendforscher Matthiax Horx hat sechs Ideen.

Normalerweise sehen sich die Pärchen bei «First Dates» zum ersten Mal. Nicht so bei Benj und Lena, die sich über einen Ex-Freund der 20-Jährigen bereits kennen. Entsprechend überrascht sind die beiden, als sie sich bei der Dating-Show plötzlich gegenüberstehen.

Die Werkschau des Schweizer Films eröffnet morgen, mit über 150 Filmen allein in der Sektion Panorama. Welche der Beiträge lohnen sich besonders?

Ein It-Girl verliert den Spiegel der Öffentlichkeit – und kurz darauf ihre Kinder. Der Stuttgarter «Tatort: Ex-It» will aus der Influencer-Welt und einem Rosenkrieg einen Thriller machen, ertränkt den Krimi aber in Pathos und Regen.

Die erstaunliche Erfolgsgeschichte von Doubles «The Captain Of Her Heart» und Komponist Kurt Maloo.

Der Zürcher Opernhausdirektor verbot Anna Netrebko, in Russland zu singen, bei einer anderen Sopranistin ist es ihm egal. Und Putins Geiger Vadim Repin wurde in Florenz ausgeladen, in Gstaad ist er willkommen.

Die spanische Justiz ermittelt gegen den Schlagerstar wegen sexueller Gewalt.

Wer sich für die Menschen auf der grössten Insel der Welt interessiert, nicht nur für den geopolitischen Konflikt um Grönland, sollte grönländische und andere Romane lesen.

Die Proteste im Iran gehen weiter. Schon 2022 nach dem gewaltvollen Tod von Jina Mahsa Amini gingen hunderttausende Menschen auf die Strasse. Eine iranische Autorin hat nun darüber ein beklemmend aktuelles Buch geschrieben.

Vom 2023 verstorbenen Schweizer Schriftsteller Pascal Mercier sind bislang unveröffentlichte Erzählungen im Nachlass entdeckt worden. Darin geht es um Ausnahmesituationen und um einen ärztlichen Befund, der schlimmste Befürchtungen weckt.

Bevor der erste Ton erklingt, braucht es ein eingespieltes Team hinter dem Orchester. Zu Besuch im Backstage-Bereich des Klavierfestivals «Le Piano Symphonique» im KKL.

Das Theater Nawal, das Ensemble für Erwachsene am «VorAlpentheater» Luzern, nimmt sich Yasmina Rezas «James Brown trug Lockenwickler» an.

Man ist zwar noch da, aber so richtig wahrgenommen wird man nicht mehr im Alter. Mit dem tragikomischen Stück «4/5 oder von der Kunst keine Fahrstuhlmusik zu werden» feierte die Luzerner Theatergruppe «Zell:stoff» im Südpol Premiere.

Mit blossen Händen wuchtet Christopher Lehmpfuhl Ölfarbe auf die Leinwand. Der kraftaufwendige Mal-Akt resultiert in erstaunlicher Feinheit: Plein-Air-Bilder, die Wetter, Licht und Landschaft ungefiltert einfangen.

Johannes Robert Schürch war ein grosser Schweizer Künstler, der vor allem die Schattenseiten des Lebens beleuchtete. Vielleicht, weil er als Arbeiter startete. Das ist seine Geschichte.

Zürich will die Herkunft der Bührle-Bilder lückenlos untersuchen. Die Eigentümer der Bilder ärgert das. Doch die Stadt geht sogar noch weiter.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Hiromi Ito ist eine der bedeutendsten Stimmen der Gegenwartslyrik. Die Gedichte und Erzählungen der heute 70-Jährigen schockieren und begeistern Leserinnen und Leser weltweit.

Die bekanntesten Zwillinge Deutschlands sollen die bekannteste Show Deutschlands retten. Es ist die logische Wahl.

Victoria und David Beckham haben sich öffentlich mit ihrem ältesten Sohn zerstritten. Nun rechnet Brooklyn mit seiner Verwandtschaft ab. So kam es dazu.

Die 28-jährige Thunerin Veronica Fusaro hat sich zu einer der spannendsten Sängerinnen und Songschreiberinnen entwickelt. Sie ist eine gute, vielversprechende Wahl.

Er war der Inbegriff des Exzesses. Nun blickt der Superstar mit einem neuen Album und einer Netflix-Doku zurück in seine Vergangenheit. Interview mit einem Gereiften.

Barbara-David Brüesch inszeniert den Klassiker ebenso amüsant wie beklemmend. Im Mittelpunkt der  Bühnengroteske, die grundlegende Fragen nach der menschlichen Gerechtigkeit aufwirft, steht die Uzwiler Schauspielerin Heidi Maria Glössner als Claire Zachanassian.

Die Matriarchin des Schweizer Humors beginnt wieder bei Null. Das neue Programm «GardiZero» hat Kultpotential, am Wochenende war in Zug sagenhafte Schweizer Premiere.

Autorin Barbi Marković schickt in ihrem Auftragswerk fürs Schauspielhaus Zürich drei Schwestern in einen gnadenlosen Konkurrenzkampf. Das ist böse, sehr lustig und erschreckend nah an unserer Streitkultur.

Virginia Woolfs Jahrhundertbuch «Orlando» handelt von einem Mann, der zur Frau wird. An der Premiere in St. Gallen macht eine fulminante Hauptdarstellerin aus dem Roman ein komisches Fest der Freiheit.

Ab nächster Woche steht Davos im Zentrum der Weltpolitik: Ein Ort, der auch krisenhafte Zeiten kennt. Das Buch der St.Gallerin Lisa Wellenzohn erzählt davon, bleibt aber im Anekdotischen hängen.

Angst macht die Welt grösser und gefährlicher, als sie ist – sagt Verena Kast. Im Gespräch erklärt die Psychologin, warum «skeptisches Vertrauen» hilft, in Krisenzeiten nicht zu erstarren.

Die Entwicklung neuer medizinischer  Errungenschaften hat sich massiv verlangsamt. Künstliche Intelligenz könnte das ändern - und die Schweiz profitieren.

Michael Elsener, 40, ist studierter Politologe und praktizierender Satiriker. Er spricht über Humor und Angst, seine Bundesrats-Parodien - und diagnostiziert der Schweiz einen Stillstand.

Wenn das Orchester zur Riesenmaschine und der Dirigent zum Zauberer wird, ist man mittendrin in einer Sternstunde des Sinfonieorchesters St.Gallen, das am Donnerstagabend auch mit einem warmherzig gestaltenden Mozart-Interpreten, Simon Callaghan, musizierte.

Josef Ebnöther malte, zeichnete, druckte – immer aus innerem Antrieb, nie aus Eitelkeit. Vor zwei Wochen ist er im Alter von 88 Jahren gestorben.

«Analog wird der neue Luxus», davon ist Martina Clavadetscher in Zeiten von KI überzeugt. Als Dramatikerin und Romanautorin war die 46-Jährige am Donnerstagabend zu Gast in der Lesungs- und Gesprächsreihe «LooT» von Literaturhaus und Theater St.Gallen in der Lokremise.

Die Walliser Behörden gaben vor der Weltöffentlichkeit kein gutes Bild ab. Gemeindepräsident Nicolas Féraud entschuldigte sich nicht für die Katastrophe. Auch aus sprachlicher Sicht ein Fehler.

Jetzt kennen wir auch Gülshas blanken Busen! Wieso sie sich diese Blösse gibt, verrät die Ausstellung «What the fake» im Stadtmuseum Aarau.

Am Donnerstagabend wurden im Kinok in der St.Galler Lokremise vier Filmschaffende ausgezeichnet. Sie erhalten 15'000 Franken, um ihre Ideen zu einem Drehbuch weiterzuentwickeln. Die Filme handeln von sprechenden Fröschen, dem ewigen Leben und dem ältesten Rheintaler.

Der Schweizer Familienfilm hat alles, was es für einen Erfolg braucht. Eine erfrischende Titelheldin (die Bernhardinerhündin Barry), überzeugende Kinderdarsteller, die Schauspielstars Ulrich Tukur sowie Carlos Leal – und eine Story, die ans Herz geht. Basierend auf der wahren Geschichte des Bernhardiners, der von 1800 bis 1814 auf dem Grossen St. Bernhard lebte und 40 Menschen gerettet haben soll, erinnert Markus Welters Neuverfilmung «Mein Freund Barry» an ein Kapitel Schweizer Vergangenheit.

Die Band Reviväl ist jung, klingt aber alt: Die vier Bündner, die 2025 den Nachwuchswettbewerb «Bandxost» gewonnen haben, lassen auf der Bühne den wilden 80er-Rock wieder aufleben. Gegründet hat sich die Band in einem Musikgeschäft.

Die Zeit nach dem 11. September 2001 war für New York eine der prägendsten. Fotograf Georg Gatsas lebte zwischen 2002 und 2007 in New York und fotografierte dort das Leben, die Gesellschaft und die Kulturschaffenden. Am Donnerstag präsentiert er sein Buch «The Process» mit Bildern aus dieser Zeit im Palace in St.Gallen.

In der Neuverfilmung der Geschichte des berühmtesten Schweizer Rettungshundes, «Mein Freund Barry», schlittert ein Bernhardiner durch einen langen Eiskanal. Tiertrainerin Alexandra Lovisi verrät, wie das geht, und erzählt von der Begegnung mit einem Wolf.

Letztes Jahr lief dem Pianofestival bei der Eröffnung das Publikum davon. Der Grund: Zu viele Experimente und ein prominenter Ausfall. Doch in Luzern hat man aus seinen Fehlern gelernt.

In den höheren Schulen in Berlin werden offenbar immer weniger Klassiker im Original gelesen. Ein fataler Fehler: Um zu entdecken, dass einen etwas interessiert, muss man erst einmal damit in Berührung kommen.

Mehr als Musik aus der Konserve berühren ihn Live-Aufführungen: Der St.Galler Chorleiter Lukas Bolt liebt es, Gruppen für Musik zu begeistern. Wie man mit Chören respektvoll und feinfühlig umgeht, dafür ist für Bolt der verstorbene St.Galler Domkapellmeister Hans Eberhard immer noch ein Vorbild.

Umbauten, neue Formate und Jubiläen erwarten das Publikum 2026 in den Ausstellungshäusern der Ostschweiz. Eine grosse Kunstausstellung im öffentlichen Raum wird dabei sogar Landesgrenzen überwinden.

Der 46-jährige Gianni Pontillo aus Basel wird Frontmann der legendären Hard Rock-Band Nazareth.

Sein Held ist ein umherreisender Trickser, der von einer Eskapade in die nächste springt. David Signer verbindet in seinem neuen Roman «Das Ende der Maskeraden» schriftstellerisches Talent und magische Rituale.

In Latzhosen, Vokuhilas und schicken Hemden tanzte das Publikum am Samstagabend im Palace St.Gallen zu Italo-Disco-Klängen. Die neue Partyreihe «Santa Discoteca», welche das legendäre «Soul Gallen» ersetzt, feierte Premiere.

Erich von Däniken hat mit seinen umstrittenen Thesen zu Alien-Besuchen die Forschung auf Trab gehalten. Er war aber auch ein vorzüglicher Gastgeber.

Der Spielzeughersteller Mattel bringt eine autistische Barbie auf den Markt. Diese trägt beispielsweise geräuschunterdrückende Kopfhörer und hat einen leichten Blick zur Seite, vermeidet also direkten Blickkontakt. Die Barbie gehört zu einer Kollektion, die für mehr Vielfalt und Inklusion steht.

«One Battle After Another» ist der grosse Gewinner bei den Golden Globes. Nach dem Auftakt von Hollywoods Trophäensaison bleibt es bis zu den Oscars aber weiter spannend.

Der Bundesrat hat eine «nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus» verabschiedet. Gastautor René Scheu, Geschäftsführer des Instituts für Wirtschaftspolitik (IWP) und Philosoph, sieht darin marxistische Denkfiguren.

Er wurde 90 Jahre alt: Am Samstag verstarb der Schweizer Autor Erich von Däniken. Als umstrittener Götter- und Alienforscher erlangte er weltweiten Ruhm.

Die «Kunst der Fuge» ist auch für das Publikum eine anstrengende Hörerfahrung. Sir András Schiff interpretierte diesen Bach-Zyklus in der Tonhalle am Freitag mit grosser Konzentration und genauer geistiger Durchdringung, zu Beginn mit einem für ihn ungewohnt markigen Tonfall.

Während der Hippie-Ära Mitte der 1960er Jahre entstand in San Francisco die Rockband Grateful Dead. 60 Jahre später tourten die verbliebenen Mitglieder noch immer. Nun ist Gitarrist und Sänger Bob Weir gestorben.

Keine abgehobenen Analysen, sondern einen unverkrampften, spontanen Zugang zu Beethovens anspruchsvollen 32 Klaviersonaten bietet Veronika R. Meyers Buch. Es erscheint Ende Januar. So mutig wie die Autorin auf die höchsten Berge der Welt gestiegen ist, so lustvoll begibt sie sich auf Beethovens musikalische Gipfel.

Erkundungsreisen und Ausgrabungen von jüdischen Wissenschaftlern lösten in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg ein grosss Echo in der Populärkultur aus. Sie prägten Architektur, Kunst und Mode. Die neue Ausstellung «Die Morgenländer» im Jüdischen Museum Hohenems zeigt dies auf sehr sinnliche Weise.

Die regelbasierte Weltordnung wird  durch die Macht des Stärkeren abgelöst. Politphilosoph Francis Cheneval erklärt, wie Europa darauf reagieren sollte – und was das für die Schweiz bedeutet.

Manchmal entscheidet ein einziges Wort darüber, wie nah oder wie höflich wir wirken. Und oft merken wir erst zu spät, wie heikel diese Wahl eigentlich ist.

Seinen neuen Film «Nacktgeld» hat Regisseur Thomas Imbach ausschliesslich im Studio mithilfe einer speziellen Technologie gedreht. Das Ergebnis verblüfft.

Island, das Heimatland der Sängerin Björk, ist seit 1944 von Dänemark unabhängig. Es soll Grönland als Vorbild dienen.

Donald Trump entspricht genau dem Bild, das lateinamerikanische  Autoren seit Langem zeichnen: Die «Gringos» aus den USA würden sich in Lateinamerika nur alles unter den Nagel reissen, was ihnen Nutzen und Profit bringt.

Das Neujahrskonzert wurde von Millionen von Menschen gefeiert: Der Dirigent war publikumsnah wie nie zuvor. Ob das Konzert im Detail gut war, wurde zur Nebensache.

Es ist unmöglich, die Serie «The Endless Night» teilnahmslos zu schauen: Sie erzählt von einer wahren Brandkatastrophe in Brasilien, die der von «Le Constellation» schmerzhaft ähnelt.

In seinem neuen Film wendet sich der Luzerner Regisseur Edwin Beeler der eigenen Geschichte zu. In einer stillen, präzisen Dokumentation erkundet er das Schweigen um den Suizid seines Grossvaters – und legt unter anderem die Bruchstellen tradierter Rollenbilder offen. Kinostart ist am 15. Januar.