
Sogar eine Farbe wurde nach dem letzten Kaiser der Mode benannt, das «Valentino-Rot». Nun ist Valentino Garavani im Alter von 93 Jahren in Rom gestorben.
Seit das Weisse Haus eine neue Lebensmittelpyramide veröffentlicht hat, wird über Steaks und Milchprodukte gestritten. Eine kurze Kulturgeschichte der Ernährungsberatung in den USA.
Die Künstliche Intelligenz könnte das strukturelle Problem der Medien lösen. Das zeigt die journalistische Aufarbeitung der tödlichen Schüsse der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minnesota.
Berühmt geworden ist der amerikanische Gitarrist und Multi-Instrumentalist Ralph Towner mit der Fusion-Band Oregon. Die künstlerischen Höhepunkte setzte er meist aber als Solist.
Seit Jahrzehnten können sich selbst zerstrittene Parteien von links und rechts auf Dolly Parton einigen. Nun wird sie 80 Jahre alt.
Vier Choreografen, vier unterschiedliche Stile – und doch ein überzeugendes Ganzes: Der Ballettabend «Timeframed» am Opernhaus Zürich zeigt die unerhörte Bandbreite des modernen Tanzes.
1945 war der Krieg zu Ende, zehn Jahre später setzte der Aufschwung ein: In seinem neuen Buch erzählt Harald Jähner die Geschichte des deutschen Wirtschaftswunders.
Im Schauspielhaus Zürich wird «3 Schwestern» von Barbi Marković uraufgeführt. Die Inszenierung überzeugt durch Witz und souveräne Schauspielerinnen. Aber was ist eigentlich der Sinn des Stücks?
Der Gerichtsmediziner bleibt diesmal unterbeschäftigt: Eine Kindesentführung führt bei Lannert und Bootz zu einer Betrachtung über den Boulevard der nuller Jahre.
Die künstliche Intelligenz nimmt uns Entscheidungen ab und macht handlungsunfähiger. Das erleben auch Psychologen: Therapie wird heute an der Gefälligkeit von KI-Agenten gemessen. Jeder Widerspruch wird zur Kränkung.
Er gilt als Pionier der männlichen Aktfotografie: Die inszenierten Studien unter freiem Himmel mit jugendlichen Modellen wurden zum Markenzeichen des deutschen Fotografen um 1900. Wilhelm von Gloeden hat aber Sizilien auch verklärt und die Jugendlichen für seine Visionen instrumentalisiert.
In einer Mitarbeiterzeitschrift des Auswärtigen Amts werden die beiden ehemaligen Minister der Grünen als «Ken und Barbie» verspottet. Die holprige Satire setzt die gewohnte Erregungsmaschinerie in Gang.
Die Revolution von 1979 hat Iran zu einem Gottesstaat gemacht. Doch die Hoffnungen, unter denen sie stand, sind noch immer lebendig. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.
Noch ist kein Friede geschlossen im Ukraine-Krieg. Aber aus historischer Perspektive gibt es im Entwurf des Friedensplans ein paar Fallstricke.
Er war der erste Bundeskanzler und ist noch heute ein Beispiel dafür, was politische Führung heisst: Vor 150 Jahren wurde Konrad Adenauer geboren.
Mit über 190 Millionen verkauften Büchern gehört Ken Follett zu den erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. In seinem neusten Roman geht es um das Rätsel von Stonehenge – und um Gefühle von Steinzeitmenschen.
Die beiden Würdenträger erklären, was den Katholizismus und das Judentum verbindet. Die Herausforderungen unserer kriegs- und konfliktbeladenen Zeit beurteilen sie ähnlich.
Plötzlich standen alle Franzosen im Visier der Terroristen: Das «Bataclan»-Massaker vom 13. November 2015 war ein Wendepunkt. Und es hätte noch viel schlimmer kommen können.
Der ehemalige Chefredaktor der Zeitung «Cumhuriyet» berichtete über Waffenlieferungen der türkischen Regierung an Islamisten in Syrien. Ein Auftragskiller sollte ihn darum zum Schweigen bringen. Doch alles kam anders – und Can Dündar traf seinen potenziellen Mörder in Argentinien zum Gespräch.
Vor einem Jahr starb der Regisseur von «Twin Peaks» und «Blue Velvet». Seine Produktionen öffneten einen Blick auf die Wirklichkeit unter der Oberfläche und hinter die Fassaden des Alltäglichen.
In seinem neuen Werk experimentiert der Schweizer Filmemacher Thomas Imbach mit einer neuartigen Technologie. Zur Entdeckung aber wird seine analog agierende Hauptdarstellerin.
Noch ein Zombie-Film, wirklich? Doch, «28 Years Later: The Bone Temple» lässt sich sehen. Weil es um Väter und Söhne geht. Und darum, was man aus dieser Beziehung machen kann.
Das zweite «Game of Thrones»-Spin-off beschreitet neue Pfade: Es gibt kurzweilige Abenteuer statt politische Intrigen.
Bei den Golden Globes sitzen die Stars und Gäste zusammen an Tischen. So bieten sich Gelegenheiten für Tratsch.
Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.
Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.
Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.
In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.
In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.
Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.
In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.
Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.
Er hat mit seiner Band Bantu dem Boom von Afrobeats den Weg bereitet. Nun entdeckt der deutsch-nigerianische Musiker auch die europäische Klassik. Ein Treffen mit dem umtriebigen Künstler in seinem Lieblingsklub in Lagos.
David Bowie starb vor zehn Jahren, was haben wir von ihm behalten? Die Erkenntnis, dass auch die Stars nur Rollen spielen. Und da war noch diese verschwenderische Stimme.
Avi Avital hat die Vielfalt der Kulturen von Geburt an verinnerlicht. Heute trägt sie der israelische Musiker mit seiner Mandoline in die Welt – und ist damit immens erfolgreich.
Musik hat eine therapeutische Qualität. Der Westschweizer Sänger und Songwriter hat diesem Umstand sein Projekt «A Pharmacy of Songs» gewidmet: ein musikalisches Heilsversprechen zwischen Humor und sozialem Engagement.
Martin war neben Arthur Honegger der wichtigste Schweizer Komponist im frühen 20. Jahrhundert. Ein preisgekröntes Aufnahmeprojekt soll dafür sorgen, dass das originelle Schaffen des Genfers endlich angemessen rezipiert wird.
Wie war es möglich, dass sich der Kontinent nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wirtschaftlich so rasch erholte? Das Geld der Amerikaner war weniger entscheidend, als viele bis heute meinen.
Wie ein Täterland sich einen Opfermythos schuf.
Am 8. Mai kapitulierte Hitler-Deutschland offiziell. Doch bis Ende Mai fanden im letzten Regierungssitz noch Kabinettssitzungen statt. Gerhard Paul erzählt die Geschichte des «Dritten Reiches» über das Kriegsende hinaus.
Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43 war ein geschichtlicher Wendepunkt: Sie störte die nationalsozialistische Tötungsmaschinerie und brachte sie letztlich zum Einhalt.
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Der deutsche Historiker Norbert Frei sagt, wie die Transformation des Nazistaats gelang – und wie er die Gefahr eines neuen Faschismus einschätzt.
Vor fünfzig Jahren dokumentierten weissrussische Schriftsteller Kriegsverbrechen, die die Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs begangen hatte. Jetzt erscheint der Bericht erstmals auf Deutsch.
Sie alle waren in Kalifornien im Exil: Franz Werfel, Bertolt Brecht, Heinrich und Thomas Mann und Berthold Viertel. Mitsamt ihren Ehefrauen, von denen meist weniger die Rede ist.
Jubelnde Massen, willige Erfüllungsgehilfen: Das ist das Bild, das man vom «Dritten Reich» hat. Peter Longerich vertritt in seinem neuen Buch die These, die meisten Deutschen seien keine überzeugten Nazis gewesen, sondern Konformisten.
Vor zwei Jahren ist Pascal Mercier alias Peter Bieri gestorben. In seinem Nachlass fanden sich fünf Erzählungen: Geschichten über Zeit, Erinnerung und die Frage, wie man wird, was man ist.
«Abschied(e)» soll Julian Barnes’ letztes Buch sein. Das behauptet der britische Starautor zumindest. Und er verhandelt darin Existenzielles: das Leben, den Tod, die wahre Liebe.
Der Weg zur Einheit von Körper und Seele: Seit dem 19. Jahrhundert wird Yoga auch im Westen bekannt. Stefan Weidner erzählt die Geschichte einer kulturellen Begegnung.
Gisèle Pelicot wurde zur feministischen Heldin, während sich ihre Tochter Caroline Darian von ihrer Mutter im Stich gelassen fühlt. Die Spaltung zeigt, wie zweischneidig die Idealisierung von Opfern ist. Denn man bleibt in Familie verstrickt.
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahm Deutschland die Ukraine erstmals als eigene Nation wahr. Nach 1945 verschwand sie im deutschen Bewusstsein wieder in der Sowjetunion. Martin Schulze Wessel erzählt die Geschichte der deutsch-ukrainischen Beziehungen.
Ein Heft aus der Superman-Reihe erzielte auf einer Auktion 15 Millionen Dollar. Der «Superman»-Comic kostete einst nur 10 Cent. Allerdings befand er sich einmal im Besitz des Hollywood-Stars Nicolas Cage.
Er gilt als Eat-Art-Pionier und erweiterte den Kunstbegriff wie kein anderer vor oder nach ihm. Das Bündner Kunstmuseum Chur lädt nun zu Tisch: mit einer Gedenkausstellung über den Schweizer Künstler.
Sie war lesbisch, machte «entartete» Kunst und war von den Nazis hoch geachtet: Stephanie Hollenstein setzte sich über alle Widersprüche hinweg. Nina Schedlmayer erzählt das Leben der österreichischen Malerin.
Die Dauerausstellung des Museums, die vom Mittelalter bis zur Gegenwart reicht, beherbergt derzeit knapp 30 Duftstationen. Deren Aromen korrespondieren mit Kunst und Design verschiedener Epochen. Von Weihrauch bis zum Gestank des Krieges entfaltet sich ein facettenreiches Duftbild.
Auf dem Vitra-Campus erweitert indische Spiritualität in gebauter Form eines begehbaren Schreins die Vielfalt internationaler Architektur.
Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.
Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.
Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.
Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.
Joseph Roth, in der Ukraine geboren, hat die Schrecknisse und die Unvernunft des Ersten Weltkrieges beklagt. In einer Koproduktion widmen ihm das Wiener Volkstheater und das Nationaltheater Lwiw einen Abend, der die traurige Aktualität des Schriftstellers zeigt.
Lena Brasch inszeniert «East Side Story – a German Jewsical» über eine jüdische Familie, die den Holocaust überlebt hat und nun in der DDR ein neues Leben beginnt.
Im Herbst 2028 übernimmt der Schweizer Dirigent für zunächst zwei Spielzeiten die musikalische Gesamtleitung des Opernhauses.
2014 wurde die deutsche Pulitzerpreisträgerin in Afghanistan ermordet. Die Hintergründe der Tat sind bis heute ungeklärt. Eine ARD-Dokumentation rollt den Fall nun neu auf.
Von My Lai über Watergate bis Abu Ghraib: Seymour Hersh deckt seit sechzig Jahren Kriegs- und andere Verbrechen auf. Das Dokumentarporträt der Oscar-Preisträgerin Laura Poitras ist eine Hommage an ihn und den Investigativjournalismus.
Unter dem Pseudonym «White Tiger» soll Shahriar J. im Internet Kinder und Jugendliche so manipuliert haben, dass sie sich selbst verletzten. Ein Junge aus den USA beging sogar Suizid. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-Jährigen über 200 Straftaten vor.

Der 36-jährige Südtiroler zieht sich vorerst aus dem Profiklettersport zurück. Ein schwerer Unfall, familiäre Veränderungen und neue Prioritäten führten zum Entscheid.
Das Opernhaus stellt im neuen Ballettabend «Timeframed» zwei Werke berühmter Choreografen neben zwei Uraufführungen – und lässt die Tanzenden auf unterschiedlichste Weise brillieren.
Emily wohnt nicht mehr in Paris, sondern in Rom. Dazu das Finale von «Stranger Things» und eine Doku über unsere Obsession mit True Crime.
Uns begeistern der Roman des bulgarischen Autors Georgi Gospodinov über seinen Vater, das Tagebuch einer Trennung sowie ein Essay übers Essen.
Der geplante Auftritt des puerto-ricanischen Rappers Bad Bunny bei der Superbowl erhitzte die Gemüter. Nun verkündet die National Football League, wer noch dabei ist.
Sein Buch erzählt vom Untergang einer ungarischen Adelsfamilie: Der Schweizer Autor Nelio Biedermann landete mit der Familiensaga «Lázár» einen Erfolg. Jetzt gibt es neue Pläne.
Ralph Towner prägte mit der Band Oregon den progressiven Jazz. Nun ist der US-Musiker im Alter von 85 Jahren gestorben.
Fernsehen und Streaming sind voller Klischees für kaputte Beziehungen: So gut wie in der «Tatort»-Folge «Ex-It» ist das selten.
Der österreichische Sozialwissenschaftler Gerald Knaus erläutert, weshalb die Freiheit auf unserem Kontinent trotz allem überleben kann – vorausgesetzt, dass wir einiges ändern.
In der neuesten Ausgabe unseres Sprachquiz geht es um berndeutsche Ausdrücke. Nur wer mindestens 10 von 14 Fragen richtig beantwortet, küren wir zum Bernversteher.
Er pöbelt gegen Hollywood, hat keinen festen Wohnsitz mehr, und Fans spenden ihm Geld. Doch seine Managerin sagt: «Es wird ein Erfolgsjahr für Mickey Rourke.»
Der Komiker erzählt von seiner Kindheit und Karriere im Apartheid-Staat Südafrika. Er erinnert sich an seinen Schweizer Vater – und verrät, was ihm in Trumps Amerika Hoffnung macht.
Der britische Schauspieler geht in «The Night Manager» auf Verbrecherjagd und begeistert auf Londons Theaterbühnen mit Tanzeinlagen – beides im Anzug.
Gibt es nur noch Hass und KI-Müll in den sozialen Medien? Nein, denn man kann dort immer noch eine hervorragende Zeit haben, wie eine kanadische Eishockey-Serie über eine schwule Liebesbeziehung zeigt.
Zehn Leute flüchten vor der Pest aufs Land, wo sie essen, trinken und sich Geschichten erzählen. Die neue Übersetzung des Klassikers «Decameron» ist überaus zugänglich.
2026 wäre die Dichterin 100 Jahre alt geworden. Zeit, ihre frühen Gedichte (1942 – 1967) wieder zu entdecken. Im Buch: «Liebe: Dunkler Erdteil».
Erhalten Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.
Als András Visky zwei Jahre alt war, wurde seine Familie in ein rumänisches Straflager deportiert. Im Alter von 68 Jahren hat er jetzt einen Roman über diese Zeit veröffentlicht – ein Meisterwerk.
Mit seinem neuen Album erfüllt sich der englische Popstar seinen lang gehegten Traum: einmal im Leben Oasis-Sänger Liam Gallagher sein.
Zum 70-jährigen Bestehen organisiert die European Broadcasting Union erstmals eine Livetournee. Auch wir kommen zum Zug.
Während der Hippie-Ära entstand die Rockband «Grateful Dead», die 60 Jahre später noch immer tourte. Nun ist Gründungsmitglied Bob Weir gestorben.
Der provokative «Fotzenrap» von Ikkimel, Zsá Zsá, 6euroneunzig und Co. mischt gerade die deutsche Musikszene auf. Über ein Genre zwischen Selbstermächtigung und Männerfantasien.
Star-Musiker auf der Bühne, Chefs von Schweizer Grossfirmen im Stiftungsrat: Michael Haefliger weiss, wie man CEOs für Kultur begeistert. Vor seinem Abschied sagt er, warum er weiterhin an Wachstum glaubt.
Die Musikwissenschaftlerin Caiti Hauck hat zu Politik in Gesangsvereinen geforscht. Ihre Ergebnisse hat sie in einem Comic mit drei fiktiven Protagonisten zusammengefasst.
Intendant Andreas Homoki verabschiedet sich mit einer feurigen Inszenierung des «Elias»-Oratoriums. Ein überragender Bariton verhilft ihm zum Triumph.
Dmitri Tcherniakov thematisiert in seiner Neuinszenierung der Korngold-Oper häusliche Gewalt. Seine Lesart wirkt bezwingend – trotz tückischem Bühnenbild.
Der britische Stararchitekt, berühmt für seine Museen, hat etliche grosse kommerzielle Projekte und Luxushäuser realisiert. Gern würde er mal ein günstiges Miethaus entwerfen – ein Widerspruch?
Eine Riesenspinne, eine Sonne im Museum, eine Banane an der Wand: Im letzten Vierteljahrhundert gab es zahlreiche Werke, die auch ausserhalb der Kunstszene zu reden gaben.
Mehr als 400 Jahre lang galt es als verschwunden. Dann tauchte das «Christus am Kreuz»-Werk zufällig in einer Pariser Villa auf – zunächst hielt man es nur für eine schlichte religiöse Darstellung.
Bei der Herbstauktion ist erneut ein Rekord gepurzelt: Ein Klimt-Gemälde wird zum zweitteuersten je versteigerten Kunstwerk – und auch ein goldenes Klo wird für einen hohen Preis verkauft.
Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.
Claus Peymann war ein mächtiger Herrscher über die Bühnen – und ordnete doch alles in seinem Leben der Kunst unter. Zum Tod eines ganz Grossen, der ohne Nachfolger bleiben wird.
Unsere Kolumnistin, einst Schauspielerin und Drehbuchautorin von «Lüthi und Blanc», erinnert sich an die schönsten Momente auf und hinter der Bühne.
Carl Hegemann war quirlig, extravertiert. Seine anarchische Energie hat die Berliner Volksbühne mitgeprägt. Auch am Schauspielhaus Zürich hinterliess er Spuren. Nun ist der Dramaturg und Philosoph gestorben.