
Vinzenz Hediger leitet neu das Schweizer Filmarchiv. Er verrät, wer eine Retrospektive verdient hätte, wie es finanziell um die Institution steht und welche Schweizer Klassiker ihn geprägt haben.
Als András Visky zwei Jahre alt war, wurde seine Familie in ein rumänisches Straflager deportiert. Im Alter von 68 Jahren hat er jetzt einen Roman über diese Zeit veröffentlicht – ein Meisterwerk.
Emily wohnt nicht mehr in Paris, sondern in Rom. Dazu das Finale von «Stranger Things» und eine Doku über unsere Obsession mit True Crime.
Uns begeistern der Roman des bulgarischen Autors Georgi Gospodinov über seinen Vater, das Tagebuch einer Trennung sowie ein Essay übers Essen.
Ob bei Wohnungsnot oder Gewaltprävention: In der Politik wird Aufschieben oft als Abwägen getarnt. Ein Appell zum Jahresanfang.
Sie hat das französische Kino geprägt und ist zur Filmlegende geworden. Ende Dezember starb Brigitte Bardot. Fans in ganz Frankreich sagen «BB» nun «Adieu».
Callum Turner spielt James Bond. Das zumindest soll der Schauspieler selbst «überall» rumerzählen. Sein Name ist nicht das erste Mal im Spiel.
Die Kultschriftstellerin, die mit «Der Report der Magd» einen unerhört zeitgeistigen Kommentar zur politischen Weltlage verfasst hat, bringt mit 86 Jahren ihre Memoiren heraus. Zeit für eine Ehrung.
Die Medienpionier hat einen kämpferischen Ratgeber für Boomer geschrieben. Eisern macht er 70 Liegestütze am Tag, wettert gegen den Pensionierungszwang und denkt freimütig über den Tod nach.
Der ungarische Regisseur begriff sich nie wirklich als Teil der Filmbranche und schuf mit der Kamera doch beeindruckende Werke. Nun ist er im Alter von 70 Jahren gestorben.
Zehn Jahre lang war «Stranger Things» die Netflixserie schlechthin. Das Ende begann, sich zu ziehen. Zum grossen Finale in Hawkins deshalb ein erleichtertes: Lebewohl.
Eine junge Frau entkommt scheinbar einem Martyrium – aber der Fall wird komplizierter, je genauer die Ermittler hinsehen. Das setzt viel düstere Spannung frei.
Die fünfte Staffel der Netflix-Hitserie spielt in Italien. Auch hier trägt die Protagonistin absonderliche Kleidung. Und der Plot liefert beinahe einen Meta-Kommentar.
Der «Good Bye, Lenin!»-Regisseur wusste, dass er sterben würde. In seinem letzten Film spielt Charly Hübner einen Berliner Videothekenbesitzer, der für Geld eine erfundene DDR-Fluchtgeschichte erzählt.
Erhalten Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.
Wie sensibilisiert man Kinder für Diversität – und beugt damit Ausgrenzung vor? Zwei Autoren geben Tipps in einem Kinderbuch, das sich auch an Eltern und Lehrpersonen richtet.
Mit 20 hat Nelio Biedermann den historischen Roman «Lázár» geschrieben – von Hand. Sein Buch hat weltweit eingeschlagen. Was macht das mit einem jungen Menschen?
Der ungarische Autor erzählt in «Zsömle ist weg» die Geschichte von einem alten Mann, der glaubt, Anspruch auf die ungarische Krone zu haben. Es ist ein wahnwitzig-melancholischer Roman – in elf Sätzen.
Der Frontmann ist auch mit seinem zweiten Job in der Finanzwelt erfolgreich. Ein Gespräch über Ehrgeiz, Massentauglichkeit und die Erkenntnis, zu wenig Zeit für die Familie zu haben.
Wir haben abseits der Hitparaden und algorithmischer Playlists 30 Songs zusammengetragen, die uns 2025 das Leben verschönert haben. Von indonesischer Psychedelik über britischen Soul bis zum afrikanischen Club-Knaller.
Die Bieler Band hat in der Berner Festhalle ihre letzten zwei Konzerte gespielt. Es war ein Abend mit viel Routine auf der Bühne – und einer Überraschung aus dem Publikum.
Bekannt wurde sie 2010 mit der fröhlichen Hymne «Je veux». Dabei war Zaz daheim oft Spott und Hass ausgesetzt. Nun verzeiht sie den bösen Geistern – und doch, ihre Leichtigkeit ist weggeflogen.
Star-Musiker auf der Bühne, Chefs von Schweizer Grossfirmen im Stiftungsrat: Michael Haefliger weiss, wie man CEOs für Kultur begeistert. Vor seinem Abschied sagt er, warum er weiterhin an Wachstum glaubt.
Die Musikwissenschaftlerin Caiti Hauck hat zu Politik in Gesangsvereinen geforscht. Ihre Ergebnisse hat sie in einem Comic mit drei fiktiven Protagonisten zusammengefasst.
Intendant Andreas Homoki verabschiedet sich mit einer feurigen Inszenierung des «Elias»-Oratoriums. Ein überragender Bariton verhilft ihm zum Triumph.
Dmitri Tcherniakov thematisiert in seiner Neuinszenierung der Korngold-Oper häusliche Gewalt. Seine Lesart wirkt bezwingend – trotz tückischem Bühnenbild.
Eine Riesenspinne, eine Sonne im Museum, eine Banane an der Wand: Im letzten Vierteljahrhundert gab es zahlreiche Werke, die auch ausserhalb der Kunstszene zu reden gaben.
Mehr als 400 Jahre lang galt es als verschwunden. Dann tauchte das «Christus am Kreuz»-Werk zufällig in einer Pariser Villa auf – zunächst hielt man es nur für eine schlichte religiöse Darstellung.
Bei der Herbstauktion ist erneut ein Rekord gepurzelt: Ein Klimt-Gemälde wird zum zweitteuersten je versteigerten Kunstwerk – und auch ein goldenes Klo wird für einen hohen Preis verkauft.
In einem Museums-Aussenlager wurden rund 1000 Gegenstände gestohlen. Die Museumsdirektorin hofft, dass die Bevölkerung hilft, die gestohlenen Gegenstände zurückzubringen.
Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.
Claus Peymann war ein mächtiger Herrscher über die Bühnen – und ordnete doch alles in seinem Leben der Kunst unter. Zum Tod eines ganz Grossen, der ohne Nachfolger bleiben wird.
Unsere Kolumnistin, einst Schauspielerin und Drehbuchautorin von «Lüthi und Blanc», erinnert sich an die schönsten Momente auf und hinter der Bühne.
Carl Hegemann war quirlig, extravertiert. Seine anarchische Energie hat die Berliner Volksbühne mitgeprägt. Auch am Schauspielhaus Zürich hinterliess er Spuren. Nun ist der Dramaturg und Philosoph gestorben.

Vinzenz Hediger leitet neu das Schweizer Filmarchiv. Er verrät, wer eine Retrospektive verdient hätte, wie es finanziell um die Institution steht und welche Schweizer Klassiker ihn geprägt haben.
Als András Visky zwei Jahre alt war, wurde seine Familie in ein rumänisches Straflager deportiert. Im Alter von 68 Jahren hat er jetzt einen Roman über diese Zeit veröffentlicht – ein Meisterwerk.
Ob bei Wohnungsnot oder Gewaltprävention: In der Politik wird Aufschieben oft als Abwägen getarnt. Ein Appell zum Jahresanfang.
Jeden Tag erreicht die Berner Zeitung eine Vielzahl an Leserbildern. Eine Auswahl der schönsten Fotos finden Sie hier.
Sie hat das französische Kino geprägt und ist zur Filmlegende geworden. Ende Dezember starb Brigitte Bardot. Fans in ganz Frankreich sagen «BB» nun «Adieu».
Kommende Woche wird an der Oberfläche von «Heidi» gekratzt, Fitzgerald & Rimini vertonen Gedichte, und der Künstler Michael Streun überlistet sich selbst.
Callum Turner spielt James Bond. Das zumindest soll der Schauspieler selbst «überall» rumerzählen. Sein Name ist nicht das erste Mal im Spiel.
Nach dem verheerenden Brand erklärt Trauerbegleiterin Monica Lonoce im Interview, wie kollektive Rituale wie der nationale Trauertag Betroffenen helfen können.
Nach der Katastrophe im Wallis fragt sich die italienische Öffentlichkeit, ob der nördliche Nachbar vielleicht doch nicht so perfekt ist.
Die Volksabstimmung wird zur grössten Hürde fürs Kunstmuseum – doch Stiftungsratspräsident Jonathan Gimmel bleibt zuversichtlich.