
Hunderttausende Tonnen Diesel sollen «umgehend» für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung gestellt werden. Das stellte Donald Trump nach einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Aussicht.
Katie Zacharia wird im Weissen Haus die zurückgetretene Karoline Leavitt ersetzen. Die Juristin besitzt keine grosse Regierungserfahrung, ist aber im Trump-Lager eine vertraute Figur.
Der Verteidigungsminister heizt die Debatte um die Todesstrafe in den USA weiter an: Er will einen Attentäter öffentlich erschiessen lassen. Auch Republikaner kritisieren dies. Es gibt aber Experten, die eine höhere Transparenz für Hinrichtungen begrüssen.
Wer siegt bei den Zwischenwahlen in den USA? Die Demokraten könnten das Repräsentantenhaus und vielleicht auch den Senat zurückgewinnen, für Trump würde es ungemütlich.
Die 85-Jährige blickt auf eine lange Karriere in internationalen Gerichten und Menschenrechtsgremien zurück. 2025 warf sie Israel Genozid in Gaza vor.
Donald Trump regiert zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident – mit weitreichenden innen- und aussenpolitischen Folgen. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Seit über vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist instabil, die humanitäre Not im Gazastreifen ist gross. Der Friedensplan der USA wurde bisher nur teilweise umgesetzt. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Mit einem breiten Arsenal von Raketen versucht Südkorea, Nordkorea von einem Angriff abzuschrecken. Erst seit wenigen Jahren darf Seoul ohne Einschränkungen Raketen entwickeln.
Die myanmarische Armee kämpft gegen die eigene Bevölkerung und ethnische Rebellen. Dafür braucht sie Soldaten. Bis 35 gilt die Wehrpflicht. Wer zahlt, kann sich freikaufen – wer nicht, muss an die Front.
Mit der Ernennung der Ökonomin Justina Shiroka-Pula zur neuen Präsidentin Kosovos geht eine monatelange politische Blockade zu Ende. Die Wahl erfolgte in letzter Minute – und nur dank einem umstrittenen Kompromiss.
James Talarico hat gute Chancen, als erster texanischer Demokrat seit 1988 in den Senat gewählt zu werden – vor allem dank den Skandalen seines Gegners Ken Paxton. Das wäre eine Sensation, denn der Südstaat bleibt für Demokraten schwieriges Terrain.
Die umstrittene amerikanische Einwanderungspolizei (ICE) wird unter Präsident Donald Trump für Massenabschiebungen von Einwanderern eingesetzt. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Die USA und Iran befinden sich seit Februar 2026 im Kriegszustand. Zwar haben die beiden Länder eine Waffenruhe vereinbart, doch Donald Trump hat diese Anfang Juli für beendet erklärt. Die neuesten Entwicklungen im Ticker.
Am Freitag beginnen in den USA neue Gespräche über eine mögliche Friedenslösung. Russland demonstriert mit der jüngsten Eskalation jedoch, dass es ganz auf kriegerische Mittel setzt.
Was Ende September 2026 als friedliche Proteste im einkommensschwachen Pariser Vorort Seine-Saint-Denis begann, hat sich inzwischen zu einer landesweiten Massenbewegung entwickelt.
Kurz nach dem 7. Oktober beginnen die drei Parteien Sondierungsgespräche. Wenn sich antisemitische Vorfälle ereignen, sollen Experten sie einordnen. Könnte dieses Verfahren zum Vorbild für eine Zusammenarbeit von CDU und AfD werden?
In den USA finden am 3. November die Kongresswahlen statt. Für Präsident Donald Trump entscheidet sich, wie viel er in den kommenden zwei Jahren noch erreichen kann. Die wichtigsten Antworten zu den Midterms.
Innerhalb weniger Tage ist es zu drei schweren Angriffen auf Frachter im Schwarzen Meer mit zahlreichen Toten gekommen. Der Verdacht liegt nahe, dass Russland eine wichtige ukrainische Exportroute blockieren will.
Russlands Terror gegen die Ukraine hat eine neue Stufe erreicht. Das Ziel besteht offensichtlich darin, Städte wie Kiew unbewohnbar zu machen. In dieser Situation braucht die Ukraine für ihre Verteidigung mehr denn je westliche Hilfe.
Wer Russlands verzerrte Wahrnehmung der Realität verstehen will, muss fernsehen. Dabei taucht man ab in die geschönte Welt des «siegreichen, freiheitsliebenden, menschlichen Russland», das von europäischen Nazis bedroht sein soll.
Seit zwanzig Jahren fotografiert der NZZ-Fotograf Menschen in Krisengebieten. Im Podcast erzählt Dominic Nahr, wie er seine Arbeit machen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Russland zerstört seit viereinhalb Jahren gezielt die zivile Infrastruktur der Ukraine. Die gegenwärtige Kampagne erreicht jedoch ein neues Ausmass. Besonders in Kiew wird die Lage schwierig.
Militärisch hat die Hamas ihren Krieg gegen Israel verloren. Politisch hat die Terrorgruppe ihr Ziel erreicht – auch dank treuen Verbündeten im Westen.
Nach den beispiellosen Terrorangriffen versprach Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu den «totalen Sieg». Trotz einigen militärischen Erfolgen ist die Bilanz für Israel zwiespältig. Die Feinde seien nicht besiegt und das Land stehe international isolierter und gespalten da, sagt Richard C. Schneider im Podcast.
Mit saudischer Luftunterstützung haben Truppen der international anerkannten Regierung Jemens die Huthi von der Meerenge Bab al-Mandab vertrieben. Dennoch bleibt ein schneller Sieg über die proiranischen Bergkrieger unwahrscheinlich.
Die USA wollen Teheran mittels ökonomischen Drucks zum Einlenken bewegen. Der iranische Politikwissenschafter Esfandyar Batmanghelidj hält diese Strategie für aussichtslos.
Die Verhandlungen mit Teheran sind offenbar vorerst gescheitert. Dem Nahen Osten könnten schon bald wieder heftige Kämpfe bevorstehen – die Golfstaaten und die Weltwirtschaft wären die Leidtragenden.
Die Golfstaaten exportierten im September mehr Rohöl als in den Vormonaten. Nachhaltig ist die Situation allerdings nicht.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
In Cortona haben die Täter 30 000 Flaschen im Wert von 5 Millionen Euro gestohlen, darunter Edeltropfen wie Tignanello, Solaia und Guado al Tasso.
Nicht nur bei der SPÖ herrscht Unruhe angesichts mieser Umfragewerte. Die ganze Regierung droht an den eigenen Reformblockaden zu scheitern.
Auch Giorgia Meloni kann der Versuchung nicht widerstehen und hat wie ihre Vorgänger eine neue gesetzliche Grundlage für die kommende Wahl geschaffen. Ob es ihr am Ende hilft, ist fraglich.
Frankreichs Schülerproteste sind auf Belgien übergeschwappt. Der Lütticher Hauptbahnhof musste geschlossen werden, die Polizei nahm gar 13-Jährige fest. Die Regierung verteidigt ihren Bildungs-Sparkurs.
Österreichs Sozialdemokraten setzen ohne klare Nachfolgeregelung ihren Vorsitzenden Andreas Babler ab. Die Führungslosigkeit droht die Dreierkoalition vollends zu blockieren, während die FPÖ in den Umfragen uneinholbar scheint.
Sieben Studenten sollen eine junge Frau an einer US-Eliteuniversität unter Drogen gesetzt und stundenlang vergewaltigt haben. Nun protestieren Tausende gegen den Umgang der Universität mit den Vorwürfen. Auch Präsident Trump hat sich eingeschaltet.
Flávio Bolsonaro geht als Erstplatzierter in die Stichwahl. Doch sollte er Präsident werden, dürfte sein Vater der mächtigste Bolsonaro bleiben.
Eine 20-jährige Studentin soll vor zwei Jahren von sieben Kommilitonen vergewaltigt worden sein, ohne dass es zu einer Strafverfolgung kam. Der Fall erzeugt solche Empörung, dass New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul eine Sonderermittlerin einsetzt.
Lula dominiert die Politik Brasiliens seit Jahrzehnten. Jetzt will der 80-Jährige zum vierten Mal Präsident werden, am Sonntag ist der erste Wahlgang. Lula hält sich für unersetzlich – und setzt damit sein politisches Erbe aufs Spiel.
Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth will die autonome Kriegsführung mit Tempo vorantreiben. Der CEO von Tesla und SpaceX wird dabei eine Rolle spielen.
Der Widerstand gegen die KI-Rechenzentren wächst in den USA. Erbittert ist er selbst im wirtschaftsfreundlichen Texas. Reportage über einen Bürgerprotest, der die Politik vor den Zwischenwahlen in Bewegung versetzt.
Der weitgehend zerstörte Gazastreifen bleibt ein Kriegsgebiet, in dem es kaum Aussicht auf Besserung gibt. Immer mehr Palästinenser wenden sich deswegen von der Hamas ab. Zwei von ihnen berichten.
Neue Recherchen bekräftigen einen alten Verdacht: Israels Ministerpräsident soll Warnungen vor einem Angriff der Hamas erhalten haben. Doch solange er regiert, bleibt eine schonungslose Aufarbeitung illusorisch.
Mohammed VI. hat die langjährige Bürgermeisterin von Marrakesch zur Ministerpräsidentin ernannt. Damit vermittelt er das Bild von Aufbruch und Veränderung. Dabei gehört Mansouri zum Establishment.
Nach dem versuchten Anschlag eines Co-Piloten werden neue Details zu Ziel und Planung bekannt. Warnsignale gab es offenbar schon Jahre zuvor.
Die Machtverteilung zwischen der Zentralregierung und den Gliedstaaten ist seit Jahrzehnten ungeklärt. Das rächt sich nun: Machtkämpfe brechen auf. Der Staatszerfall spielt der islamistischen Al-Shabab-Miliz in die Hände.
Einst war Jemen der weltweit grösste Kaffeeproduzent. Doch Chaos und wirtschaftlicher Niedergang haben die Produktion schrumpfen lassen. Ein paar Händler und Bauern wollen das jetzt ändern.
Der Klerus wird in Sri Lanka geachtet und hat Einfluss. Aber Mönche, die sich nicht an buddhistische Prinzipien halten, schaden seinem Ansehen.
Das asiatische Land braucht ausländische Arbeitskräfte dringender denn je – und macht ihnen das Bleiben dennoch immer schwerer. Dabei liegt der Ausländeranteil nur bei 3,3 Prozent.
In Mumbai, Delhi und anderen Städten sind am Wochenende Tausende gegen die indische Wahlkommission auf die Strasse gegangen. Viele Demonstranten beklagen eine allgemeine Erosion der Demokratie unter Modi.
Wie wird man ein Star in der indischen Filmindustrie? Zehntausende buhlen in Mumbai um Rollen in Hindi-Filmen, doch nur wenigen reicht es zum Leben. Drei junge Schauspieler erzählen.
Offiziell soll die Einrichtung laotische Piloten ausbilden. Doch Experten glauben, dass Peking einen Truppenstützpunkt aufbauen könnte. Ein ähnliches Zentrum betreibt China bereits in Kambodscha.
Das Regime in Myanmar will internationale Anerkennung und bietet an, Flüchtlinge zurückzunehmen. Malaysia knickt ein. Obwohl die Rohingya in Myanmar alles andere als sicher sind.
Nach dem schleichenden Ende des FCAS-Kampfjets zieht Deutschland nun auch beim gemeinsamen Panzerprojekt MGCS endgültig den Stecker. Auch bei anderen Initiativen hakt es. Das ist sicherheitspolitisch verkraftbar, symbolisch jedoch der nächste schwere Rückschlag.
Riad hat einen Pakt mit Pakistan und der Türkei geschlossen, um sich gegen Iran zu schützen. Doch der Aufbruch in eine neue regionale Sicherheitsordnung ist das nicht. Washington bleibt essenziell.
Vor dem Jahrestreffen des IWF skizziert dessen Chefin die drei grössten Gegensätze der Weltwirtschaft. Etwa, dass KI zwar Wachstum, aber auch Ungleichheit schafft.
Der Einsatz von Drohnen verändert die moderne Kriegsführung massiv. Deutschland will seine Lücke schliessen: Ein ganzer Verband soll neue Drohnensysteme testen.
Sir Tim Radford ist überzeugt, dass sich Europa weiterhin auf die USA verlassen kann. Doch um einen Krieg zu verhindern, müsse auch die europäische Gesellschaft Opfer erbringen, sagt der ehemalige Stellvertreter des höchsten Nato-Kommandanten.
Vom Ahornsirup-Produzenten über den Käser bis zum Manager in der Eishockeyschläger-Fabrik: Die Kanadier nehmen den Handelskrieg persönlich. Ein Roadtrip durch Ontario.
Diesellieferungen an Russland wecken Zweifel an Südkoreas Unterstützung für die Ukraine. Nun droht ein Disput um nordkoreanische Kriegsgefangene die beiden Partner weiter zu entzweien.
Die Linkspopulisten von Jean-Luc Mélenchon setzen bei den Präsidentschaftswahlen auf junge Wähler. Dafür sind sie bereit, Gewalt zu legitimieren. Profitieren könnte am Ende die extreme Rechte.

Ein rechtsextremer Thinktank liefert der AfD eine Anleitung für eine radikale Ausländerpolitik. Er zeigt detailliert auf, wie der Staat auf Massenabschiebungen getrimmt werden soll.
Klaus Rader, Co-Gründer von L’Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.
Die USA wollen die Hinrichtung eines Menschen per Livestream übertragen. Das Vorhaben zeigt, wohin sich das Land unter Donald Trump entwickelt hat.
Als Elena Sergeeva nach Berlin zog, trennten sie und ihre Familie ein paar Flugstunden. Seit dem Krieg ist es eine ganze Welt. Russland kappt auch noch die letzten Verbindungen zu Auswanderern.
US-Aussenminister Marco Rubio fordert die Beschäftigten auf, ihre Arbeit umgehend niederzulegen. Das Gericht reagiert empört – und kündigt an, seine Ermittlungen fortzuführen.
Die Völkerrechtlerin aus Südafrika erhält den Friedensnobelpreis, unter anderem für ihr Engagement am Internationalen Strafgerichtshof. Darin liegt auch eine Botschaft an Donald Trump.
Das Nobelpreiskomitee in Oslo ehrt die 85-jährige Völkerrechtlerin aus Südafrika. Und damit eine Frau, die für alles steht, was gerade so viele Mächtige dieser Welt mit Füssen treten.
Der US-Präsident verteilt diplomatische Posten an Freunde und Wahlkampfspender. Diese sorgen von Belgien bis Italien mit ihren Fauxpas für Ärger.