
Das höchste amerikanische Gericht genehmigt den Neubau auf dem Areal des Weissen Hauses. Die Mehrheit der Richter sagt, der Denkmalschutzorganisation, die gegen den Ballsaal klagte, fehle die Berechtigung. John Roberts widerspricht dieser Begründung scharf.
Nächstes Jahr sind in Italien Wahlen. Vier Jahre nach ihrer Niederlage ringt die Opposition noch immer um Geschlossenheit. Statt an einem gemeinsamen Programm zu arbeiten, kämpfen die Parteiführer um die Macht. Davon profitiert Meloni.
Die verheerende Sturzflut in dem Himalaja-Tal hat mehrere Staudämme zerstört und unterirdische Kraftwerke geflutet. Für die Regierung von Balen Shah ist die Krise eine ernste Bewährungsprobe.
Amerikanische Streitkräfte haben Stellungen der Revolutionswächter auf der Insel Larak angegriffen. Teheran antwortete mit Raketen auf Jordanien und Drohnen auf die Emirate. Dabei wollte Washington den Krieg eigentlich mit Sanktionen entscheiden.
Nach der Niederlage der Kurden auf dem Schlachtfeld will Erdogan ihnen entgegenkommen. Vier Arbeitsgruppen sollen die Umsetzung des Amnestiegesetzes schnell vorantreiben. Ob die Konzessionen aber über eine Strafverschonung hinausgehen werden, ist offen.
Donald Trump regiert zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident – mit weitreichenden innen- und aussenpolitischen Folgen. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Seit über vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Dies sind die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Über die griechischen Inseln, die Balkanroute oder den Ärmelkanal versuchen neben den Fluchtbewegungen aus der Ukraine noch immer täglich Migranten, unter Lebensgefahr nach Europa zu gelangen.
Das kleine Emirat hat als einziger Golfstaat eine veritable demokratische Tradition – die jetzt womöglich beendet ist. Widerstand dagegen gibt es kaum: Denn viele Kuwaiter machen das Parlament für den Stillstand in ihrem Land verantwortlich.
Die isländische Bevölkerung erteilt Brüssel eine überraschend klare Absage. Die Annäherung beruhte auf einer Illusion. Reykjavik suchte den Schutz der EU, verdrängte dabei aber den hohen Preis des Souveränitätsverlusts.
Trotz internen Widerständen, verfassungsrechtlichen Zweifeln und dubiosen Vermittlern treiben Washington und Caracas die Öffnung des venezolanischen Erdölsektors voran. Für die Machthaberin ist das heikle Geschäft eine Lebensversicherung.
Fast vierzig Jahre nach dem Anschlag von Lockerbie mit 270 Toten steht in den USA der mutmassliche Bombenbauer vor Gericht. Doch kurz vor Prozessbeginn ist ein neues Beweismittel aufgetaucht – was die Suche nach der Wahrheit weiter verzögert.
Die USA und Iran befinden sich seit Februar 2026 im Kriegszustand. Zwar haben die beiden Länder eine Waffenruhe vereinbart, doch Donald Trump hat diese Anfang Juli für beendet erklärt. Die neuesten Entwicklungen im Ticker.
Meuternde Soldaten versuchten in der Nacht auf Samstag in der Hauptstadt Niamey die Macht zu übernehmen. Ein Grund für den Unmut gegen das Militärregime könnten die Verluste der Armee im Kampf gegen islamistische Terroristen sein.
Russland hat in der vergangenen Woche fast 2000 Angriffsdrohnen in Richtung Ukraine geschickt. Bereits zum zweiten Mal wurde dabei ein Munitionsdepot in bewohntem Gebiet getroffen. Die USA sollen ein Treffen zwischen Trump, Selenski und Putin vorgeschlagen haben.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist brüchig. Bis zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ist es ein weiter Weg. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die EU-Frage spaltet das Land seit Jahren. Nun dürfte sich das Thema zumindest vorerst erledigt haben – zum Nachteil Brüssels.
In dem bitterarmen Land rebellieren abtrünnige Soldaten gegen die Regierung. Schüsse und Explosionen erschüttern die Hauptstadt Niamey. Hat das Militär die Meuterei erfolgreich stoppen können?
Seit vier Jahren kartografiert die NZZ täglich den Krieg in der Ukraine. Klicken Sie sich durch alle wichtigen Ereignisse im russischen Angriffskrieg.
Bei einer Attacke auf ein Depot sind mindestens 37 Personen ums Leben gekommen. Eigentlich soll in der Nähe von Wohngebieten keine Munition gelagert werden – deshalb ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.
Moskau testet die Verteidigungsbereitschaft von Nato und EU mit verschiedensten Mitteln – und denkt sogar laut über Angriffe nach. Auf die diffuse Bedrohung aus Russland ist Europa noch immer schlecht vorbereitet.
Der Chef des amerikanischen Auslandgeheimdiensts war für einige Stunden in der russischen Hauptstadt. Zur Reise gibt es kaum bestätigte Informationen, aber viele offene Fragen.
Die Kriegsschauplätze in der Ukraine und in Iran sind längst miteinander verknüpft – durch Waffenlieferungen, Satellitendaten und technologische Allianzen.
Teheran hält an seinen Bedingungen zur Öffnung der Meerenge noch immer fest. Doch die Golfstaaten haben einen Weg gefunden, um Erdöl durch die Meerenge zu schleusen: Mit einem teuren Shuttle-Service übernehmen sie die hohen Risiken.
Von der Hafenstadt aus will Jemens Regierung ihr Land endlich von den Huthi zurückerobern. Auf grosse Begeisterung stösst der sich abzeichnende Waffengang dort aber nicht, wie ein Besuch zeigt.
Das iranische Regime kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es wirtschaftlich stark unter Druck steht. Auf die Ankündigung neuer Sanktionen gegen die Islamische Republik und deren Handelspartner reagiert es aber betont gelassen.
Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent verzichtet vorerst darauf, Sanktionen gegen die Handelspartner Irans zu verhängen. Er will den betroffenen Staaten eine letzte Chance geben – nachdem er zuvor damit gedroht hat, Teheran in die Knie zu zwingen.
Mit den Neubesetzungen im Sicherheitsapparat setzt Teheran ein untrügliches Zeichen: Iran wird in der Region und im eigenen Land mit Kompromisslosigkeit und Härte reagieren.
Von der amerikanischen Marine beschützt, transportieren Tanker derzeit täglich mehrere Millionen Fässer Rohöl durch den Wasserweg. Der Geleitschutz ist Teil eines amerikanischen Strategiewechsels im Kampf gegen Iran.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Trotz wirtschaftlichem Erfolg herrscht in Ostmitteleuropas gewichtigstem Staat ein Jahr vor den nächsten Wahlen Ernüchterung. Streit in der Koalition und Konflikte mit dem Präsidenten lähmen Gesellschaft und Politik. Das schadet dem Land – und Europa.
Europa spielt bei der Fertigung modernster KI-Chips keine Rolle. Deshalb stellt sich die Frage: Können die Europäer zumindest künftig in der Halbleiterbranche unentbehrlich werden – und sich damit geopolitisches Gewicht sichern? Eine Reportage.
Mit dem Tod von König Harald geht in Norwegen eine Epoche zu Ende. Sein Nachfolger Haakon muss nicht nur in die grossen Fussstapfen seines beliebten Vaters treten, sondern auch das arg ramponierte Ansehen der skandalgeschüttelten Royals aufpolieren.
In einer öffentlichen Debatte vor dem Arbeitgeberverband prallen die Positionen von Le Pen, Mélenchon und Philippe erstmals direkt aufeinander. Die Wirtschaft verfolgt die Ideen der Politiker skeptisch.
Ein Zollfahnder, ein Drogenkurier und eine Sozialarbeiterin berichten.
Die USA und Venezuela haben ein weitreichendes Ölgeschäft vereinbart. Washington will damit Zugang zu venezolanischen Reserven erhalten. Ob der Deal hält, was er verspricht, ist fraglich.
Die USA wollen Kanada im Handelskonflikt mit ihrer Wirtschaftsmacht in die Knie zwingen. Doch die kanadischen Gegenzölle bergen für Trump politische Risiken – und könnten die Republikaner im Herbst entscheidende Senatssitze kosten.
Seit zwanzig Jahren sitzt Khalid Sheikh Mohammed im Hochsicherheitsgefängnis von Guantánamo fest. 2028 soll der kuwaitische Architekt von 9/11 endlich einem Richter vorgeführt werden. Doch die Foltermethoden des CIA erschweren den Prozess.
Das Land in der Karibik brauchte endlich wieder eine legitime Regierung, um etwas Stabilität zurückzugewinnen. Doch die katastrophale Sicherheitslage verunmöglicht wohl die geplanten Wahlen.
Um die briefliche Stimmabgabe tobt in den USA ein erbitterter Rechtsstreit. Donald Trump hat jüngst einen Etappensieg errungen, doch die Zeit zur Umsetzung neuer Regeln vor den Zwischenwahlen wird immer knapper.
Die amerikanischen Strafzölle haben für kanadische Unternehmen verheerende Folgen. Dennoch steht die Bevölkerung hinter dem Kurs der Regierung. Eine Kleinunternehmerin, ein Lokalpolitiker und ein Möbelfabrikant erzählen.
Vor ein paar Jahren noch kämpften sie Seite an Seite mit den Amerikanern gegen den Islamischen Staat. Nun legen die kurdisch geführten Syrisch-Demokratischen Kräfte (SDF) ihre Waffen nieder. Das ist ein Erfolg für Präsident Sharaa, aber auch für die Türkei.
Jerusalem folgt mit dem Angriff in Idlib einer neuen Doktrin und scheut dabei nicht die Konfrontation mit einem Nato-Staat. In Israel selbst regen sich Zweifel, ob die Rechnung aufgeht.
Wer wie die westlichen Medien Itamar Ben-Gvirs Aussagen verdreht, spielt das Spiel des radikalen israelischen Ministers mit. Dabei hätte es im selben Interview anderes gegeben, was einen Aufschrei wert gewesen wäre.
Trotz einem Verbot in Österreich werden jedes Jahr rund 200 minderjährige Migrantinnen zwangsverheiratet – meist bei einer Reise in die Herkunftsländer. Eine betroffene Syrerin schildert ihr Martyrium, das sie fast das Leben gekostet hätte.
Offiziell hatte Syrien nie ein Atomprogramm. Jetzt meldet die Regierung in Damaskus den Fund von mehreren Tonnen Nuklearmaterial – und kooperiert mit der Internationalen Atomenergiebehörde.
Mit grossem Aufwand erwirkte die österreichische Justiz ein wegweisendes Urteil gegen zwei Schergen des gestürzten syrischen Regimes. Nun droht es, Makulatur zu werden. Ausgerechnet die Rechtspopulisten fordern die Rückholung des geflüchteten Syrers – zu Recht.
Nach der Katastrophe im Himalaja werden Hunderte Hindu-Pilger vermisst. Ihr Ziel war der 6638 Meter hohe Berg Kailash in Tibet. Er ist Hindus, Buddhisten und Jains gleichermassen heilig. Doch die Reise ist lang und gefährlich.
Eine Naturkatastrophe hat einen wichtigen Grenzübergang zwischen China und Nepal zerstört. Vor einem Jahr war es schon einmal passiert. Warum halten die beiden Staaten an einer so gefährlichen Handelsroute fest?
Die riesige Flutwelle riss im Himalaja ganze Ortschaften fort, die Zahl der Vermissten steigt auf bis zu 1400. Auslöser könnte der Abbruch eines Gletschers gewesen sein. Die Sturzflut war so heftig, dass sie eine Erschütterung der Stärke 5,2 auslöste.
Undichte Dächer, defekte Toiletten, baufällige Klassenzimmer, fehlende Lehrer: Indiens Schulen sind in einem desolaten Zustand. Für Premierminister Modi ist das Thema höchst unbequem.
Mit seiner Breitseite gegen gemeinsame Manöver mit Südkorea untergräbt der amerikanische Präsident das Vertrauen der Alliierten im Westpazifik.
Am Wochenende gab es im Süden Thailands zahlreiche Sachbeschädigungen. Jene Provinzen waren immer wieder von Unruhen geprägt. Die muslimische Minderheit dort strebt nach Autonomie.
Der Export der meisten KI-Halbleiter von Nvidia nach China ist verboten. Schmugglern eröffnet sich dadurch ein Milliardengeschäft. Logistikfirmen müssen genau schauen, mit wem sie zusammenarbeiten.
Progressive westliche Kreise stellen Israel gerne an den Pranger: als siedlerkolonialistischen Staat, der die gewachsene arabische Ordnung zerstört habe. Diese denunziatorische Sicht ist historisch haltlos. Das zeigt nicht zuletzt der Blick auf die Entstehung des Staates Jordanien.
Überall ziehen Menschen in die Städte, doch gebaut wird immer weniger. Projekte scheitern am lokalen Widerstand und an fehlenden Landreserven. Eine Auswertung von OECD-Daten zeigt langfristige Ursachen auf.
Nach dem 11. September 2001 verurteilten die meisten muslimischen Staaten die Tötung unschuldiger Zivilisten. Eine ehrliche Auseinandersetzung über den Zusammenhang von Islam und Gewalt blieb aber aus.
Die hohen Schulden der USA schüren Ängste und treiben die Zinsen in die Höhe. Welche Folgen dies haben könnte – und wieso Frankreich an den Finanzmärkten ein noch grösseres Sorgenkind ist.
Nicht nur der US-Präsident, auch Rechtspopulisten in Deutschland oder Österreich behaupten, abstimmen per Post fördere Wahlbetrug.
In Guineas Hauptstadt Conakry sind 34 Personen beim Erdrutsch an einer Mülldeponie ums Leben gekommen. Bereits vor neun Jahren kam es zu einem ähnlichen Unglück. Satellitenbilder zeigen: Anstatt die Deponie zu schliessen, erweiterte man sie danach.
Am 11. Oktober 2006 wurde Anna Politkowskaja im Lift vor ihrer Wohnung in Moskau erschossen. Die Investigativjournalistin profilierte sich früh als radikale Putin-Kritikerin. Der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt.

Der französische Spitzenpolitiker trat 1995 gegen Jacques Chirac zur Präsidentschaftswahl an – ein Machtkampf, der die Konservativen spaltete und seine politische Laufbahn beendete.
Der ehemalige Vize-Polizeiminister Yoav Segalovitz erhält den zweiten Listenplatz bei der konservativ-islamischen Partei. Das Bündnis könnte das Anti-Netanyahu-Lager vor der Oktoberwahl stärken.
Rajendra Dawadi evakuierte seine Schule Minuten vor der Katastrophe und wies Busfahrer an, nur an sicheren Orten zu halten. Kurz darauf verschwand das Gebäude in einer Flut aus Wasser, Schlamm und Trümmern.
Jean Spinette will Drogenhändler zu einem soliden Leben bekehren. Die Frage ist, ob er mit seiner Menschlichkeit zu weit geht – wo in Fassaden seines Viertels bereits Kalaschnikow-Geschosse stecken.
Die USA attackierten iranische Militäranlagen auf der Insel Larak in der umkämpften Meerenge. Trotz Erfolgen bei der Minenräumung passieren nur 30 statt 130 Öltanker pro Tag die Strasse von Hormuz.
Das zentralasiatische Land gehört zu den weltweit grössten Verursachern extremer Methanlecks. Nun wurden erstmals mehrere davon geschlossen. Die UNO spricht von einem «Durchbruch».
Mit dem versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig habe Moskau einen «bewussten kriegerischen Akt» begangen, sagen Experten. Aber: Klartext zu sprechen, bringt Politiker in ein Dilemma.
Neue Prognosen des Statistikamts Istat zeigen einen dramatischen Bevölkerungsrückgang von 58,9 auf 55 Millionen. Die Geburtenrate liegt bei nur noch 1,14 Kindern pro Frau – ein historischer Tiefstand.