
Von der Schweiz nach Botswana: Isabelle Tschugmall (36) hat in Afrika eine eigene Safari-Firma. Im Blick-Interview erzählt sie, wie sie als Frau die Safari-Branche aufmischt und wie ihre beiden Söhne (1 und 3 Jahre alt) mitten in der Wildnis aufwachsen.
Tragödie in einem US-Küstenort: Ein zweijähriges Kind starb am Sonntag in einem überhitzten Auto, nachdem die Babysitterin es zurückgelassen hatte. Leider kam jede Hilfe zu spät.
Zuerst der Fifa-Friedenspreis und jetzt die Gefälligkeit auf dem Rasen: Was steckt hinter dem Liebesdienst von Gianni Infantino gegenüber dem US-Präsidenten Donald Trump? Eine Analyse.
Mit einer Zeremonie hat Ägypten am Wochenende das «Oktagon» eingeweiht. Die neue Mega-Militärzentrale in der Wüste löst das US-Pentagon als grösstes Hauptquartier der Welt ab. Während die Armee klotzt, leidet die Bevölkerung unter einer schweren Wirtschaftskrise.
Im US-Bundesstaat Utah beginnt am Montag die Vorverhandlung gegen Tyler Robinson. Der 23-Jährige soll den Aktivisten Charlie Kirk im September 2025 brutal getötet haben. Die Witwe Erika Kirk und Kirks Eltern sind bei der Verhandlung anwesend.
Drei junge Frauen wurden am Sonntagabend bewusstlos in einer Wohnung in Falkensee gefunden. Die Ursache ist unklar – ein Gasleck wurde mittlerweile ausgeschlossen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Ein Gericht in Venedig verdonnert das Hotel Ausonia Hungaria zu 60'000 Euro Schadenersatz. Der Grund: Eine ehemalige Mitarbeiterin wurde nach nur fünf Tagen Arbeit unrechtmässig gekündigt.
Britische Kampfjets fingen Anfang Juli ein russisches Überwachungsflugzeug über dem Nordatlantik ab. Der Flieger war in gefährlicher Nähe über ein britisches Kriegsschiff geflogen und hatte Sonarbojen ins Meer abgeworfen. Grossbritannien verurteilt das Verhalten.
«Ihr Sohn hat nur noch wenige Wochen zu leben.» Mit dieser Schock-Nachricht treibt ein falscher Arzt eine 87-jährige Rentnerin in die pure Verzweiflung. Die angebliche Rettung soll ein Schweizer Wundermedikament für 135'000 Euro bringen.
Bricht der nächste Streit zwischen Washington und Rom los? Erneut stichelt US-Präsident Trump gegen die italienische Ministerpräsidentin Meloni. Sein Post geht aber offenbar nach hinten los.
In Griechenland wird vor dem Hasenkopf-Kugelfisch gewarnt. Er ist nicht nur giftig und darf nicht verspeist werden, sondern verursacht auch heftige Bisswunden. Wer gebissen wird, sollte sofort handeln. Um die invasive Art einzudämmen werden Prämien für Fischer vergeben.
Ein Fallschirmspringer hat bei einer Flugshow im US-Staat Kalifornien für dramatische Szenen gesorgt. Seine Flugshow findet während eines Rodeos statt. Doch alle Augen sind auf den Springer gerichtet, weil er fast in einem Baum hängenbleibt.
Im Dezember 2020 verschwand die damals 33 Jahre alte Delphine Jubillar. Ihr damaliger Ehemann beteuerte seine Unschuld. Nun soll er gestanden haben. Er wurde bereits zu 30 Jahren Haft verurteilt.
Ein Hai, der über den Meeresboden «spaziert»? Forschende haben vor Papua-Neuguinea eine neue Art entdeckt, die sich mit ihren Flossen fortbewegt. Die Tiere leben in flachen Riffgebieten und sind hauptsächlich nachts aktiv.
Sechs schwarze Kugeln wurden an einem Strand in Queensland entdeckt. Die australische Raumfahrtbehörde untersucht jetzt den mutmasslichen Weltraumschrott. Eine 50-Meter-Sperrzone wurde wegen möglicher Gefahren eingerichtet.
Heftige Regenfälle sorgen in Istanbul für Sturzfluten. Innerhalb von nur einer Stunde war die Kanalisation überlastet. Die Strassen der türkischen Stadt wurden zu reissenden Flüssen. Angaben zu Verletzten oder Schäden gibt es bislang nicht.
Papst Leo XIV. wird beim Besuch auf der italienischen Insel Lampedusa vom Wind überrascht. Der Papst gedenkt am Strand den Migranten, die auf dem Weg nach Europa verstorben sind. Bei einem Spaziergang entlang der Küste spielt ihm der Wind dann einen Streich.
Amerika ist 250 Jahre alt – und keinesfalls sicher vor einer der ältesten Gefahren, die das Land in seiner Geschichte immer wieder heimgesucht hat. Das machte Donald Trump bei seiner Jubiläumsansprache klar. Die wahre Gefahr für die USA aber verkennt er noch immer.
Eine Hitzewelle hat Spanien zu Beginn der kommenden Woche fest im Griff. Bis zu 44 Grad heizen der Iberischen Halbinsel und den Balearen ein. Entspannung ist frühestens ab Donnerstag in Sicht.
An einer Trauerfeier für Irans Ex-Führer Ali Chamenei (†86) rief ein Redner am Sonntag in Teheran zum Mord an Donald Trump und Benjamin Netanyahu auf. Plakate und Parolen forderten ebenfalls Vergeltung.
In Cambridgeshire wurde ein kleiner Junge von einem Fremden in ein Kroko-Gehege geworfen – und kämpft seither im Spital um sein Leben. Auch in der Schweiz gab es bereits schwere Zwischenfälle in Zoos.
Der US-Präsident wollte den Westen gegen seine Feinde in Stellung bringen. Stattdessen verwischt er mit seiner offen zelebrierten Käuflichkeit die Grenze zwischen der freien und der unfreien Welt wie keiner vor ihm.
Kurioser Diebstahl in Bergen aan Zee: Eine Frau versteckt eine Sonnenbrille in ihrer Unterhose, doch die Kamera filmt mit. Der Ladenbesitzer fordert sie auf, zurückzukehren und zu zahlen, bevor er weitere Massnahmen einleiten muss.
Am Samstag kam es zwischen US-Präsident Trump und Kremlchef Putin zu einem längeren Telefonat. Letzterer soll darin gegen Europa geschossen haben – später hatte Trump auch Selenski am Apparat.
Ein Video eines Influencers sorgt derzeit für Aufsehen: Es zeigt eine aussergewöhnlich luxuriöse Reise im japanischen Shiki-Shima, bei der Passagiere in einer exklusiven Deluxe-Suite mit privatem Spa durch Japan reisen.
Im Rahmen der Festivitäten rund um den US-Unabhängigkeitstag fing die berühmte Brooklyn Bridge in New York Feuer – verletzt wurde niemand.
Eine unerwartete Riesenwelle hat die chinesische Insel Weizhou überrascht. Überwachungskameras zeigen, wie sie innerhalb weniger Sekunden eine Küstenunterkunft überflutet.
Ausgerechnet am 250. Geburtstag der USA wurde Taylor Swifts Hochzeit zum Politikum: Trump und die Popikone lieferten sich ein ungewöhnliches Duell um Aufmerksamkeit – er mit viel Patriotismus zum Nationalfeiertag, sie mit demonstrativem Schweigen bei ihrer Trauung.

Die Verteidigungsallianz hat turbulente Monate hinter sich. In Ankara steht ein entscheidendes Treffen an. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Donald Trump regiert zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident – mit weitreichenden innen- und aussenpolitischen Folgen. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Seit über vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick.
Peking spricht von einer routinemässigen Übung. Doch die Regierungen der Südpazifikstaaten sind verärgert.
Die Fehde zwischen Präsident Ferdinand Marcos und Vizepräsidentin Sara Duterte lähmt das Land seit Monaten. Ob Duterte ihr Amt tatsächlich abgeben muss, ist allerdings unklar.
Wer das Wort «Krieg» in den Mund nimmt, kann in Russland hart bestraft werden. Nun tut der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow genau das – und gibt dem Westen die Schuld dafür. Das ist kein Zufall.
Die USA und Iran befinden sich seit Februar 2026 im Kriegszustand. Zwar vereinbarten die beiden Länder Mitte Juni eine Waffenruhe. Doch diese ist fragil. Die neuesten Entwicklungen im Live-Ticker.
Das Land am Horn von Afrika wird von islamistischen Gruppen terrorisiert, doch die Regierung Trump kapituliert nun: Alle Bemühungen hätten nichts gebracht.
James Jeffrey war stellvertretender Berater für nationale Sicherheit unter George W. Bush sowie Botschafter im Irak und in der Türkei. Im Interview erklärt er, warum das iranische Regime den Krieg langfristig verliert und Trump noch viel härter zuschlagen könnte.
Seit 67 Jahren ist die Tropeninsel fest in der Hand der Familie von Fidel und Raúl. Doch nun macht sich Dekadenz breit – und der Clan könnte seine Macht verspielen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil verteidigt im «Sommerinterview» der ARD die Reformen der Bundesregierung. Beim ärztlichen Attest für erkrankte Arbeitnehmer vom ersten Krankheitstag an deutet er eine pragmatische Regelung an.
Der Kreml lenkt mit vermeintlichen Erfolgsmeldungen von der schwierigen Versorgungslage in Russland ab. Eine Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges ist nicht zu erkennen.
Zehntausende Iraner strömen mit einer Mischung aus Trauer und Wut zum Sarg des getöteten Revolutionsführers. Auffällig ist, wer in Teheran fehlt – und wer gekommen ist.
An der grossen Jubiläumsfeier in Washington präsentierte sich Donald Trump gleich selber als Hauptattraktion. Die Party stand im Zeichen des Wetters – und der politischen Polarisierung.
Ein Dorf auf Sardinien meinte es nur gut. Ein wunderschöner Strand am Ende eines Tales sollte geschützt werden. Doch die Massnahme der Gemeinde war nicht besonders durchdacht.
Die russische Invasion hat Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainern in die Flucht getrieben. Während der Abnutzungskrieg unerbittlich weitergeht, droht Kiew durch die aussenpolitische Neuausrichtung von US-Präsident Donald Trump weiter unter Druck zu geraten. Die aktuellen Entwicklungen in Bildern.
Am Gipfel in Ankara wird man das Trugbild einer neuen Nato inszenieren. Doch dahinter herrscht eine andere Realität. Amerika hat einen Bruch mit Europa vollzogen, der schwer zu kitten ist – ausgerechnet in einem Moment der wachsenden Bedrohungen.
In nur 48 Stunden war die Grenze dicht. In Russlands Nachbarländern wird darüber gerätselt, was den Kreml zu diesem Eiltempo bewogen hat.
Seit vier Jahren kartografiert die NZZ täglich den Krieg in der Ukraine. Klicken Sie sich durch alle wichtigen Ereignisse im russischen Angriffskrieg.
Präsident Selenski hat ein Pantheon für die Helden der ukrainischen Geschichte angekündigt. Für Polen ist das eine neuerliche Provokation. Der unterschiedliche Blick auf düstere Zeiten treibt einen Keil zwischen die beiden Staaten.
Vier Monate nach der Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei hat in Teheran ein gigantisches, mehrtägiges Abschiedszeremoniell begonnen. Mit Inszenierung und Zensur bemüht sich das Regime um monumentale Bilder der nationalen Einheit und ungebrochenen Stärke.
Ein bedrohliches Dekret und der wachsende türkische Einfluss in Syrien nähren im jüdischen Staat die Angst vor einer militärischen Konfrontation. Zugleich träumt Ankara offen von der «Befreiung» Jerusalems.
Mit einer sechstägigen Zeremonie will das iranische Regime dem getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei die letzte Ehre erweisen – und der Welt die Stärke der Islamischen Republik demonstrieren.
Amerikanische Gesandte wollen in Doha mit den Iranern verhandeln. Doch Teheran diskutiert lieber mit Oman über eine gemeinsame «Verwaltung» der Strasse von Hormuz. Was verspricht sich das Sultanat davon?
Bei den Verhandlungen zum Atomabkommen mit Iran 2015 leitete Hans-Dieter Lucas die deutsche Delegation. Im Interview erklärt er, wie er die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der neuen Gespräche einschätzt, worauf es bei solchen Verhandlungen ankommt und wie man dabei nicht die Nerven verliert.
Nach einem Wochenende gegenseitiger Attacken haben sich Iran und die USA laut Medienberichten auf einen vorläufigen Stopp der Angriffe verständigt.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Im Interview erklärt Sinem Adar von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, wie Erdogan schrittweise die Demokratie abschafft – und welche Ziele er während des Nato-Gipfels in Ankara verfolgt.
Drei Ukrainer sind in Monaco durch eine Paketbombe verletzt worden. Unter den Opfern befindet sich ein Unternehmer, der seit Ende 2023 auf der Sanktionsliste Kiews steht. Die Behörden verdächtigen eine Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland.
In Russland wird der Unmut über die Folgen des Ukraine-Kriegs grösser. Offene Kritik daran wagen aber nur wenige. Die Politikerin Julia Galjamina gehört zu ihnen. Sie erhebt aber auch Vorwürfe gegen die Exil-Opposition, der sie Radikalität und Realitätsferne vorwirft.
Trotz Schisma dürfte der amerikanische Pontifex gestärkt aus der Kontroverse um die Bischofsweihe in Ecône hervorgehen.
An einem der schönsten Strände bei Neapel modert seit Jahrzehnten ein stillgelegtes Stahlwerk vor sich hin. Nun wird die Zone endlich saniert. Aber nicht alle freuen sich darüber.
Der Golden State könnte als erster amerikanischer Gliedstaat eine Vermögenssteuer einführen: Milliardäre sollen einmalig 5 Prozent ihres Wohlstands abtreten. Im Rest des Landes schaut man sehr genau auf das Referendum.
Ob es einem trägen Europäer gefällt oder nicht: Auch ein Vierteljahrtausend nach ihrer Gründung gehen die Impulse von den USA aus. Die Vereinigten Staaten sind und bleiben eine Erfolgsgeschichte.
Sieben Wochen lang legten teilweise gewaltsame Proteste das Andenland lahm. Präsident Rodrigo Paz sucht nun nach Auswegen aus der desaströsen Wirtschaftslage. Ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wäre unpopulär.
Kaum ein politisches Dokument hat die Weltgeschichte so geprägt. Die «Declaration of Independence» besticht noch heute durch ihre intellektuelle Prägnanz und hat Wirkungskraft. Wie die Schrift vor 250 Jahren zustande kam – und was darin steht.
Der Oberste Gerichtshof der USA hat die Macht der Exekutive stark ausgebaut – was nebenbei den Republikanern an der Wahlurne helfen wird. Doch der Kurs der Konservativen ist ideologisch motiviert, wohl weniger parteipolitisch.
In den Vorwahlen stechen sozialistische Rebellen das Parteiestablishment aus. Woher kommen diese radikalen Aufständischen? Und was bedeutet ihr Aufstieg für die Demokraten?
In der westsudanesischen Stadt al-Fashir fand eines der bisher grössten Massaker des 21. Jahrhunderts statt. Ein neuer Bericht von Amnesty International präsentiert viele Zeugenaussagen. Er zeigt, wie Rassismus in al-Fashir zu einem Massenmord führte.
Die in letzter Zeit schwer angeschlagene Schiitenmiliz gibt sich wieder selbstbewusst und droht der Regierung in Beirut sogar mit einem Putsch. Aber wie stark ist die von Iran unterstützte Truppe wirklich?
Trumps Abkommen mit Iran stösst den Golfstaaten sauer auf. Unser Nahost-Korrespondent erklärt, wie sie darauf reagieren.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnete Israel kürzlich als «Gefahr für die Menschheit». Ganz neu sind diese verbalen Attacken nicht. Aber der Gaza-Krieg und der Sturz des Asad-Regimes haben den islamischen Populisten weiter radikalisiert.
Im Interview erklärt Andrew Farrand, wie der Sport die algerische Politik beeinflusst – und warum das Spiel gegen die Schweiz an der Weltmeisterschaft viele Algerier mehr bewegt als die Parlamentswahl am Donnerstag.
Die Migrationsdebatte wird global. In Süd- und Nordafrika rufen Demonstranten: «Ausländer raus!» Internationale Abmachungen haben nur dann einen Wert, wenn sie von einem gesellschaftlichen Konsens getragen werden.
Die Strafvollzugsbehörde Hongkongs liefert neues Anschauungsmaterial dazu, wie Anti-Drogen-Kampagnen scheitern.
Ein Australier soll in Pattaya eine Minderjährige ermordet haben, nachdem sie über den Preis einer sexuellen Dienstleistung gestritten hatten. Nun debattiert Thailand darüber, welchen Tourismus das Land haben will.
In Japan bleibt man als Zugewanderter doch ein Fremder – auch nach Jahrzehnten vor Ort. Ein Geschäftsmann und die erste ausländische Äbtissin eines buddhistischen Tempels erzählen.
Seit drei Jahren deportieren Pakistan und Iran systematisch afghanische Kriegsflüchtlinge und Arbeitsmigranten in ihre Heimat. Die afghanische Gesellschaft stellt dies vor grosse Herausforderungen, doch dominieren bis jetzt Mitgefühl und Solidarität.
Überall in Indien setzen die Städte auf U-Bahnen. Sie gelten als Inbegriff des Fortschritts, doch die Auslastung ist gering. Dies sagt viel über das moderne Indien aus.
Japan braucht Zuwanderer, hält sie aber auf Distanz. Die Schweizer Äbtissin Jessie Shaku Hokai und der australische Manager Byron Mirmikidis behaupten sich trotzdem. Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft zu leben, die einen nie ganz akzeptiert?
Stromsysteme, die vor allem auf Sonne und Wind setzen, führen laut der Kernenergieagentur der OECD zu enormen Systemkosten. Um diese im Zaum zu halten, brauche es neue AKW. Der Ausbau der Kernkraft steht jedoch vor enormen Hürden.
Um das Lukaschenko-Regime ist es nach Trumps Annäherung stiller geworden. Dennoch werden unabhängige weissrussische Künstler, Verleger und Wissenschafter als angebliche Extremisten verfolgt, schreibt der Autor Felix Ackermann. Die grosse Mehrheit von ihnen lebt im Exil oder steckt im Gefängnis.
Im vergangenen Jahr drohte in Teheran die Wasserzufuhr zu versiegen. Neue Satellitenbilder geben einen ersten Hinweis darauf, wie angespannt die Lage diesen Sommer werden könnte. Der Krieg hat zudem offengelegt, wie anfällig die Wasserinfrastruktur des Landes ist.
Nach jahrelangen Konfrontationen ist die Nato plötzlich voll des Lobes für die Türkei. Auch Ankara bekennt sich wieder stärker zum Bündnis. Hinter dem gegenseitigen Pragmatismus stehen geopolitische Verschiebungen.
Die USA und Russland sind weiterhin die mit Abstand grössten Atommächte. Doch gefährlich wird es an anderer Stelle.
Viele Europäer regen sich über die Amerikaner auf. Doch deren ökonomischer Leistungsausweis ist beneidenswert. Auch wenn Donald Trump manches infrage stellt: Der bisherige Erfolg kommt nicht von ungefähr.
Der amerikanische Konzern ist mit der Implementierung von Softwarelösungen zu einem Koloss geworden. Nun fragen sich Anleger bange, was aus Accenture wird, wenn Kunden zunehmend selber programmieren.
Donald Trump wittert Abzocke der Erdölkonzerne. Doch während die Welt schon wieder im Rohöl schwimmt, sieht das bei Benzin und Diesel anders aus – auch in Europa.