
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil verteidigt im «Sommerinterview» der ARD die Reformen der Bundesregierung. Beim ärztlichen Attest für erkrankte Arbeitnehmer vom ersten Krankheitstag an deutet er eine pragmatische Regelung an.
Seit über vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick.
Donald Trump regiert zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident – mit weitreichenden innen- und aussenpolitischen Folgen. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Der Kreml lenkt mit vermeintlichen Erfolgsmeldungen von der schwierigen Versorgungslage in Russland ab. Eine Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges ist nicht zu erkennen.
Zehntausende Iraner strömen mit einer Mischung aus Trauer und Wut zum Sarg des getöteten Revolutionsführers. Auffällig ist, wer in Teheran fehlt – und wer gekommen ist.
Die USA und Iran befinden sich seit Februar 2026 im Kriegszustand. Zwar vereinbarten die beiden Länder Mitte Juni eine Waffenruhe. Doch diese ist fragil. Die neuesten Entwicklungen im Live-Ticker.
An der grossen Jubiläumsfeier in Washington präsentierte sich Donald Trump gleich selber als Hauptattraktion. Die Party stand im Zeichen des Wetters – und der politischen Polarisierung.
Ein Dorf auf Sardinien meinte es nur gut. Ein wunderschöner Strand am Ende eines Tales sollte geschützt werden. Doch die Massnahme der Gemeinde war nicht besonders durchdacht.
Fjoralba Ponari ist Influencerin und wirbt normalerweise für Lipgloss und Handtaschen. Doch seit gut einem Monat hat sie etwas Neues für sich entdeckt: die Politik. So wie Tausende andere Albaner auch.
Die Miliz will die Wasserstrasse nicht mehr hergeben, auch wenn damit die Vereinbarung mit den Amerikanern gebrochen wird und weder die Sanktionen gelockert noch eingefrorene Gelder freigegeben werden.
37 Jahre regierte Ayatollah Ali Khamenei Iran mit eiserner Faust. In diesen Tagen wird er als grosser Märtyrer bestattet. Kann sein Sohn Mojtaba an der Macht bleiben? Dafür wird er das Land modernisieren müssen.
Im britischen Slough befinden sich vierzig riesige Rechenzentren. Sie sollen Europa dabei helfen, den Anschluss an die KI-Spitze nicht zu verlieren. Doch langsam formt sich Widerstand.
Nach jahrelangen Konfrontationen ist die Nato plötzlich voll des Lobes für die Türkei. Auch Ankara bekennt sich wieder stärker zum Bündnis. Hinter dem gegenseitigen Pragmatismus stehen geopolitische Verschiebungen.
In den «kill zones» an der ukrainischen Front kämpfen Drohnen und Maschinen am Boden. Die Menschen sind zweitrangig. Die alten Hi-Tech-Waffen auch.
Ein türkischstämmiger Familienvater erschiesst im Streit um das Sorgerecht für seine Tochter sechs Menschen in einer Einrichtung der Jugendhilfe in Stade. Der Streit offenbart Versäumnisse im Informationsaustausch zwischen der Türkei und Deutschland.
In nur 48 Stunden war die Grenze dicht. In Russlands Nachbarländern wird darüber gerätselt, was den Kreml zu diesem Eiltempo bewogen hat.
Seit vier Jahren kartografiert die NZZ täglich den Krieg in der Ukraine. Klicken Sie sich durch alle wichtigen Ereignisse im russischen Angriffskrieg.
Die russische Invasion hat Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainern in die Flucht getrieben. Während der Abnutzungskrieg unerbittlich weitergeht, droht Kiew durch die aussenpolitische Neuausrichtung von US-Präsident Donald Trump weiter unter Druck zu geraten. Die aktuellen Entwicklungen in Bildern.
Präsident Selenski hat ein Pantheon für die Helden der ukrainischen Geschichte angekündigt. Für Polen ist das eine neuerliche Provokation. Der unterschiedliche Blick auf düstere Zeiten treibt einen Keil zwischen die beiden Staaten.
Nach wochenlangen ukrainischen Luftangriffen ist die russisch besetzte Halbinsel isoliert. Es fehlt an Benzin, an Strom und vor allem an einer Zukunftsperspektive. Die grosse Frage ist, wie die Ukraine diese Krise nutzen kann.
Vier Monate nach der Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei hat in Teheran ein gigantisches, mehrtägiges Abschiedszeremoniell begonnen. Mit Inszenierung und Zensur bemüht sich das Regime um monumentale Bilder der nationalen Einheit und ungebrochenen Stärke.
Ein bedrohliches Dekret und der wachsende türkische Einfluss in Syrien nähren im jüdischen Staat die Angst vor einer militärischen Konfrontation. Zugleich träumt Ankara offen von der «Befreiung» Jerusalems.
Mit einer sechstägigen Zeremonie will das iranische Regime dem getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei die letzte Ehre erweisen – und der Welt die Stärke der Islamischen Republik demonstrieren.
Amerikanische Gesandte wollen in Doha mit den Iranern verhandeln. Doch Teheran diskutiert lieber mit Oman über eine gemeinsame «Verwaltung» der Strasse von Hormuz. Was verspricht sich das Sultanat davon?
Bei den Verhandlungen zum Atomabkommen mit Iran 2015 leitete Hans-Dieter Lucas die deutsche Delegation. Im Interview erklärt er, wie er die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der neuen Gespräche einschätzt, worauf es bei solchen Verhandlungen ankommt und wie man dabei nicht die Nerven verliert.
Nach einem Wochenende gegenseitiger Attacken haben sich Iran und die USA laut Medienberichten auf einen vorläufigen Stopp der Angriffe verständigt.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Im Interview erklärt Sinem Adar von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, wie Erdogan schrittweise die Demokratie abschafft – und welche Ziele er während des Nato-Gipfels in Ankara verfolgt.
Drei Ukrainer sind in Monaco durch eine Paketbombe verletzt worden. Unter den Opfern befindet sich ein Unternehmer, der seit Ende 2023 auf der Sanktionsliste Kiews steht. Die Behörden verdächtigen eine Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland.
In Russland wird der Unmut über die Folgen des Ukraine-Kriegs grösser. Offene Kritik daran wagen aber nur wenige. Die Politikerin Julia Galjamina gehört zu ihnen. Sie erhebt aber auch Vorwürfe gegen die Exil-Opposition, der sie Radikalität und Realitätsferne vorwirft.
Trotz Schisma dürfte der amerikanische Pontifex gestärkt aus der Kontroverse um die Bischofsweihe in Ecône hervorgehen.
An einem der schönsten Strände bei Neapel modert seit Jahrzehnten ein stillgelegtes Stahlwerk vor sich hin. Nun wird die Zone endlich saniert. Aber nicht alle freuen sich darüber.
Ob es einem trägen Europäer gefällt oder nicht: Auch ein Vierteljahrtausend nach ihrer Gründung gehen die Impulse von den USA aus. Die Vereinigten Staaten sind und bleiben eine Erfolgsgeschichte.
Sieben Wochen lang legten teilweise gewaltsame Proteste das Andenland lahm. Präsident Rodrigo Paz sucht nun nach Auswegen aus der desaströsen Wirtschaftslage. Ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wäre unpopulär.
Kaum ein politisches Dokument hat die Weltgeschichte so geprägt. Die «Declaration of Independence» besticht noch heute durch ihre intellektuelle Prägnanz und hat Wirkungskraft. Wie die Schrift vor 250 Jahren zustande kam – und was darin steht.
Der Oberste Gerichtshof der USA hat die Macht der Exekutive stark ausgebaut – was nebenbei den Republikanern an der Wahlurne helfen wird. Doch der Kurs der Konservativen ist ideologisch motiviert, wohl weniger parteipolitisch.
In den Vorwahlen stechen sozialistische Rebellen das Parteiestablishment aus. Woher kommen diese radikalen Aufständischen? Und was bedeutet ihr Aufstieg für die Demokraten?
In Philadelphia tobt ein erbitterter Streit um eine Ausstellung im ersten Weissen Haus Amerikas. Weil sie auf George Washingtons Sklaven fokussiert, will die Trump-Regierung sie entfernen. Ein Besuch in der umstrittenen Ausstellung.
In der westsudanesischen Stadt al-Fashir fand eines der bisher grössten Massaker des 21. Jahrhunderts statt. Ein neuer Bericht von Amnesty International präsentiert viele Zeugenaussagen. Er zeigt, wie Rassismus in al-Fashir zu einem Massenmord führte.
Die in letzter Zeit schwer angeschlagene Schiitenmiliz gibt sich wieder selbstbewusst und droht der Regierung in Beirut sogar mit einem Putsch. Aber wie stark ist die von Iran unterstützte Truppe wirklich?
Trumps Abkommen mit Iran stösst den Golfstaaten sauer auf. Unser Nahost-Korrespondent erklärt, wie sie darauf reagieren.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnete Israel kürzlich als «Gefahr für die Menschheit». Ganz neu sind diese verbalen Attacken nicht. Aber der Gaza-Krieg und der Sturz des Asad-Regimes haben den islamischen Populisten weiter radikalisiert.
Im Interview erklärt Andrew Farrand, wie der Sport die algerische Politik beeinflusst – und warum das Spiel gegen die Schweiz an der Weltmeisterschaft viele Algerier mehr bewegt als die Parlamentswahl am Donnerstag.
Die Migrationsdebatte wird global. In Süd- und Nordafrika rufen Demonstranten: «Ausländer raus!» Internationale Abmachungen haben nur dann einen Wert, wenn sie von einem gesellschaftlichen Konsens getragen werden.
Die Strafvollzugsbehörde Hongkongs liefert neues Anschauungsmaterial dazu, wie Anti-Drogen-Kampagnen scheitern.
Ein Australier soll in Pattaya eine Minderjährige ermordet haben, nachdem sie über den Preis einer sexuellen Dienstleistung gestritten hatten. Nun debattiert Thailand darüber, welchen Tourismus das Land haben will.
In Japan bleibt man als Zugewanderter doch ein Fremder – auch nach Jahrzehnten vor Ort. Ein Geschäftsmann und die erste ausländische Äbtissin eines buddhistischen Tempels erzählen.
Seit drei Jahren deportieren Pakistan und Iran systematisch afghanische Kriegsflüchtlinge und Arbeitsmigranten in ihre Heimat. Die afghanische Gesellschaft stellt dies vor grosse Herausforderungen, doch dominieren bis jetzt Mitgefühl und Solidarität.
Überall in Indien setzen die Städte auf U-Bahnen. Sie gelten als Inbegriff des Fortschritts, doch die Auslastung ist gering. Dies sagt viel über das moderne Indien aus.
Japan braucht Zuwanderer, hält sie aber auf Distanz. Die Schweizer Äbtissin Jessie Shaku Hokai und der australische Manager Byron Mirmikidis behaupten sich trotzdem. Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft zu leben, die einen nie ganz akzeptiert?
Im vergangenen Jahr drohte in Teheran die Wasserzufuhr zu versiegen. Neue Satellitenbilder geben einen ersten Hinweis darauf, wie angespannt die Lage diesen Sommer werden könnte. Der Krieg hat zudem offengelegt, wie anfällig die Wasserinfrastruktur des Landes ist.
Die USA und Russland sind weiterhin die mit Abstand grössten Atommächte. Doch gefährlich wird es an anderer Stelle.
Viele Europäer regen sich über die Amerikaner auf. Doch deren ökonomischer Leistungsausweis ist beneidenswert. Auch wenn Donald Trump manches infrage stellt: Der bisherige Erfolg kommt nicht von ungefähr.
Der amerikanische Konzern ist mit der Implementierung von Softwarelösungen zu einem Koloss geworden. Nun fragen sich Anleger bange, was aus Accenture wird, wenn Kunden zunehmend selber programmieren.
Donald Trump wittert Abzocke der Erdölkonzerne. Doch während die Welt schon wieder im Rohöl schwimmt, sieht das bei Benzin und Diesel anders aus – auch in Europa.
Die Regierung in Washington führt einen Feldzug gegen die Universitäten und setzt damit Wohlstand und globalen Einfluss aufs Spiel. Derweil holt China in der Forschung rasch auf.
Wenn jemand ein Ende des Ukraine-Krieges herbeiführen könnte, dann ist dies Wladimir Putin. Nachdem der grosse Sieg zerronnen ist, könnte er leicht einen kleinen Sieg erklären. Aber Putin ist Teil eines Landes, das mangels Idee notorisch Gewalt gegen aussen üben muss.
Mit dem Ukraine-Krieg hat Putin den Traum von der russischen Weltmacht ruiniert. Die Pfeiler seiner Macht sind allesamt geschwächt.

Die im Exil lebende Politikerin versucht mit allen Mitteln, in ihre Heimat zurückzukehren – und treibt US-Aussenminister Rubio «in den Wahnsinn».
Ein Komplex so gross wie eine Hauptstadt: Ägypten weiht das grösste Verteidigungshauptquartier der Welt ein. Dabei ist das Land hoch verschuldet.
Das iranische Regime will die Beerdigung Khameneis als historisches Ereignis inszenieren. Und damit beweisen, dass eine neue Zeit auf die alte folgt.
Leo XIV. spricht auf der Flüchtlingsinsel über Europas Verantwortung beim Thema Migration. Er sendet Botschaften in Richtung der USA – und der Touristen, die hier Ferien machen.
Millionen Iraner strömen zu den Trauerfeiern für den getöteten Obersten Führer. Khameneis Nachfolger und Sohn Mojtaba bleibt weiterhin unsichtbar – offenbar seit dem Luftangriff schwer verletzt.
Vier Schlappen in einem Gerichtsjahr: Das Oberste Gericht stoppt Donald Trumps Zölle, seine Militäreinsätze und seine Pläne zur Einwanderungspolitik. Trotzdem wird der Präsident immer stärker.
Der breite Protest gegen den AfD-Parteitag in Erfurt ist verständlich. Doch mit illegalen Strassenblockaden erweisen die Demonstrierenden Deutschlands Demokratie keinen Gefallen.
Jared Kushner und Ivanka Trump wollen an Albaniens Küste Luxus-Resorts bauen. Was als lokaler Protest begann, ist zur landesweiten Bewegung gegen Ministerpräsident Rama geworden.