
Der von der AfD mitgegründete Organisation «Europa der souveränen Nationen» (ESN) droht der Verlust von EU-Geldern.
Im Oktober 2025 nahmen die Rapid Support Forces die Stadt ein. Flüchtende erzählen von Geiselnahmen, Mord und Folter.
Eine Woche nach den Erdbeben in Venezuela fehlt es weiter an Koordination, Versorgung und Unterkünften.
In schwindelerregender Höhe haben zwei Menschen ein Banner entrollt. Wie sie auf den Antennenmast gelangten, ist unklar.
Dokumente zeigen: Am meisten verdient der Präsident mit einem Bereich, der stark von seiner Politik profitiert.
Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter setzt die DB neu Bodycams als Sicherheitsmassnahmen ein.
Die Regierung will besser für Krisen gewappnet sein und gewissen Menschen entgegenkommen. Es ist kein echtes Comeback.
Chinas Regierung will dem Vielvölkerstaat eine neue nationale Identität geben. Minderheiten müssen sich anpassen.
In einem zehnstöckigen Wohnhaus ist ein Feuer ausgebrochen. Der Feuerwehreinsatz dauert an.
Aussergewöhnlich lange liess sich Angela Merkel Zeit mit dem offiziellen Porträt. Nun wurde es in Berlin enthüllt.
1946 verliessen 167 Menschen das Bikini-Atoll für Atombombentests der USA. Bis heute können sie nicht zurück.
Die globale Durchschnittstemperatur der Wasseroberflächen lag zum Sommeranfang am 21. Juni bei knapp 21 Grad.
Mehrere ukrainische Soldaten wollen entsprechende Funde gemacht haben.
Laut Polizei stürmten Demonstranten mehrere von Migranten geführte Häuser und Geschäfte in Vororten von Johannesburg.
Über 58'800 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Viele sind wütend auf die Behörden.
In einem Restaurant mussten sich die Tech-Produkte dann mit den Klassikern messen – und bestanden den Test.
In den USA geborene Kinder sollen weiter automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten, urteilt das oberste US-Gericht.
Nach dem Aus für Deutschland bei der Fussball-Weltmeisterschaft sagt ein Experte, worauf es für Schiedsrichter ankommt.
Wenn Staatschefs Geschenke austauschen, wird es bisweilen bizarr. Eine Auswahl von zehn Kuriositäten.
Die Katastrophe in Venezuela trifft viele Kinder. Sie brauchen Schutz, sagt der Unicef-Vertreter.
Der Schweizer Félix Baumann ist Botschafter in der Ukraine. Mitte Juli, nach drei Jahren, tritt er ab.
Deutschland verliert gegen Paraguay, ist raus. Der Kanzler ist trotzdem zufrieden mit der Leistung. Was ist da los?
Die erwartete Trump-Show ist bei der WM bisher ausgeblieben. Interessiert sich der US-Präsident doch nicht für Fussball?
In Monaco sind bei einer Explosion drei Menschen teils schwer verletzt worden. Der mutmassliche Täter ist flüchtig.
Vor allem für ältere und vulnerable Menschen kann Hitze gefährlich werden. Die WHO legt alarmierende Zahlen vor.
In Spanien endet die dreimonatige Frist für irreguläre Migrantinnen und Migranten, um deren Aufenthalt zu legalisieren.
Donald Trump muss eine Niederlage vor dem Obersten Gericht hinnehmen. SRF-Korrespondent Andrea Christen ordnet ein.
Wer bei Whatsapp bald neue Chats startet, kann künftig statt der Telefonnummer einen Benutzernamen verwenden.
Der Supreme Court hat in mehreren Urteilen gegen Trump entschieden. Allerdings stärkte es ihn auch in einem Bereich.
Erst bereitete der Hasenkopf-Kugelfisch türkischen Fischern Probleme, nun tritt er massiv in griechischen Gewässern auf.
Muren haben im Tirol die Gletscherstrasse verschüttet. Nun wurden Menschen per Helikopter aus dem Tal geflogen.
Schockierender Fund auf Tierheimgelände: über 100 Hunde tot, Ermittlungen laufen.
Der Kreml feiert seine Soldaten. Doch an der Front wie in der Heimat werden sie oft Opfer von Verbrechen.
Mehrere Personen wurden in der Stadt westlich von Hamburg verletzt. Der mutmassliche Schütze wurde festgenommen.
Regierungskritische Medien werden verkauft – an einen Vertrauten Orbans. Verstummen die letzten kritischen Stimmen?
Nach den schweren Erdbeben gelingt es immer wieder, Menschen lebend zu bergen. Aber die Bedingungen sind schwierig.
Ukrainische Kampfboote schützen die Hafenstadt Odessa – und fangen Drohnen bereits über dem Schwarzen Meer ab.
Viele Frauen und Mädchen sind Opfer von sexualisierter Gewalt geworden. Eine Expertin ordnet ein.
Serbiens Präsident kündigt den vorzeitigen Rücktritt an. Ein taktisches Manöver, sagt die Journalistin Adelheid Wölfl.
Venezolaner in der Schweiz warten auf Nachrichten von Familienmitgliedern – und bangen um die Zukunft Venezuelas.
Der amerikanisch-iranische Waffenstillstand steht gewaltig unter Druck. Überraschend kommt das alles nicht.
In Südafrika schürt «March on March» den Hass auf Migranten. Tausende verstecken sich, andere wollen repatriiert werden.
In China werden Freiräume für queere Subkulturen immer kleiner. Das erlebte ein Zürcher Drag-Künstler auf seiner Tour.
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe der ostfranzösischen Stadt Nancy sind offenbar elf Menschen ums Leben gekommen.
Während die Golfstaaten nach aussen auf Diplomatie setzen, nimmt die Repression gegen die eigene Bevölkerung massiv zu.
Die EU fordert, dass Rom die Lizenzen für die Strandbäder neu ausschreibt. Das wird schwierig, wie die Reportage zeigt.
Markus Christen ist Ethiker und Technologieexperte der Universität Zürich und erklärt, wie Drohnen den Krieg verändern.
Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Dank einer Datenbank erfahren Wählende, ob ihr Kandidat etwas auf dem Kerbholz hat.
Seit eineinhalb Jahren protesieren Studierende im Land gegen Korruption und Missmanagement.
Spaniens Vormachtstellung in der Landwirtschaft wackelt – auch weil unsere Supermärkte um jeden Rappen kämpfen.
Fast 200 Milliarden Euro hat Italien von der EU erhalten, um nach der Pandemie schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Australien, Südafrika, Italien: Manche Länder sind im Umgang mit Wasserknappheit längst geübter als in der Schweiz.
Rund 25'000 Vespas fahren durch Rom, um das 80-jährige Jubiläum des berühmtesten Rollers der Welt zu feiern.
Historiker Jörn Leonhard über Vergleichbarkeiten zwischen dem Ukraine-Krieg und dem Ersten Weltkrieg.
Die Stadt lehnte WM-Spiele ab. In Toronto und Vancouver explodieren derweil die Kosten.
Forschende rechnen schon länger mit einem Erdbeben in Venezuela. Ein Experte sagt, wieso es keine Vorhersagen gibt.
Der US-Präsident sprach von neuen Zöllen in Höhe von 100 Prozent. Die EU hat auf die Drohung bereits reagiert.
Fast 13 Millionen Pfund Steuern zahlte König Charles III. im Steuerjahr 2024/2025. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Beim Streit um die koloniale Vergangenheit könnte es zwischen Spanien und Mexiko zu einer Annäherung kommen.
Ausgerechnet am Tag der Pride treffen die beiden Fussballteams aufeinander. Davon wollen beide Länder nichts wissen.

Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist brüchig. Bis zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ist es ein weiter Weg. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Seit über vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick.
Sprengstoffanschläge haben im September 2022 drei von vier Strängen der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 zerstört. Drei Jahre später sind mutmassliche Beteiligte festgenommen worden. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Wenige Tage vor dem 105. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Chinas steuerte ein Zweisitzer in den Citic-Tower der Hauptstadt. Der Staat zensiert alle Inhalte zum Vorfall – denn er offenbart heikle Sicherheitslücken.
In Philadelphia tobt ein erbitterter Streit um eine Ausstellung im ersten Weissen Haus Amerikas. Weil sie auf George Washingtons Sklaven fokussiert, will die Trump-Regierung sie entfernen. Ein Besuch in der umstrittenen Ausstellung.
Europäische Länder kühlen ihre Gebäude deutlich seltener als andere wohlhabende Regionen der Welt. Im Rahmen der aktuellen Hitzewelle wird das zum Politikum: Sind Klimaanlagen rechts?
Die USA und Iran befinden sich seit Februar 2026 im Kriegszustand. Zwar vereinbarten die beiden Länder Mitte Juni eine Waffenruhe. Doch diese ist fragil. Die neuesten Entwicklungen im Live-Ticker.
Anstatt Menschen zu bergen und zu helfen, kümmert sich der venezolanische Staat um die Sicherheit und bürokratische Verfahren. So verkomplizieren das Militär und die Beamten die internationale Katastrophenhilfe.
Amerikanische Gesandte wollen in Doha mit den Iranern verhandeln. Doch Teheran diskutiert lieber mit Oman über eine gemeinsame «Verwaltung» der Strasse von Hormuz. Was verspricht sich das Sultanat davon?
Überfälle, zerstörte Ernten, abgebrannte Häuser: Die Übergriffe radikaler Siedler gegen Palästinenser haben im Schatten des Krieges massiv zugenommen. Selbst die israelische Armee warnt vor den Folgen.
Donald Trump regiert zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident – mit weitreichenden innen- und aussenpolitischen Folgen. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Der Supreme Court erteilt einem zentralen Anliegen des Präsidenten eine Abfuhr. Gleichzeitig feiert Trump ein Verdikt, welches Transpersonen vom Frauensport an Schulen ausschliesst.
Die Antimigrationsbewegung gab den illegal eingewanderten Migranten bis zum 30. Juni Zeit zur Ausreise. Tausende sind bereits auf der Flucht. Präsident Ramaphosa hat die ausländerfeindliche Gewalt scharf verurteilt.
Der scheidende Premierminister Keir Starmer erhöht den Verteidigungsetat des Königreichs um 15 Milliarden Pfund – ein Grossteil davon soll in unbemannte Systeme fliessen. Stattdessen wird bei der Infrastruktur gespart. Bereits hagelt es Kritik.
Drei Mitglieder einer ukrainischen Familie sind in Monaco durch eine Paketbombe verletzt worden. Unter den Opfern befindet sich ein bekannter ukrainischer Unternehmer, der seit Ende 2023 auf der Sanktionsliste Kiews steht.
Nach wochenlangen ukrainischen Luftangriffen ist die russisch besetzte Halbinsel isoliert. Es fehlt an Benzin, an Strom und vor allem an einer Zukunftsperspektive. Die grosse Frage ist, wie die Ukraine diese Krise nutzen kann.
Die Sicherheitslage in der Ostsee ist angespannt. Nun wurden erstmals Bilder von einem bewaffneten zivilen Schiff öffentlich.
Alexander Lunin hat als Freiwilliger im Ukraine-Krieg gekämpft und will Putin «die volle Wahrheit» über Folter und Gewalt in der Armee sagen. Sein Clip wird millionenfach geklickt.
Eigentlich wollte sie über eine ukrainische Heiratsvermittlung schreiben. Dann kam der Krieg dazwischen. Mit «Das Königreich der Schnecken» gelingt Maria Reva skurriles, liebevolles und erschütterndes Buch.
Unsere Korrespondentin für Nordeuropa wohnt in Estland, nur wenige Stunden von der russischen Grenze entfernt. Im Podcast erzählt Linda Koponen, wie die Menschen im Baltikum mit der Bedrohung leben.
Bei den Verhandlungen zum Atomabkommen mit Iran 2015 leitete Hans-Dieter Lucas die deutsche Delegation. Im Interview erklärt er, wie er die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der neuen Gespräche einschätzt, worauf es bei solchen Verhandlungen ankommt und wie man dabei nicht die Nerven verliert.
Nach einem Wochenende gegenseitiger Attacken haben sich Iran und die USA laut Medienberichten auf einen vorläufigen Stopp der Angriffe verständigt.
Erst vor zwei Wochen unterzeichneten die USA und Iran ein Waffenstillstandsabkommen. Doch nach einem Wochenende gegenseitiger Angriffe ist nicht auszuschliessen, dass es noch scheitern könnte.
Während die USA erstmals seit dem Waffenstillstand wieder Iran bombardieren, einigen sich Israel und Libanon auf einen Rahmenvertrag. Dieser sieht einen eng begrenzten israelischen Truppenabzug vor.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte den iranischen Bürgern Hilfe versprochen. Doch das alte Regime hat den Krieg überlebt. Viele Iraner ziehen sich deshalb ins Private zurück. Aber auch Regimeanhänger sind teilweise enttäuscht.
Nach dem Treffen in der Innerschweiz zeigen sich alle Beteiligten erfreut. Trotzdem gelang bei den Verhandlungen zwischen Iran und Amerika aber kein grosser Durchbruch. Vor allem in Libanon bleibt die Lage angespannt.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Der designierte neue Premierminister verspricht in seiner ersten programmatischen Rede einen historischen Befreiungsschlag – und eine neue «Nummer 10» in seiner Heimat Manchester. Doch viele Fragen bleiben offen.
In Serbien will Präsident Aleksandar Vucic bald zurücktreten und Neuwahlen ausrufen. Vieles deutet darauf hin, dass er als Regierungschef weitermachen möchte – wie Putin und Erdogan. Das Modell kann aber auch scheitern.
Der Ton in Berlin wie Brüssel hat sich verschärft: Die Handelsbeziehungen zu China werden für viele EU-Länder zum Problem. Bis zum Herbst sollen neue Instrumente bereitstehen.
Der einstige KGB-Agent im Westen war mehr als zwei Jahrzehnte lang ein prägendes Gesicht im Umfeld des Kremlchefs. Am Schluss fand er als Naturschützer seine eigentliche Berufung.
Chris Donahue sei «wie ein Actionheld aus einem Comic», sagte einst der Nato-Oberbefehlshaber. Er verliess als letzter amerikanischer Soldat Afghanistan – und wird nun auch aus Europa abgezogen.
Ab Juli gelten in der EU höhere Zölle und niedrige Quoten für Stahlimporte. Das ist nicht nur schlecht für Schweizer Hersteller, sondern auch für Europas Konsumenten.
Sanktionen der USA, staatliche Misswirtschaft und ein gnadenloser Sommer: Derzeit läuft alles gegen Kuba. An die marktwirtschaftlichen Reformen der Regierung glauben die wenigsten. Stimmungsbild eines leidgeprüften Landes.
Alexis de Tocqueville reiste 1831 in die USA und schrieb eine der bedeutendsten Demokratie-Analysen der Geschichte. Einen Präsident wie Trump hätte er kaum für möglich gehalten, sagt der Politologe Oliver Hidalgo.
Im ländlichen Louisiana stampft Meta ein gigantisches KI-Rechenzentrum aus dem Boden. Die einen danken Gott dafür, die andern verteufeln es. Ein Ortsbesuch.
Mit dem Urteil stärkt der Supreme Court die Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank. Doch in einem weiteren Entscheid baut das Gericht die Macht des Präsidenten massiv aus: Er darf nun Mitglieder der Federal Trade Commission nach Belieben entlassen.
Bei den amerikanischen Zwischenwahlen im November sollen laut dem Obersten Gerichtshof auch verspätet eingegangene Briefstimmen zählen. Das ist ein Dämpfer für Donald Trump, zumal seine umstrittene Wahlrechtsreform im Kongress blockiert bleibt.
Die Migrationsdebatte wird global. In Süd- und Nordafrika rufen Demonstranten: «Ausländer raus!» Internationale Abmachungen haben nur dann einen Wert, wenn sie von einem gesellschaftlichen Konsens getragen werden.
Bis Ende des Jahrhunderts könnte Afrika 40 Prozent der Weltbevölkerung stellen. Ein Problem? Ganz im Gegenteil, findet der einflussreiche Entwicklungsökonom Joe Studwell.
Tausende Südafrikaner protestieren seit Monaten gegen die illegale Einwanderung. Eine Gruppe Mosambikaner wurde von einem Mob getötet. Viele Ausländer haben das Land verlassen. Für den 30. Juni kündigen die Demonstranten einen «grossen Befreiungsmarsch» an.
Mit der Absetzung des Oppositionsführers Özgür Özel zementiert der türkische Präsident seine Herrschaft. Der Politologe Murat Somer erklärt im Interview, warum sich der Staatschef mächtiger als je zuvor fühlt und auch die veränderte Weltordnung dabei eine Rolle spielt.
Der Skandal ist kein Ausreisser. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Missbräuche bei Uno- und Hilfsorganisationen publik. Obwohl viele davon wissen, stossen die Opfer oft auf ein Schweigekartell.
Am Sonntag haben in der Innerschweiz die eigentlich für Freitag geplanten Verhandlungen zwischen Amerikanern und Iranern stattgefunden. Ob sie zu einem Erfolg führen werden, ist ungewiss. Derweil herrscht in Libanon ein Waffenstillstand.
Überall in Indien setzen die Städte auf U-Bahnen. Sie gelten als Inbegriff des Fortschritts, doch die Auslastung ist gering. Dies sagt viel über das moderne Indien aus.
Japan braucht Zuwanderer, hält sie aber auf Distanz. Die Schweizer Äbtissin Jessie Shaku Hokai und der australische Manager Byron Mirmikidis behaupten sich trotzdem. Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft zu leben, die einen nie ganz akzeptiert?
Diese Woche hat die EU eine Delegation der Taliban in Brüssel empfangen, um über Abschiebungen zu verhandeln. Kritiker halten es nicht für zumutbar, nach Afghanistan auszuschaffen.
Die geplanten Budgetkürzungen sind ein Rückschlag für den Präsidenten Prabowo Subianto. Seine Ambitionen scheitern an der indonesischen Realität.
Während Jahrzehnten bekämpfte Indien die Bevölkerungsexplosion mit Sterilisationen und Familienplanung. Doch in den letzten Jahren ist die Geburtenrate massiv gesunken. Nun wollen indische Politiker gegensteuern. Kritiker warnen vor unerwünschten Folgen.
Ein Erfolg der Sicherheitspartnerschaft Aukus ist keineswegs garantiert. Immer wieder werden Stimmen laut, die eine Alternative fordern.
Deutschlands Wirtschaft leidet nicht nur unter einer schwachen Konjunktur. Das eigentliche Problem liegt viel tiefer.
Die Aktienmärkte schiessen nach oben, doch das Gold enttäuscht. Wie es weitergeht, entscheidet sich aber immer weniger im Westen, sondern in Asien – namentlich in China.
Die globalen Vermögen sind in nur einem Jahr um über 10 Prozent gestiegen. Allein in der Schweiz leben fast eine Million Menschen, die zu den Dollar-Millionären zählen.
Die westliche Militärallianz steht nächste Woche in Ankara vor einem Gipfel des Übergangs. Die USA machen Ernst und ziehen einen Teil ihrer Kräfte ab. Europa muss nun drei Herausforderungen lösen.
Amerikas oberste Richter stärken die Unabhängigkeit der Notenbank. Gleichzeitig weiten sie Trumps Einfluss auf andere Behörden aus. Das wird das institutionelle Gleichgewicht des Landes verändern.
Israel setzt auf militärische Überlegenheit gegenüber seinen Nachbarn. Das hat historische Gründe. Nur selten entwickelt die Regierung eine Strategie, um politische Fragen auf lange Sicht anzugehen. Hat Jerusalem nichts gelernt?
Die Politik in Washington ist derart zerstritten, dass sich der riesige Berg von Staatsschulden wohl nur noch mit einer kräftigen Inflationswelle wegspülen lässt. Investoren sollten sich vorsehen.
Die WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala sagt im Interview, weshalb der globale Handel nicht für alle Fehlentwicklungen verantwortlich ist – und was die Skandinavier und die Schweizer besser machen als die USA.