
Kaum Entspannung, schon eskaliert es wieder in Hormus. Irans Revolutionsgarden greifen Schiffe an, die USA schlagen zurück. Für die Kontrolle der strategischen Wasserstrasse riskieren die Iraner den Friedensprozess.
Nach monatelangen Antikorruptionsprotesten gegen ihn und seine Regierung hat der serbische Präsident Aleksandar Vučić seinen Rücktritt angekündigt. Seine serbische Fortschrittspartei will er bei Neuwahlen unterstützen.
Die USA sind erschüttert. Der siebenjährige Casper O. starb im November 2025 an Herzversagen. Das übergewichtige Kind wog 116 Kilogramm und lebte unter katastrophalen Bedingungen in einem völlig verwahrlosten Haus.
Innerhalb der MAGA-Bewegung brodelt es: Die Trump-Verbündete Laura Loomer distanziert sich vom Kreml, während Tucker Carlson mit US-Präsident Donald Trump wegen des Iran-Kriegs bricht. Welche Bruchlinien die Anhängerschaft gerade am meisten prägen.
Nach dem schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten steht Venezuela vor einer humanitären Krise: Hunderte Tote, Tausende Verletzte und Zehntausende Vermisste. Während Nachbeben das Land erschüttern, kämpft das Schweizer Rettungsteam gegen die Zeit.
Im indischen Distrikt Kinnaur stürzt eine Brücke unter einem mit Sand beladenen Lastwagen ein. Kurz vor dem rettenden Ufer bricht die Konstruktion zusammen und reisst das Fahrzeug mit in den Fluss Sutlej.
Die USA haben iranische Militärziele angegriffen, nachdem eine iranische Drohne ein singapurisches Handelsschiff in der Strasse von Hormus traf. Teheran droht mit Vergeltung, die Spannungen in der Golfregion eskalieren weiter. Auch Bahrain meldet iranische Angriffe.
Israel und der Libanon haben sich nach Angaben von US-Aussenminister Marco Rubio im Anschluss an Gespräche in Washington auf ein Rahmenabkommen geeinigt.
Regelmässiges Lüften, gleichmässiges Heizen – und doch tauchen an den Wänden im Badezimmer schwarze Flecken auf. Schimmel ist nicht nur unschön, sondern schadet auch der Gesundheit. Doch es gibt eine Lösung: Bestimmte Zimmerpflanzen helfen, das Raumklima zu verbessern.
In beliebten Ferienregionen in Italien verbreiten sich Zecken aktuell besonders rasant. Auch andere Länder kämpfen mit den fiesen Blutsaugern. Hier erfährst du, wo du besser gut aufpasst und wie du dich schützen kannst.
Donald Trump wirft dem Iran vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Laut ihm griff der Iran mit Drohnen Schiffe in der Strasse von Hormus an. Ein Frachter sei beschädigt worden. Weitere Drohnen wurden abgeschossen.
Vor wenigen Tagen wurde an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz eine verdächtige Sendung mit 17 Kartons aus dem Verkehr gezogen, die einen langen Weg zurückgelegt hatte. Wegen eines Details wurden die Zöllnerinnen und Zöllner stutzig.
Stadler-Chef Peter Spuhler investiert in Österreich: Seine PCS Holding kauft 50 Hektar in Niederösterreich. Auf dem Gelände werden bereits Züge gewartet, die zentrale Lage bietet laut Spuhler grosses Potenzial für Investitionen.
Im Wallis verstarb am Freitag ein 63-jähriger Mann nach einem Arbeitsunfall. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte erlitt der Mann einen medizinischen Notfall und konnte nicht gerettet werden.
Die Krim gerät ins Wanken, selbst engste Verbündete gehen auf Distanz und im Innern wächst der Druck. Dass Wladimir Putin ausgerechnet jetzt wieder verhandeln will, dürfte kein Zufall sein. Für den Kremlchef steht inzwischen weit mehr auf dem Spiel als der Krieg.
Dramatische Bilder aus der chinesischen Millionenmetropole Peking. Dort ist ein Kleinflugzeug in das höchste Gebäude der Stadt gekracht.
Ein Überwachungsvideo der US-Parkpolizei zeigt eine Frau am Reflecting Pool in Washington D.C., die ins Wasser greift und offenbar etwas herauszieht. Nach den Vandalismus-Vorwürfen von Trump wird nun nach den Tätern gesucht, unter anderem nach dieser Frau.
Die Rekordhitze bringt ein Mega-Event in den Niederlanden zu Fall: Das berühmte Elektrofestival Defqon muss von den Veranstaltern kurzfristig abgesagt werden. Am Open Air St. Gallen werden ähnliche Temperaturen erwartet – müssen die Besucher auch dort zittern?
Ein Video aus Venezuela verbreitet sich derzeit im Netz und sorgt weltweit für Anteilnahme. Es zeigt einen älteren Mann, der seine Ehefrau während des Doppelbebens fest umarmt und schützt.
Im vergangenen November verstarb eine vierköpfige Familie aus Hamburg nach ihren Istanbul-Ferien. Die Todesursache waren Pestizide, die im Hotelzimmer angewendet wurden. Sechs Personen wurden angeklagt. Am Freitag fiel in der Türkei das Urteil.
Schwerer Verkehrsunfall auf einer Bundesstrasse in Deutschland. Eine Schweizerin krachte mit ihrem Auto in ein entgegenkommendes Fahrzeug.
In Myanmar werden über 50 Tonnen Drogen im Wert von 600 Mio. US-Dollar verbrannt. Die Aktion Ende Juni markiert den Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch. Trotz Bemühungen bleibt das Land ein Hauptproduzent von Heroin und Methamphetamin.
Seit Wochen nimmt die Ukraine die Krim aus der Luft in Beschuss. In der Nacht auf Freitag überzogen massive Drohnenangriffe mehrere russische Regionen. Nun hat der russische Krim-Gouverneur den Ausnahmezustand in der Region verhängt.
Venezuela trauert: Ein Doppelbeben forderte bereits mehrere hundert Menschenleben. Unter den Opfern ist auch die Frau von Fussballer Hector Bello. Seine kleine Tochter überlebte – gerettet aus den Trümmern ihres Hauses in La Guaira.
Taleb al A. wurde für das Attentat auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an.
Paris ergreift drastische Massnahmen gegen die Hitzewelle: Wegen Temperaturen bis 41 Grad gilt bis Sonntagmorgen ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum. So sollen Spitäler und Rettungsdienste entlastet werden.
Gefährlicher Nervenkitzel in Indien: Zwei Touristen hängen fast acht Minuten lang in 21 Metern Höhe an einer Zip Line fest. Starke Winde haben ihre Fahrt bei der beliebten Attraktion Dudh Talai in Rajasthan gestoppt.
Nach den Erdbeben in Venezuela mit Magnituden 7,2 und 7,5 steigt die Zahl der Todesopfer stetig, Tausende werden vermisst. Ein Schweizer Rettungstrupp ist derweil auf dem Weg in das Katastrophengebiet, um Hilfe zu leisten.

Das iranische Regime hat Frachtschiffe in der Strasse von Hormuz angegriffen, die USA schlagen zurück. Das amerikanisch-iranische Abkommen offenbart damit, wie unscharf seine Bedingungen formuliert sind.
Die USA und Iran befinden sich seit Februar 2026 im Kriegszustand. Zwar vereinbarten die beiden Länder Mitte Juni eine Waffenruhe. Doch diese ist fragil. Die neuesten Entwicklungen im Live-Ticker.
Nach eineinhalb Jahren regierungskritischer Proteste sollen in Serbien Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden.
Was als überschaubare Umweltbewegung gegen Bauprojekte von Jared Kushner an der Küste Albaniens entstand, ist zu einer breiten Protestbewegung gegen das politische System geworden. Seit bald einem Monat gehen täglich Tausende auf die Strasse und fordern den Rücktritt von Edi Rama.
Seit über vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick.
Jahrelang hat die rechte Aktivistin prorussische, antiukrainische Meinungen geäussert. Nun will sie geläutert sein und warnt die Maga-Bewegung vor Affinitäten mit Moskau.
Japan braucht Zuwanderer, hält sie aber auf Distanz. Die Schweizer Äbtissin Jessie Shaku Hokai und der australische Manager Byron Mirmikidis behaupten sich trotzdem. Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft zu leben, die einen nie ganz akzeptiert?
Während die USA erstmals seit dem Waffenstillstand wieder Iran bombardieren, einigen sich Israel und Libanon auf einen Rahmenvertrag. Dieser sieht einen eng begrenzten israelischen Truppenabzug vor.
Der einstige KGB-Agent im Westen war mehr als zwei Jahrzehnte lang ein prägendes Gesicht im Umfeld des Kremlchefs. Am Schluss fand er als Naturschützer seine eigentliche Berufung.
Chris Donahue sei «wie ein Actionheld aus einem Comic», sagte einst der Nato-Oberbefehlshaber. Er verliess als letzter amerikanischer Soldat Afghanistan – und wird nun auch aus Europa abgezogen.
Die Regierung Babis wollte verhindern, dass der Staatspräsident Pavel nach Ankara reist. Dieser vermutet einen Racheakt – und erwirkte beim Verfassungsgericht seine Teilnahme am Nato-Gipfel.
Naturkatastrophen können in Lateinamerika politisch explosiv sein – vor allem für autoritäre Regime. Erdbeben haben bereits politische Dynastien zerstört, aber auch politische Karrieren beflügelt.
Fünf junge Leute locken einen 17-Jährigen auf eine Baustelle, prügeln ihn bewusstlos, filmen die Tat und lassen ihn sterbend zurück. Politiker fordern nun – einmal mehr – eine Verschärfung des Jugendstrafrechts.
Diese Woche hat die EU eine Delegation der Taliban in Brüssel empfangen, um über Abschiebungen zu verhandeln. Kritiker halten es nicht für zumutbar, nach Afghanistan auszuschaffen.
Spaniens bedrängter Regierungschef Pedro Sánchez klagt über eine Kampagne konservativer Richter. Tatsächlich sind die Tribunale zuweilen Parlamentsersatz.
Unsere Korrespondentin für Nordeuropa wohnt in Estland, nur wenige Stunden von der russischen Grenze entfernt. Im Podcast erzählt Linda Koponen, wie die Menschen im Baltikum mit der Bedrohung leben.
Der Streit um die leidvollen Ereignisse im Zweiten Weltkrieg läuft immer mehr aus dem Ruder. Präsident Selenski hat deswegen sogar seinen Besuch in Polen abgesagt. Nun sollten kühlere Köpfe obsiegen, denn die beiden Nachbarn sind existenziell aufeinander angewiesen.
Seit vier Jahren kartografiert die NZZ täglich den Krieg in der Ukraine. Klicken Sie sich durch alle wichtigen Ereignisse im russischen Angriffskrieg.
Die russische Invasion hat Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainern in die Flucht getrieben. Während der Abnutzungskrieg unerbittlich weitergeht, droht Kiew durch die aussenpolitische Neuausrichtung von US-Präsident Donald Trump weiter unter Druck zu geraten. Die aktuellen Entwicklungen in Bildern.
Ab sofort dürfen Autofahrer auf der russisch besetzten Halbinsel nicht mehr auftanken. Ukrainische Luftangriffe haben zudem die Fährverbindung zum Festland lahmgelegt.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte den iranischen Bürgern Hilfe versprochen. Doch das alte Regime hat den Krieg überlebt. Viele Iraner ziehen sich deshalb ins Private zurück. Aber auch Regimeanhänger sind teilweise enttäuscht.
Nach dem Treffen in der Innerschweiz zeigen sich alle Beteiligten erfreut. Trotzdem gelang bei den Verhandlungen zwischen Iran und Amerika aber kein grosser Durchbruch. Vor allem in Libanon bleibt die Lage angespannt.
Am Sonntag haben in der Innerschweiz die eigentlich für Freitag geplanten Verhandlungen zwischen Amerikanern und Iranern stattgefunden. Ob sie zu einem Erfolg führen werden, ist ungewiss. Derweil herrscht in Libanon ein Waffenstillstand.
Der amerikanische Vizepräsident Vance ist am Sonntag in der Schweiz gelandet, um dort den Auftakt für die Verhandlungen mit Iran zu begleiten. Doch allein dieser erste Schritt gestaltete sich unerwartet schwierig.
Das Abkommen zwischen den USA und Iran ist schon unterschrieben. Dennoch soll es zu einem Treffen auf dem Bürgenstock kommen. Um was geht es? Und was ist die Rolle der Schweiz? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die traditionellen Falken in Washington sind über das Rahmenabkommen mit Teheran ungehalten. Mit Blick auf die Zwischenwahlen ist den Republikanern das Kriegsende aber höchst willkommen.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Familienmitglieder, Ex-Minister und enge Vertraute von Pedro Sánchez stehen im Fokus der Justiz. Worum geht es in den wichtigsten Fällen, und wie gefährlich werden sie für Pedro Sánchez?
Als die Kommunisten vor fünf Jahren das Bürgermeisteramt in Graz eroberten, war das eine Sensation. Nun könnten sie sogar noch zulegen. Ihr radikales Programm nehmen die Wähler als Folklore wahr.
Der Satiriker Karl Kraus bezeichnete Österreich als «Versuchsstation des Weltuntergangs». Doch die Habsburgermonarchie war einstmals ein probates Vielvölkerexperiment gewesen. Die Erinnerung daran ist in Osteuropa keineswegs verschwunden.
Andrzej Poczobut ist im April bei einem Gefangenenaustausch freigelassen worden. Im Interview berichtet er von den harten Bedingungen im Arbeitslager und seinem wichtigsten Vorhaben.
Nach Viktor Orbans Sturz formiert sich das mitteleuropäische Viererbündnis überraschend schnell neu. Auch dessen enge Verbündete Babis und Fico trauern Ungarns früherem Regierungschef kaum nach.
Donald Trump hat laut dem Obersten Gerichtshof das Recht, vorläufig aufgenommene Haitianer und Syrer auszuschaffen und Migranten bereits vor der Grenze zu stoppen. Die Urteile kommen den Republikanern auch mit Blick auf die Zwischenwahlen gelegen.
Die rechte Kandidatin gewinnt hauchdünn die Präsidentschaftswahl. Nun will sie mit harter Hand gegen die Banden vorgehen, unter deren Gewalt die Bevölkerung leidet.
Die USA feiern ihr 250-Jahr-Jubiläum. Viele Gründerväter der USA sind heute unbekannt. Ein Delegierter ging mit dem Schiff unter, ein anderer starb verarmt an einem Nierenstein. Über ihr Erbe haben wir mit ihren Nachfahren gesprochen.
Mit einer Wahlkampfrede hat der amerikanische Präsident am Mittwoch die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag seines Landes eröffnet. Die Ansprache war überraschend kurz, strotzte aber vor Selbstlob und Superlativen.
New Yorks sozialistischer Bürgermeister Mamdani setzt seinen Siegeszug auch auf nationaler Ebene fort: Bei den Vorwahlen zum Kongress gewannen drei seiner Kandidaten. Es ist eine Blamage für die Parteiführung der Demokraten und ein Warnsignal für Israel.
Die USA und Iran haben sich bei den Verhandlungen in der Schweiz auf ein endgültiges Abkommen innerhalb von 60 Tagen geeinigt. Der Iran-Experte Simon Wolfgang Fuchs analysiert im Podcast, warum die USA fast alle ihre Kriegsziele verfehlt haben und das Regime in Teheran als heimlicher Sieger aus dem Krieg hervorgeht.
Mit der Absetzung des Oppositionsführers Özgür Özel zementiert der türkische Präsident seine Herrschaft. Der Politologe Murat Somer erklärt im Interview, warum sich der Staatschef mächtiger als je zuvor fühlt und auch die veränderte Weltordnung dabei eine Rolle spielt.
Der Skandal ist kein Ausreisser. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Missbräuche bei Uno- und Hilfsorganisationen publik. Obwohl viele davon wissen, stossen die Opfer oft auf ein Schweigekartell.
Der Krieg gegen Iran endet für die USA in einem Misserfolg. Er könnte den amerikanischen Einfluss im Nahen Osten und das Verhältnis zu Israel nachhaltig schwächen. Aber er ist für die Falken in Washington auch eine Gelegenheit für ein Umdenken.
Wegen Israels Krieg mit der Hizbullah-Miliz wurde das für Freitag vorgesehene Bürgenstock-Treffen zwischen Amerikanern und Iranern kurzfristig abgesagt. Nun herrscht an der Levante ein fragiler Waffenstillstand. Es ist die vorerst letzte Volte auf einem beschwerlichen Weg zu einer Einigung.
Laut Donald Trumps Abkommen mit Teheran sollen auch in Libanon die Waffen schweigen. Doch bis heute kämpfen der Hizbullah und Israel weiter. Eine Reise durch ein Land, in dem trotz massiver Zerstörung Siegesfeiern abgehalten werden.
Karten und Grafiken zeigen, wie sich das Virus alarmierend schnell verbreitet und wer besonders betroffen ist.
Die geplanten Budgetkürzungen sind ein Rückschlag für den Präsidenten Prabowo Subianto. Seine Ambitionen scheitern an der indonesischen Realität.
Während Jahrzehnten bekämpfte Indien die Bevölkerungsexplosion mit Sterilisationen und Familienplanung. Doch in den letzten Jahren ist die Geburtenrate massiv gesunken. Nun wollen indische Politiker gegensteuern. Kritiker warnen vor unerwünschten Folgen.
Ein Erfolg der Sicherheitspartnerschaft Aukus ist keineswegs garantiert. Immer wieder werden Stimmen laut, die eine Alternative fordern.
Die Uno weist darauf hin, dass die humanitäre Hilfe in dem Land zusammenbricht. Aber Unterstützung zu leisten, ist für Hilfsorganisationen kompliziert. Das Risiko ist gross, dass die Gelder am Ende in die Taschen der Generäle wandern oder zu den bewaffneten Rebellen.
Wer die sinkende Geburtenrate verstehen wolle, müsse die Frauen verstehen, sagt Wang Qing. Für sie ist die Geburtenkrise ein Ausdruck des Geschlechterkampfs. Und: Noch nie sei so schonungslos über Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft gesprochen worden wie heute.
Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten, blieb die globale Wirtschaft verschont. Die «NZZ Pro»-Redaktorin Catherine Bosley erklärt die Hintergründe.
Washington und Teheran konkurrieren mit eigenen Transitwegen um die Durchfahrt durch die Meerenge. Ein neuer Angriff auf einen Frachter illustriert die unsichere Lage. Iran ist im Vorteil.
Es wird viel über die Schwäche der EU lamentiert. Aber eine Reihe EU-skeptischer Länder diskutieren eine engere Anbindung.
Spitzenpolitiker sind uneins darüber, wer bei möglichen Gesprächen mit Russland die Führung übernehmen soll. Es ist ein altes Dilemma, das an Dringlichkeit gewonnen hat.
Heimlich haben chinesische Ingenieure einen extrem leistungsfähigen, vielleicht zukunftsweisenden Supercomputer gebaut – und das trotz Exportbeschränkungen aus den USA. Der Durchbruch ist auch europäischer Technologie zu verdanken.
Viele Hotels und Restaurants sind wegen des Iran-Kriegs weiterhin verwaist. Falls die Instabilität in der Golfregion anhält, drohen Konkurse und ein weiterer Exodus der ausländischen Bevölkerung.
Die F-126 war als Kriegsschiff der Zukunft geplant. Doch vermeintlich perfekte Entwürfe sind heute für die Bundeswehr nicht entscheidend, zumal sie sich oft als teuer und unzuverlässig erwiesen haben. Gesucht werden möglichst schnell verfügbare Fähigkeiten.
Russland bombardiert die Ukraine immer wieder mit Massen von Shahed-Drohnen. Eine Fabrik im Osten des Landes produziert monatlich Tausende dieser Flugkörper. Die Ukraine kann viele von ihnen abwehren. Davon kann der Westen lernen.
Die Vereinigten Staaten hätten einen anderen Ausgang des Konflikts am Persischen Golf in der Hand gehabt. In die Quere kamen ihnen Entwicklungen, bei denen es kaum ein Zurück gibt.