
Der US-Präsident nimmt seine Drohung zurück, acht europäische Länder mit Zusatzzöllen zu bestrafen. Ein Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat offenbar zum Meinungsumschwung beigetragen.
Sieben niederländische Parlamentarier wollen nicht länger hinnehmen, dass der Rechtspopulist seine Partei nach Belieben dominiert. Sie stören sich auch an seiner Obsession mit dem Islam.
Russland greift Tag für Tag die Energieversorgung der Ukraine an. Besonders in Kiew wird die Lage immer prekärer. Die Stimmung in der Bevölkerung ist schlecht.
Österreich investiert Milliarden in das Bundesheer. Doch ohne mehr Personal bleibt die Nachrüstung Stückwerk. Nun liegen Reformvorschläge für die Wehrpflicht auf dem Tisch, die Experten für zwingend halten. Die Regierung reagiert zurückhaltend.
Mischen sich die USA in das laufende Gerichtsverfahren gegen Marine Le Pen ein? Das sagt eine französische Richterin. Zwei Emissäre der Trump-Administration hätten sie aufgesucht und nach Belegen gesucht, um den Prozess zu diskreditieren.
Anfang Januar schnitt ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke 45 000 Haushalte und 2200 Unternehmen in Berlin tagelang vom Strom ab. Nun haben Unbekannte armdicke Glasfaserkabel durchtrennt, der S-Bahn-Verkehr ist eingeschränkt.
Forscher des Kiel-Instituts für Weltwirtschaft fordern einen Kurswechsel in der Entwicklungshilfe. Davon würde auch Deutschland profitieren.
Donald Trumps «Rat des Friedens» sollte zunächst nur für den Gazastreifen zuständig sein. Aber jetzt will der US-Präsident daraus quasi eine Parallel-Uno schaffen. Seine Charta würde ihn zum lebenslangen Vorsitzenden machen, der stets das letzte Wort hätte.
Im Kampf gegen die syrische Armee haben die kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) auf Unterstützung aus dem Ausland gesetzt – und sich verrechnet. Ihr Traum von einer kurdischen Autonomieregion scheint ausgeträumt.
Die Spannungen um die grösste Insel der Welt, angefacht durch die USA, rücken die Arktis ins Zentrum eines neuen geopolitischen Konflikts. Wie die Sicherheit Europas und der Zusammenhalt der Nato bedroht sind, erklärt der Nordeuropa-Experte Tobias Etzold.
Der französische Präsident geniesst im Weissen Haus mehr Respekt als andere europäische Staatschefs. Kurz vor seinem Besuch am WEF scheint Macron jedoch ins Visier von Trump geraten zu sein.
Die Oppositionspolitikerin soll Abgeordnete bestochen haben, damit sie gegen Präsident Selenski stimmen. Die zunehmende Wahrscheinlichkeit von Wahlen verschärft die innenpolitischen Konflikte.
In der Ukraine herrschen seit Tagen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Russland nimmt das harsche Winterwetter zum Anlass, um die Energieversorgung des Landes zu zerstören. Die Lage ist so schlimm wie noch nie seit Beginn des Krieges.
Auch nach vier Kriegsjahren gibt es in der Ukraine eine Minderheit, die zu Russland hält. Sprachgebrauch und nationale Identität sind nicht dasselbe. Dennoch wirft die Affäre um eine illegale Schule auch ein Schlaglicht auf die heikle Sprachfrage im Land.
Olexi Jukow kümmert sich um die Toten im Donbass. Obwohl ihn eine Mine fast tötete und russische Soldaten ihn hinrichten wollten – der Ukrainer birgt alle.
Russland will eine Grossmacht sein, aber schwächt sich mit seiner verfehlten Politik selber. Nun erhält es die demütigende Quittung dafür, auf Schauplätzen von Lateinamerika bis zum Nahen Osten.
Der Abriss des UNRWA-Hauptquartiers in Jerusalem am Dienstag markiert eine Eskalation. Israel verweist auf Sicherheitsrisiken, die Vereinten Nationen auf ihre Immunität. Der Konflikt hat eine lange Vorgeschichte.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist brüchig. Bis zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ist es ein weiter Weg. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
In einem Blitzkrieg brachten syrische Regierungseinheiten den kurdischen Truppen im Osten des Landes eine vernichtende Niederlage bei. Ein am Montag unterzeichnetes Abkommen besiegelt wohl das Ende ihrer jahrelangen Autonomie.
Der frühere Verteidigungs- und Aussenminister Bulgariens übernimmt eine zentrale Rolle in Trumps «Friedensrat» für Gaza. Durch seinen Werdegang scheint er prädestiniert für diese Aufgabe – und er wird von beiden Konfliktparteien respektiert.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Im Jahr 1975 marschierte Marokko in die Westsahara ein. Seither verfolgt es das Ziel, die Hoheit über das umstrittene Gebiet zu erlangen. Nun ist dem Königreich ein wichtiger Schritt gelungen – mit der Hilfe der USA.
Die Tochter einer Krämerfamilie arbeitete sich als überzeugte Konservative in der männlich dominierten britischen Politik hoch. War Thatcher stur oder standfest? Bilder ihrer Karriere.
Satellitenbilder, Videos und Grafiken zeigen das Ausmass des Unglücks. Während Gleise und Wagen nun untersucht werden, warten die Angehörigen der Opfer nach über 48 Stunden noch immer auf Gewissheit.
Als niederländischer Ministerpräsident war Mark Rutte ideologisch flexibel, sprach aber auch Klartext. Nun umschmeichelt er als Nato-Generalsekretär Donald Trump, um ein Auseinanderbrechen des Verteidigungsbündnisses abzuwenden.
Nach dem Vergewaltigungsprozess um die Französin Gisèle Pelicot wollte ein kanadischer Journalist wissen, ob das Verbrechen von Mazan wiederholbar wäre. Er schaltete eine Fake-Anzeige – binnen 48 Stunden meldeten sich über hundert Männer.
Die USA setzen Europa massiv unter Druck, um sich die Arktisinsel aneignen zu können. Der Sicherheitsexperte Ulrich Kühn sieht die Nato am Ende – aber nicht erst seit der jüngsten Eskalation.
Inmitten einer Regierungskrise nimmt der bulgarische Präsident Rumen Radew seinen Hut. Vorgezogene Neuwahlen stehen vor der Tür. Es wird davon ausgegangen, dass der russlandfreundliche ehemalige Luftwaffengeneral selbst kandidieren will.
In Donald Trumps zweiter Amtszeit verschwimmen die Grenzen zwischen privaten und öffentlichen Interessen. Seine Familie ist um Hunderte von Millionen Dollar reicher geworden – auch dank den Golfmonarchien.
Der amerikanische Präsident hat die USA und die Welt auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen. Er ist auf dem Gipfel seiner Macht – aber mit seinem manischen Aktionismus schiesst er sich selbst ab.
In der kolumbianischen Region um die Stadt Cúcuta, einem Hotspot des Kokainhandels, sind venezolanische Banden aktiv. In Venezuela geht das Regime derweil mit brutaler Härte gegen seine Gegner vor.
Überraschend besuchte der Sondergesandte von Donald Trump einen Pro-Israel-Kongress in Miami. Bei einem emotionalen Auftritt äusserte er sich zum Friedensprozess in Gaza, aber auch zu den diplomatischen Bemühungen in Iran. Ein Augenschein aus Florida.
Der Sturz Maduros hätte zum historischen Erfolg von Präsident Trump werden können, doch dann bootete er die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado aus.
Nigeria steht unter dem Druck der USA, die Gewalt gegen Christen einzudämmen. Der neuste Vorfall liefert der Regierung Trump neue Munition.
Mit einer Internetsperre und massivem Aufmarsch von Sicherheitskräften sorgt Ugandas Regierung dafür, dass die Präsidentschaftswahl ohne Überraschungen verläuft. Diese ist symptomatisch für den Generationenkonflikt in Afrika.
In blutigen Gefechten haben Truppen der syrischen Regierung erst eine kurdische Enklave in Aleppo erobert. Jetzt drängen sie die Kämpfer der Minderheit immer weiter zurück. Eine Reise ins Kriegsgebiet.
Trotz Massenprotesten hält sich die iranische Führung an der Macht. Anders als in Syrien ist keine organisierte Kraft erkennbar, die in der Lage ist, das Regime zu stürzen – und ein Militärschlag der USA birgt Risiken für die gesamte Region.
Nachdem die USA am Mittwochabend offenbar kurz davor gestanden hatten, das iranische Regime anzugreifen, hat sich die Lage wieder beruhigt. Noch ist die Krise aber nicht vorbei. Den Demonstranten in Iran geht derweil die Kraft aus.
Vietnam wählt am Kongress der Kommunistischen Partei eine neue Führung. Der alte Generalsekretär dürfte auch der neue sein. Er ist ein Wirtschaftsreformer, schränkt aber gleichzeitig die Medienfreiheit ein.
Sanae Takaichi ist ein politisches Phänomen. Sie ist ultrakonservativ und bei der Jugend sehr beliebt. Am Montag hat sie Neuwahlen ausgelöst, um ihre Macht zu stärken – aber sie könnte alles verlieren.
Am Mittwoch starben in Thailand 32 Menschen, als ein Baukran auf einen Zug fiel. Der Kran baute an einer Zugstrecke, die Bangkok dereinst mit China verbinden soll.
Grossmachtpolitik und Denken in Einflusssphären seien zurück, mahnt der deutsche Kanzler bei einem Besuch in Indien. Die Welt erlebe eine unselige Renaissance des Protektionismus. In dieser Situation sieht Merz Indien als Wunschpartner für Deutschland.
Ein heller Teint gilt nicht nur als schön, sondern auch als Zeichen für sozialen Status, Geld und Macht. Dunkle Haut ist dagegen negativ besetzt. Dies liegt zum Teil am Kolonialismus – die Ursachen reichen jedoch weiter zurück.
Der amerikanische Präsident spricht am WEF vor allem über sich selbst. Am Abend scheint er sich schliesslich mit der Nato verständigt zu haben. Auf Truth Social gibt er bekannt, auf Strafzölle gegen die europäischen Grönland-Unterstützer zu verzichten.
Während Donald Trump gegen den freien Welthandel und die Globalisierung wettert, gebärdet sich China am WEF als Fürsprecher der alten Ordnung. Auch wenn das nur die halbe Wahrheit ist, sollte es Europa als Chance sehen.
Befindet sich die westliche Militärallianz vor dem Aus?
Der Dienstag war am WEF der Tag Europas. Die EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen skizzierte den Weg zu einem unabhängigen Kontinent – und der französische Präsident Emmanuel Macron warnte vor einem Zeitalter der Gewalt ohne Regeln.
Nach dem Abgang des Gründers Klaus Schwab hat Laurence Fink das Zepter beim kriselnden Weltwirtschaftsforum übernommen. Der amerikanische Finanzmanager übt Selbstkritik.
Nach Weihnachten kam es in Polen wegen eines Cyberangriffs beinahe zu einem Stromausfall. Die Spuren führen nach Russland.
Wenn Donald Trump EU-Länder mit Zöllen bestrafen will, muss die EU reagieren. Der Staatenbund wird aber nicht sofort die Eskalation suchen, sondern schrittweise und mit steigender Intensität vorgehen.
Rund um Grönland fahren kaum russische oder chinesische Schiffe. Doch weiter nördlich, in der Arktis, arbeiten Moskau und Peking immer enger zusammen – und verfügen dort gegenüber den USA über einen entscheidenden Vorteil.

Donald Trump holt in seiner mit Spannung erwarteten Rede am WEF in Davos zum Rundumschlag aus: gegen Grönland, Europa, die Nato – und gegen die Schweiz.
Der US-Präsident bekräftigt in Davos, dass er Grönland den USA einverleiben will. Allerdings ohne Gewalt. Eine Entwarnung ist das nicht.
Nicht alle Europäer halten in der Grönland-Frage zu Dänemark. In der Slowakei, in Tschechien und Polen findet der US-Präsident treue Freunde.
Donald Trumps Drohung mit Strafzöllen wegen Grönland ist nicht hinnehmbar – da stimmen alle europäischen Länder zu. Offen ist, zu welcher Härte die EU sich durchringt.
Der türkische Präsident will die Machtverhältnisse im Nachbarland endgültig neu ordnen. Er unterstützt syrische Regierungstruppen im Kampf gegen die kurdische SDF-Miliz.
Gaza-«Friedensrat»: Trump lädt 50 Staaten in seinen «Friedensrat» ein. Doch mehrere europäische Länder sagen Nein – Israel schwenkt überraschend um. Die Schweiz ist noch unentschlossen.
Maga-Influencer zeichnen London als apokalyptische Kampfzone. Doch neue Zahlen zeigen: Die Verbrechensrate der Stadt ist statistisch so niedrig wie noch nie.
Eine Deutsch-Ukrainerin soll in Berlin für Moskau spioniert haben. Deutschlands oberste Anklagebehörde lässt sie festnehmen.