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Mittwoch, 15. September 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Boris Johnson stellt seine Regierungsmannschaft neu auf: Aussenminister Dominic Raab stolpert über die Afghanistan-Krise, seine Nachfolgerin wird Handelsministerin Liz Truss. Truss ist der Liebling der Tory-Basis – und könnte sich als ideologische Rivalin Johnsons entpuppen.

Die amerikanische Regierung will Australien den Erwerb von U-Booten mit Nuklearantrieb ermöglichen, um die Sicherheit und die militärische Abschreckung im Indopazifik-Raum zu stärken.

Widersprüchliche Corona-Bestimmungen und weltanschauliche Differenzen lassen beim Besuch von Franziskus in Ostmitteleuropa keine Festlaune aufkommen. Seine liberale Linie ist beim Klerus ebenso unbeliebt wie sein Rühren an Tabuthemen in der Bevölkerung.

In Afrika gibt es noch immer nicht genügend Impfstoffe. Aber auch die Impfskepsis bereitet zunehmend Sorge. Eine Südafrikanerin hat darauf eine kreative Antwort gefunden – und damit Hunderte überzeugt.

Nach einem neuen Ausbruch in der wirtschaftlich bedeutenden Provinz Fujian versucht die Regierung, die Ausbreitung des Virus mit Massentests und Schliessungen einzudämmen. Doch die Frage nach der Nachhaltigkeit der Nulltoleranzstrategie stellt sich immer drängender.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht auf die Europäische Union grosse Herausforderungen zukommen. In der diesjährigen Rede zur Lage der Union geht es auch um militärische Fähigkeiten.

Die Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse Anfang Juli wartet weiter auf seine Aufklärung. Nun fordert der Generalstaatsanwalt eine Anklage gegen Premierminister Ariel Henry. Allerdings soll dieser den Generalstaatsanwalt bereits entlassen haben.

Es ist ein Farbanschlag gegen ein historisches Monument. Denkmäler laden zum Denken ein, gerade wenn sie verunstaltet und umgedeutet werden.

Cho Yong Gi personifizierte das rasant wachsende Christentum Südkoreas wie kein Zweiter. Der Pastor leitete die weltweit grösste Kirchengemeinde. Mit seinem Tod geht eine Ära zu Ende.

Laut einer Umfrage in zwölf EU-Staaten ist es der scheidenden Kanzlerin gelungen, Deutschland als verlässlichen Partner zu etablieren. Müssten sich die Bürger in einer hypothetischen Wahl zwischen ihr und Emmanuel Macron entscheiden, fiele das Ergebnis eindeutig aus.

Rund 225 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 4,6 Millionen Infizierte sind gestorben. Über 5,7 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Grosse Worte, kleine Taten? Nicht ganz. Bei der Bekämpfung der Pandemie kann die EU-Kommission auch Fortschritte vorweisen. In so gut wie allen Politikfeldern bleiben die Spielräume in Brüssel aber begrenzt. Das macht Ursula von der Leyens Grundsatzrede deutlich.

Das Verhältnis zwischen Polizei und Bevölkerung in Frankreich erleidet immer wieder Krisen. Der Präsident versucht, beide Seiten zufriedenzustellen.

Mit dem anstehenden Machtwechsel in Norwegen stehen fortan alle nordischen Länder unter sozialdemokratischer Führung. Das reflektiert weniger eine Renaissance linker Ideologie als eine Art Rückkehr in einen langfristigen «Normalzustand» des politischen Wettbewerbs.

Die deutsche Bundeskanzlerin war für die EU-Anwärter im Südosten des Kontinents die mit Abstand wichtigste Stimme in Brüssel. Ein Konzept für die Zukunft des westlichen Balkans hatte aber auch sie nicht.

Umbruch bei der Parlamentswahl in Norwegen: Starke Zugewinne von Zentristen und Sozialisten bringen die Sozialdemokraten in die Pole-Position für die Regierungsbildung. Die bisher regierenden Konservativen sind geschlagen, aber auch die Grünen bleiben überraschenderweise unter den Erwartungen.

Der Anstieg der «hate crimes» befeuert die Debatte, ob die USA immer noch ein rassistisches Land seien. Es gibt aber durchaus Aufstiegschancen für Minderheiten, und vor allem Latinos nutzen sie.

Um den amerikanischen Parlamentssitz waren nach der Erstürmung des Capitols am 6. Januar durch Anhänger des früheren Präsidenten Donald Trump Zäune errichtet und erst im Juli wieder abgebaut worden. Nun kommen sie erneut zum Einsatz.

Bei den Vorwahlen haben die Kandidaten der Regierung überraschend stark verloren. Dies ist auch eine schwere Niederlage für die frühere Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner. Zudem ist ein Kandidat der extremen Rechten erfolgreich.

Der Philosophieprofessor hatte Mao als Vorbild. Mit dem «Sendero Luminoso» wollte er Peru zu einem neuen Staat bomben. Beinahe hätte er es geschafft. Jetzt ist Abimael Guzmán 86-jährig verstorben.

Wo waren Sie am 11. September 2001? Das ist eine Frage, auf die jeder und jede eine Antwort hat. Sechs Personen haben uns ihre ganz persönliche Geschichte erzählt.

Die Risiken eines Militäreinsatzes in Syrien erschienen Europäern und Amerikanern immer zu hoch. Rückblickend wäre es aber besser gewesen, sie hätten eingegriffen. Daran ändert auch das Scheitern der Intervention in Afghanistan nichts.

Die nigerianische Mikrobiologin Folasade Ogunsola hat mehrere Jahrzehnte Erfahrung in der Epidemienbekämpfung. Im Interview sagt sie, vieles an der Corona-Pandemie in Afrika werde missverstanden.

Immer unverhüllter greift Iran nach Atombomben, trotzdem entgeht es auch diese Woche einer Verwarnung durch die zuständige Kontrollbehörde. Auf diesem Kurs ist die westliche Iran-Politik zum Scheitern verurteilt.

Der neue iranische Präsident Ebrahim Raisi beteuert, er wolle die Verhandlungen mit dem Westen über das umstrittene Atomprogramm fortsetzen. Gleichzeitig baut Iran das Programm jedoch aus. Das kann nicht gutgehen.

Libanon hat eine neue Regierung. Auf sie warten gewaltige Aufgaben. Das Land befindet sich in einer schweren Wirtschaftskrise. Westliche Geldgeber fordern grundlegende Reformen.

Ant Group, der Finanzarm der Alibaba-Gruppe, die ihren geplanten Börsengang im vergangenen Jahr kurzfristig auf Eis legen musste, soll auf Geheiss der Behörden umfassend restrukturiert werden.

Nordkoreas jüngster Waffentest ist eine Provokation mit Ankündigung. Doch er verschärft eine bedenkliche Entwicklung: einen sich verschärfenden Rüstungswettlauf in der Region.

Ein Jahr nach den wochenlangen Protesten gegen die Festnahme des Gouverneurs schwelt in Chabarowsk der Unmut weiter. Die Bevölkerung fühlt sich von Moskau vernachlässigt. Die bevorstehenden Wahlen könnten neue Überraschungen bringen.

Die Delta-Variante hat Australien im Griff: Sydney, Melbourne und Canberra sind seit Wochen im Lockdown. Im Rest des Landes herrscht hingegen weitgehend normales Leben. Nun streitet man sich darüber, ob es einen Strategiewechsel braucht.

Während dreier Wochen galt in Neuseeland ein landesweiter Lockdown. Das traf auch die Kleinstadt Wanaka. Obwohl es lokal keinen einzigen Corona-Fall gab.

In Deutschland haben die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Gastarbeiter-Abkommens mit der Türkei begonnen. Während manche Deutsche um 1960 gefürchtet hätten, mit den Italienern kämen Kommunisten ins Land, hätten die Türken als fleissig und germanophil gegolten, berichtet der Historiker Ulrich Herbert.

Die Verantwortung für die Massaker in Ostbosnien im Juli 1995 tragen bosnisch-serbische Truppen. Aber die Uno und die Westmächte erleichterten die Durchführung des Verbrechens.

In waghalsigen Aktionen flüchteten während des Zweiten Weltkriegs Hunderte Norweger über die Nordsee auf die britischen Shetland-Inseln. Eine zentrale Rolle spielte eine spektakuläre Geheimoperation, die mit getarnten Booten den norwegischen Widerstand ausrüstete und Dissidenten die riskante Flucht ermöglichte.

In einer überraschenden Aktion nahmen die USA 1971 direkte Gespräche mit dem Mao-Regime in Peking auf. Sie befreiten China damit aus der Isolation und gaben der Weltpolitik eine neue Richtung, die sich bis heute auswirkt.

Der Kreml lässt vor der Wahl seine Gegner einsperren. Kirill Gontscharow macht trotzdem Wahlkampf in Hinterhöfen. Er will gewinnen – und fühlt sich wie ein Verrückter.

Premier Boris Johnson installiert ein neues Team «für den Wiederaufbau nach der Pandemie»: Nur zwei der wichtigsten Minister bleiben im Amt.

Moskau und Minsk veranstalten alle vier Jahre gemeinsame Manöver. Mit angeblich 200'000 Soldaten und Hunderten Panzern fällt die Übung dieses Jahr noch grösser aus als sonst.

Olaf Scholz und Armin Laschet beantworteten in einer Late-Night-Show Fragen von unnachgiebigen Jungreportern. Hat es wenige Tage vor dem letzten TV-Triell Stolpersteine gegeben?

Die Delta-Variante des Coronavirus sorgt in der südostchinesischen Provinz Fujian für Probleme. In zwei Grossstädten gibt es einen Lockdown Internationale News im Ticker.

Am 26. September 2021 ist Bundestagswahl. Welche Partei liegt vorn? Hier finden Sie immer aktuell alle Umfragen und Ergebnisse.

Der Gouverneur von Kalifornien hat ein Referendum über seine Abwahl überstanden. Die Kampagne von Gavin Newsom ist richtungsweisend für die nächsten Wahlkämpfe.

Auf ihrer Abschiedsreise trifft die deutsche Kanzlerin in Belgrad und Tirana hochrangige Balkanpolitiker. Doch mehr als Floskeln hat sie der Region nichts anzubieten. Ihre Nähe zu den Autokraten ist irritierend.

Nordkorea will nicht über sein umstrittenes Atomwaffenprogramm verhandeln; stattdessen setzt das Regime seine Raketentests fort. Kurz darauf startet Südkorea eine eigene U-Boot-Rakete.

Mit viel Pathos hat die Kommissionschefin bei ihrer Rede zur Lage der EU den späten Erfolg in der Pandemiebekämpfung gepriesen. Interessant ist, welche Themen sie nicht angesprochen hat.

Immer mehr Bundesländer kündigen ein 2-G-Modell an. Zutritt zu vielen Einrichtungen haben dann nur noch Geimpfte und Genesene.