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Mittwoch, 15. Juni 2022 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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In der amerikanischen Geldpolitik zeichnet sich eine monetäre Vollbremsung ab. Notenbankchef Jerome Powell zieht die Zinsschraube wegen der hohen Inflation damit deutlich fester. Hedge-Fund-Manager Bill Ackman fordert sogar eine «Schocktherapie».

Die Führung der EZB bereitet angesichts steigender Renditen für Staatsanleihen ein neues Kaufprogramm vor. Dazu gibt es keinen Grund, zumal die Notenbank noch auf das sogenannte OMT-Programm zurückgreifen könnte – was für sie einen wichtigen Vorteil hätte.

Die steigenden Renditen an den Staatsanleihemärkten haben für Unruhe in der EZB gesorgt. Das Führungsgremium ist am Mittwoch zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammengekommen und kündigte neue Massnahmen zur Beruhigung der fragilen Lage an.

Hersteller von Covid-19-Impfungen haben ganze Arbeit geleistet. Sie haben so viele Dosen produziert, dass es sie nun im Überfluss gibt. Doch auch Pfizer und Moderna können kein Interesse daran haben, dass Regierungen auf riesigen Mengen sitzen bleiben.

Der Bundesbetrieb wurde in der Pandemie mit Hunderten Millionen unterstützt. Sein grösstes Projekt ist die virtuelle Zusammenlegung von Genf und Dübendorf. Wäre dieses schon umgesetzt, hätte man die Auswirkungen der Panne laut Skyguide möglicherweise begrenzen können.

Am Mittwoch hätte das Ministertreffen der Welthandelsorganisation zu Ende gehen sollen. Weil es noch zu keinen Ergebnissen gekommen ist, geht die Konferenz zumindest um einen Tag weiter. Ein Scheitern soll verhindert werden.

Sie soll möglichst keine Poststellen schliessen. Sie soll ohne Steuergelder auskommen. Sie soll nicht die Privatwirtschaft konkurrenzieren. Die Politik verlangt von der Post viel – zu viel.

Menschen zu helfen, ist im konservativen Gesundheitssektor kein Garant für Erfolg. Wie das Schweizer Startup Scewo einen Rollstuhl lehrte, Treppen zu überwinden, aber an anderen Hindernissen fast verzweifelte.

In Genf üben sich die Mitglieder an der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation in hoher Handelsdiplomatie. Die Stimmung ist optimistischer als noch vor einigen Monaten. Die WTO ringt dabei um ihre Bedeutung.

An der norwegischen Westküste ist viel Wissen zu einer Technologie konzentriert, die für den Klimaschutz immer wichtiger wird: die Abscheidung und Einlagerung von CO2. Nun will man das Verfahren in grossindustriellem Massstab ausprobieren.

Im jährlich erscheinenden Ranking des International Institute for Management Development (IMD) über die wettbewerbsstärksten Länder der Welt schwingt erstmals Dänemark obenaus. Den Ausschlag gaben unternehmerische Agilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Zur Abwendung einer Insolvenz gewährt die deutsche Regierung der ehemaligen deutschen Gazprom-Tochter ein hohes Darlehen. In einem separaten Schritt drosselte Gazprom die Lieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1.

Die Zeit, als sich Staaten zu rekordtiefen Zinsen verschulden konnten, neigt sich dem Ende zu. Damit steigt die Gefahr von Staatspleiten. Viele Staaten lehnen sich aber zurück und vertrauen auf die hohen Restlaufzeiten ihrer Schulden – das ist eine gefährliche Strategie.

Die Notenbanken, aber auch Regierungen müssen wahrscheinlich stärker als erwartet eingreifen, um die Preisspirale einzudämmen. Investoren brauchen jetzt vor allem eines: Geduld.

In Israel gibt es diverse Startups, die Fleisch im Labor züchten. An zweien ist die Migros beteiligt. Ein Besuch bei einem Rindfleisch- und einem Poulethersteller zeigt, was bereits möglich ist.

Die Migros ist an Firmen beteiligt, die im Labor Fleisch aus tierischen Zellen herstellen. Auf dem Weg in die Supermarktregale sind noch einige Hürden zu überwinden. Aber Matthew Robin, der Chef der Migros-Tochter Elsa-Mifroma, hofft, dass zumindest Degustationen bald auch in der Schweiz möglich sein werden.

Weltweit sind rund 400 Millionen Menschen auf Lebensmittel aus der Ukraine angewiesen. Der Krieg bringt die weltweite Nahrungsmittelversorgung ins Wanken, es drohen Hungersnöte. Wie konnte es so weit kommen?

In vielen Ländern sind wegen des Ukraine-Kriegs Dünger- und Weizenpreise gestiegen. Am härtesten sind die Folgen ausserhalb von Europa. Ein Besuch auf dem Feld und im Armenviertel in Kenya.

Warum eigentlich?

Meilensteine werden hart erarbeitet, Krisen geschehen plötzlich: ein Rückblick auf prägnante Augenblicke ganz verschiedener Karrieren.

Die Schweiz wird immer akademischer. Was bedeutet das für die beliebteste Lehre des Landes?

Wenn Spitzenkräfte der Wirtschaft in der Krise stecken, rufen sie ihn: Aloys Hirzel. Im Interview mit der NZZ spricht der 73-Jährige über seinen Aufstieg, die schlimmsten Fehler in Chefetagen – und über sein eigenes Scheitern.

Glückliche Mitarbeiter leisten mehr. Doch was bedeutet Glück im Job überhaupt? Die Forschung hat Antworten.

Die österreichische Regierung möchte die kalte Progression abschaffen. Was in der Schweiz selbstverständlich ist, wäre für die Bürger in Österreich eine Errungenschaft.

In der Kontroverse um den jüngsten Teuerungsschub und Entlastungen der Bürger kommen auch die Krankenkassenprämien ins Visier. Seit Einführung des geltenden Gesetzes haben sich die Prämien mehr als verdoppelt, doch im Teuerungsindex hinterlässt dies kaum Spuren.

Der deutsche Tankrabatt kommt nur zum Teil bei den Endverbrauchern an. Das sorgt bei Autofahrern für Frust und in der «Ampel» für Zank. Rasche Abhilfe ist nicht in Sicht, doch das darf nicht zu Schnellschüssen verleiten.

Steht die skandinavische Fluggesellschaft SAS vor dem Konkurs? Noch scheint das rabenschwarze Szenario, unlängst heraufbeschworen von gewissen Beobachtern, nicht unmittelbar bevorzustehen. Doch die Airline hat ein Problem mit ihrer Kostenstruktur und dem nordischen Arbeitsmarkt.

Es ist den Gegnern einer freiheitlichen Ordnung gelungen, treffende Umschreibungen der freien Wirtschaft zu diffamieren. «Kapitalismus» und «Marktwirtschaft» haben vielfach einen negativen Beigeschmack. Alternativen wie «Privatrechtsgesellschaft» oder «offene Gesellschaft» umschreiben den Kern einer liberalen Ordnung.

Die Schweizer Grossbank durchlebt die turbulentesten Jahre seit der Finanzkrise. Strategische Fehler und Missmanagement sind offenkundig. Wie will sie die Wende schaffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Noch vor seiner offiziellen Wahl schafft der neue Präsident der Credit Suisse Tatsachen: Drei altgediente Konzernleitungsmitglieder müssen die Bank verlassen. Die Wahl des neuen Chefjuristen sorgt für Irritationen – wie Lehmann selbst kommt er von der UBS.

Die angeschlagene Grossbank befindet sich weiterhin im Umbaumodus. Sie präsentiert die erwarteten schlechten Resultate und wechselt den langjährigen Rechts- und den Finanzchef aus.

Die Grossbank schickt erneut eine Gewinnwarnung voraus, bevor sie nächste Woche ihre Zahlen präsentieren wird. Die Investoren sollten sich von der Dauerberieselung mit schlechten Neuigkeiten aber nicht von den entscheidenden Themen ablenken lassen.

Axel Lehmann erklärt, warum er die Grossbank wieder auf dem Weg in normalere Zeiten sieht, wie er Aktionäre und Mitarbeiter bei der Stange hält und wieso er Konzernchef Thomas Gottstein nicht ersetzt. Das erste Interview mit dem neuen CS-Präsidenten.

Der Credit Suisse bleibt derzeit nichts erspart. Ein internationales Journalistennetzwerk wirft der Bank vor, sie habe über viele Jahre korrupte Autokraten, Kriegsverbrecher und andere Kriminelle als Kunden akzeptiert.

Kann sich Deutschland von russischem Gas lösen und dennoch bis Oktober die Speicher füllen? Wie wirkt sich das auf die Energie- und Spritpreise aus? Alle Zahlen, täglich aktualisiert.

Virtuelle Währungen wie Bitcoin und Co. haben einen schlechten Ruf. Seit Anfang Mai stürzen die Kurse regelrecht ab. Sie gelten als unbeständig und als Energiefresser. Doch sie haben gegenüber herkömmlichen Zahlungsmitteln auch Vorteile. Die wichtigsten Antworten zu Kryptowährungen.

Die EU hat ein Teil-Embargo für russisches Erdöl beschlossen. Russland wiederum hat Gaslieferungen in einzelne Staaten gestoppt oder eingeschränkt. Ist Europas Energieversorgung gefährdet?

Hohe Inflation in schrumpfenden Wirtschaften, soziale Spannungen, Hungersnöte und Flüchtlingswellen: Noch selten waren die Negativszenarien so düster wie jetzt. Damit sie nicht eintreten, braucht es nun erst recht multilaterale Zusammenarbeit und offene Märkte.

Am letzten Tag des Jahrestreffens 2022 des World Economic Forum (WEF) erklärte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz in Davos überzeugt, dass Putin den Krieg gegen die Ukraine nicht gewinnen werde. Auf die Kritik an der zögerlichen Unterstützung Deutschlands ging er nicht ein. Dafür machte er sich für eine Welt des Miteinanders und der internationalen Zusammenarbeit stark.

Was macht Menschen erfolgreich? Was treibt Führungskräfte an, und wie gehen sie mit Stress um? Das haben wir fünf WEF-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in Davos gefragt.

Es ist einer der meistgehörten Appelle am WEF: ob all der Krisen den Klimawandel nicht aus dem Blick zu verlieren. Unternehmen und Investoren interessiert derzeit vor allem eins: Wann gibt es endlich ein gemeinsames Verständnis darüber, was nachhaltig ist und wie man es misst?

Auch mit 91 Jahren lässt es sich der Financier und Kämpfer für eine demokratische, offene Gesellschaft nicht nehmen, in Davos zu Tisch zu bitten, um die Welt zu analysieren. Diesmal warnt er vor dem Weltuntergang und lässt sich seinen Optimismus gleichwohl nicht nehmen.

Im wohl wichtigsten Schweizer Wirtschaftsprozess der letzten Jahrzehnte werden die Hauptbeschuldigten Pierin Vincenz und Beat Stocker in Hauptpunkten verurteilt. Die Freiheitsstrafen von 3¾ und 4 Jahren sind überraschend hart. Vincenz’ Anwalt hat Berufung angekündigt.

In ihrem Podcast haben sich die Anwälte Duri Bonin und Gregor Münch seit Monaten intensiv mit dem Prozess gegen den früheren Raiffeisen-Chef befasst. Dass dabei keine Zeugen auftreten konnten, sehen sie kritisch.

Die Richter haben sich mehrheitlich den Argumenten der Anklage angeschlossen. Diese zeigt sich deutlich erleichtert. Alle Verurteilten haben Berufung angekündigt. Juristen kritisieren das Urteil.

Das Bezirksgericht hat die meisten Schadenersatzforderungen der Bank und der Kreditkartenfirma an ein Zivilverfahren verwiesen. Selbst wenn sie Erfolg haben, werden sie erst in einigen Jahren Geld sehen.

Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wird zu 3,75 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das strenge Urteil wird allen eine Lehre sein, die sich um die Grundsätze guter Unternehmensführung foutieren.

Der Raiffeisen-Chef war lange der beliebteste Banker der Nation. Doch in der Finanzkrise verlor Pierin Vincenz die Bodenhaftung. Eine kurze Geschichte von Aufstieg und Fall.

Die vergangenen Wochen haben eine Fülle von Uhren-Neuheiten hervorgebracht. Wir zeigen eine Auswahl der interessantesten Modelle.

Edle Uhren ziehen längst nicht mehr nur Fans und Sammler an, sondern auch diejenigen, die hoffen, das schnelle Geld zu machen – auf legale, aber auch auf illegale Art und Weise. Die Käufer sollten kritischer werden, aber auch die Hersteller sind in der Pflicht.

Patek Philippe nimmt dieses Jahr erstmals am Genfer Uhrensalon teil. Patron Thierry Stern erzählt, was für ihn anders ist als früher an der «Baselworld» und weshalb seine Belegschaft wächst, obschon er die Produktion nicht erhöht. Und er verrät, was ihn zur Lancierung der Tiffany-Nautilus bewogen hat.

Die Nachfrage nach hochwertigen mechanischen Uhren steigt und steigt. Die Hersteller nehmen das als Ansporn, noch besser und kreativer zu werden. Dies zeigt ein Augenschein an der Watches & Wonders Geneva, an der erstmals auch Rolex und andere Aussteller der früheren «Baselworld» teilnehmen.

Die Schweizer Uhrenindustrie hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Selbst im boomenden Luxussegment sind allerdings längst nicht alle Marken gleichermassen erfolgreich.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Hehre Prinzipien oder zynische Realpolitik? Die härter werdende Auseinandersetzung mit Russland und China zwingt Washington dazu, sich auch mit Ländern wie Saudiarabien vermehrt einzulassen.

Der postsowjetische Kleinstaat hat dreissig Jahre lang seine Armee vernachlässigt. Der Ukraine-Krieg stellt jedoch alte Gewissheiten infrage. Auch im Transnistrien-Konflikt verändert sich die Ausgangslage.

Südostasien hat die Pandemie noch nicht verarbeitet. Nun stellt der Ukraine-Krieg die Region auf die nächste Probe. Die Nahrungsmittelsicherheit ist in Gefahr. Die Regierungen reagieren aktionistisch.

Das zentralamerikanische Land hat vergangenen Herbst den Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt. Inzwischen haben Kurseinbrüche und fehlende Transparenz das Bitcoin-Projekt in Misskredit gebracht. Experten warnen gar vor einem Staatsbankrott.

Die Lateinamerikaner wollen Investitionen und bessere Möglichkeiten für den Handel. Was sie von den USA nicht erhalten, liefert ihnen China. Daran ändert auch Präsident Bidens jüngster Amerika-Gipfel in Los Angeles nichts.