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Donnerstag, 12. Mai 2022 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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China riskiert laut einer Studie der Fudan-Universität in Schanghai einen «Tsunami» von Coronavirus-Infektionen, sollte die Regierung in Peking ihre seit langem verfolgte Null-Covid-Politik aufgeben.

Drei Börsen-Erbeben - Corona, Zinsen, Ukraine-Krieg - haben die Aktienmärkte in den letzten zwei Jahren heimgesucht. Was ist die Bilanz seit Februar 2020 an der Schweizer Börse? Die Tops und Flops in der Übersicht.

Die Schweizer Börse hat am Donnerstag nur leicht Federn gelassen.

Putin, Selenskyj, westliche Sanktionen, Embargo: Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen und Auswirkungen zum Krieg in der Ukraine, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Die Nervosität am Kryptomarkt ist am Donnerstag nochmals gestiegen und hat den Stablecoin Tether zum straucheln gebracht. Bei einem Run auf Tether droht laut Analysten eine Katastrophe.

Kryptowährungen wurden einst als Risikoabsicherung angepriesen. Derzeit wirken sie eher wie ein Risikoverstärker.

Das Unternehmen hinter der russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 ist auf dem Weg zum Konkurs einen Schritt weiter.

Cathie Wood schreitet unbeirrt weiter auf ihrem Weg: Die Tech-Investorin hat den Kurstaucher von Coinbase zum Kauf der Krisen-Aktie genutzt. Richtig Geld gemacht mit Coinbase hat aber eine andere Wall-Street-Grösse.

Die Aktien der Zurich-Gruppe können sich am Donnerstag dem starken Abwärtssog am Gesamtmarkt nicht ganz entziehen und büssen leicht an Wert ein.

Die grössten Schweizer Unternehmen suchen derzeit viel Personal. Darauf deuten die zahlreichen Stellen hin, die auf deren Webseiten ausgeschrieben sind.

Die steigende Lebenshaltungskosten sind in Grossbritannien ein grosses Thema. Die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Pandemie hat schnell wieder an Schwung verloren.

Der globale Ausverkauf der Tech-Aktien setzt auch dem grössten Tech-Investor der Welt schwer zu. Die Anleger nehmen Reissaus, während der Konzernchef Son an seinen Kurs glaubt.

Die Mitgliedsländer der EU ringen um einen Importstopp für russisches Erdöl. Es werden aber auch noch weitere Verbote diskutiert, mit denen der weltweite Handel für Russland erschwert werden sollte. Weil Bern die Brüsseler Sanktionen spiegelt, kann dies auch einschneidend für die Schweiz sein.

Der Bundesrat will das komplizierte Digitalisierungsprojekt retten. Was muss sich ändern, damit dies gelingt?

Die Kantone wollen bei der Betreuung von Flüchtlingen aus der Ukraine zu einem Verteilschlüssel zurückkehren. Damit sollen vor allem die Städte nicht mehr überproportional belastet werden. Derzeit hat die Schweiz russische Vermögen in der Höhe von 6,3 Milliarden gesperrt.

Tablet-Computer, neue Kopfhörer und erstmals eine Smartwatch: Google präsentiert auf seiner Entwicklerkonferenz neue Hardware, die den Konzern in klare Konkurrenz zu Apple rückt.

Die Medikamentenherstellung ist mit Abstand der grösste Exportsektor der Schweiz. Doch die zunehmende Verschlechterung der Rahmenbedingungen in der Forschung sorgt für Frust. Bleibt die Politik untätig, werden Unternehmen abwandern.

Wegen der Null-Covid-Politik haben internationale Unternehmen zunehmend Probleme, Auslandsmanager für ihre Aktivitäten im Reich der Mitte zu finden. Jetzt stellen Firmen vermehrt lokale Führungskräfte ein oder lassen Stellen unbesetzt.

Bald zehn Jahre nach Annahme der «Abzocker»-Initiative provozieren hohe Vergütungen immer noch reflexartige Kritik aus Politik und Medien. Diese ist nicht immer gerechtfertigt, wie der Fall des Sportschuhherstellers On zeigt.

Der Tabakkonzern Philip Morris will für seine Transformation hin zu rauchfreien Produkten in einer milliardenschweren Übernahme das Stockholmer Unternehmen Swedish Match kaufen. Dieses ist ein führender Anbieter von Snus, einem in Nordeuropa sehr populären Tabakprodukt zum Lutschen.

Kiew wird finanziell nicht in der Lage sein, das Land wieder aufzubauen. Doch es gibt Hunderte Milliarden Dollar russischer Vermögen, die westliche Staaten nach Kriegsausbruch beschlagnahmt haben. Sie zur Reparation zu verwenden, ist ein verlockender Gedanke – aber nur auf den ersten Blick.

Der Westen sollte alle Hebel in Bewegung setzen, um Russland finanziell zur Rechenschaft zu ziehen. Geschehen muss das aber im rechtsstaatlichen Rahmen. Das geht oft vergessen, auch in der EU.

Die Hoffnung schwindet, dass die EU ihr sechstes Sanktionspaket gegen Russland verabschieden kann. Ungarn blockiert – als einziges Mitgliedsland. Es will sich beim Erdölembargo auch nicht auf Ausnahmeregelungen einlassen, sondern komplett aussen vor bleiben.

Bereits als «Schuldenkönig» verhöhnt, bekennt sich der FDP-Chef Christian Lindner in einem Strategiepapier zu einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik und finanzpolitischer Stabilität. Wie viel er davon in die Niederungen der Tagespolitik einzubringen vermag, bleibt abzuwarten.

China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner. Deutsche Autobauer verkaufen mehr als jedes dritte Fahrzeug dort, fast jeder zweite Industriebetrieb braucht Zulieferungen aus China. Muss diese Abhängigkeit im Lichte des Ukraine-Kriegs neu bewertet werden?

Kein Markt der Welt ist grösser als der amerikanische. Zugleich herrscht ein enormer Wettbewerb. Wer als Schweizer Firma reüssieren will, muss richtig aufgestellt sein. Dies gelingt selbst Konzernen nicht immer, wie sich jüngst bei Georg Fischer und Dormakaba gezeigt hat.

Bartholet, der Schweizer Einzelkämpfer unter den Herstellern von Gondel- und Sesselbahnen, schlüpft bei der Konkurrenz unter – und sieht es als Glücksfall. Doch Bergbahnbetreiber fürchten um den Wettbewerb und die Innovationskraft.

Mit Alpenkräuter-Bonbons ist Ricola weltweit bekannt geworden. Innovativ zu bleiben und zu wachsen, ist aber gar nicht so einfach. Über die Gratwanderung einer Schweizer Traditionsmarke.

Während die Umsetzung der OECD-Steuerreform in der EU harzt, hat die Kommission bereits die nächste Revision vorgelegt. Es ist ein Konzept, das in der Schweiz bis jetzt nur ein einziger Kanton kennt.

Das Portefeuille von Roche ist nicht mehr das jüngste. Nun hat ein potenzieller neuer Wirkstoff bei der Behandlung von Lungenkrebs abermals enttäuscht. Anleger reagieren zu Recht bestürzt.

Die Wirtschaftsprofessorin Lisa Cook wird die erste afroamerikanische Frau in der Führungsriege der amerikanischen Notenbank Fed. Mit einer hauchdünnen Mehrheit ist sie vom Senat für das einflussreiche Amt bestätigt worden.

Wegen der Pandemie ist es nicht leicht, die wirtschaftlichen Folgen des Brexits zu beziffern. Nun aber zeigen Untersuchungen, dass vor allem kleinere und mittlere Firmen vor den neuen Formalitäten zurückschrecken – was den Güterhandel erschwert und zur Teuerung beiträgt.

Die gesetzlichen Höchstarbeitszeiten werden von manchen Fach- und Führungskräften routinemässig überschritten. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will nun mit einer Lockerung den Rechtsrahmen wenigstens für Jungunternehmen praxistauglich machen. Doch die Umsetzung wird heikel.

Die Schweizer Grossbank durchlebt die turbulentesten Jahre seit der Finanzkrise. Strategische Fehler und Missmanagement sind offenkundig. Wie will sie die Wende schaffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Noch vor seiner offiziellen Wahl schafft der neue Präsident der Credit Suisse Tatsachen: Drei altgediente Konzernleitungsmitglieder müssen die Bank verlassen. Die Wahl des neuen Chefjuristen sorgt für Irritationen – wie Lehmann selbst kommt er von der UBS.

Die angeschlagene Grossbank befindet sich weiterhin im Umbaumodus. Sie präsentiert die erwarteten schlechten Resultate und wechselt den langjährigen Rechts- und den Finanzchef aus.

Die Grossbank schickt erneut eine Gewinnwarnung voraus, bevor sie nächste Woche ihre Zahlen präsentieren wird. Die Investoren sollten sich von der Dauerberieselung mit schlechten Neuigkeiten aber nicht von den entscheidenden Themen ablenken lassen.

Axel Lehmann erklärt, warum er die Grossbank wieder auf dem Weg in normalere Zeiten sieht, wie er Aktionäre und Mitarbeiter bei der Stange hält und wieso er Konzernchef Thomas Gottstein nicht ersetzt. Das erste Interview mit dem neuen CS-Präsidenten.

Der Credit Suisse bleibt derzeit nichts erspart. Ein internationales Journalistennetzwerk wirft der Bank vor, sie habe über viele Jahre korrupte Autokraten, Kriegsverbrecher und andere Kriminelle als Kunden akzeptiert.

Im wohl wichtigsten Schweizer Wirtschaftsprozess der letzten Jahrzehnte werden die Hauptbeschuldigten Pierin Vincenz und Beat Stocker in Hauptpunkten verurteilt. Die Freiheitsstrafen von 3¾ und 4 Jahren sind überraschend hart. Vincenz’ Anwalt hat Berufung angekündigt.

In ihrem Podcast haben sich die Anwälte Duri Bonin und Gregor Münch seit Monaten intensiv mit dem Prozess gegen den früheren Raiffeisen-Chef befasst. Dass dabei keine Zeugen auftreten konnten, sehen sie kritisch.

Die Richter haben sich mehrheitlich den Argumenten der Anklage angeschlossen. Diese zeigt sich deutlich erleichtert. Alle Verurteilten haben Berufung angekündigt. Juristen kritisieren das Urteil.

Das Bezirksgericht hat die meisten Schadenersatzforderungen der Bank und der Kreditkartenfirma an ein Zivilverfahren verwiesen. Selbst wenn sie Erfolg haben, werden sie erst in einigen Jahren Geld sehen.

Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wird zu 3,75 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das strenge Urteil wird allen eine Lehre sein, die sich um die Grundsätze guter Unternehmensführung foutieren.

Der Raiffeisen-Chef war lange der beliebteste Banker der Nation. Doch in der Finanzkrise verlor Pierin Vincenz die Bodenhaftung. Eine kurze Geschichte von Aufstieg und Fall.

Virtuelle Währungen wie Bitcoin und Co. haben einen schlechten Ruf. Sie gelten als unbeständig und als Energiefresser. Doch sie haben gegenüber herkömmlichen Zahlungsmitteln auch Vorteile – und ein breiteres Einsatzgebiet. Die wichtigsten Antworten zu Kryptowährungen.

Die EU-Kommission will ein Erdöl-Embargo gegen Russland verhängen. Auch die G-7-Länder wollen auf russisches Öl verzichten. Das könnte erhebliche Folgen haben. Worum geht es?

Im milliardenschweren Cum-Ex-Steuerskandal steht Hanno Berger, der Architekt der umstrittenen Aktiengeschäfte, vor dem Landgericht Bonn. Ihm wird schwere Steuerhinterziehung vorgeworfen. Worum geht es in diesem umstrittenen und komplizierten Fall?

Die vergangenen Wochen haben eine Fülle von Uhren-Neuheiten hervorgebracht. Wir zeigen eine Auswahl der interessantesten Modelle.

Edle Uhren ziehen längst nicht mehr nur Fans und Sammler an, sondern auch diejenigen, die hoffen, das schnelle Geld zu machen – auf legale, aber auch auf illegale Art und Weise. Die Käufer sollten kritischer werden, aber auch die Hersteller sind in der Pflicht.

Patek Philippe nimmt dieses Jahr erstmals am Genfer Uhrensalon teil. Patron Thierry Stern erzählt, was für ihn anders ist als früher an der «Baselworld» und weshalb seine Belegschaft wächst, obschon er die Produktion nicht erhöht. Und er verrät, was ihn zur Lancierung der Tiffany-Nautilus bewogen hat.

Die Nachfrage nach hochwertigen mechanischen Uhren steigt und steigt. Die Hersteller nehmen das als Ansporn, noch besser und kreativer zu werden. Dies zeigt ein Augenschein an der Watches & Wonders Geneva, an der erstmals auch Rolex und andere Aussteller der früheren «Baselworld» teilnehmen.

Die Schweizer Uhrenindustrie hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Selbst im boomenden Luxussegment sind allerdings längst nicht alle Marken gleichermassen erfolgreich.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Putin wird aus dem Krieg gegen die Ukraine aussenpolitisch geschwächt hervorgehen, und das könnte längerfristig auch seine Machtgrundlage zu Hause unterhöhlen.

Yoon Suk Yeols Präsidentschaft könnte die Machtbalance in Asien zuungunsten Chinas verschieben. Grosse aussenpolitische und wirtschaftliche Herausforderungen werden ihm jedoch Erfolge erschweren.

Ralph Weber beleuchtet in seinem Gastbeitrag die wichtige Rolle der Schweiz bei der Gründung der Volksrepublik China. Und er thematisiert die Szene von unterschiedlichsten Schweizer Akteuren, die mit dem Einflussapparat des chinesischen Parteistaats in Berührung kommen.

Das Errechnen eines einzigen KI-Modells brauche so viel Energie wie fünf PKW, sagt eine vielzitierte Studie. Google-Forscher wollen das Gegenteil beweisen. Wo die Wahrheit liegt, ist für das Erreichen der Klimaziele relevant.

Fast sechs Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind inzwischen ins Ausland geflüchtet, vor allem Osteuropa heisst einen Grossteil von ihnen willkommen. Wird das zu zusätzlichen Spannungen in Europa führen, wie Putin vielleicht hofft? Im besten Fall ist sogar das Gegenteil der Fall.