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Montag, 09. Mai 2022 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die US-Aktienmärkte haben am Montag ihre jüngste Schwäche fortgesetzt und sind mit deutlichen Kursabschlägen in die neue Woche gestartet.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine neue politische Gemeinschaft in Europa vorgeschlagen, der auch die Ukraine, Grossbritannien oder Westbalkan-Staaten angehören sollen. Kern soll die EU sein.

Am Freitag schloss die 2017 von der Republik Österreich begebene 100-jährige Anleihe erstmals unter Par. Bloomberg-Stratege Ven Ram sieht darin eine «historische Symbolik», ein Zeichen dafür, dass eine Ära endet.

Der Zinsanstieg seit Jahresbeginn ist auch in der Schweiz ausgeprägt und macht Immobilienbesitzer zunehmend nervös. Das cash-Publikum hat trotzdem eine klare Meinung, auf welche Hypothek man jetzt setzen soll.

Putin, Selenskyj, westliche Sanktionen, Embargo: Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen und Auswirkungen zum Krieg in der Ukraine, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Der weltgrösste Flugzeughersteller Airbus hat im April 48 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausgeliefert und damit weniger als im Vormonat.

Die Immobiliengesellschaft Epic Suisse nimmt einen zweiten Anlauf an die Schweizer Börse. CEO Arik Parizer sagt im cash-Interview, warum er trotz Home-Office keine Bedenken für das Geschäft mit Büroräumlichkeiten sieht.

Ein abruptes Ausbleiben russischer Gaslieferungen würde der deutschen Wirtschaft einer Studie zufolge so stark schaden wie die Corona- und die Finanzkrise.

Der US-Währungshüter Raphael Bostic hat Spekulationen auf grössere Zinsschritte als zuletzt gedämpft.

Angesichts der hohen Inflation mehren sich die Rufe in der Europäischen Zentralbank nach einer baldigen Zinswende.

Mit Capco und Shaftesbury könnten zwei Immobilienfirmen im Londoner Westend unter ein gemeinsames Dach kommen. Der Milliardendeal wäre auch ein Hinweis auf den Zustand der Unterhaltungsindustrie in der Gegend.

Kein Markt der Welt ist grösser als der amerikanische. Zugleich herrscht ein enormer Wettbewerb. Wer als Schweizer Firma reüssieren will, muss richtig aufgestellt sein. Dies gelingt selbst Konzernen nicht immer, wie sich jüngst bei Georg Fischer und Dormakaba gezeigt hat.

Angesichts des nahenden Entscheids über ein Nato-Beitritts-Gesuch richtet sich Finnland auf mögliche Retorsionsmassnahmen des Kremls ein. Ein Stopp russischer Energielieferungen könnte eine davon sein. Darauf sei man vorbereitet, heisst es aus Helsinki.

Die EU-Länder stehen vor einem Boykott russischen Erdöls, die G-7-Staaten haben einen solchen bereits angekündigt. So erstaunlich eine Einigung in Europa wäre, so heftig wird sie kritisiert. Manche sehen Moskau sogar als Nutzniesser. Stimmt das?

Die EU-Kommission will ein Erdöl-Embargo gegen Russland verhängen. Auch die G-7-Länder wollen auf russisches Öl verzichten. Das könnte erhebliche Folgen haben. Worum geht es?

Psychische Krankheiten am Arbeitsplatz kommen häufig vor. Bei jeder vierten Person ist die Leistung wegen psychischer Belastung über mehrere Wochen hinweg eingeschränkt. Was sind die Hauptursachen?

Wenn Führungskräfte oder Mitarbeiter psychische Probleme haben, suchen sie oftmals die Hilfe eines Coachs. Der Psychiater Michael Sacchetto-Mussetti erzählt, warum sich psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz häufen und was in der Arbeitswelt schiefläuft.

Der Inder Gautam Adani ist ein Tycoon, wie es ihn im Westen nicht mehr gibt. Er profitiert dabei von einem alten Freund.

Bartholet, der Schweizer Einzelkämpfer unter den Herstellern von Gondel- und Sesselbahnen, schlüpft bei der Konkurrenz unter – und sieht es als Glücksfall. Doch Bergbahnbetreiber fürchten um den Wettbewerb und die Innovationskraft.

32 statt 40 Stunden arbeiten: Zahlreiche amerikanische Tech-Firmen führen zurzeit die Viertagewoche ein – bei gleichbleibendem Lohn. Damit einher gehen auch überraschende Probleme.

Das Schweizer Industrieunternehmen Montana Aerospace will in der Herstellung von Flugzeugteilen neue Massstäbe setzen. Doch die Pandemie hat es zurückgeworfen. Zum Durchstarten braucht es viele Aufträge – auf Kosten von Konkurrenten aus aller Welt.

Die Republik Zentralafrika ist nach El Salvador das zweite Land, das die Kryptowährung offiziell einführt. Viele reiben sich die Augen. Da sich das Land in den letzten Jahren Russland zugewendet hat, vermuten manche geopolitische Gründe für den Schritt.

Die heftige Kritik einer staatlichen US-Kommission gegen die Schweiz als Helferin von Kriegsverbrechern und anderen Kriminellen war massiv überzogen. Doch Empörung ist nicht angebracht. Der Schweiz würde eine dickere Haut gegenüber ausländischer Meinung gut tun. Und nicht jeder Punkt zielt daneben.

Die amerikanische Wirtschaft hat im April mehr Stellen geschaffen als erwartet, die Arbeitskräfte sind knapp. Die Zentralbank hat keine Wahl: Sie muss das Entstehen einer Lohn-Preis-Spirale verhindern, sonst wird sie unglaubwürdig.

Mit Alpenkräuter-Bonbons ist Ricola weltweit bekannt geworden. Innovativ zu bleiben und zu wachsen, ist aber gar nicht so einfach. Über die Gratwanderung einer Schweizer Traditionsmarke.

Der Ukraine-Krieg zwingt Deutschland, von billigem russischem Gas als «Brückentechnologie» Abschied zu nehmen. Dies hat Debatten über eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke provoziert.

In Deutschland, aber noch mehr in Gesamteuropa hält die Ladeinfrastruktur nicht Schritt mit der Marktentwicklung für die Elektromobilität. Dafür macht BMW-Chef Oliver Zipse unter andrem fehlende Genehmigungen verantwortlich. Sorgen bereitet ihm auch die einseitige Fokussierung auf batterieelektrische Fahrzeuge.

Ein radikales Energieembargo gegen Russland wäre möglich, das zeigt eine Studie – wenn auch eine arg umstrittene. Wer es unterlasse, tue das – zumindest als Bürger – auf dem Rücken der geschundenen ukrainischen Zivilbevölkerung, argumentiert Rüdiger Bachmann, einer der Autoren.

Der Beschluss der zuständigen Nationalratskommission vom Freitag zur Reform der Wohneigentumsbesteuerung zeigt vor allem Ratlosigkeit. Die Kommission bringt nun erstmals eine Variante ohne Abschaffung des Eigenmietwerts ins Spiel.

Um die Abhängigkeit von russischem Erdgas rasch zu senken, chartert die deutsche Regierung vier schwimmende LNG-Terminals. Umweltschützer kritisieren das Eilverfahren beim Infrastrukturausbau scharf.

An der Anhörung einer Kommission der US-Regierung und des US-Kongresses zur Rolle der Schweiz als Helferin russischer «Oligarchen» sind Schweiz-Kritiker am Donnerstag mit scharfen Worten aufgefahren. Der Bundesrat spricht von «politisch inakzeptablen Unterstellungen» der amerikanischen Kommission.

Corona-Ausbrüche, Boykottaufrufe und Lieferkettenprobleme – das Geschehen im Reich der Mitte macht dem weltweit zweitgrössten Sportartikelhersteller zu schaffen und trübt die Vorfreude auf die für Adidas wichtige Fussball-WM. Die Rettung kommt aus dem Westen.

Jahrelang war Oleg Tinkow ein unpolitischer, innovativer russischer Unternehmer. Weil er sich öffentlich gegen den Ukraine-Krieg stellte, musste er seine Bankanteile unter Druck verkaufen. Das ist auch ein Fingerzeig an andere Unternehmen.

Die Schweizer Grossbank durchlebt die turbulentesten Jahre seit der Finanzkrise. Strategische Fehler und Missmanagement sind offenkundig. Wie will sie die Wende schaffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Noch vor seiner offiziellen Wahl schafft der neue Präsident der Credit Suisse Tatsachen: Drei altgediente Konzernleitungsmitglieder müssen die Bank verlassen. Die Wahl des neuen Chefjuristen sorgt für Irritationen – wie Lehmann selbst kommt er von der UBS.

Die angeschlagene Grossbank befindet sich weiterhin im Umbaumodus. Sie präsentiert die erwarteten schlechten Resultate und wechselt den langjährigen Rechts- und den Finanzchef aus.

Die Grossbank schickt erneut eine Gewinnwarnung voraus, bevor sie nächste Woche ihre Zahlen präsentieren wird. Die Investoren sollten sich von der Dauerberieselung mit schlechten Neuigkeiten aber nicht von den entscheidenden Themen ablenken lassen.

Axel Lehmann erklärt, warum er die Grossbank wieder auf dem Weg in normalere Zeiten sieht, wie er Aktionäre und Mitarbeiter bei der Stange hält und wieso er Konzernchef Thomas Gottstein nicht ersetzt. Das erste Interview mit dem neuen CS-Präsidenten.

Der Credit Suisse bleibt derzeit nichts erspart. Ein internationales Journalistennetzwerk wirft der Bank vor, sie habe über viele Jahre korrupte Autokraten, Kriegsverbrecher und andere Kriminelle als Kunden akzeptiert.

Im wohl wichtigsten Schweizer Wirtschaftsprozess der letzten Jahrzehnte werden die Hauptbeschuldigten Pierin Vincenz und Beat Stocker in Hauptpunkten verurteilt. Die Freiheitsstrafen von 3¾ und 4 Jahren sind überraschend hart. Vincenz’ Anwalt hat Berufung angekündigt.

In ihrem Podcast haben sich die Anwälte Duri Bonin und Gregor Münch seit Monaten intensiv mit dem Prozess gegen den früheren Raiffeisen-Chef befasst. Dass dabei keine Zeugen auftreten konnten, sehen sie kritisch.

Die Richter haben sich mehrheitlich den Argumenten der Anklage angeschlossen. Diese zeigt sich deutlich erleichtert. Alle Verurteilten haben Berufung angekündigt. Juristen kritisieren das Urteil.

Das Bezirksgericht hat die meisten Schadenersatzforderungen der Bank und der Kreditkartenfirma an ein Zivilverfahren verwiesen. Selbst wenn sie Erfolg haben, werden sie erst in einigen Jahren Geld sehen.

Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wird zu 3,75 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das strenge Urteil wird allen eine Lehre sein, die sich um die Grundsätze guter Unternehmensführung foutieren.

Der Raiffeisen-Chef war lange der beliebteste Banker der Nation. Doch in der Finanzkrise verlor Pierin Vincenz die Bodenhaftung. Eine kurze Geschichte von Aufstieg und Fall.

Virtuelle Währungen wie Bitcoin und Co. haben einen schlechten Ruf. Sie gelten als unbeständig und als Energiefresser. Doch sie haben gegenüber herkömmlichen Zahlungsmitteln auch Vorteile – und ein breiteres Einsatzgebiet. Die wichtigsten Antworten zu Kryptowährungen.

Im milliardenschweren Cum-Ex-Steuerskandal steht Hanno Berger, der Architekt der umstrittenen Aktiengeschäfte, vor dem Landgericht Bonn. Ihm wird schwere Steuerhinterziehung vorgeworfen. Worum geht es in diesem umstrittenen und komplizierten Fall?

Die wichtigsten Antworten zur Krise um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande.

Die vergangenen Wochen haben eine Fülle von Uhren-Neuheiten hervorgebracht. Wir zeigen eine Auswahl der interessantesten Modelle.

Edle Uhren ziehen längst nicht mehr nur Fans und Sammler an, sondern auch diejenigen, die hoffen, das schnelle Geld zu machen – auf legale, aber auch auf illegale Art und Weise. Die Käufer sollten kritischer werden, aber auch die Hersteller sind in der Pflicht.

Patek Philippe nimmt dieses Jahr erstmals am Genfer Uhrensalon teil. Patron Thierry Stern erzählt, was für ihn anders ist als früher an der «Baselworld» und weshalb seine Belegschaft wächst, obschon er die Produktion nicht erhöht. Und er verrät, was ihn zur Lancierung der Tiffany-Nautilus bewogen hat.

Die Nachfrage nach hochwertigen mechanischen Uhren steigt und steigt. Die Hersteller nehmen das als Ansporn, noch besser und kreativer zu werden. Dies zeigt ein Augenschein an der Watches & Wonders Geneva, an der erstmals auch Rolex und andere Aussteller der früheren «Baselworld» teilnehmen.

Die Schweizer Uhrenindustrie hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Selbst im boomenden Luxussegment sind allerdings längst nicht alle Marken gleichermassen erfolgreich.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Das Errechnen eines einzigen KI-Modells brauche so viel Energie wie fünf PKW, sagt eine vielzitierte Studie. Google-Forscher wollen das Gegenteil beweisen. Wo die Wahrheit liegt, ist für das Erreichen der Klimaziele relevant.

Fast sechs Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind inzwischen ins Ausland geflüchtet, vor allem Osteuropa heisst einen Grossteil von ihnen willkommen. Wird das zu zusätzlichen Spannungen in Europa führen, wie Putin vielleicht hofft? Im besten Fall ist sogar das Gegenteil der Fall.

Russland ist die grösste Atommacht der Welt und hat mehrmals gedroht, dieses Arsenal notfalls einzusetzen. Würde Putin die nukleare Schwelle überschreiten, wären die Kosten für Russland allerdings äusserst hoch.

Mit seiner militärischen Hilfe an die Ukraine begibt sich der Westen in ein Spannungsverhältnis zu Russland – ähnlich wie im Kalten Krieg. Je länger der Krieg andauert, umso mehr wächst auch im Westen die Sorge über eine nukleare Eskalation. Eine Sorge, die der Kreml zu nutzen weiss.

Das kürzlich unterzeichnete Abkommen zwischen China und den Salomonen über eine Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen sorgt für zunehmende Irritationen in westlichen Hauptstädten.