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Sonntag, 08. Mai 2022 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Interroll war viele Jahre eine der bestlaufenden Schweizer Aktien, nun korrigiert auch sie. CEO Ingo Steinkrüger äusserst sich im cash-Interview zum Aktienkurs, zum Geschäftsgang, zum Show-Truck und zum Markt China.

Die erste wie auch die zweite Säule sind ewige politische Baustellen. Doch was ist eigentlich mit der steuerbegünstigten Säule 3a?

Die USA haben weitere Sanktionen gegen Russland verhängt.

Das Geschlecht hat keinen Einfluss auf die Performance eines Fonds. In den Führungsetagen sind trotzdem nur knapp 15 Prozent Hedgefonds-Managerinnen zu finden.

Julius Bär warb der Credit Suisse in Russland einen Top-Banker ab. Sein Auftrag: Mehr Geschäfte mit osteuropäischen Milliardären machen. Doch als Dmitry Kushaev kam, sah die Welt anders aus.

Mitglieder der deutschen Regierung haben russische Attacken auf die ukrainische Landwirtschaft scharf verurteilt.

Russlands Präsident Wladimir Putin wird den Krieg in der Ukraine nach Ansicht von CIA-Chef Bill Burns weiter vorantreiben.

Zinsen von Festhypotheken sind in den letzten Wochen und Monaten deutlich angestiegen. Was Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen, beim Hypothekenkauf beachten müssen.

Die chinesische Millionenmetropole Shanghai verschärft Insidern zufolge ihre bereits strengen Corona-Beschränkungen.

John Lee wird neuer Regierungschef von Hongkong. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Die EU-Länder stehen vor einem Boykott russischen Erdöls, die G-7-Staaten haben ein solches bereits angekündigt. So erstaunlich eine Einigung in Europa wäre, so heftig wird sie kritisiert. Manche sehen Moskau sogar als Nutzniesser. Stimmt das?

Bartholet, der Schweizer Einzelkämpfer unter den Herstellern von Gondel- und Sesselbahnen, schlüpft bei der Konkurrenz unter – und sieht es als Glücksfall. Doch Bergbahnbetreiber fürchten um den Wettbewerb und die Innovationskraft.

32 statt 40 Stunden arbeiten: Zahlreiche amerikanische Tech-Firmen führen zurzeit die Viertagewoche ein – bei gleichbleibendem Lohn. Damit einher gehen auch überraschende Probleme.

Das Schweizer Industrieunternehmen Montana Aerospace will in der Herstellung von Flugzeugteilen neue Massstäbe setzen. Doch die Pandemie hat es zurückgeworfen. Zum Durchstarten braucht es viele Aufträge – auf Kosten von Konkurrenten aus aller Welt.

Die Republik Zentralafrika ist nach El Salvador das zweite Land, das die Kryptowährung offiziell einführt. Viele reiben sich die Augen. Da sich das Land in den letzten Jahren Russland zugewendet hat, vermuten manche geopolitische Gründe für den Schritt.

Die heftige Kritik einer staatlichen US-Kommission gegen die Schweiz als Helferin von Kriegsverbrechern und anderen Kriminellen war massiv überzogen. Doch Empörung ist nicht angebracht. Der Schweiz würde eine dickere Haut gegenüber ausländischer Meinung gut tun. Und nicht jeder Punkt zielt daneben.

Die amerikanische Wirtschaft hat im April mehr Stellen geschaffen als erwartet, die Arbeitskräfte sind knapp. Die Zentralbank hat keine Wahl: Sie muss das Entstehen einer Lohn-Preis-Spirale verhindern, sonst wird sie unglaubwürdig.

Der Beschluss der zuständigen Nationalratskommission vom Freitag zur Reform der Wohneigentumsbesteuerung zeigt vor allem Ratlosigkeit. Die Kommission bringt nun erstmals eine Variante ohne Abschaffung des Eigenmietwerts ins Spiel.

Um die Abhängigkeit von russischem Erdgas rasch zu senken, chartert die deutsche Regierung vier schwimmende LNG-Terminals. Umweltschützer kritisieren das Eilverfahren beim Infrastrukturausbau scharf.

An der Anhörung einer Kommission der US-Regierung und des US-Kongresses zur Rolle der Schweiz als Helferin russischer «Oligarchen» sind Schweiz-Kritiker am Donnerstag mit scharfen Worten aufgefahren. Der Bundesrat spricht von «politisch inakzeptablen Unterstellungen» der amerikanischen Kommission.

Corona-Ausbrüche, Boykottaufrufe und Lieferkettenprobleme – das Geschehen im Reich der Mitte macht dem weltweit zweitgrössten Sportartikelhersteller zu schaffen und trübt die Vorfreude auf die für Adidas wichtige Fussball-WM. Die Rettung kommt aus dem Westen.

Jahrelang war Oleg Tinkow ein unpolitischer, innovativer russischer Unternehmer. Weil er sich öffentlich gegen den Ukraine-Krieg stellte, musste er seine Bankanteile unter Druck verkaufen. Das ist auch ein Fingerzeig an andere Unternehmen.

Gehen, bleiben oder abwarten? Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine überprüfen viele Unternehmen ihr Russland-Geschäft. Dabei ist Bleiben nicht minder schwierig, als alle Dämme abzubrechen, denn die öffentliche Empörung und der Shitstorm sind garantiert.

Mit dem Ukraine-Krieg hat es vielen gedämmert: Es muss schnell gehen mit der Transformation zu einer grünen Wirtschaft. Österreichs Stahlkonzern Voestalpine will in der Produktion statt Kohle Wasserstoff nutzen. Das Projekt zeigt die Crux des grünen Wandels: Technisch ist er zwar möglich, sonst fehlt es aber an fast allem.

Mit Alpenkräuter-Bonbons ist Ricola weltweit bekannt geworden. Innovativ zu bleiben und zu wachsen, ist aber gar nicht so einfach. Über die Gratwanderung einer Schweizer Traditionsmarke.

Der Ukraine-Krieg zwingt Deutschland, von billigem russischem Gas als «Brückentechnologie» Abschied zu nehmen. Dies hat Debatten über eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke provoziert.

In Deutschland, aber noch mehr in Gesamteuropa hält die Ladeinfrastruktur nicht Schritt mit der Marktentwicklung für die Elektromobilität. Dafür macht BMW-Chef Oliver Zipse unter andrem fehlende Genehmigungen verantwortlich. Sorgen bereitet ihm auch die einseitige Fokussierung auf batterieelektrische Fahrzeuge.

Ein radikales Energieembargo gegen Russland wäre möglich, das zeigt eine Studie – wenn auch eine arg umstrittene. Wer es unterlasse, tue das – zumindest als Bürger – auf dem Rücken der geschundenen ukrainischen Zivilbevölkerung, argumentiert Rüdiger Bachmann, einer der Autoren.

Im wohl wichtigsten Schweizer Wirtschaftsprozess der letzten Jahrzehnte werden die Hauptbeschuldigten Pierin Vincenz und Beat Stocker in Hauptpunkten verurteilt. Die Freiheitsstrafen von 3¾ und 4 Jahren sind überraschend hart. Vincenz’ Anwalt hat Berufung angekündigt.

In ihrem Podcast haben sich die Anwälte Duri Bonin und Gregor Münch seit Monaten intensiv mit dem Prozess gegen den früheren Raiffeisen-Chef befasst. Dass dabei keine Zeugen auftreten konnten, sehen sie kritisch.

Die Richter haben sich mehrheitlich den Argumenten der Anklage angeschlossen. Diese zeigt sich deutlich erleichtert. Alle Verurteilten haben Berufung angekündigt. Juristen kritisieren das Urteil.

Das Bezirksgericht hat die meisten Schadenersatzforderungen der Bank und der Kreditkartenfirma an ein Zivilverfahren verwiesen. Selbst wenn sie Erfolg haben, werden sie erst in einigen Jahren Geld sehen.

Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wird zu 3,75 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das strenge Urteil wird allen eine Lehre sein, die sich um die Grundsätze guter Unternehmensführung foutieren.

Der Raiffeisen-Chef war lange der beliebteste Banker der Nation. Doch in der Finanzkrise verlor Pierin Vincenz die Bodenhaftung. Eine kurze Geschichte von Aufstieg und Fall.

Firmen aus dem Ausland schätzten an China bisher Planbarkeit und Berechenbarkeit. Der Umgang der Regierung mit der neuen Corona-Welle sorgt nun für massive Verunsicherung – vor allem, weil keine überzeugende Exit-Strategie erkennbar ist, wie die Dauerschleife aus Lockdowns und Massentests durchbrochen werden soll.

Die EU-Kommission will ein Erdöl-Embargo gegen Russland verhängen. Der Schritt könnte grosse Folgen haben - trotz Übergangsfristen. Worum geht es?

Die EU-Kommission plant, über russisches Erdöl ein Embargo zu verhängen. In gewissen Ländern Zentraleuropas ist sie damit auf Skepsis oder gar Ablehnung gestossen. Das hängt mit der speziellen wirtschaftlichen Lage dieser Staaten zusammen.

Die Aktienkursentwicklung des Personaldienstleisters war unter dem bisherigen Konzernchef Alain Dehaze nicht berauschend. Nun kommt es zu einem Führungswechsel.

Erstmals hat ein Gericht in Deutschland festgestellt, dass mehrere Bilanzen von Wirecard falsch waren, und sie für nichtig erklärt. Dies könnte Klägern gegenüber dem Wirtschaftsprüfer EY zusätzliche Kraft geben. Doch der Weg zum angestrebten Schadenersatz ist sehr weit.

Die Schweizer Grossbank durchlebt die turbulentesten Jahre seit der Finanzkrise. Strategische Fehler und Missmanagement sind offenkundig. Wie will sie die Wende schaffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Noch vor seiner offiziellen Wahl schafft der neue Präsident der Credit Suisse Tatsachen: Drei altgediente Konzernleitungsmitglieder müssen die Bank verlassen. Die Wahl des neuen Chefjuristen sorgt für Irritationen – wie Lehmann selbst kommt er von der UBS.

Die angeschlagene Grossbank befindet sich weiterhin im Umbaumodus. Sie präsentiert die erwarteten schlechten Resultate und wechselt den langjährigen Rechts- und den Finanzchef aus.

Die Grossbank schickt erneut eine Gewinnwarnung voraus, bevor sie nächste Woche ihre Zahlen präsentieren wird. Die Investoren sollten sich von der Dauerberieselung mit schlechten Neuigkeiten aber nicht von den entscheidenden Themen ablenken lassen.

Axel Lehmann erklärt, warum er die Grossbank wieder auf dem Weg in normalere Zeiten sieht, wie er Aktionäre und Mitarbeiter bei der Stange hält und wieso er Konzernchef Thomas Gottstein nicht ersetzt. Das erste Interview mit dem neuen CS-Präsidenten.

Der Credit Suisse bleibt derzeit nichts erspart. Ein internationales Journalistennetzwerk wirft der Bank vor, sie habe über viele Jahre korrupte Autokraten, Kriegsverbrecher und andere Kriminelle als Kunden akzeptiert.

Die vergangenen Wochen haben eine Fülle von Uhren-Neuheiten hervorgebracht. Wir zeigen eine Auswahl der interessantesten Modelle.

Edle Uhren ziehen längst nicht mehr nur Fans und Sammler an, sondern auch diejenigen, die hoffen, das schnelle Geld zu machen – auf legale, aber auch auf illegale Art und Weise. Die Käufer sollten kritischer werden, aber auch die Hersteller sind in der Pflicht.

Patek Philippe nimmt dieses Jahr erstmals am Genfer Uhrensalon teil. Patron Thierry Stern erzählt, was für ihn anders ist als früher an der «Baselworld» und weshalb seine Belegschaft wächst, obschon er die Produktion nicht erhöht. Und er verrät, was ihn zur Lancierung der Tiffany-Nautilus bewogen hat.

Die Nachfrage nach hochwertigen mechanischen Uhren steigt und steigt. Die Hersteller nehmen das als Ansporn, noch besser und kreativer zu werden. Dies zeigt ein Augenschein an der Watches & Wonders Geneva, an der erstmals auch Rolex und andere Aussteller der früheren «Baselworld» teilnehmen.

Die Schweizer Uhrenindustrie hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Selbst im boomenden Luxussegment sind allerdings längst nicht alle Marken gleichermassen erfolgreich.

Schweizer Banken und Versicherungen finanzieren sich kaum über staatliche Subventionen, sondern müssen mit ihren Angeboten um Kunden kämpfen. Dennoch werden die Marktkräfte mancherorts unnötig eingeschränkt und behindert.

Der Föderalismus ist bloss ein Grund, warum die digitale Transformation der Behörden zu langsam vorankommt. Es geht auch um Verantwortungsbewusstsein und Mut zum nicht Perfekten.

Subventionen statt Preise, Detailplanung statt Markt und Vertrauen in den technologischen Fortschritt: Die staatliche Schweizer Klima- und Energiepolitik hat alle Zutaten, zu einem ineffizienten Subventionsmonster zu verkommen. Das muss nicht sein.

In der Theorie weiss man, wie ein gutes Steuersystem aussehen sollte: möglichst breite Steuerbasis, möglichst tiefe Steuersätze. In der Praxis marschiert die Politik in die Gegenrichtung. Steuerabzüge erlauben die Privilegierung von Gruppen unter Verschleierung der Kosten.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Im milliardenschweren Cum-Ex-Steuerskandal steht Hanno Berger, der Architekt der umstrittenen Aktiengeschäfte, vor dem Landgericht Bonn. Ihm wird schwere Steuerhinterziehung vorgeworfen. Worum geht es in diesem umstrittenen und komplizierten Fall?

Die wichtigsten Antworten zur Krise um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande.

Der Fall des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen. Die Chefs der Finanzaufsicht Bafin, der «Bilanzpolizei» DPR und von EY Deutschland mussten ihre Posten räumen. Die zähe juristische Aufarbeitung dauert an.

Fast sechs Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind inzwischen ins Ausland geflüchtet, vor allem Osteuropa heisst einen Grossteil von ihnen willkommen. Wird das zu zusätzlichen Spannungen in Europa führen, wie Putin vielleicht hofft? Im besten Fall ist sogar das Gegenteil der Fall.

Russland ist die grösste Atommacht der Welt und hat mehrmals gedroht, dieses Arsenal notfalls einzusetzen. Würde Putin die nukleare Schwelle überschreiten, wären die Kosten für Russland allerdings äusserst hoch.

Mit seiner militärischen Hilfe an die Ukraine begibt sich der Westen in ein Spannungsverhältnis zu Russland – ähnlich wie im Kalten Krieg. Je länger der Krieg andauert, umso mehr wächst auch im Westen die Sorge über eine nukleare Eskalation. Eine Sorge, die der Kreml zu nutzen weiss.

Das kürzlich unterzeichnete Abkommen zwischen China und den Salomonen über eine Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen sorgt für zunehmende Irritationen in westlichen Hauptstädten.

Für viele Schweizer Firmen ist China sowohl als Produktionsstandort als auch als Absatzmarkt wichtig für die Unternehmensentwicklung. In und mit China Geschäfte zu machen, ist aber herausfordernd, und es besteht sehr wohl Verbesserungspotenzial, wie Rudolf Minsch, Chefökonom von Economiesuisse, in seinem Gastbeitrag schreibt.