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Freitag, 06. Mai 2022 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Einen Monat lang musste das «Älpli» in Gommiswald dichtmachen. Nun hat die Wirtin eine Lösung gefunden.

Schweizweit nimmt die Arbeitslosigkeit ab: So ist im April die Zahl der Arbeitslosen gesunken und die Arbeitslosenquote liegt nun bei 2,3 Prozent. Im Kanton Graubünden ist die Zahl hingegen gestiegen.

Katarina Stauffer führt als neue Gastgeberin das Churer Restaurant «Va Bene». Ebenfalls übernimmt sie die Direktion der Bener-Park Betriebs AG.

Im Solishop in Schwanden gibt es Kleider, Schuhe und Kinderartikel für zwei Franken pro Kilo. Denn in diesem Secondhandladen geht es um Solidarität und nicht um Profit. Ein Besuch.

Bauunternehmen in Berggebieten haben momentan so viel Arbeit, dass Aufträge nicht mehr angenommen werden können.

Béla Zier über das World Economic Forum.

Das Luxushotel «Kulm» in Arosa hat neue Eigentümer. Ein schwerreicher Finanzunternehmer und seine Frau übernehmen bald das Zepter.

Das «Adula» in Flims denkt Hotellerie neu. Von nun an entscheiden die Mitarbeitenden, wie viele Tage pro Woche sie arbeiten wollen.

Wir stellen Marc Tischhauser, Geschäftsführer Gastro Graubünden, Fragen über die Zukunft der Hotellerie und Gastronomie.

Franziska Tschudi Sauber hat gute Neuigkeiten vom Weidmann-Werk in der Ukraine zu berichten: Viele der 620 Mitarbeitenden im Kriegsland können seit Kurzem wieder arbeiten.

Nach McDonalds, Burger King und KFC hält ein weiterer US-Riese im Kanton Graubünden Einzug. Beim Fashion Outlet in Landquart soll bald Kaffee in grün-weissen Bechern serviert werden.

Der Aufbau der «Chilbi» an der Promenade hat begonnen

Für 10,6 Millionen erneuert die Gemeinde Disentis ihr beliebtes Sport- und Kulturzentrum. Ein Spatenstich der besondern Art hat am Montag stattgefunden.

Gross war bei der organisierenden Bündnerinnenvereinigung am vergangenen Samstag die Spannung, wie die Velobörse auf dem Areal der VBD im Dorf nach zwei Jahren Unterbruch wieder angenommen werden würde. So viel sei hier schon verraten: An Beliebtheit büsste sie mitnichten ein.

Seit anderthalb Jahren hat der Technopark Landquart für Start-ups geöffnet. Nun ist erstmals ein etablierteres Unternehmen eingezogen. In der Nachbarschaft wirft das Fragen auf.

Am vergangenen Donnerstag hatte die Wissensstadt Davos in die Aula der SAMD zu einer Information über das anstehende Jahrestreffen des World Economic Forums  (WEF) vom 22. bis 26.Mai geladen. Erneut.

Der Krieg in der Ukraine und Nachwuchssorgen beschäftigen den Graubündnerischen Baumeisterverband.

Das «Vorauen» im hinteren Klöntal wird wieder ein richtiges Restaurant. Eröffnung ist am 1. Mai. Das Hotel wird noch zum Seminarhotel umgebaut.

Mit einem ausgezeichneten finanziellen Abschluss und einem Rekordwert bei den Pflegetagen schliessen die Zürcher Reha-Zentren das herausfordernde Pandemiejahr 2021 erfolgreich ab.

Die Rettung der Textildruckerei Mitlödi AG unter einem neuen Namen ist eine Erfolgsgeschichte. Die Sonderausstellung im Freulerpalast erzählt aber jene, welche sie noch unter altem Name schrieb.

Über ein halbes Dutzend Hoteliers und Wirte aus Glarus wollen ihren Job hinschmeissen. So tönt es aus der Gerüchteküche. Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Ein Überblick.

Die Aktionäre der Engadin St. Moritz Tourismus AG stehen weiterhin hinter einer regionalen touristischen Zusammenarbeit.

Trotz Prämienerlass hat die Gebäudeversicherung Graubünden im vergangenen Jahr mit einem satten Gewinn abgeschlossen. Der Direktor verspricht nachhaltig tiefe Tarife.

Das Hotel «Adula» in Flims startet im Sommer ein Pilotprojekt. Neu soll es eine Viertagewoche für die Mitarbeitenden geben. Dadurch soll die Attraktivität als Arbeitgeber gesteigert werden.

Der Spezialchemiekonzern Ems-Chemie hat zum Jahresauftakt 2022 eine klare Umsatzsteigerung hingelegt. Dazu beigetragen hat auch eine Preissteigerung wegen der höheren Energiepreise.

Gesellschaft und Wirtschaft unterliegen gerade einem rapiden Wandel. Die Digitalisierung führe zu einer immer grösseren Zentralisierung und einer immer unpersönlicheren Geschäftswelt, sind da die Befürchtungen. Das Gegenteil sei wahr, stellt der Geschäfts-stellenleiter der hiesigen UBS, Sebastian Widmer, im Gespräch mit der «Davoseri» fest.

Die Glarner Krankenversicherung blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2021 zurück. Trotz Corona und dank ihrer Anlagen in Aktien.

Nebst den operativen Veränderungen organisiert sich Chur Tourismus auch auf strategischer Ebene neu. Nach dem Rücktritt von Präsidentin Vera Stiffler stehen an der Generalversammlung Neuwahlen an.

Die Verkabelung der Talleitung zwischen Pradella und Bever ist abgeschlossen. Das-100 Millionen-Projekt war eine Herausforderung. 

Andri Nay über Wohnattraktivität

Die heftige Kritik einer staatlichen US-Kommission gegen die Schweiz als Helferin von Kriegsverbrechern und anderen Kriminellen war massiv überzogen. Doch Empörung ist nicht angebracht. Der Schweiz würde eine dickere Haut gegenüber ausländischer Kritik gut tun. Und nicht jeder Kritikpunkt zielt daneben.

Der Beschluss der zuständigen Nationalratskommission vom Freitag zur Reform der Wohneigentumsbesteuerung zeigt vor allem Ratlosigkeit. Die Kommission bringt nun erstmals eine Variante ohne Abschaffung des Eigenmietwerts ins Spiel.

Um die Abhängigkeit von russischem Erdgas rasch zu senken, chartert die deutsche Regierung vier schwimmende LNG-Terminals. Umweltschützer kritisieren das Eilverfahren beim Infrastrukturausbau scharf.

An der Anhörung einer Kommission der US-Regierung und des US-Kongresses zur Rolle der Schweiz als Helferin russischer «Oligarchen» sind Schweiz-Kritiker am Donnerstag mit scharfen Worten aufgefahren. Der Bundesrat spricht von «politisch inakzeptablen Unterstellungen» der amerikanischen Kommission.

Corona-Ausbrüche, Boykottaufrufe und Lieferkettenprobleme – das Geschehen im Reich der Mitte macht dem weltweit zweitgrössten Sportartikelhersteller zu schaffen und trübt die Vorfreude auf die für Adidas wichtige Fussball-WM. Die Rettung kommt aus dem Westen.

Jahrelang war Oleg Tinkow ein unpolitischer, innovativer russischer Unternehmer. Weil er sich öffentlich gegen den Ukraine-Krieg stellte, musste er seine Bankanteile unter Druck verkaufen. Das ist auch ein Fingerzeig an andere Unternehmen.

Gehen, bleiben oder abwarten? Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine überprüfen viele Unternehmen ihr Russland-Geschäft. Dabei ist Bleiben nicht minder schwierig, als alle Dämme abzubrechen, denn der öffentliche Shitstorm und der Hass des Mobs sind garantiert.

Mit dem Ukraine-Krieg hat es vielen gedämmert: Es muss schnell gehen mit der Transformation zu einer grünen Wirtschaft. Österreichs Stahlkonzern Voestalpine will in der Produktion statt Kohle Wasserstoff nutzen. Das Projekt zeigt die Crux des grünen Wandels: Technisch ist er zwar möglich, sonst fehlt es aber an fast allem.

Firmen aus dem Ausland schätzten an China bisher Planbarkeit und Berechenbarkeit. Der Umgang der Regierung mit der neuen Corona-Welle sorgt nun für massive Verunsicherung – vor allem, weil keine überzeugende Exit-Strategie erkennbar ist, wie die Dauerschleife aus Lockdowns und Massentests durchbrochen werden soll.

Die EU-Kommission will ein Erdöl-Embargo gegen Russland verhängen. Der Schritt könnte grosse Folgen haben - trotz Übergangsfristen. Worum geht es?

Die EU-Kommission plant, über russisches Erdöl ein Embargo zu verhängen. In gewissen Ländern Zentraleuropas ist sie damit auf Skepsis oder gar Ablehnung gestossen. Das hängt mit der speziellen wirtschaftlichen Lage dieser Staaten zusammen.

Die Aktienkursentwicklung des Personaldienstleisters war unter dem bisherigen Konzernchef Alain Dehaze nicht berauschend. Nun kommt es zu einem Führungswechsel.

Erstmals hat ein Gericht in Deutschland festgestellt, dass mehrere Bilanzen von Wirecard falsch waren, und sie für nichtig erklärt. Dies könnte Klägern gegenüber dem Wirtschaftsprüfer EY zusätzliche Kraft geben. Doch der Weg zum angestrebten Schadenersatz ist sehr weit.

Die Glarner Landsgemeinde will nichts von der Abschaffung der Staatsgarantie für ihre Kantonalbank wissen. Die Gläubiger freut es. Der Fall zeigt exemplarisch, dass die Kantonalbanken noch immer von der schützenden Hand des Staats profitieren.

Mit Alpenkräuter-Bonbons ist Ricola weltweit bekannt geworden. Innovativ zu bleiben und zu wachsen, ist aber gar nicht so einfach. Über die Gratwanderung einer Schweizer Traditionsmarke.

Der Ukraine-Krieg zwingt Deutschland, von billigem russischem Gas als «Brückentechnologie» Abschied zu nehmen. Dies hat Debatten über eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke provoziert.

In Deutschland, aber noch mehr in Gesamteuropa hält die Ladeinfrastruktur nicht Schritt mit der Marktentwicklung für die Elektromobilität. Dafür macht BMW-Chef Oliver Zipse unter andrem fehlende Genehmigungen verantwortlich. Sorgen bereitet ihm auch die einseitige Fokussierung auf batterieelektrische Fahrzeuge.

Ein radikales Energieembargo gegen Russland wäre möglich, das zeigt eine Studie – wenn auch eine arg umstrittene. Wer es unterlasse, tue das – zumindest als Bürger – auf dem Rücken der geschundenen ukrainischen Zivilbevölkerung, argumentiert Rüdiger Bachmann, einer der Autoren.

Im wohl wichtigsten Schweizer Wirtschaftsprozess der letzten Jahrzehnte werden die Hauptbeschuldigten Pierin Vincenz und Beat Stocker in Hauptpunkten verurteilt. Die Freiheitsstrafen von 3¾ und 4 Jahren sind überraschend hart. Vincenz’ Anwalt hat Berufung angekündigt.

In ihrem Podcast haben sich die Anwälte Duri Bonin und Gregor Münch seit Monaten intensiv mit dem Prozess gegen den früheren Raiffeisen-Chef befasst. Dass dabei keine Zeugen auftreten konnten, sehen sie kritisch.

Die Richter haben sich mehrheitlich den Argumenten der Anklage angeschlossen. Diese zeigt sich deutlich erleichtert. Alle Verurteilten haben Berufung angekündigt. Juristen kritisieren das Urteil.

Das Bezirksgericht hat die meisten Schadenersatzforderungen der Bank und der Kreditkartenfirma an ein Zivilverfahren verwiesen. Selbst wenn sie Erfolg haben, werden sie erst in einigen Jahren Geld sehen.

Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wird zu 3,75 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das strenge Urteil wird allen eine Lehre sein, die sich um die Grundsätze guter Unternehmensführung foutieren.

Der Raiffeisen-Chef war lange der beliebteste Banker der Nation. Doch in der Finanzkrise verlor Pierin Vincenz die Bodenhaftung. Eine kurze Geschichte von Aufstieg und Fall.

Hohe Schulden, hohe Kerosinpreise und ein holperiges Hochfahren nach der Corona-Krise: Auch wegen Personalmangel reduziert die Swiss im Sommer auf diversen Langstrecken die Frequenz.

Die EU-Kommission schlägt nach langer Diskussion vor, ein Erdölembargo gegen Russland zu verhängen. Der Chef des Schweizer Raffineriebetreibers Varo Energy erläutert, wie sich die Branche bereits darauf vorbereitet hat.

Mit Helene Budliger Artieda hat der Bundesrat eine Aussenseiterin zur neuen Chefin der wichtigsten wirtschaftspolitischen Behörde des Bundes berufen. Das ist eine Überraschung und eine Chance zugleich.

Die Modemarke Bally entstand im solothurnischen Schönenwerd. Seit gut 20 Jahren ist sie jedoch im Tessin zu Hause, wo jährlich 180 000 Paar Schuhe noch von Hand gefertigt werden. Ein Augenschein in der Fabrik und ein Gespräch mit dem CEO Nicolas Girotto.

Die Regierung hat am Mittwoch ihren definitiven Vorschlag für die Einführung einer Tonnage-Steuer für die Hochseeschifffahrt ans Parlament geschickt. Das Hauptargument für das kuriose Konstrukt: Die meisten EU-Länder haben es auch.

Die Schweizer Grossbank durchlebt die turbulentesten Jahre seit der Finanzkrise. Strategische Fehler und Missmanagement sind offenkundig. Wie will sie die Wende schaffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Noch vor seiner offiziellen Wahl schafft der neue Präsident der Credit Suisse Tatsachen: Drei altgediente Konzernleitungsmitglieder müssen die Bank verlassen. Die Wahl des neuen Chefjuristen sorgt für Irritationen – wie Lehmann selbst kommt er von der UBS.

Die angeschlagene Grossbank befindet sich weiterhin im Umbaumodus. Sie präsentiert die erwarteten schlechten Resultate und wechselt den langjährigen Rechts- und den Finanzchef aus.

Die Grossbank schickt erneut eine Gewinnwarnung voraus, bevor sie nächste Woche ihre Zahlen präsentieren wird. Die Investoren sollten sich von der Dauerberieselung mit schlechten Neuigkeiten aber nicht von den entscheidenden Themen ablenken lassen.

Axel Lehmann erklärt, warum er die Grossbank wieder auf dem Weg in normalere Zeiten sieht, wie er Aktionäre und Mitarbeiter bei der Stange hält und wieso er Konzernchef Thomas Gottstein nicht ersetzt. Das erste Interview mit dem neuen CS-Präsidenten.

Der Credit Suisse bleibt derzeit nichts erspart. Ein internationales Journalistennetzwerk wirft der Bank vor, sie habe über viele Jahre korrupte Autokraten, Kriegsverbrecher und andere Kriminelle als Kunden akzeptiert.

Die vergangenen Wochen haben eine Fülle von Uhren-Neuheiten hervorgebracht. Wir zeigen eine Auswahl der interessantesten Modelle.

Edle Uhren ziehen längst nicht mehr nur Fans und Sammler an, sondern auch diejenigen, die hoffen, das schnelle Geld zu machen – auf legale, aber auch auf illegale Art und Weise. Die Käufer sollten kritischer werden, aber auch die Hersteller sind in der Pflicht.

Patek Philippe nimmt dieses Jahr erstmals am Genfer Uhrensalon teil. Patron Thierry Stern erzählt, was für ihn anders ist als früher an der «Baselworld» und weshalb seine Belegschaft wächst, obschon er die Produktion nicht erhöht. Und er verrät, was ihn zur Lancierung der Tiffany-Nautilus bewogen hat.

Die Nachfrage nach hochwertigen mechanischen Uhren steigt und steigt. Die Hersteller nehmen das als Ansporn, noch besser und kreativer zu werden. Dies zeigt ein Augenschein an der Watches & Wonders Geneva, an der erstmals auch Rolex und andere Aussteller der früheren «Baselworld» teilnehmen.

Die Schweizer Uhrenindustrie hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Selbst im boomenden Luxussegment sind allerdings längst nicht alle Marken gleichermassen erfolgreich.

Schweizer Banken und Versicherungen finanzieren sich kaum über staatliche Subventionen, sondern müssen mit ihren Angeboten um Kunden kämpfen. Dennoch werden die Marktkräfte mancherorts unnötig eingeschränkt und behindert.

Der Föderalismus ist bloss ein Grund, warum die digitale Transformation der Behörden zu langsam vorankommt. Es geht auch um Verantwortungsbewusstsein und Mut zum nicht Perfekten.

Subventionen statt Preise, Detailplanung statt Markt und Vertrauen in den technologischen Fortschritt: Die staatliche Schweizer Klima- und Energiepolitik hat alle Zutaten, zu einem ineffizienten Subventionsmonster zu verkommen. Das muss nicht sein.

In der Theorie weiss man, wie ein gutes Steuersystem aussehen sollte: möglichst breite Steuerbasis, möglichst tiefe Steuersätze. In der Praxis marschiert die Politik in die Gegenrichtung. Steuerabzüge erlauben die Privilegierung von Gruppen unter Verschleierung der Kosten.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Im milliardenschweren Cum-Ex-Steuerskandal steht Hanno Berger, der Architekt der umstrittenen Aktiengeschäfte, vor dem Landgericht Bonn. Ihm wird schwere Steuerhinterziehung vorgeworfen. Worum geht es in diesem umstrittenen und komplizierten Fall?

Die wichtigsten Antworten zur Krise um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande.

Der Fall des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen. Die Chefs der Finanzaufsicht Bafin, der «Bilanzpolizei» DPR und von EY Deutschland mussten ihre Posten räumen. Die zähe juristische Aufarbeitung dauert an.

Fast sechs Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind inzwischen ins Ausland geflüchtet, vor allem Osteuropa heisst einen Grossteil von ihnen willkommen. Wird das zu zusätzlichen Spannungen in Europa führen, wie Putin vielleicht hofft? Im besten Fall ist sogar das Gegenteil der Fall.

Russland ist die grösste Atommacht der Welt und hat mehrmals gedroht, dieses Arsenal notfalls einzusetzen. Würde Putin die nukleare Schwelle überschreiten, wären die Kosten für Russland allerdings äusserst hoch.

Mit seiner militärischen Hilfe an die Ukraine begibt sich der Westen in ein Spannungsverhältnis zu Russland – ähnlich wie im Kalten Krieg. Je länger der Krieg andauert, umso mehr wächst auch im Westen die Sorge über eine nukleare Eskalation. Eine Sorge, die der Kreml zu nutzen weiss.

Das kürzlich unterzeichnete Abkommen zwischen China und den Salomonen über eine Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen sorgt für zunehmende Irritationen in westlichen Hauptstädten.

Für viele Schweizer Firmen ist China sowohl als Produktionsstandort als auch als Absatzmarkt wichtig für die Unternehmensentwicklung. In und mit China Geschäfte zu machen, ist aber herausfordernd, und es besteht sehr wohl Verbesserungspotenzial, wie Rudolf Minsch, Chefökonom von Economiesuisse, in seinem Gastbeitrag schreibt.