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Donnerstag, 09. Dezember 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Horta-Osório hat gegen die Corona-Quarantänevorschriften vorstossen. Der Vorfall erhitzt die Gemüter – auch in der Bank.

In der bevorstehenden Wintersaison werden hauptsächlich Schweizerinnen und Schweizer auf den Pisten unterwegs sein. Lediglich ein Viertel der Gäste wird aus dem nahen Ausland erwartet.

Nach Postauto und der BLS gibt es neue Fälle, bei denen Millionen an Subventionen zu viel ausbezahlt wurden.

Jobs, Konzerne, Debatten, Rankings: Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Welt der Wirtschaft.

Das neue Investmentprodukt L-QIF soll Geld ins Land zurückbringen. Die Gegnerinnen und Gegner befürchten noch mehr Druck auf die Immobilienpreise.

Für «House of Gucci» hat das Unternehmen kein Geld bezahlt. Doch die traditionsreiche Luxusmarke profitiert enorm: Allein die Tatsache, dass der Film so viel zu reden gibt, ist über hundert Millionen Dollar wert.

Ältere Menschen sind häufiger auf Medikamente angewiesen. Warum nur ist die Schrift auf Beipackzetteln so klein, dass ausgerechnet Betagte Mühe haben, diese zu entziffern?

Logitech erlebt dank Homeoffice einen Höhenflug, spürt aber auch die Lieferkrise. Chef Bracken Darrell sagt im Interview, was das für Weihnachten bedeutet.

Adam Mosseri musste vor dem US-Kongress antraben. Sein Standardspruch: «Das muss ich mit meinem Team besprechen, ich komme dann auf Sie zurück.»

Drei Viertel der Vertreterinnen und Vertreter stellen sich hinter den Kandidaten. Der 56-jährige Finanzexperte ersetzt den abrupt zurückgetretenen Guy Lachappelle.

Der Ex-Präsident will die Marke Trump an der Börse versilbern. Doch die US- Finanzaufsicht ist skeptisch: Werden die Anleger übers Ohr gehauen?

Der Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzern reagiert auf die jüngste Führungskrise mit einem Vorstandsumbau: Konzernchef Diess darf bleiben, der Vorstand wird jedoch erweitert und umgebaut. Zudem soll der als wenig effizient geltende Standort Wolfsburg gestärkt werden.

Unternehmen, die Arbeit über Internetplattformen vermitteln und dabei gewisse Kriterien erfüllen, sollen als Arbeitgeber und ihre Mitarbeiter als Angestellte eingestuft werden. Das schlägt die EU-Kommission vor. Damit will sie das jahrelange Gezerre etwa zwischen Taxiunternehmen und der US-Firma Uber beenden.

Drei Viertel der Banken sprechen dem 56-Jährigen an einer ausserordentlichen Generalversammlung das Vertrauen aus. Zur befürchteten Palastrevolution kam es damit nicht; jedenfalls nicht ganz.

Die verschärften Corona-Massnahmen in der Schweiz wirken sich noch kaum aufs Pendeln und Einkaufen aus. Wir zeigen mit Echtzeitdaten in Grafiken den wirtschaftlichen Verlauf der Krise – und wo wir gegenwärtig stehen.

Der Büroflächenmarkt kann sich den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie nicht ganz entziehen. Es stehen etwas mehr Büros leer. Aber die Nachfrage hält sich besser als erwartet.

Der Crackdown auf die Tabakindustrie begann mit dem Schutz von Minderjährigen vor der Nikotinsucht. Nun kämpfen amerikanische Abgeordnete mit Verweis auf den Jugendschutz für neue Gesetze gegen soziale Netzwerke. Das verheisst nichts Gutes für Facebook und Co.

Seine unprätentiöse Art war das Markenzeichen Alex Krauers. Der Manager machte bei den Basler «Chemischen» Karriere. Die Krönung war das Präsidium bei der neu gebildeten Novartis. Von 1998 bis 2001 stand er zudem dem Verwaltungsrat der ebenfalls frisch fusionierten UBS vor.

In der Berufungsverhandlung zur Schweizer Cum-Ex-Affäre ist das Obergericht in Zürich zum Schluss gekommen, im Fall eines Staatsanwalts bestehe zumindest der Anschein der Befangenheit. Ob der dadurch entstandene Scherbenhaufen geflickt werden kann, ist offen.

Während China den Handel mit Litauen wegen Differenzen in Bezug auf Taiwan gestoppt hat, stellt die EU-Kommission in Brüssel ein neues Handelsinstrument gegen solche Nötigungen vor. Damit unterstreicht die EU den Willen, künftig ihre Interessen global entschiedener durchzusetzen.

Unter der Führung der Rechtsanwältin hat der Versicherer einen grösseren Sprung ins Ausland gewagt. Jetzt kündigt Doris Russi Schurter den Rücktritt als Verwaltungsratspräsidentin an. Axel Lehmann tritt später an ihre Stelle.

Mit dem Wechsel der Arbeitswoche sollen internationale Finanzgeschäfte vereinfachter abgewickelt werden können.

Nestlé reduziert seine Beteiligung am französischen Kosmetikkonzern L’Oréal um rund 3% auf 20%. Das ergibt Sinn: Die Beziehung zwischen den Unternehmen ist lose geworden. Und den Nestlé-Aktionären winken Milliarden. Die Aktie legt zu.

Einer der Gründer der Technologiefirma Mitto aus Zug soll privaten Überwachungsfirmen und Behörden geholfen haben, Personen über ihr Mobiltelefon zu orten. Im Visier stand offenbar auch ein Beamter des amerikanischen Aussenministeriums.

Behörden und Gerichte erklären Erwerbstätige regelmässig gegen ihren Willen zu Angestellten. Der Ständerat hat sich gegen mehr Wahlfreiheit ausgesprochen – er sollte seine Position überdenken.

Der neue Flughafen Berlin Brandenburg hat garstige Wochen hinter sich. Das ist nur zum Teil auf Corona-bedingte Probleme zurückzuführen, die alle Flughäfen plagen.

Österreich galt im Fremdenverkehr als Vorbild. Doch die Pandemie hat die Schwächen der Geschäftsmodelle gnadenlos offengelegt. Die Branche kämpft mit Schwierigkeiten, mit denen sich der Schweizer Tourismus seit langem herumschlägt.

Die deutschen Wirtschaftsweisen haben in ihrem am Mittwoch publizierten Jahresgutachten die Konjunkturprognose für 2021 nach unten revidiert. In zwei finanzpolitischen Fragen kam es unter den vier «Weisen» zu einem Patt, wie Veronika Grimm im Interview erklärt.

Der Bundesrat will der kriselnden Postfinance möglichst rasch erlauben, Kredite und Hypotheken zu vergeben. Erst in einem zweiten Schritt soll die Bank privatisiert werden. Bürgerliche Politiker kritisieren die Pläne.

Der Entscheid des Bundesrats zu 2 G in Betrieben hat bei den Arbeitgebern Verwirrung ausgelöst. Der Bund stellt nun die Rechtslage klar.

Die Entwicklung von neuen Düften ist selbst bei Waschmitteln aufwendig. Die Spezialisten des Genfer Riechstoffherstellers Firmenich versuchen, nichts dem Zufall zu überlassen. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz soll sie von Routinearbeiten entlasten.

Der geplante Kauf des deutschen Konkurrenten Kienle + Spiess ist ein geschickter Zug. Feintool bietet sich dadurch die Chance, einen weiteren Schritt weg vom Verbrennungsmotor zu machen.

Die Konsumkreditbank leidet darunter, dass die Migros ihre Cumulus-Kreditkarte bald in Eigenregie anbieten wird. Höchste Zeit also, den Investoren eine neue Wachstumsgeschichte anzubieten.

Südkoreas grösster Konzern verbucht Rekordumsätze. Dennoch opfert der Konzernchef Lee Jae Yong die Chefs der drei wichtigsten Sparten für eine umfassende Reform.

Fünf Monate vor der geplanten nächsten Durchführung der «Baselworld» zieht die Messebetreiberin MCH Group die Reissleine: Die Ausgabe 2022 ist abgesagt. Direktor Michel Loris-Melikoff nimmt den Hut.

Der Finanzinvestor CVC verkauft einen Teil der Uhrenmarke Breitling an die Schweizer Partners Group. Im Gespräch erklären die beteiligten Parteien, was es mit diesem Schritt auf sich hat.

Die Uhrenmarke Tudor wurde als preisgünstige Alternative zu Rolex gegründet. In der heutigen Zeit genügt dieser Daseinszweck jedoch nicht mehr. Seit Rolex dies erkannt hat und der Zweitmarke mehr Eigenständigkeit gibt, hebt Tudor geradezu ab.

Der Corona-Einbruch in der Schweizer Uhrenindustrie war von kurzer Dauer. Heute boomt es bei vielen Herstellern. Dabei gilt die Devise: Je teurer die Uhr, desto begehrter ist sie. Das ist nicht unbedingt gut.

Der Handel mit alten und gebrauchten Luxusuhren boomt. Dies ist nicht zuletzt den verschiedenen Online-Uhrenplattformen zu verdanken, die Transparenz in den Markt gebracht haben.

Schweizer Banken und Versicherungen finanzieren sich kaum über staatliche Subventionen, sondern müssen mit ihren Angeboten um Kunden kämpfen. Dennoch werden die Marktkräfte mancherorts unnötig eingeschränkt und behindert.

Der Föderalismus ist bloss ein Grund, warum die digitale Transformation der Behörden zu langsam vorankommt. Es geht auch um Verantwortungsbewusstsein und Mut zum nicht Perfekten.

Subventionen statt Preise, Detailplanung statt Markt und Vertrauen in den technologischen Fortschritt: Die staatliche Schweizer Klima- und Energiepolitik hat alle Zutaten, zu einem ineffizienten Subventionsmonster zu verkommen. Das muss nicht sein.

In der Theorie weiss man, wie ein gutes Steuersystem aussehen sollte: möglichst breite Steuerbasis, möglichst tiefe Steuersätze. In der Praxis marschiert die Politik in die Gegenrichtung. Steuerabzüge erlauben die Privilegierung von Gruppen unter Verschleierung der Kosten.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Bei einer Pressekonferenz in Basel wehrte sich Lachappelle gegen Vorwürfe und entschuldigte sich gleichzeitig für die Weitergabe eines vertraulichen Dokuments in seiner Zeit als Chef der Basler Kantonalbank.

Er sollte nicht weniger tun, als mit der Ära Vincenz brechen. Nicht einmal drei Jahre nach einem rasanten Start im Präsidium der Raiffeisen Schweiz tritt Guy Lachappelle zurück. Eine kurze Bilanz.

An der Spitze ist es oft einsam. Entsprechend schnell droht man die Bodenhaftung zu verlieren. Umso wichtiger sind eine Betriebskultur und Corporate Governance, die auf Zwischenmenschliches achten und übermässige Machtkonzentration verhindern.

Der scheidende Präsident hinterlässt bei der Genossenschaftsbank einige offene Baustellen und zahlreiche Fragen: Wo wird Raiffeisen nun hinsteuern?

Der Präsident António Horta-Osório will an der Generalversammlung 2022 ein neues Vergütungsmodell vorstellen. Damit festigt er seinen Ruf als oberster Risikomanager der Grossbank.

Seit António Horta-Osório das Präsidium der Credit Suisse übernommen hat, heisst es, er wolle den Konzernchef Thomas Gottstein loswerden. Jetzt soll Horta-Osório sogar sich selbst als CEO ins Spiel bringen. Was davon zu halten ist.

Eine sichere und zugleich profitable Geldanlage: Lex Greensill schien den heiligen Gral gefunden zu haben. Das glaubte die Grossbank, und viele ihrer Kunden stiegen ein. Die Geschichte eines Angebots, das letztlich doch zu gut war, um wahr zu sein.

Eine unabhängige Untersuchung der Geschäftsbeziehung zwischen den CS-Bankern in New York und dem Spekulanten Bill Hwang zeichnet das Bild einer fahrlässigen Risikokultur.

Der Fall des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen. Bisher mussten die Chefs der Finanzaufsicht Bafin, der «Bilanzpolizei» DPR und von EY Deutschland ihre Posten räumen. Jetzt veröffentlichte das «Handelsblatt» einen geheimen Bericht zur Rolle von EY in dem Skandal.

In den letzten Monaten kam es zu mehreren schwerwiegenden Ransomware-Attacken auf Unternehmen und Behörden. Wie funktioniert diese Form der Cybererpressung, und wer steckt dahinter?

In einer ganzen Reihe von Milliardenstrafen der EU gegen Google hat das EU-Gericht in einem ersten Fall zugunsten der Wettbewerbshüter entschieden. Wegen Missbrauchs der Marktmacht beim Preisvergleichsdienst Google Shopping muss der US-Konzern eine Busse von 2,42 Milliarden Euro zahlen.

Nachdem die Kriminalität in den USA während Jahrzehnten gesunken war, ist die Mordrate im Jahr 2020 plötzlich rasant gestiegen. Die Forschungen des Soziologen Patrick Sharkey zu dieser Entwicklung führen zu überraschenden Erkenntnissen.

Jüngst werden in Europa die Grenzen dessen, was unter der Ein-China-Politik zulässig scheint, zum Unmut Pekings wieder stärker ausgereizt. Drei Faktoren stehen am Ursprung dieser Entwicklung. Brüssels neue Halbleiter-Ambitionen könnten nun auch einer wirtschaftlichen Annäherung an Taipeh wieder neuen Schwung verleihen.

Die im Frühjahr 2022 endende Präsidentschaft von Moon Jae In werden viele Koreanerinnen und Koreaner eines Tages mit einer verfehlten Immobilienpolitik in Verbindung bringen. Er hinterlässt einen Scherbenhaufen.

China ist den USA militärisch unterlegen. Das will Peking mit sogenannt asymmetrischen Mitteln rasch ändern. Eine Studie hat dazu öffentliche Ausschreibungen der Volksbefreiungsarmee für KI-Anwendungen analysiert.

Die Pandemie setzt die Wirtschaft unter enormen Stress. Der Handel ist dabei nicht das Problem, sondern die Remedur. Doch in einem komplexer werdenden Umfeld braucht er neue Regeln. So geschwächt, wie der Multilateralismus der Welthandelsorganisation ist, werden diese zunehmend plurilateral entwickelt. Umso wichtiger wird es, den Anschluss nicht zu verpassen.