Schlagzeilen |
Montag, 06. Dezember 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
2|3|4|5|6  

Suzanne Thoma wechselt nach neun Jahren an der Spitze des Berner Stromproduzenten in den Verwaltungsrat von Sulzer. Die Zahlen stimmen, Kritik musste sie trotzdem einstecken.

Europas Bargeld erhält ein grafisches Lifting. In der Gestaltung soll die Bevölkerung mit einbezogen werden.

Ältere Menschen sind häufiger auf Medikamente angewiesen. Warum nur ist die Schrift auf Beipackzetteln so klein, dass ausgerechnet Betagte Mühe haben, diese zu entziffern?

Jobs, Konzerne, Debatten, Rankings: Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Welt der Wirtschaft.

Die langjährige BKW-Konzernchefin Suzanne Thoma verlässt den Berner Stromkonzern, um bei Sulzer das Amt der Präsidentin des Verwaltungsrats zu übernehmen.

Parlament und Bundesrat wollen die Verrechnungssteuer in Teilen abschaffen. Die SP wehrt sich dagegen – und kündigt nun erstmals das Referendum an.

Nationalbank-Vizepräsident Fritz Zurbrügg zieht sich per Ende Juli 2022 aus dem dreiköpfigen Leitungsgremium der SNB zurück.

Konsumenten müssen eigentlich nur Kosten für erbrachte Leistungen übernehmen. Die zwei Finanzdienstleister Omnicas und Zahnärztekasse sehen das anders. Was ist da dran?

Eine Firma, die mit dem tödlichen Feuer im Londoner Grenfell Tower in Verbindung steht, sponsert nun das Mercedes-Rennauto von Lewis Hamilton. Überlebende der Brandkatastrophe sind empört.

Fast ein Jahr ist Grossbritannien offiziell kein EU-Mitglied mehr. Doch obwohl mit der Schweiz Handelsverträge bestehen, haben Detailhändler grosse Probleme, Waren von der Insel zu importieren.

Peking hat den baltischen Staat aus der Zolldatenbank gelöscht. Der Handel zwischen den Ländern ist nun zum Erliegen gekommen. Ein Präzedenzfall.

Am Montag wurde der Börsengang der ersten Schweizer Mantelgesellschaft, VT5, verkündet. Während hierzulande erst jetzt Spacs an die Börse gehen, lässt der Boom um die Finanzvehikel in den USA schon nach.

Carlos Ghosn sieht sich weiter als unschuldiges Opfer einer Verschwörung in Japan. Erneut geisselt der frühere Top-Manager das Justizsystem des Landes. Der von ihm einst geschmiedeten Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi stellt Ghosn ein Armutszeugnis aus.

Die Schweizer Unilabs-Gruppe, ein führender Anbieter für medizinische Diagnostik in Europa, kommt in dänische Hände. Die A. P. Moller Holding, international vor allem bekannt als Weltmarktführer der Containerschifffahrt, will durch die Akquisition Fuss fassen in einem Markt, den sie als sehr zukunftsträchtig erachtet.

Der Industriekonzern Sulzer gibt mit mehreren Rochaden in der Konzernführung zu reden. Suzanne Thoma übernimmt von Peter Löscher das Verwaltungsratspräsidium. Zudem werden der Konzernchef und ein Spartenleiter ausgetauscht.

Die Nummer zwei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) kündigt den Rücktritt per Ende Juli 2022 an. Damit ermöglicht Fritz Zurbrügg, der sein Amt sehr souverän ausgeübt hat, eine geordnete und zeitlich gestaffelte Nachfolgeplanung an der Spitze der SNB.

Der schwer angeschlagene chinesische Immobilienentwickler steht offenbar kurz vor einem Zahlungsausfall. Mit der Rettung durch den Staat kann der Konzern nicht rechnen. Vielmehr geben die Behörden dem schlechten Management die Schuld an der Misere.

In einem Vierteljahrhundert stieg der Vermögensverwalter für Privatmarkt-Anlagen aus dem Kanton Zug zum europäischen Champion und SMI-Mitglied auf. Vor kurzem gerieten die verschwiegene Firma und ihre Gründer jedoch unerwartet ins Scheinwerferlicht.

Einmal mehr wird der hiesige Finanzplatz von einer Fluchtgeldaffäre eingeholt. Besonders pikant: Zu den Hauptverdächtigen gehört der Notenbankchef Libanons.

Die bisherige Einkaufstour stellt dem Novartis-Chef Vas Narasimhan ein schlechtes Zeugnis aus. Doch der Pharmakonzern braucht weitere Zukäufe, um den Rückstand gegenüber Konkurrenten wie Roche und Merck & Co. aufzuholen.

Mittelmässigkeit hat Grossbritanniens traditionsreiches Warenhaus zum Sanierungsfall gemacht. Jetzt gelingt Marks & Spencer die Kehrtwende. Es zeigt sich: Nicht jeder Brite braucht einen Anzug.

Mitten in der Corona-Krise hat Laura Meyer den Chefposten beim grössten Schweizer Reisekonzern angetreten. Ihre Berufung ist auch ein Zeichen dafür, wie wichtig die Digitalisierung in der Reisebranche geworden ist.

Seit mehr als 20 Jahren gibt Rupert Hoogewerf ein jährliches Ranking mit den vermögendsten Chinesinnen und Chinesen heraus. Doch in diesem Jahr wollten einige der Superreichen nicht mehr auf die Liste. Grund ist der von Xi Jinping ausgerufene «allgemeine Wohlstand».

Amerikanische Firmen haben im November überraschend wenige Jobs geschaffen – und auch die neue Virusvariante bereitet Sorgen. Doch echte Optimisten lassen sich davon nicht beirren.

Es stimmt: Bei den extrem hohen Preisen können sich immer weniger Menschen ein Eigenheim leisten. Aber Wohneigentum ist kein Menschenrecht – sondern für viele ein grosses Klumpenrisiko. Jetzt ist nicht die Zeit, um Vorgaben zu lockern, im Gegenteil.

Der neue Flughafen Berlin Brandenburg hat garstige Wochen hinter sich. Das ist nur zum Teil auf Corona-bedingte Probleme zurückzuführen, die alle Flughäfen plagen.

Österreich galt im Fremdenverkehr als Vorbild. Doch die Pandemie hat die Schwächen der Geschäftsmodelle gnadenlos offengelegt. Die Branche kämpft mit Schwierigkeiten, mit denen sich der Schweizer Tourismus seit langem herumschlägt.

Die deutschen Wirtschaftsweisen haben in ihrem am Mittwoch publizierten Jahresgutachten die Konjunkturprognose für 2021 nach unten revidiert. In zwei finanzpolitischen Fragen kam es unter den vier «Weisen» zu einem Patt, wie Veronika Grimm im Interview erklärt.

Der Bundesrat will der kriselnden Postfinance möglichst rasch erlauben, Kredite und Hypotheken zu vergeben. Erst in einem zweiten Schritt soll die Bank privatisiert werden. Bürgerliche Politiker kritisieren die Pläne.

Marta Ortega übernimmt die Führung  im Präsidium des Modekonzerns Inditex. Doch der Tochter des Firmengründers, die sich 15 Jahre auf den Job vorbereitet hat, schlägt Skepsis entgegen.

Der grösste Nahrungsmittelkonzern der Welt ist für doppelt so viele Treibhausgase verantwortlich wie die gesamte Schweiz. Jetzt will er sie auf null reduzieren. Wie das ganz konkret gehen soll.

Der Präsident António Horta-Osório will an der Generalversammlung 2022 ein neues Vergütungsmodell vorstellen. Damit festigt er seinen Ruf als oberster Risikomanager der Grossbank.

Derzeit werden die Nachhaltigkeitsregeln geschrieben, denen Banken und Versicherer auf der ganzen Welt nachleben müssen. Gut, dass die Schweizer Akteure beginnen, besser zusammenzuspannen.

Mit dem Tod des Barons von Finck ist ein reiches Leben zu Ende gegangen. Die ersten Jahrzehnte wirkte er als persönlich haftender Bankier, später widmete er sich zahlreichen Beteiligungen, die ihn auch immer stärker in die Schweiz führten.

Fünf Monate vor der geplanten nächsten Durchführung der «Baselworld» zieht die Messebetreiberin MCH Group die Reissleine: Die Ausgabe 2022 ist abgesagt. Direktor Michel Loris-Melikoff nimmt den Hut.

Der Finanzinvestor CVC verkauft einen Teil der Uhrenmarke Breitling an die Schweizer Partners Group. Im Gespräch erklären die beteiligten Parteien, was es mit diesem Schritt auf sich hat.

Die Uhrenmarke Tudor wurde als preisgünstige Alternative zu Rolex gegründet. In der heutigen Zeit genügt dieser Daseinszweck jedoch nicht mehr. Seit Rolex dies erkannt hat und der Zweitmarke mehr Eigenständigkeit gibt, hebt Tudor geradezu ab.

Der Corona-Einbruch in der Schweizer Uhrenindustrie war von kurzer Dauer. Heute boomt es bei vielen Herstellern. Dabei gilt die Devise: Je teurer die Uhr, desto begehrter ist sie. Das ist nicht unbedingt gut.

Der Handel mit alten und gebrauchten Luxusuhren boomt. Dies ist nicht zuletzt den verschiedenen Online-Uhrenplattformen zu verdanken, die Transparenz in den Markt gebracht haben.

Schweizer Banken und Versicherungen finanzieren sich kaum über staatliche Subventionen, sondern müssen mit ihren Angeboten um Kunden kämpfen. Dennoch werden die Marktkräfte mancherorts unnötig eingeschränkt und behindert.

Der Föderalismus ist bloss ein Grund, warum die digitale Transformation der Behörden zu langsam vorankommt. Es geht auch um Verantwortungsbewusstsein und Mut zum nicht Perfekten.

Subventionen statt Preise, Detailplanung statt Markt und Vertrauen in den technologischen Fortschritt: Die staatliche Schweizer Klima- und Energiepolitik hat alle Zutaten, zu einem ineffizienten Subventionsmonster zu verkommen. Das muss nicht sein.

In der Theorie weiss man, wie ein gutes Steuersystem aussehen sollte: möglichst breite Steuerbasis, möglichst tiefe Steuersätze. In der Praxis marschiert die Politik in die Gegenrichtung. Steuerabzüge erlauben die Privilegierung von Gruppen unter Verschleierung der Kosten.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Bei einer Pressekonferenz in Basel wehrte sich Lachappelle gegen Vorwürfe und entschuldigte sich gleichzeitig für die Weitergabe eines vertraulichen Dokuments in seiner Zeit als Chef der Basler Kantonalbank.

Er sollte nicht weniger tun, als mit der Ära Vincenz brechen. Nicht einmal drei Jahre nach einem rasanten Start im Präsidium der Raiffeisen Schweiz tritt Guy Lachappelle zurück. Eine kurze Bilanz.

An der Spitze ist es oft einsam. Entsprechend schnell droht man die Bodenhaftung zu verlieren. Umso wichtiger sind eine Betriebskultur und Corporate Governance, die auf Zwischenmenschliches achten und übermässige Machtkonzentration verhindern.

Der scheidende Präsident hinterlässt bei der Genossenschaftsbank einige offene Baustellen und zahlreiche Fragen: Wo wird Raiffeisen nun hinsteuern?

Seit António Horta-Osório das Präsidium der Credit Suisse übernommen hat, heisst es, er wolle den Konzernchef Thomas Gottstein loswerden. Jetzt soll Horta-Osório sogar sich selbst als CEO ins Spiel bringen. Was davon zu halten ist.

Eine sichere und zugleich profitable Geldanlage: Lex Greensill schien den heiligen Gral gefunden zu haben. Das glaubte die Grossbank, und viele ihrer Kunden stiegen ein. Die Geschichte eines Angebots, das letztlich doch zu gut war, um wahr zu sein.

Eine unabhängige Untersuchung der Geschäftsbeziehung zwischen den CS-Bankern in New York und dem Spekulanten Bill Hwang zeichnet das Bild einer fahrlässigen Risikokultur.

Die Spätfolgen der Milliardenpleite des Hedge-Fund Archegos werden die Bank noch lange beschäftigen, auch wenn der unmittelbare Brand gelöscht ist. Es sind derzeit keine rosigen Aussichten für die Anleger.

Der Fall des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen. Bisher mussten die Chefs der Finanzaufsicht Bafin, der «Bilanzpolizei» DPR und von EY Deutschland ihre Posten räumen. Jetzt veröffentlichte das «Handelsblatt» einen geheimen Bericht zur Rolle von EY in dem Skandal.

In den letzten Monaten kam es zu mehreren schwerwiegenden Ransomware-Attacken auf Unternehmen und Behörden. Wie funktioniert diese Form der Cybererpressung, und wer steckt dahinter?

In einer ganzen Reihe von Milliardenstrafen der EU gegen Google hat das EU-Gericht in einem ersten Fall zugunsten der Wettbewerbshüter entschieden. Wegen Missbrauchs der Marktmacht beim Preisvergleichsdienst Google Shopping muss der US-Konzern eine Busse von 2,42 Milliarden Euro zahlen.

China ist den USA militärisch unterlegen. Das will Peking mit sogenannt asymmetrischen Mitteln rasch ändern. Eine Studie hat dazu öffentliche Ausschreibungen der Volksbefreiungsarmee für KI-Anwendungen analysiert.

Die Pandemie setzt die Wirtschaft unter enormen Stress. Der Handel ist dabei nicht das Problem, sondern die Remedur. Doch in einem komplexer werdenden Umfeld braucht er neue Regeln. So geschwächt, wie der Multilateralismus der Welthandelsorganisation ist, werden diese zunehmend plurilateral entwickelt. Umso wichtiger wird es, den Anschluss nicht zu verpassen.

Die Absage der politisch wichtigen Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation ist nachvollziehbar. Dennoch kommt die Verzögerung zu einer Unzeit für eine Organisation, deren Probleme tief liegen.

Die Pandemie hat den Schutzinstinkt der französischen Regierung im Hinblick auf die eigene Wirtschaft verstärkt. Paris investiert Milliarden in die Reindustrialisierung des Landes – und möchte, dass die EU mitzieht.

Nach zehn Jahren ist es wieder so weit: In den USA werden die Wahlkreise neu gezogen. Allein die veränderte Einteilung der Wähler könnte in Washington die Mehrheitsverhältnisse zugunsten der Republikaner drehen.