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Donnerstag, 23. Juni 2022 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die Gewerkschaften spielen ihre Macht in der Europapolitik voll aus und schmettern Kritik an der Lohnschutz-Bürokratie resolut ab. Damit machen sie sich unglaubwürdig.

Hunderttausende werden überwacht, ohne es zu wissen. Damit werden zentrale Rechte verletzt. Das Parlament muss nachbessern.

Der Bundesrat will mit 44 Massnahmen die Gewalt an Frauen reduzieren. Gut, findet die Vorständin des Dachverbands der Frauenhäuser, Marlies Haller. Sie sieht aber auch Fragezeichen.

Personen-Abfragen der Polizei haben sich in einzelnen Kantonen verfünffacht. Grund ist eine neue Fahndungsmethode, bei der besonders viele unbescholtene Bürger ausgespäht werden.

Im September stimmt die Schweiz über die Massentierhaltung ab. Was passiert bei einem Nein? Der Bundesrat hat nun Anhaltspunkte geliefert. Tierschützer sind unzufrieden.

Jährlich sterben um die 20 Menschen beim Schwimmen in offenen Gewässern. Sicherheit bieten Auftriebshilfen, diese sollen nun gratis zur Verfügung gestellt werden.

Ernährungssicherheit durch Nachhaltigkeit  – von der Produktion bis zum Konsum. So sieht die Regierung die Landwirtschaft im 2050.

Wir zeigen laufend, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Die Gewerkschaften haben sich entschieden, den Gesamtarbeitsvertrag zu kündigen. «Ein drastischer Schritt», wie ein Kenner sagt. Für die Sommerferien sind Protestaktionen angekündigt.

Wirtschaft, Parteien, Verbände – alle sorgen sich um die Stromversorgung. Doch die zuständige Kommission verzettelt sich beim nötigen Gesetz.

Im letzten Jahr waren bei 71 Prozent der Geburten die Mütter zwischen 30 und 40 Jahre alt. Auch hat es mehr Eheschliessungen und Scheidungen gegeben.

Schwerfällige Verfahren, fehlende Sanktionen und zu häufige Kontrollen bei ausländischen Firmen: Die eidgenössische Finanzkontrolle stellt dem Vollzugssystem der flankierenden Massnahmen ein schlechtes Zeugnis aus. Bei den Sozialpartnern und beim Seco kommt das gar nicht gut an.

Martin Landolt sichert sich als Quereinsteiger einen lukrativen Posten: das Präsidium des Krankenkassenverbandes Santésuisse. Er will nun den lähmenden Streit innerhalb der Branche beenden – und die Prämienzahler vor weiteren Schocks bewahren.

Künftig sollen nicht nur die Landwirte, sondern auch Händler und Konsumenten einen grösseren Beitrag zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ernährungssicherheit leisten. Die Bauern freut’s, Umweltverbände sprechen von einem Alibi-Plan.

Der neue Präsident führt die Partei wieder straffer: Nach aussen kann das zu Erfolg, nach innen zu Problemen führen.

Zwei Schweizer interessierten sich im Darknet für Sprengstoff. Als sie diesen in Stuttgart kaufen wollten, wurden sie verhaftet.

Mehr Geburten und mehr Geschwister im Jahr 2021: Die definitiven Ergebnisse der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung liegen vor. Es wird mehr geheiratet, aber auch mehr geschieden.

Die Krisenmanager des Bundes haben es während der Pandemie unterlassen, in Szenarien zu denken und dabei auch die schlimmstmöglichen Wendungen zu berücksichtigen. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht zur Corona-Krise. Immerhin gibt es Anzeichen, dass die Verwaltung lernfähig ist.

Mehr S-Bahnen in der Agglomeration und ein zweispuriger Lötschberg-Basistunnel: Das plant der Bundesrat mit dem Schweizer Zugnetz.

Erstmals musste sich der Bundesrat vertieft mit der Idee einer sukzessiven Erhöhung des Rentenalters für Frau und Mann befassen. Er ist nicht dagegen, will aber keinen Automatismus.

Alles hänge irgendwie zusammen, sagt Nicola Siegrist. Der neue Präsident der Schweizer Juso will von den Reichen das Geld holen, um die Klimakrise zu lösen. Als Mann in einer feministischen Partei hat er es nicht ganz leicht.

Die Schweizer Berghilfe hat in den letzten drei Jahren deutlich mehr Unterstützungsgesuche von Dorfläden erhalten. Ist das «Lädeli» in der Krise?

Das grösste Outlet-Center der Schweiz, das Foxtown im Tessin, hat einen wichtigen Teil seiner Kundschaft verloren – wegen der Pandemie. Dennoch hat es der Besitzer Silvio Tarchini ausgebaut.

Das deutliche Ja zur Frontex-Finanzierung stärkt die Abwehrbereitschaft gegenüber der hybriden Kriegsführung des Kremls. Die zynischen Taktiker in Moskau könnten schon bald wieder verzweifelte Menschen als Waffe gegen den Westen einsetzen.

Die Covid-Pandemie, das Ende der liberalen Weltordnung und der Krieg in der Ukraine markieren eine atemberaubende Kaskade von Umbrüchen. Sicherheit und Resilienz werden wichtiger, während die Globalisierung in die Krise gerät.

Eine Annäherung an das nordatlantische Verteidigungsbündnis gewinnt an Zustimmung. Die wichtigste Voraussetzung für eine vertieftere Zusammenarbeit ist eine starke Schweizer Armee.

Der ehemalige Nachrichtendienstchef Peter Regli warnte früh vor Putins Machtpolitik. Im Interview spricht er über den wohlstandsverwöhnten Westen, die Rolle der Geheimdienste im Krieg – und Bundesrätin Amherds Verfehlungen.

Angesichts des Kriegs in der Ukraine verlangen Sicherheitspolitiker von SVP, FDP und Mitte eine weitere Erhöhung des Militärbudgets. Sie operieren mit internationalen Vergleichen. Doch die haben ihre Tücken.

Ende März hat der Bundesrat die letzten Corona-Massnahmen aufgehoben. Eine Übersicht zur Lage in der Schweiz.

Wann eine neue Welle droht, wie voll die Spitäler sind und welche Daten uns immer noch fehlen – die wichtigsten Kennziffern zur momentanen Pandemielage.

Nur wenige Länder haben nach Ausbruch der Pandemie den Präsenzunterricht an den Schulen so radikal eingeschränkt wie die Philippinen. Die Einschränkungen gelten bis heute. Millionen Kinder verlassen die Schulen ohne Abschluss und haben schlechte berufliche Aussichten.

Die Schweiz, die Flüchtlinge willkommen heisst, und die Schweiz, die Flüchtlinge abweist: Warum beides zu unserer Geschichte gehört.

Porträt einer Parallelgesellschaft.

Von aussen betrachtet, ist die Schweiz ein unmögliches, unübersichtliches Gebilde. Diese Komplexität ergibt nicht nur Sinn, sie ist auch einer der grössten Vorzüge.

Der Forderung nach einem neuen nationalen Koordinationsgremium und einer verstärkten Zusammenarbeit sollten grundlegende staatspolitische Überlegungen vorausgehen.

Das Zweikammersystem mit National- und Ständerat ist eine der grossen Stärken der Schweiz. Der Föderalismus ermöglicht es, dass jeder Kanton für sich die individuell passende Lösung finden kann.

Der Schweizer Föderalismus hat eine einzigartige Entwicklung hinter sich. 1848 noch als duales Modell nach US-amerikanischen Vorbild konzipiert, hat er sich zum Paradebeispiel administrativer Prägung entwickelt. Doch Mitwirkungsinstrumente wie beim deutschen Modell fehlen weitgehend, und auch bei den Finanzströmen wäre es Zeit zum Aufräumen.

Er war ein Vordenker der Europäischen Union und ein Freund des Berner Oberlandes: der schillernde Graf Coudenhove-Kalergi. Die Schweiz begegnete ihm abweisend. Ein Blick zurück.

Mit einem Hungerstreik und einer Flucht vor den Behörden machten Asylbewerber aus der Türkei 1991 auf ihr Schicksal aufmerksam. Auch ein Oscar-Preisträger engagierte sich für sie. Ein Blick zurück.

Welche Armee braucht die Schweiz? In den 1860er Jahren forderten Offiziere die Volksbewaffnung. Ihr Ideal waren Guerillatruppen mit flachen Hierarchien und ohne Uniformen. Ein Blick zurück.

Weder die Waadtländer noch die Genfer wollten 2002 etwas von einem gemeinsamen Kanton wissen. Dafür ermöglichte die Initiative den Aufstieg eines Politikers, der für viel Aufsehen sorgen sollte. Ein Blick zurück.