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Montag, 20. Juni 2022 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Ein gemeinsamer Brief der Parteichefs an den Bundesrat: Das ist der Plan von GLP-Präsident Jürg Grossen. Ob die Bürgerlichen mitmachen, ist aber unklar.

Schicksalsentscheid in der Waadt: Beide Schwergewichte der SP drängen in den Ständerat. Verpasst Roger Nordmann die Nomination, bedeutet das das Ende seiner Politkarriere.

Der ukrainische Präsident kann bis kurz vor der Ukraine-Konferenz in Lugano entscheiden, ob er anreist. Der Bund hat sich historische Ziele gesetzt.

Die Anwälte Sepp Blatters und Michel Platinis greifen im Betrugsprozess die Bundesanwaltschaft und die Fifa hart an. Für ihre Mandanten wollen sie Genugtuung.

National- und Ständerat debattierten unter anderem über den Umgang der Schweiz mit dem Ukraine-Krieg, Sexualstraftätern, der zweiten Säule und dem Klimawandel. Wir berichteten laufend.

Weil die Fachkräfte in der Gastrobranche fehlen, empfiehlt Bruno Lustenberger Hausfrauen eine Kochlehre. Es hagelte Kritik, nun entschuldigt er sich.

Nutzer der Plattform Meineimpfungen sollen ihre Impfdaten nun doch zurückerhalten. Die Löschempfehlung wurde widerrufen.

Wir zeigen laufend, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Was tun gegen die stark steigenden Gesundheitskosten? Experte Tilman Slembeck hält weitere Prämienverbilligungen für falsch. Das grundlegende Problem werde damit nicht gelöst. 

Viele Ansteckungen, aber wenig schwere Fälle. Ex-Taskforce-Chefin Tanja Stadler rechnet diesen Sommer mit keiner Überlastung der Intensivstationen.

Per Klick können Anleger innert Stunden Millionäre werden – oder ihr ganzes Geld verlieren. So wie ein Zürcher Gymischüler, der 6000 Franken verspielt hat und sich bis heute schämt.

Die Staatschefs von Liechtenstein, Litauen und Tschechien haben zugesagt. Und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen «kommt offenbar», wie der Bundespräsident sagt.

Er war ein Vordenker der Europäischen Union und ein Freund des Berner Oberlandes: der schillernde Graf Coudenhove-Kalergi. Die Schweiz begegnete ihm abweisend. Ein Blick zurück.

Eine Aufklärungsbroschüre des Bundes für angehende Teenager liest sich wie eine Anleitung zum Porno.

In der Schweiz könnte es eng werden mit dem Gas in diesem Winter. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse findet: Um die volkswirtschaftlichen Schäden in Grenzen zu halten, müssen in einer Mangellage auch die Privathaushalte Opfer bringen.

Die Schweiz muss sich auf einen langen, uneindeutigen Konflikt einstellen. Auch ein Atomschlag ist nicht auszuschliessen. Es wird Zeit, dass der Bundesrat den Wehrwillen der Bevölkerung stärkt.

Eine helvetische Miniatur in heissen Tagen.

Noch nie wurde so viel alkoholfreies Bier getrunken wie heute. Dutzende von Sorten sind zu haben, die Wachstumsraten sind hoch. Dabei schämten sich die Brauereien bis vor wenigen Jahren beinahe für ihre alkoholfreien Biere – leider oft aus gutem Grund.

Für eine Steuersenkung auf Benzin und Heizöl gibt es zurzeit keine Mehrheit im Bundesparlament. Nach dem Kurswechsel der Mitte-Fraktion könnte es nun aber eine Mehrheit für Sonderzahlungen des Bundes an Rentner und Krankenkassenkunden geben.

Aktionen wie das Neun-Euro-Ticket nützen dem öffentlichen Verkehr längerfristig kaum. Der Staat muss für eine gute Infrastruktur sorgen, doch attraktive Angebote sind Sache der SBB und der Branche.

Der anhaltende Konflikt mit der Europäischen Kommission lässt die Zusammenarbeit der Schweiz mit der EU schneller als von vielen erwartet erodieren, wie eine neue Studie von Avenir Suisse zeigt. Wirtschaft und Wissenschaft reagieren zunehmend verunsichert.

Auch ein Jahr nach Abbruch der Verhandlungen über den Rahmenvertrag ist unklar, wie es weitergeht. Der Bundesrat lässt weiter sondieren. Und setzt eine subtile Botschaft ab.

Vor einem Jahr machte das Städtchen am Genfersee schweizweit Schlagzeilen, weil es Opfer eines Cyberangriffs wurde. Der Fall von Rolle zeigt, wie rasch eine Milizbehörde in der Krise überfordert ist.

Das deutliche Ja zur Frontex-Finanzierung stärkt die Abwehrbereitschaft gegenüber der hybriden Kriegsführung des Kremls. Die zynischen Taktiker in Moskau könnten schon bald wieder verzweifelte Menschen als Waffe gegen den Westen einsetzen.

Die Covid-Pandemie, das Ende der liberalen Weltordnung und der Krieg in der Ukraine markieren eine atemberaubende Kaskade von Umbrüchen. Sicherheit und Resilienz werden wichtiger, während die Globalisierung in die Krise gerät.

Eine Annäherung an das nordatlantische Verteidigungsbündnis gewinnt an Zustimmung. Die wichtigste Voraussetzung für eine vertieftere Zusammenarbeit ist eine starke Schweizer Armee.

Der ehemalige Nachrichtendienstchef Peter Regli warnte früh vor Putins Machtpolitik. Im Interview spricht er über den wohlstandsverwöhnten Westen, die Rolle der Geheimdienste im Krieg – und Bundesrätin Amherds Verfehlungen.

Angesichts des Kriegs in der Ukraine verlangen Sicherheitspolitiker von SVP, FDP und Mitte eine weitere Erhöhung des Militärbudgets. Sie operieren mit internationalen Vergleichen. Doch die haben ihre Tücken.

Ende März hat der Bundesrat die letzten Corona-Massnahmen aufgehoben. Eine Übersicht zur Lage in der Schweiz.

Wann eine neue Welle droht, wie voll die Spitäler sind und welche Daten uns immer noch fehlen – die wichtigsten Kennziffern zur momentanen Pandemielage.

In dieser Woche lockern die Lokalbehörden die Corona-Bestimmungen noch einmal. Doch die Verunsicherung bei vielen Menschen in der chinesischen Metropole ist gross. Eine Unternehmensberaterin und eine Haushaltshilfe berichten.

Die Schweiz, die Flüchtlinge willkommen heisst, und die Schweiz, die Flüchtlinge abweist: Warum beides zu unserer Geschichte gehört.

Porträt einer Parallelgesellschaft.

Von aussen betrachtet, ist die Schweiz ein unmögliches, unübersichtliches Gebilde. Diese Komplexität ergibt nicht nur Sinn, sie ist auch einer der grössten Vorzüge.

Der Forderung nach einem neuen nationalen Koordinationsgremium und einer verstärkten Zusammenarbeit sollten grundlegende staatspolitische Überlegungen vorausgehen.

Das Zweikammersystem mit National- und Ständerat ist eine der grossen Stärken der Schweiz. Der Föderalismus ermöglicht es, dass jeder Kanton für sich die individuell passende Lösung finden kann.

Der Schweizer Föderalismus hat eine einzigartige Entwicklung hinter sich. 1848 noch als duales Modell nach US-amerikanischen Vorbild konzipiert, hat er sich zum Paradebeispiel administrativer Prägung entwickelt. Doch Mitwirkungsinstrumente wie beim deutschen Modell fehlen weitgehend, und auch bei den Finanzströmen wäre es Zeit zum Aufräumen.

Mit einem Hungerstreik und einer Flucht vor den Behörden machten Asylbewerber aus der Türkei 1991 auf ihr Schicksal aufmerksam. Auch ein Oscar-Preisträger engagierte sich für sie. Ein Blick zurück.

Welche Armee braucht die Schweiz? In den 1860er Jahren forderten Offiziere die Volksbewaffnung. Ihr Ideal waren Guerillatruppen mit flachen Hierarchien und ohne Uniformen. Ein Blick zurück.

Weder die Waadtländer noch die Genfer wollten 2002 etwas von einem gemeinsamen Kanton wissen. Dafür ermöglichte die Initiative den Aufstieg eines Politikers, der für viel Aufsehen sorgen sollte. Ein Blick zurück.

Die britische Königin feiert dieses Jahr ihr 70-Jahre-Thron-Jubiläum. 1980 besuchte die Monarchin auch die Eidgenossenschaft. Ein Blick zurück.