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Samstag, 14. Mai 2022 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Knapp 50’000 Menschen sind aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet. Viele von ihnen möchten möglichst rasch zurück in ihr Land. Manchmal zu rasch, wie das Schicksal von Olena Voloshko zeigt.

Fieberhaft fahnden deutsche Ermittler im Frühling 1972 nach der untergetauchten Baader-Meinhof-Gruppe. Ein Zürcher geht in dieser Zeit bei der Führungsriege der RAF ein und aus. Auf Bestellung liefert er während der blutigen «Mai-Offensive» die gewünschten Waffen.

Als in ihrer bosnischen Heimat der Krieg tobte, fanden Ivana Dunaj und Zaneta Strbac Zuflucht in der Schweiz. Obwohl bestens integriert, mussten sie das Land später wieder verlassen. Das Szenario könnte sich mit den ukrainischen Flüchtlingen wiederholen. Lernt die Schweiz aus der Geschichte?

Der grösste Beitrag, den die Schweiz an den Frieden leisten kann, ist nicht ihre Neutralität, sondern ihre liberale Identität. Kontrollwut, Unwissen und Gleichgültigkeit gefährden sie.

Um eine Einigung mit der EU zu erzielen, soll die Schweiz deren Regeln bei Themen wie Sozialleistungen und Lohngleichheit übernehmen: Dies fordern die Gewerkschaften. Sie fühlen sich vom Bundesrat nicht ernst genommen.

Der französische Präsident plädiert für eine enge Kooperation mit benachbarten Ländern, die nicht zur EU gehören. Der Zeitpunkt für diese Debatte ist gut, auch aus Schweizer Sicht.

Natürlicher Tod oder vorsätzliche Tötung? Das erstinstanzliche Genfer Kriminalgericht musste sich mit einem heiklen Fall befassen, dessen Protagonist überregional bekannt ist. Das Urteil wird weitergezogen.

Wir würden zu viel über die Prämien reden und zu wenig über die Kosten, sagt Alain Berset. Der SP-Bundesrat kritisiert die Ärzte wegen «massiver, aber völlig haltloser Vorwürfe». Und er hadert mit der zerstrittenen Krankenkassen-Lobby. «Jeder schaut nur für sich.»

Im Speisewagen des Intercity 8 fragen sie sich: Wer ist man eigentlich noch?

Die Bahnen können die verkürzten Fahrzeiten im Verkehr zwischen den beiden Metropolen oft nicht einhalten. Die Probleme sind auch auf die unterschiedlichen Prioritäten der Schweiz und Deutschlands zurückzuführen.

In der Pandemie waren die Universitätsspitäler mit der Behandlung von Covid-Patienten stark gefordert. Doch ihre Leistungen würden nicht ausreichend bezahlt, sagen die Direktoren der fünf Unispitäler. Und die von der Politik geplanten Reformen würden die Situation verschlimmern.

Economiesuisse will die bestehenden Kernkraftwerke bei drohender Mangellage subventionieren, damit sie länger am Netz bleiben. Dagegen regt sich jetzt starker Widerstand in Teilen der Wirtschaft. Und die Betreiber der AKW reagieren zurückhaltend bis ablehnend.

Die Frage nach dem schnellen Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes spaltet die Bevölkerung. Dies zeigt eine neue Umfrage des Online-Vergleichsdienstes Comparis.

Eine Annäherung an das nordatlantische Verteidigungsbündnis gewinnt an Zustimmung. Die wichtigste Voraussetzung für eine vertieftere Zusammenarbeit ist eine starke Schweizer Armee.

Der ehemalige Nachrichtendienstchef Peter Regli warnte früh vor Putins Machtpolitik. Im Interview spricht er über den wohlstandsverwöhnten Westen, die Rolle der Geheimdienste im Krieg – und Bundesrätin Amherds Verfehlungen.

Angesichts des Kriegs in der Ukraine verlangen Sicherheitspolitiker von SVP, FDP und Mitte eine weitere Erhöhung des Militärbudgets. Sie operieren mit internationalen Vergleichen. Doch die haben ihre Tücken.

Der zeitliche Zufall wollte es, dass der Nationalrat unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine über die Fundamente der Sicherheitspolitik diskutieren musste. Er tat es gesittet.

Das Verteidigungsdepartement verfasst einen Zusatz zum sicherheitspolitischen Bericht 21. Darin muss der Bundesrat grundsätzliche Überlegungen liefern. Gefragt sind Ideen dazu, welchen Beitrag die Schweiz zur Sicherheit Europas leisten kann.

Ende März hat der Bundesrat die letzten Corona-Massnahmen aufgehoben. Eine Übersicht zur Lage in der Schweiz.

Wann eine neue Welle droht, wie voll die Spitäler sind und welche Daten uns immer noch fehlen – die wichtigsten Kennziffern zur momentanen Pandemielage.

Wegen des Covid-Rückstaus warten Millionen von britischen Patienten monatelang auf Operationen und medizinische Untersuchungen – mit gravierenden Folgen. Die Regierung gibt Gegensteuer, doch viele Briten hadern mit ihrem geliebten Nationalen Gesundheitsdienst (NHS).

Die Schweiz, die Flüchtlinge willkommen heisst, und die Schweiz, die Flüchtlinge abweist: Warum beides zu unserer Geschichte gehört.

Porträt einer Parallelgesellschaft.

Von aussen betrachtet, ist die Schweiz ein unmögliches, unübersichtliches Gebilde. Diese Komplexität ergibt nicht nur Sinn, sie ist auch einer der grössten Vorzüge.

Der Forderung nach einem neuen nationalen Koordinationsgremium und einer verstärkten Zusammenarbeit sollten grundlegende staatspolitische Überlegungen vorausgehen.

Das Zweikammersystem mit National- und Ständerat ist eine der grossen Stärken der Schweiz. Der Föderalismus ermöglicht es, dass jeder Kanton für sich die individuell passende Lösung finden kann.

Der Schweizer Föderalismus hat eine einzigartige Entwicklung hinter sich. 1848 noch als duales Modell nach US-amerikanischen Vorbild konzipiert, hat er sich zum Paradebeispiel administrativer Prägung entwickelt. Doch Mitwirkungsinstrumente wie beim deutschen Modell fehlen weitgehend, und auch bei den Finanzströmen wäre es Zeit zum Aufräumen.

Das Ende der Präsidentschaft von Boris Jelzin und der Aufstieg Wladimir Putins waren geprägt von einer Schmiergeldaffäre. Mittendrin: eine Tessiner Firma und die Schweizer Bundesanwaltschaft. Ein Blick zurück.

Der Privatdetektiv Albert Gautschi starb nach einer missglückten Observation und wurde 1969 unfreiwillig zum ersten Herzspender des Landes. Dass kein Arzt seine Angehörigen gefragt hatte, löste heftige Debatten aus. Ein Blick zurück.

Vor 25 Jahren erschütterte ein Bestechungsskandal den europäischen Fussball. Mittendrin stand der Schweizer Kurt Röthlisberger, ein Schiedsrichter von Weltruf. Alles nur ein Missverständnis? Ein Blick zurück.

Über 600 «Kinder der Landstrasse» wurden ihren jenischen Eltern weggenommen. Vor fünfzig Jahren machte der «Beobachter» auf den Skandal aufmerksam, was zu einem neuen Umgang mit Fahrenden führte. Ein Blick zurück.