Search
Media
Travel
Didactica
Money
Venture
eMarket
Chats
Mail
News
Schlagzeilen |
Montag, 20. Juni 2022 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
2|3|4|5|6  

Das Opernhaus Zürich zeigt zum Abschluss der Saison Mozarts «Le nozze di Figaro» als frechen Kommentar zum Verhältnis der Geschlechter. So soll Komödie sein!

Wer – wenn nicht die Deutschen – hätte nach dem Ende der Sowjetunion das Zusammenwachsen zwischen Ost und West bewältigen können? Heute stellt man fest: Das Land ist gescheitert, wo filmischer Klamauk und gesellschaftliche Herablassung den Blick auf die DDR prägen.

Ihren Song «Running Up That Hill» hat die britische Sängerin 1985 veröffentlicht. Zum globalen Hit aber wird er erst jetzt: Dank der TV-Serie «Stranger Things», in deren vierter Staffel er für Mut und Trost sorgt.

Lange galt Afrika als Kontinent der Primitiven. In der Schweiz machte sich ausgerechnet einer daran, dieses falsche Bild zu korrigieren, der selber vom Rand stammte. Eine Ausstellung im Literaturmuseum Strauhof zeigt Al Imfelds erstaunliches Wirken – und das unglaublich vielfältige literarische Universum namens Afrika.

Der NZZ-Feuilleton-Chef Benedict Neff ist überzeugt: Viele westliche Berichterstatter schreiben aus Solidarität mit der Ukraine die Lage schön.

Ein verurteilter Mörder, eine heikle Therapie und eine Leiche auf dem Schrottplatz: Die Münchner Tatort-Ermittler graben in der Vergangenheit.

Schreiben heisst für ihn, über die Bedingungen des politischen und gesellschaftlichen Lebens nachdenken: Jonas Lüscher hat am Sonntag den Max-Frisch-Preis 2022 der Stadt Zürich erhalten. Mit dem Förderpreis ist die deutsche Autorin Enis Maci ausgezeichnet worden.

Am 2. Juni randalieren am Gardasee Hunderte Jugendliche, viele von ihnen stammen aus Nordafrika. Sie belästigen und beschimpfen junge Frauen. In deutschsprachigen Medien war davon lange nichts zu lesen. Auch sonst wirft der mediale Umgang mit den Ausschreitungen Fragen auf.

Wo ist es besser, hier in der Heimat oder dort in der Fremde? Diese Frage muss ich in Prizren beantworten, wo ich geboren wurde, und in Bern, wo ich lebe.

In Gedenkreden wird immer wieder an ihn erinnert, doch während seines Lebens ist Walther Rathenau ein misstrauisch beäugter Aussenseiter geblieben. Wer war der jüdische Maschinenbauer und Philosoph, der als Politiker die ersten Jahre der Weimarer Republik mitprägte`?

Der amerikanische Konzeptkünstler Lawrence Weiner schickt uns auf den Weg der Lebensrätsel

Sie schert sich nicht um Trends und Moden und lotet Grenzen aus. Nun wird die Schweizer Künstlerin für ihr eigenwilliges Œuvre mit dem Prix Meret Oppenheim 2022 ausgezeichnet.

Wien wächst als Galerienstadt: Mit dem erstklassigen Angebot an Kunstmuseen wird Österreichs Hauptstadt und Kulturzentrum für den Kunsthandel immer attraktiver.

Lange wollte sich die Kunstöffentlichkeit ihre verstörenden Bilder vom Leibe halten. Die unbeirrte Position einer kämpferischen Natur verschafft der Schweizer Malerin nun breite Anerkennung.

Im Vorfeld der Documenta 15 wird aus einem Schmierentheater ein Staatsschauspiel.

Nationalismus kann auch produktiv sein – gerade für die Ukraine, die als verspätete europäische Nation immer noch in den Geburtswehen liegt.

Der Papst ist krank, bestellt die Kardinäle zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt nach Rom und nimmt an einer Feier teil, die er noch nie besucht hat. Experten ziehen den Schluss, Franziskus erkläre im Sommer seinen Rücktritt. Damit würde der Amtsverzicht Tradition.

Stehvermögen gewinnt: Das einnehmende Drama «One of These Days» erzählt von dem uramerikanischen Glauben an das Glück.

Sie ist das Kind zweier Kinolegenden und schrieb als Darstellerin selber Filmgeschichte. Auch war sie verheiratet mit Martin Scorsese, verliebt in David Lynch – und war das bestbezahlte Model der Welt: Morgen feiert Isabella Rossellini ihren 70. Geburtstag.

Er spielte in über hundert Filmen, den letzten inszenierte ein junger Schweizer Regisseur. Dieser erinnert sich an einen Charakterdarsteller voller Bescheidenheit. Nun ist Hall mit 90 Jahren gestorben.

Als Kind im neuen Staat Israel erlebte er schwere Stunden. Heute ist Dov Glickman der glücklichste Schauspieler der Welt. Eine Begegnung.

Auch die finale Staffel spaziert nicht auf der Sonnenseite des Lebens, legt aber Wert darauf, dabei gut auszusehen. Anfangs belächelt, ist die Serie längst ein kulturelles Phänomen geworden.

Vierundsechzig war er längst, jetzt wird er achtzig. Paul McCartney hat die Pop-Musik als Sänger, als Songwriter und als technisch gewiefter Produzent geprägt. Das Publikum liebt ihn wie einen alten Bekannten.

Der Shooting-Star aus Kalifornien trifft mit Teenie-Pop den Nerv der Zeit. Und den Geschmack der Schweizer Jugend, wie das ohrenbetäubende Konzert in Zürich gezeigt hat.

William Kentridge hat einen Film zur antistalinistischen 10. Sinfonie des russischen Komponisten gedreht. Bei der Uraufführung in Luzern konkurrieren die artifiziellen Bilder mit der live gespielten Musik. In Erinnerung bleibt vor allem eine Äusserung des Dirigenten.

Das international bedeutendste Liedfestival steht nach der Pandemie vor einem Umbruch. Das Stammpublikum aus aller Welt sei schwer zurückzugewinnen, sagt der Intendant Gerd Nachbauer, der die Schubertiade seit ihren Anfängen vor 46 Jahren begleitet.

Seit Jahren führt die russische Punk-Formation Künstlerinnen und Musikerinnen gegen das Regime Putin ins Feld. Mit ihren multimedialen Konzerten zelebrieren sie eine Ästhetik des Widerstandes.

Ihr Roman «Lamento» erzählt von der Liebe. Oder davon, dass es Liebe vielleicht gar nicht gibt. Madame Nielsen muss es wissen. Vor zwanzig Jahren liess sie Claus Beck-Nielsen, der sie damals war, sterben.

Der deutsche Pop hat lange mit der eigenen Sprache gehadert. Das Buch «Schmalz und Rebellion» zeigt, wie er über das Englische zu sich selbst gefunden hat – sogar im Deutschrap.

Die portugiesische Schriftstellerin Djaimilia Pereira de Almeida erzählt in ihrem Roman «Im Auge der Pflanzen» von einer Vergangenheit, die längst nicht vergangen ist.

Eine neue Biografie begibt sich auf die Spuren des deutschen Schriftstellers. Sie beginnt dort zu leuchten, wo es Widersprüche gibt.

Mit ihrem Gedicht zur Inauguration von Joe Biden erregte die junge amerikanische Lyrikerin grosses Aufsehen. Nun ist ein Gedichtband ins Deutsche übersetzt worden.

Erstmals führt ein Kollektiv von nichtwestlichen Kuratoren Regie an der Weltkunstausstellung in Kassel. Was dabei herausgekommen ist, hat mit Kunst nur am Rand zu tun. Es geht um Kolonialismus, Rassismus, Klima und Nachhaltigkeit.

Städtebaulich ist Lausanne ein Glanzstück gelungen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Ein genauer Blick verrät, wieso der Minimalismus am Genfersee nicht zu karg wirkt.

Die unheimliche Gegenwart zeitgenössischer Kunst: wenn junge Schweizer Kunstschaffende erstmals an der Art Basel ausstellen.

Sie ist weltweit eine der besten Sammlungen von Aborigines-Kunst und stünde jedem Museum für moderne Kunst gut an. Gerd und Helga Plewig haben sie über Jahrzehnte mit viel Sachkenntnis aufgebaut, um sie einem Museum zu vermachen. Jetzt ist sie im Museum Fünf Kontinente in München erstmals zu sehen.

Der Schweizer Galerist Juerg Judin macht es möglich. Er hatte in Berlin eine Tankstelle aus den fünfziger Jahren zu seinem Wohnhaus umgebaut. Dieses stellt er nun zur Verfügung: George Grosz erhält ein Museum.

Er ist ein Stehaufmännchen. Nachdem sich Marco Rima als Corona-Skeptiker ins Abseits manövriert hatte, folgt er nun wieder seiner eigentlichen Berufung: Er bringt das Publikum zum Lachen.

Klaus Mäkelä ist der Senkrechtstarter unter den jungen Dirigenten: Wo immer in der Klassikwelt hochrangige Posten zu vergeben sind, fällt sein Name. Jetzt hat das Amsterdamer Concertgebouw-Orchester zugegriffen und geht damit eine Wette auf die Zukunft ein.

Die Ballettausbildung ist durch autoritäre Lehrmethoden und Body-Shaming-Vorwürfe in Verruf geraten, jüngst auch an der Tanz-Akademie Zürich. Der Schweizer Choreograf Martin Schläpfer ist selbst mit dem Thema konfrontiert und weist den Weg für Reformen.

Sie ist klug, schwarz und feministisch. Trotzdem ist die gebürtige Somalierin Ayaan Hirsi Ali für weisse linke Frauen und Männer eine Provokation. Das zeigt sich auch in den Medien.

Islamisten lehnen Frauenrechte ab, verachten Homosexuelle und verbreiten antisemitische Verschwörungstheorien. Aus strategischen Gründen geben sie sich im Westen jedoch ausgesprochen «woke». Wie das geht, zeigt der weltbekannte Sender al-Jazeera.

Der britische Premier könnte von seiner ehemaligen deutschen Kollegin noch einiges lernen. Zum Beispiel Coolness, auch wenn ungewiss ist, ob es ihm helfen würde.

Im Zentrum der Weltkunstschau in Kassel steht ein riesiges Banner, das massiv antisemitische Figuren zeigt. Wer aber sind die Künstler? Und wie konnte es dazu kommen?

Mit Mozarts «Le nozze di Figaro» geht die letzte Premiere der Saison 2021/22 über die Bühne des Opernhauses Zürich. Die Inszenierung von Jan Philipp Gloger begegnet dem Werk mit Tempo, Humor und viel Liebe zum Detail.

Es gibt keinen Schweizer Ersatztermin für das Konzert im Berner Wankdorf. Eine letzte Chance könnte es für die Fans noch geben – falls sie bereit sind, nach Berlin zu reisen. 

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Während Jahrhunderten wurde er als libertärer Aufklärer bewundert. Eine neue, dunkle Biographie zeigt die Inszenierungen eines Rücksichtslosen.

Die besten Serien und Filme, die Sie diesen Monat streamen können. Auf Netflix, aber nicht nur.

Der Münchner «Tatort» taucht anhand einer Alzheimer-Therapie in die 1980er-Jahre ein – und treibt in der Gegenwart den Puls hoch.

In unserer Agenda finden Sie Inspirationen für Ihre Freizeit - Konzerte, Theater-Aufführungen, Events und vieles mehr.

Wer schreibt die beste Schaadzeile aus der Tiefe des Gartens? Stimmen Sie ab!

Wie eine Raupe das Plastikproblem lösen könnte, wie wir im Sommer unsere Haare tragen und wie es Johnny Depp so geht: Voilà, unser Rating fürs gepflegte Tischgespräch.

Der Amerikaner startet mit seinem Film «Cha Cha Real Smooth» gerade durch. Los gings mit einem legendären Wettbieten am Filmfestival in Sundance.

Selbst wenn Sie keinen seiner Filme kennen, werden Sie nach diesem Gespräch alle sehen wollen: der italienische Regisseur Marco Bellocchio über sein Werk, Mussolini und eine verstörende Kindheit.

Jetzt hat auch J. Lo eine eigene Netflix-Doku. Sie spart Sexismus und schlechte Witze nicht aus.

Netflix rekonstruiert das Geiseldrama von 1988 mit Originalaufnahmen. Die brillante Doku über eines der spektakulärsten Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte zeigt, wie Polizei als auch Journalismus versagten.

Der neue Bundespolizei-«Tatort» setzt auf Inklusion. Das ist gut gemeint, ergibt aber noch keinen spannenden Krimi.

Therese Tungens Buch «Snu deg» sollte man sich mit Bedacht nähern: Es kostet viel Kraft und macht zugleich unglaublich glücklich.

Im Mai begeistern uns der neue Roman von Sibylle Berg, Sachbücher über die 90er oder die Gesellschaftsdroge Alkohol – und eine sommerliche Coming-of-Age-Geschichte, die an Ahoj-Brause erinnert.

Autoren, Mitarbeiterinnen und Weggefährten erinnern an den Verleger, seinen untrüglichen Sinn für Weltliteratur, seinen Charme – und seine bedenklichen Fahrkünste. 

Sex & Crime & Filmstars: In seinem Alterswerk «Allgemeine Panik» rast James Ellroy («L.A. Confidential») mit Vollgas durch einen Noir-Krimi.

Zwei Jahre lang war Austin Butler der King of Rock ’n’ Roll. Das brachte ihn nach den Dreharbeiten ins Spital – und in die höchste Liga Hollywoods.

Schauspielerin Sarah Polley drehte als 9-Jährige mit dem Ex-Monty-Python Terry Gilliam. Jetzt wirft sie ihm vor, dass er sie Terror und Chaos ausgesetzt habe. 

Man erfährt einiges über ihn: Der Schweizer Schriftsteller wird im Film «Adolf Muschg – der Andere» von Erich Schmid differenziert porträtiert.

Überbordender Kultfilm oder höherer Blödsinn? Im Box-Office-Hit «Everything Everywhere All at Once» gehts um Parallelexistenzen, Familienprobleme und die totale Informationsüberflutung.

John Lennon starb mit 40, Paul McCartney wird heute 80. Was dieser Musiker alles kann. Und wo er sich am meisten schadet.

Die Rolling Stones werden wohl nicht in der Schweiz spielen – die Veranstalter erbitten staatliche Hilfe. Braucht es das wirklich? Und wie viel kann man mit einem solchen Anlass bestenfalls verdienen?

Peggy Gou hat auf Instagram zweieinhalb Millionen Follower und feiert mit ihrem «K-House» weltweit Erfolge. Am Freitag legt sie am ZOA City auf.

Tocotronic aus Hamburg eröffneten im Palais X-tra ihre neue Tournee. Ein kraftvolles Konzert – das viele Fragen offenlässt.

William Moore kam 2012 als Erster Solist ans Ballett Zürich, Ende Juni hört er auf. Der Tänzer liebte die Bühne – und erlebte ein pulsierendes Zürich fernab des Balletts.

Andreas Homoki inszeniert Wagners «Rheingold» im Opernhaus Zürich. Er hält sich eng an die Vorlage und schafft damit viel Raum für Details und Humor. 

Die Sopranistin Golda Schultz nahm ihre erste Lied-CD auf – mit Musik nur von Komponistinnen. Funkelnd!

In der Realität ist es oft schwierig, ein Ende zu finden. In der Musik hat man die Zauberformel dafür entdeckt.

Noch nie stellten Schweizer Museen so viele Künstlerinnen ins Zentrum. Wir präsentieren sehenswerte Ausstellungen von Aarau bis Zürich.

Auf diese Frage gibt es keine gute Antwort. Doch möglicherweise wird sie ohnehin bald irrelevant sein.

Der Fotograf Francisco Paco Carrascosa fotografierte bei Nacht und sammelte packende Eindrücke, die man sonst verschläft. 

Susanne Bartsch ist die Königin der New Yorker Nacht. Ein Treffen im Hotel Chelsea, wo sie wohnt und eine grenzenlose Welt geschaffen hat. 

Sie macht, was ihr auf dem Herzen liegt. Denise Wintsch läutet in der Roten Fabrik für ihr Theater das letzte Stündli ein.

Das Gestern ist ein schöner Anfang: Mit einer Hommage an Paul McCartney geht das Theater Rigiblick nach draussen in die Sommersaison.

Viele Kinder und Jugendliche werden durch Drill und veraltete Ideologien an Ballettschulen gebrochen. Auch in der Schweiz. 

Eine staatliche Tanzakademie hat laut Vorwürfen Teenager bis in die Essstörung gemobbt. Sportpsychologin Jeannine Ohlert ordnet den Fall ein und nennt Alternativen zum Drill.