Search
Media
Travel
Didactica
Money
Venture
eMarket
Chats
Mail
News
Schlagzeilen |
Sonntag, 19. Juni 2022 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
2|3|4|5|6  

Der Münchner «Tatort» taucht anhand einer Alzheimer-Therapie in die 1980er-Jahre ein – und treibt in der Gegenwart den Puls hoch.

Die erste Post-Corona-Kunstmesse hielt, was sie versprach. Die Aussteller verkauften sehr gut.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Wie eine Raupe das Plastikproblem lösen könnte, wie wir im Sommer unsere Haare tragen und wie es Johnny Depp so geht: Voilà, unser Rating fürs gepflegte Tischgespräch.

Der Amerikaner startet mit seinem Film «Cha Cha Real Smooth» gerade durch. Los gings mit einem legendären Wettbieten am Filmfestival in Sundance.

Zwei Jahre lang war Austin Butler der King of Rock ’n’ Roll. Das brachte ihn nach den Dreharbeiten ins Spital – und in die höchste Liga Hollywoods.

Wenn Schweizerinnen und Schweizer Hochdeutsch sprechen, klingt es anders als jenseits der Grenze. Oder passender: Es «tönt» anders. Testen Sie Ihre Helvetismus-Kenntnisse.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Er war «Arena»-Moderator bei SRF, dann baute er «Blick TV» auf. Seit einigen Monaten ist Jonas Projer Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» – und brauchte bereits eine Auszeit.

Auf dem einstigen Maggi-Areal in Kemptthal haben Philipp Rösli und Naomi Hajnos das Personalrestaurant The Valley saniert und neu eingerichtet.

Die Komikerin musste wegen des hohen Job-Drucks eine Pause machen. Jetzt spricht sie erstmals über die Reaktionen. 

Selbst wenn Sie keinen seiner Filme kennen, werden Sie nach diesem Gespräch alle sehen wollen: der italienische Regisseur Marco Bellocchio über sein Werk, Mussolini und eine verstörende Kindheit.

Jetzt hat auch J. Lo eine eigene Netflix-Doku. Sie spart Sexismus und schlechte Witze nicht aus.

Netflix rekonstruiert das Geiseldrama von 1988 mit Originalaufnahmen. Die brillante Doku über eines der spektakulärsten Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte zeigt, wie Polizei als auch Journalismus versagten.

Der neue Bundespolizei-«Tatort» setzt auf Inklusion. Das ist gut gemeint, ergibt aber noch keinen spannenden Krimi.

Therese Tungens Buch «Snu deg» sollte man sich mit Bedacht nähern: Es kostet viel Kraft und macht zugleich unglaublich glücklich.

Autoren, Mitarbeiterinnen und Weggefährten erinnern an den Verleger, seinen untrüglichen Sinn für Weltliteratur, seinen Charme – und seine bedenklichen Fahrkünste. 

Sex & Crime & Filmstars: In seinem Alterswerk «Allgemeine Panik» rast James Ellroy («L.A. Confidential») mit Vollgas durch einen Noir-Krimi.

María Kodama war sechzehn, als sie den grossen argentinischen Schriftsteller Jorge Luis Borges kennenlernte. Ein denkwürdiges Gespräch über Alters­unterschiede, Asexualität und Borges’ Liebe zur Schweiz.

17 «Gault Millau»-Punkte und ein «Michelin» Stern hat sich Pascal Steffen, Koch im Restaurant Roots, schon erkocht. Auf den Plattenteller kommen bei ihm treibende Beats und hymnische Melodien.

John Lennon starb mit 40, Paul McCartney wird heute 80. Was dieser Musiker alles kann. Und wo er sich am meisten schadet.

Die Rolling Stones werden wohl nicht in der Schweiz spielen – die Veranstalter erbitten staatliche Hilfe. Braucht es das wirklich? Und wie viel kann man mit einem solchen Anlass bestenfalls verdienen?

Tocotronic aus Hamburg eröffneten im Palais X-tra ihre neue Tournee. Ein kraftvolles Konzert – das viele Fragen offenlässt.

Schauspielerin Sarah Polley drehte als 9-Jährige mit dem Ex-Monty-Python Terry Gilliam. Jetzt wirft sie ihm vor, dass er sie Terror und Chaos ausgesetzt habe. 

Überbordender Kultfilm oder höherer Blödsinn? Im Box-Office-Hit «Everything Everywhere All at Once» gehts um Parallelexistenzen, Familienprobleme und die totale Informationsüberflutung.

Während die Fortsetzung Rekorde bricht, werden die Filmemacher verklagt. Der Vorwurf: Sie besässen nicht mehr die Rechte an der Geschichte.

Julia Garner ist Top-Favoritin für das Madonna-Biopic. Für die 28-Jährige spricht viel. 

Am Donnerstag fand die zweite Ausgabe der Konzertreihe «Don Boscos Garden» statt. Mit Elektronik, Bühnenkulisse, Lichtshow und Musik vom 17. bis 20. Jahrhundert.

Im November wird der weltberühmte chinesische Pianist sein Können in Basel präsentieren – zu verdanken ist das Thomas Jung, dem Inhaber der Konzertgesellschaft Basel.

Dieter Ammann gilt als bedeutendster zeitgenössischer Komponist der Schweiz. Am Donnerstag feiert die Basel Sinfonietta den Aargauer mit einem Querschnitt durch sein weites Oeuvre.

Saisonausklang der Allgemeinen Musikgesellschaft: Die Violinistin Vilde Frang und das Scottish Chamber Orchestra mit Werken von Mendelssohn, Schumann und Beethoven.

Sehen und gesehen werden: Während der Kunstmesse richten sich alle Augen auf Basel. Davon wollen auch Nutzerinnen und Nutzer der sozialen Medien profitieren. 

Seit 6 Jahren leitet er das Basler Kunstmuseum. Bei einer Tour der Hauptausstellung und der Art Unlimited zeigt uns Josef Helfenstein, welche Kunstwerke ihm besonders ins Auge gefallen sind.

NFT ist heutzutage fast in aller Munde. Doch wer weiss schon, was dahintersteckt? Nina Röhrs, ausgewiesene Fachfrau auf diesem Gebiet, hat unsere Fragen dazu beantwortet.

Vor einigen Tagen prägten noch offene Stromleitungen und ein verwilderter Garten das Anwesen auf dem Bruderholz. Jetzt wird dort in einer «Great Gatsby»-Atmosphäre gefeiert – und moderne Kunst gezeigt.

Nach einer kleineren Version 2017 und einer Absage 2021 findet die Nacht des Glaubens am Freitag zum dritten Mal statt. Patricia Kelly, Samuel Koch und Patti Basler sind nur drei der 650 Beteiligten.

In «Einstein on the Beach» befindet sich das Publikum unter den Darstellenden auf einer drehenden Bühne. Und zwei Ziegen sind auch mit dabei.

Viele Kinder und Jugendliche werden durch Drill und veraltete Ideologien an Ballettschulen gebrochen. Auch in der Schweiz. 

Eine staatliche Tanzakademie hat laut Vorwürfen Teenager bis in die Essstörung gemobbt. Sportpsychologin Jeannine Ohlert ordnet den Fall ein und nennt Alternativen zum Drill. 

Ein verurteilter Mörder, eine heikle Therapie und eine Leiche auf dem Schrottplatz: Die Münchner Tatort-Ermittler graben in der Vergangenheit.

Wo ist es besser, hier in der Heimat oder dort in der Fremde? Diese Frage muss ich in Prizren beantworten, wo ich geboren wurde, und in Bern, wo ich lebe.

Vierundsechzig war er längst, jetzt wird er achtzig. Paul McCartney hat die Pop-Musik als Sänger, als Songwriter und als technisch gewiefter Produzent geprägt. Das Publikum liebt ihn wie einen alten Bekannten.

In Gedenkreden wird immer wieder an ihn erinnert, doch während seines Lebens ist Walther Rathenau ein misstrauisch beäugter Aussenseiter geblieben. Wer war der jüdische Maschinenbauer und Philosoph, der als Politiker die ersten Jahre der Weimarer Republik mitprägte`?

1909 erwarb der spätere deutsche Aussenminister ein Landhaus, das er im Stil des Klassizismus restaurierte. Schloss Freienwalde symbolisierte Rathenaus Vision von Deutschland – trug ihm als jüdischem Besitzer aber giftige Kritik ein.

Am 2. Juni randalieren am Gardasee Hunderte Jugendliche, viele von ihnen stammen aus Nordafrika. Sie belästigen und beschimpfen junge Frauen. In deutschsprachigen Medien war davon lange nichts zu lesen. Auch sonst wirft der mediale Umgang mit den Ausschreitungen Fragen auf.

Er hat mit den Grossen des europäischen Films zusammengearbeitet. Und sie mit ihm. Der französische Filmschauspieler Jean-Louis Trintignant war Spezialist für komplexe Charaktere.

Erstmals führt ein Kollektiv von nichtwestlichen Kuratoren Regie an der Weltkunstausstellung in Kassel. Was dabei herausgekommen ist, hat mit Kunst nur am Rand zu tun. Es geht um Kolonialismus, Rassismus, Klima und Nachhaltigkeit.

Er bekam einen Oscar dafür, heute distanziert er sich von der Rolle, die er 1993 im Erfolgsfilm «Philadelphia» spielte. Nur ein schwuler Mann dürfe einen schwulen Mann spielen, sagt Tom Hanks.

Er ist ein Stehaufmännchen. Nachdem sich Marco Rima als Corona-Skeptiker ins Abseits manövriert hatte, folgt er nun wieder seiner eigentlichen Berufung: Er bringt das Publikum zum Lachen.

Unternehmen versuchen ihren Angestellten an Firmenevents einen unvergesslichen Moment zu schenken. Oft sind die Bemühungen einfach peinlich. Manchmal aber auch gefährlich, wie der Feuerlauf der Firma Goldbach Group in Zürich zeigt.

Der amerikanische Konzeptkünstler Lawrence Weiner schickt uns auf den Weg der Lebensrätsel

Sie schert sich nicht um Trends und Moden und lotet Grenzen aus. Nun wird die Schweizer Künstlerin für ihr eigenwilliges Œuvre mit dem Prix Meret Oppenheim 2022 ausgezeichnet.

Wien wächst als Galerienstadt: Mit dem erstklassigen Angebot an Kunstmuseen wird Österreichs Hauptstadt und Kulturzentrum für den Kunsthandel immer attraktiver.

Lange wollte sich die Kunstöffentlichkeit ihre verstörenden Bilder vom Leibe halten. Die unbeirrte Position einer kämpferischen Natur verschafft der Schweizer Malerin nun breite Anerkennung.

Im Vorfeld der Documenta 15 wird aus einem Schmierentheater ein Staatsschauspiel.

Nationalismus kann auch produktiv sein – gerade für die Ukraine, die als verspätete europäische Nation immer noch in den Geburtswehen liegt.

Der Papst ist krank, bestellt die Kardinäle zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt nach Rom und nimmt an einer Feier teil, die er noch nie besucht hat. Experten ziehen den Schluss, Franziskus erkläre im Sommer seinen Rücktritt. Damit würde der Amtsverzicht Tradition.

Stehvermögen gewinnt: Das einnehmende Drama «One of These Days» erzählt von dem uramerikanischen Glauben an das Glück.

Sie ist das Kind zweier Kinolegenden und schrieb als Darstellerin selber Filmgeschichte. Auch war sie verheiratet mit Martin Scorsese, verliebt in David Lynch – und war das bestbezahlte Model der Welt: Morgen feiert Isabella Rossellini ihren 70. Geburtstag.

Er spielte in über hundert Filmen, den letzten inszenierte ein junger Schweizer Regisseur. Dieser erinnert sich an einen Charakterdarsteller voller Bescheidenheit. Nun ist Hall mit 90 Jahren gestorben.

Als Kind im neuen Staat Israel erlebte er schwere Stunden. Heute ist Dov Glickman der glücklichste Schauspieler der Welt. Eine Begegnung.

Auch die finale Staffel spaziert nicht auf der Sonnenseite des Lebens, legt aber Wert darauf, dabei gut auszusehen. Anfangs belächelt, ist die Serie längst ein kulturelles Phänomen geworden.

Der Shooting-Star aus Kalifornien trifft mit Teenie-Pop den Nerv der Zeit. Und den Geschmack der Schweizer Jugend, wie das ohrenbetäubende Konzert in Zürich gezeigt hat.

William Kentridge hat einen Film zur antistalinistischen 10. Sinfonie des grossen russischen Komponisten gedreht. Bei der Uraufführung in Luzern konkurrieren die artifiziellen Bilder mit der live gespielten Musik. In Erinnerung bleibt vor allem eine Äusserung des Dirigenten.

Das international bedeutendste Liedfestival steht nach der Pandemie vor einem Umbruch. Das Stammpublikum aus aller Welt sei schwer zurückzugewinnen, sagt der Intendant Gerd Nachbauer, der die Schubertiade seit ihren Anfängen vor 46 Jahren begleitet.

Seit Jahren führt die russische Punk-Formation Künstlerinnen und Musikerinnen gegen das Regime Putin ins Feld. Mit ihren multimedialen Konzerten zelebrieren sie eine Ästhetik des Widerstandes.

Der deutsche Pop hat lange mit der eigenen Sprache gehadert. Das Buch «Schmalz und Rebellion» zeigt, wie er über das Englische zu sich selbst gefunden hat – sogar im Deutschrap.

Ihr Roman «Lamento» erzählt von der Liebe. Oder davon, dass es Liebe vielleicht gar nicht gibt. Madame Nielsen muss es wissen. Vor zwanzig Jahren liess sie Claus Beck-Nielsen, der sie damals war, sterben.

Die portugiesische Schriftstellerin Djaimilia Pereira de Almeida erzählt in ihrem Roman «Im Auge der Pflanzen» von einer Vergangenheit, die längst nicht vergangen ist.

Eine neue Biografie begibt sich auf die Spuren des deutschen Schriftstellers. Sie beginnt dort zu leuchten, wo es Widersprüche gibt.

Mit ihrem Gedicht zur Inauguration von Joe Biden erregte die junge amerikanische Lyrikerin grosses Aufsehen. Nun ist ein Gedichtband ins Deutsche übersetzt worden.

Israel verdankt seine Existenz nicht zuletzt jüdisch-arabischen Spionen. Der Autor Matti Friedman blickt zurück auf den Unabhängigkeitskrieg und findet abenteuerliche Agentenstorys.

Städtebaulich ist Lausanne ein Glanzstück gelungen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Ein genauer Blick verrät, wieso der Minimalismus am Genfersee nicht zu karg wirkt.

Die unheimliche Gegenwart zeitgenössischer Kunst: wenn junge Schweizer Kunstschaffende erstmals an der Art Basel ausstellen.

Sie ist weltweit eine der besten Sammlungen von Aborigines-Kunst und stünde jedem Museum für moderne Kunst gut an. Gerd und Helga Plewig haben sie über Jahrzehnte mit viel Sachkenntnis aufgebaut, um sie einem Museum zu vermachen. Jetzt ist sie im Museum Fünf Kontinente in München erstmals zu sehen.

Der Schweizer Galerist Juerg Judin macht es möglich. Er hatte in Berlin eine Tankstelle aus den fünfziger Jahren zu seinem Wohnhaus umgebaut. Dieses stellt er nun zur Verfügung: George Grosz erhält ein Museum.

Dieses Jahr hat stammt Gebäude im Hydepark vom Chigacoer. Es trägt den passenden Namen «The Black Chapel» – und erinnert ans Pantheon.

Klaus Mäkelä ist der Senkrechtstarter unter den jungen Dirigenten: Wo immer in der Klassikwelt hochrangige Posten zu vergeben sind, fällt sein Name. Jetzt hat das Amsterdamer Concertgebouw-Orchester zugegriffen und geht damit eine Wette auf die Zukunft ein.

Die Ballettausbildung ist durch autoritäre Lehrmethoden und Body-Shaming-Vorwürfe in Verruf geraten, jüngst auch an der Tanz-Akademie Zürich. Der Schweizer Choreograf Martin Schläpfer ist selbst mit dem Thema konfrontiert und weist den Weg für Reformen.

Die Kulturszene wendet sich von der Familie ab, die sie jahrelang bezuschusste. Hintergrund ist deren Verstrickung in die amerikanische Opioid-Krise.

Sie ist klug, schwarz und feministisch. Trotzdem ist die gebürtige Somalierin Ayaan Hirsi Ali für weisse linke Frauen und Männer eine Provokation. Das zeigt sich auch in den Medien.

Islamisten lehnen Frauenrechte ab, verachten Homosexuelle und verbreiten antisemitische Verschwörungstheorien. Aus strategischen Gründen geben sie sich im Westen jedoch ausgesprochen «woke». Wie das geht, zeigt der weltbekannte Sender al-Jazeera.

Der britische Premier könnte von seiner ehemaligen deutschen Kollegin noch einiges lernen. Zum Beispiel Coolness, auch wenn ungewiss ist, ob es ihm helfen würde.